Katamari-Erfinder verlässt Namco Bandai

Branche zu "öde"?

Es hatte sich bereits angedeutet: Nachdem Keita Takahashi, Erfinder von Katamari Damacy und Noby Noby Boy, die Zukunft des Gamings im Anschluss an die E3 als öde bezeichnet hatte, hat er nun seinen Arbeitgeber Namco Bandai verlassen.

Dies bestätigte Namco Bandai Games gegenüber play.tm. Zu den exakten Gründen ist nichts Offizielles gesagt worden, aber noch letzte Woche hatte er im Interview mit The Setup (danke Kotaku) seinen Brötchengeber als „so-so company" (etwa „mittelmäßige" oder „durchwachsene Firma") bezeichnet.

Seinen Aussagen im August zufolge konnten zuletzt weder Bewegungs-Controller noch 3D sein Interesse wecken. Im Gespräch mit The Setup gab er bekannt, dass er derzeit dabei helfe, einen alten Park in Nottingham neu zu gestalten.

Jemand, der mit seinem wilden Einfallsreichtum selbst dem größten Stoiker noch ein Lächeln abringen kann, ist für jede Unterhaltungsbranche eine Bereicherung. Hoffen wir, dass er eines Tages mit einer neuen Idee zum Gaming zurückkehrt.

Kommentare (2) Latest comment vor 1 Jahr

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  • p1ng001n #1 vor 1 Jahr

    Wie war nochmal der Spruch mit der eigenen Nase?

    Die Hardware war noch nie das entscheidende Kriterium für Spielspaß und Neuerung. Nur weil dem werten Herren nix einfällt, was er mit dieser Hardware Neues machen kann, ist sie gleich langweilig? Zumal seine (guten und kreativen!) Spiele allesamt auf "langweiliger" (sprich: klassischer) Hardware entwickelt wurden...
  • Quake #2 vor 1 Jahr

    es gibt leute die meinen doch tatsächlich,daß rumhampeln vor dem tv neu und so kreativ wäre.
    das sich nintendo schon seit 4-5 jahren selbst ins knie f.....ist ja nichts neues(ja ich weis die umsatzzahlen der wii.).das aber jetzt alle anderen auch nachziehen und casualsch.... am stück produzieren,lässt einen oldschoolgamer nur noch wild mit dem kopf schütteln.
    der mann hat absolut recht!