Nach RE-5-Rassismus-Debatte: Capcom USA beteiligt sich an der Entwicklung
Eigene Asset-Erstellung und mehr Dialog
Capcom hat nach eigenen Angaben aus der Rassismus-Debatte, die seinerzeit die Enthüllung von Resident Evil 5 begleitete, gelernt. Der US-Zweig des Unternehmens schaltet sich seither in den Entwicklungsprozess der Spiele ein, um erneute Kontroversen gar nicht erst aufkommen zu lassen.
„Seit der RE5-Kontroverse sind wir uns sehr viel bewusster, wie wichtig es ist, dass wir schon früh Teil des Asset-Entwicklungsprozesses sind, um in der Lage zu sein, das finale Produkt zu beeinflussen“, so Melody Pfeiffer, PR-Chefin von Capcom Amerika gegenüber Gamasutra.
„Wir designen außerdem viele unserer eigenen Assets auf dieser Seite des Teiches, damit wir Inhalte entwerfen können, die strategisch gesehen für unseren Markt Sinn machen“, fügt sie hinzu. „Wir arbeiten wirklich eng mit unseren Produzenten in Japan zusammen, um diese Materialien für den Westen zu entwerfen und sie sind offener denn je dafür, unsere Gedanken und Ideen für Assets anzuhören.“
Im Frühjahr 2008 sorgte ein erster Trailer des Titels für Aufsehen, da unter anderem der amerikanische Journalist N’Gai Croal die Bildsprache als „klassisch rassistisch“ verurteilte.
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Kommentare (9) Latest comment vor 1 Jahr
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Wenn Vorwürfe berechtigt sind, ok, sagt kein Mensch was gegen.
Aber bei so was?
Besonders da Sheva auch dunkelhäutig ist, ebenso wie einer ihrer Kollegen.
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Alex
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Sie sehen überall Rasissmus und in ihrem WAHN lassen sie Probleme entstehen wo es niemals welche gab oder gegeben hätte.
Solche Menschen sind in meinen Augen ein ebenso schlimmes Problem wie echte Rasissten.
Extremist bleibt Extremist... egal was seine eigentlichen Absichten sind, erreichen tut man damit nur noch mehr Probleme
Denn diese Typen beschränken jede Aktion/Kommunikation auf die Hautfarbe.
Denen ist der Kontext völlig egal... sobald sie der Meinung sind dass einem Schwarzen unrecht getan würde wird man als Rassist bezeichnet.
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Bin jetzt, wie ich zugeben muss, absolut zu faul einen Trailer zu suchen, dessen Bildsprache man irgendwie als „klassisch rassistisch" bezeichnen kann.
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Wenn sie jetzt die Schwarzen, nein,Dunkelhäutigen, oder Nicht-Weissen, ich meine , "Landestypische Bevölkerung" rausgeschnitten hätten, wäre auch ganz sicher wieder wer am schreien!
Daß man SOLCHEN Leuten überhaupt eine Lobby gibt!?
Stereotype Feindbilder aufrecht zu erhalten,DARUM gehts denen doch nur!
Meine Fresse!
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In dem Trailer wird hauptsächlich etwas aus dem ersten Level gezeigt.
Also strahlender Sonnenschein in einem afrikanischen Ghetto und überall schwarze Zombies und ein weißer Chris mit Knarre der eben diese Zombies unschädlich macht.
Anscheind war da noch ein Chris, eingehüllt in ein spitz zulaufendes Bettlaken mit einem brennenden Kreuz in der Hand welches er mit der White Power gegen die "Dunklen" geschleudert hat.
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Interessanter ist doch der allererste Teaser zu RE5, da sah Chris noch ganz normal aus, erst zur E³ gab's eine mächtige Anabolika-Infusion
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Wie gesagt, wenn Vorwürfe berechtigt sind ok, aber wenn es wirklich nur wegen des Trailers ist..
Was wäre wenn man auf weiße geschossen hätte (ja, es geht um wohl um die Bildsprache, aber trotzdem wird auf Afrikaner geschossen und das ist wohl der Hauptgrund)?
Hätte sich dann der puritanische Süden gemeldet?
Gut, ich kann es als nicht dunkelhäutiger wohl auch nicht so nachvollziehen und er hat vielleicht auch Dinge erlebt die ihm eine andere Perspektive auf solche Trailer geben. Aber dennoch..
Und Capcoms Schritt ist jedenfalls der falsche.
Man kann es nie jedem recht machen.
Siehe MoH, siehe Mafia II oder RE5.
Ich habe den Fall mit dem besagten Croal nicht weiter verfolgt, aber hat er das Spiel gespielt und danach noch Kritik geäußert?
So ein Trailer, besonders da es wohl nur einer war, zeigt auch immer nur einen Teil vom ganzen und kann unmöglich alle Facetten abdecken.