Newell: Spieleentwickler sollten selbst Filme zu ihren Spielen machen
Viele schlechte Entwürfe zu Half-Life
Laut Valves Gabe Newell sollten die Macher von Spielen selbst die Filme zu ihren Titeln machen, da es den Regisseuren aus Hollywood an "Verständnis" dafür mangele, was ein Spiel für die Fans so interessant macht.
Gleichzeitig verriet er, dass er schon einige schlechte Entwürfe für einen Half-Life-Film gesehen habe.
"Es gab eine ganze Reihe an Meetings mit Leuten aus Hollywood. Die Regisseure von dort wollten einen Half-Life-Film, also brachten sie oder eine Agentur einen Schreiber zu uns und sie zeigten uns ihren Entwurf für die Story", erklärt er.
"Ihre Geschichten waren aber einfach so schlecht. Ich meine, es war brutal, absolut schlecht. Sie verstanden nicht, was das Spiel zu einem guten Spiel oder was das Franchise für die Leute so interessant macht, dass sie ein Fan davon sind."
Im Anschluss an diese Gespräche begann man selbst mit dem Experimentieren in Hinblick auf Filme. Ein Resultat davon waren die Werbefilmchen zu Team Fortress 2.
"Danach sagten wir uns: 'Wow, das Beste, was wir jemals tun könnten, wäre, daraus einfach keinen Film zu machen oder es selbst zu tun'", erklärt er. "Und ich sagte nur: 'Es selbst machen? Nun, das ist unmöglich.' Aber mit den Team-Fortress-2-Sachen, den Meet-The-Team-Kurzfilmen, habt ihr gesehen, wie wir diesen Bereich erforschen."
Die Macher der Spiele seien einfach am besten geeignet, um einen Film zu ihrem Produkt zu machen.
"Als World-of-WarCraft-Spieler würde ich es viel lieber sehen, wenn das WoW-Team anstatt irgendjemand anderes den Film macht", so Newell. "Ich mag Sam Raimi. Ich bin seit Evil Dead ein Fan von ihm, aber dennoch würde ich gerne sehen, dass Blizzard den Film macht."
"Wir glauben, dass die Kunden ungefähr so denken: 'Okay, wir haben keine Lust mehr darauf, wie ihr Leute mit dieser Erfahrung umgeht, ein Fan von Harry Potter, Half-Life oder The Incredibles zu sein, und ihr müsst es wieder in Ordnung bringen.' Ich denke, dass die Leute, die das tun, belohnt werden."
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Kommentare (23) Latest comment vor 2 Jahren
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Es braucht auch keinen Uwe Boll um ein Spiel zu töten, wie Doom z.B. eindrucksvoll beweist. Die einzigen halbwegs erträglichen Verfilmungen waren bis jetzt Resident Evil, was vielleicht auch nur an der Mila liegt und Silent Hill, und beide kratzen nur oberflächlich an ihrer Vorlage...
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Spiele haben mehr Spielraum.... sie sind für den Macher vergleichbarer mit Büchern als mit Filmen
Sie müssen nicht alles auf ein minimum Zusammenquetschen um die 120min Grenze nicht zu überschreiten.
Spieleentwickler können ausschweifen... wie Schriftsteller.... sie können Nebencharaktere einbauen die ihre eigene kleine Geschichte erzählen und die Hauptgeschichte glaubhafter machen.
Die Charaktere in storyreichen Spielen haben meist mehr Tiefgang als in den meisten Filmen.... man hat die Zeit seine Charaktere zu entfallten.
Ich bezweifel es, dass ein Spieleentwickler einen guten Film machen könnte... sie würden die selben Probleme haben und müssten letzendlich alles so kürzen und quetschen, dass es am Ende gar keinen sinn mehr macht.... oder sie machen eine komplett andere Story die dann aber nichts mehr mit dem eigentlichen Spiel zutun hat.
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HL ist ja mehr als Serie im Stile von Lost qualifiziert als als Film. Außer man will was machen im Stile David Lynchs...
Und wo das Problem liegen soll das Lynch schwarz ist, müsste man mir auch mal mit plausibler Argumentation nahe legen. Als ob die Hautfarbe, Haarlänge, Bart oder kein Bart, Farbe des Shirts irgendeinen Einfluss auf den Charakter oder die Handlung des Spiels hätte.
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Es gibt nunmal eine Vorlage und ein Verfilmung sollte sich daran orientieren denn sonst sind wir genau da wo wir fast immer sind.... ein Film der mit dem Spiel GARNICHTS zutun hat... weder von der Story noch von den Charakteren oder sonstwas.
Harry Potter als Chinischeser 70 Jähriger mit langem weißen Bart und einer sternförmigen Narbe würd genauso wenig der Vorlage entsprechen wie ein muskulöser schwarzer Lynch dessen Schauspieler auch noch 15 Jähre Jünger aussieht als seine Polygon Vorlage.
Welchen Sinn macht eine Verfilmung wenn schon bei den Hauptcharakteren total von der Vorlage abgewichen wird.
Was kommt als nächstes?? Arthas wird bei der Warcraft verfilmung von DJ Qualls gespielt oder noch besser von Beyonce
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Fand es in Silent Hill schon ziemlich bescheuert, dass Harry durch ne Frau ersetzt wurde, wenn Frau dann das Skript von SH3 mit Heather (btw mein absolut liebster weiblicher Charakter in einem Spiel EVER)
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Kein Silent Hill Teil hat "DIREKT" etwas mit einem anderen Teil zutun und jedesmal ist es ein andere Charakter und ne andere Geschichte.... das einzige was die Spiele miteinander Verbindet ist die Stadt Silent Hill.
Dort macht es nur Sinn bei einer Verfilmung diesen Trend zu Folgen und eine eigene Geschichte mit eigenen Charakteren zu erzählen.
Ganz im gegensatz zu Resident Evil dessen Geschichte erst mit allen Spielen ein GANZES ergibt und dessen Verfilmung sich komplett von dieser Story löst und ihre eigene Version erzählt die sich nur äusserst selten mit den Spielen deckt und spätestens mit dem Dritten Film garnichts mehr mit den Spielen zutun hat.
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Foxx ist ein Schauspieler dem man die Rolle eines psychisch labilen Typen nicht abnimmt oder was soll das heißen? Was definierte den Lynch als Charakter? Allzu ausgefeilt waren die Charaktere dieses Spiels auch nicht, nur erfrischend schroff und keine Weichspülfiguren. Wie die Figur letztendlich aussieht ist da sehr sekundär, das definiert doch nicht den Charakter.
Bei Hitman da ging der Charakter daneben, weil soweit ich weiß so eine Liebelei ziemlicher Unfug für ihn ist, aber wir reden hier nicht von einer möglichst realitätsnahen Künstlerbio in der Ray von Ben Stiller dargestellt werden soll, sondern von Videospielcharakteren wo der Kern der Vorlage übernommen werden soll und nicht die unwichtigen i-Tüpfelchen.
Sollen die Schusssounds auch übernommen werden? Alle Settings? Alle Dialoge?....
Tomb Raider ist halt eine Männerfantasie eines weiblichen Indys, eh klar das es da eine Frau mit Titten braucht. Aber Potter muss nur ein Kind sein, aber ob's nun ein Mädel oder Junge ist, ist imo auch belanglos. Gerade wenn eine Verfilmung ein paar Abweichungen aufweist, wird sie ja erst für den Kenner interessant, weil's was neues bietet, nicht exakt dasselbe und dem Nichtkenner kann das so oder so schnuppe sein. Hermine Potter und Harry als kluger Freund. Warum nicht...
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Weil es nunmal den Titel teilt und diesen in einer anderen Erzählform widergeben will.
Wozu etwas Harry Potter nennen wenn es garnichts damit zutun hat und man es letzendlich auch Der kleine Zaubergnom nennen könnte?
Genausogut könnt ich sagen, dass sich eine Filmbiografie GARNICHT an die Vorlage halten muss ist doch viel interessanter wenn der Film alles anders erzählt... warum hat man wohl Jamie Foxx als Ray Charles genommen?
Einfach weil man ihn optisch direkt mit der Vorlage identifiziert.... würd man dort Jet Li mit Sonnenbrille ans Klavier setzen würden sich die leute auch Fragen was der scheiss soll.
Die Geschichte wäre natürlich die selbe aber niemand würde so ein blödsinn machen und den Film trotzdem RAY nennen.
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Ich warte dann also weiter auf ein plausibles Argument warum ein Charakter bei vielen übers Äußere definiert wird.
Ich bin ja z.B. auch sehr gespannt auf die Bio von Bob Dylan wo er von versch. Schauspielern dargestellt wird. Unter anderem Cate Blanchett.
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Eine Banane ist Gelb. gebogen und schmeckt süßlich.
Sie ist nicht rund, braun und bitter....
So einfach ist das!
Wenn mir jemand eine Banane verkaufen will dann sollte er mir auch eine Banane geben und keine Kartoffel!
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Ich sehe nur das GANZE im Gegensatz zu dir der sich nur auf kleinigkeiten beschränkt.
Für mich besteht ein Film eben nicht nur aus einer Geschichte sondern auch aus Bild, Ton, Kostüme, Sets etc.
Ein Porsche ist für mich auch nicht nur eine Karrosserie oder nur ein Motor sondern das GESAMTPAKET und nur dieses Gesamtpaket ist ein PORSCHE!
Ein Käfer mit Porscheemblem ist KEIN Porsche auch eine Porsche Karrosserie mit Käfermotor ist es nicht.
Ein Schwarzer Lynch ist für mich kein Lynch und ein chinesischer Ray Charles ist auch kein Ray Charles.... auch wenn der Rest stimmen mag ist das Gesamtpaket eben nicht das was es sein will und deswegen nach meiner auffassung fehlerhaft.
Und eine Banane ist auch mehr als nur der "Geschmack" denn sonst wäre alles was nach Banane schmeckt eine Banane... und das ist es eben nicht.
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Ich beschränke mich auf das WESENTLICHE.
Wenn sich ein Sportwagen so toll fährt wie ein Porsche dann finde ich das toll und finde es nicht scheiße nur weil das Proscheemblem fehlt.
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Ich hab meine Meinung nun zu genüge vernünftig und verständlich begründet.... du musst sie nicht teilen aber verstehen sollte man diese schon.
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Deine Antwort zur Banane hinkt gewaltig, denn eine blaue Banane würde Dir nicht so schmecken wir eine gelbe! Dazu gibt es massenweise Tests, umgekehrt richt plötzlich eine gelbe Flüssigkeit nach Zitrone, obwohl da keine Zitrone drin ist. Esse mal nen Joguhrt mit verbundenen Augen und sage mir welche Frucht das ist, zweiter Versuch, ist du nen Joghurt der rot ist und dann sollste die Fruchst sagen. Eingefärbter Pfirsichyoghurt schmeckt auf einmal nach Erdbeere wegen der roten Frabe ;)
Das Auge ist für den Menschen enorm wichtig! Ein grüner chinesischer Harry Potter würde NICHT funktionieren.
Dein Porschevergleich ist auch so ne Sache! Wenn in China einer nen Auto rausbringt, das scheiße aussieht, den Namen Schimmel trägt, aber genau so fährt wie nen Porsche, dann finden wahrscheinlich 99% der leute vom Feeling den Porsche trotzdem besser. Weil wir Augen fixierte Wesen sind, die subjektiv entscheiden.
Wie haben sich denn alle z.B. bei infamous aufgeregt weil cole plötzlich haare hatte und aussah wie nen boygrouptyp?! Ich denke einfach das dir Kayne & lynch am arsch vorbeigeht und du deswegen damit leben kannst.
Nebenbei - wenn man eine Vorlage hat, und diese benutzt, warum soll man sich dann daran NICHT halten? Ich mache kein Star Wars Film und dann nen lila Yoda der mit mem Kochlöffel kämpft und Chefkoch auf dem Sternenkreuzer Soutpark ist. Das macht keinen Sinn! Wenn man eine Vorlage benutzt, dann sollte man sich dran halten. Ob der Film trotzdem gut wird ist ne völlig andere Sache!
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nicht wirklich. Hab das Spiel dreimal alleine und einmal im Koop durchgespielt. Das ist mind. 2 mal öfter wie ich es gewöhnlich mache.
Genau darum behaupte ich gerne nochmal das die Hautfarbe völlig egal ist, weil Lynch nicht zwangsweise weiß sein muss um als diese Figur zu funktionieren. Genau wie ich nochmal wiederhole das die Übernahme aller Settings, aller Schusssounds, jedes Dialogs völlig irrelevant ist um Kane&Lynch adäquat zu verfilmen. Achtet jemand auf den Scheiß, ob es ja der Vorlage auch tatsächlich haargenau entspricht? Wollt ihr womöglich einen CGI-Film in der Originaloptik? Und K&L 2 sieht ja selbst schon anderes aus. SKANDAL! BOYKOTT! Nieder mit IO Interactive! Die übernahmen die eigene Vorlage nicht korrekt!
Willis als Kane sieht doch auch nicht 1:1 gleich aus. Kane ist nicht nach Willis' Vorlage modelliert worden. Da könnte man sich doch auch aufregen dass er der Vorlage nicht 100%ig gleichen wird können. Der Unterschied ist halt kleiner, aber prinzipeill genauso vorhanden wie bei zahllosen Details die im Film anders sein werden. Da ist die Hautfarbe nur eine Kleinigkeit unter vielen Abweichungen.
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Sorry aber du stehst mit deiner Meinung ziemlich allein da.
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Es wurde doch schon alles mehrmals gesagt.... wer etwas Verfilmt sollte sich an die VORLAGE halten und das so gut es eben geht denn die meisten Kenner der Vorlage legen viel wert darauf.
Und aus einem Weissen nen Schwarzen zu machen ist nunmal eine ziemlich krasse Änderung der Vorlage im Gegensatz zu einem Bruce Willis der vom gesamten Erscheinungsbild schon an Kane errinnert...