Visceral will gerne Dead Space 3 machen

Und noch viele weitere Teile

Visceral Games würde gerne Dead Space 3 und auch noch weitere Teile der Reihe machen, wenn man denn die Chance dazu bekommt.

"Wir haben ausgearbeitet, in welche Richtung wir gerne gehen würden. Nicht bis ins letzte Detail, aber zum Beispiel haben wir gerade erst unseren Roman Martyr veröffentlicht. Wir sprachen darin über den Beginn der Unitology-Religion", erklärt Viscerals Steve Papoutsis gegenüber Eurogamer.

"Über all das haben wir nachgedacht. Letztendlich brauchen wir aber wie auch bei Dead Space 2 den Support der Spieler, um es tun zu können. Wenn das Spiel erscheint, mögen es die Leute und Kritiker hoffentlich, damit es viele Spieler kaufen. Und dann bekommen wir die Chance, ein weiteres zu machen."

"Niemand lässt euch einfach so ein weiteres Spiel machen. Man muss genügend Leute haben, die sich dafür interessieren. Das war auch das Tolle an Dead Space 2. Es gab eine solch große Unterstützung, dass es für uns einfach war, das Unternehmen zu überzeugen und die Chance zu bekommen, es zu realisieren."

"Spiele sind komplex und teuer. Es hilft wirklich, wenn man eine Menge Leute hat, die sich dafür begeistern und das unterstützen, was man tut", so Papoutsis. "Wenn das passiert, können wir großartige Dinge erreichen. Ist das allerdings nicht der Fall, macht es keinen großen Sinn. Wir geben uns wirklich sehr viel Mühe, dieses Spiel besser zu machen, damit wir die Chance auf ein Dead Space 3, 4, 5, 6, 7, 10 und 20 bekommen."

Ein paar Gedanken der Macher gehen dabei auch in Richtung Open-World, viel mehr als Überlegungen scheinen es allerdings nicht zu sein.

"Ich könnte mir keinen Grund vorstellen, der dagegen spricht", sagt er. "Wenn wir an Dead Space denken, denken wir an eine sehr storygetriebene Spielerfahrung. Open-World-Spiele bieten sich im Allgemeinen zwar nicht dafür an, aber man kann es schaffen. Es gab einige tollen Open-World-Spiele - inFamous -, die dieses Element genutzt haben."

"Worin wir aber wirklich gut sind, ist das, was ihr gerade seht, wenn wir euch Dead Space 2 zeigen, und was ihr in Dead Space gesehen habt."

Genug von Dead Space hat Papoutsis jedenfalls noch nicht: "Es ist ziemlich cool, wir sind voll und ganz dabei. Die Tatsache, dass so viele Leute sich dafür interessieren, was wir machen - wir alle entwickeln seit Jahren Spiele. Es kommt nicht oft vor, dass man eine Unterstützung in diesem Ausmaß sieht."

"Ich habe an vielen verschiedenen Spielen gearbeitet. An Tiger Woods, den Herr-der-Ringe-Titeln, James-Bond-Spielen, Legacy of Kain: Soul Reaver - insgesamt 15 Jahre Arbeit. Das ist vermutlich der größte Support für ein Franchise, an dem ich mitgearbeitet habe. Es ist also ziemlich cool."

Erscheinen soll Dead Space 2 Ende Januar für PC, PS3 und Xbox 360. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer Vorschau zu Dead Space 2.

Kommentare (5) Latest comment vor 2 Jahren

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  • sokrates28 #1 vor 2 Jahren

    Also von mir aus kann die Franchise wachsen denn im Segment Survival Horror sieht es seit längerer Zeit düster aus. Resident Evil ist nur noch ein Gears Of Evil-Mischmasch ohne Horror und Silent Hill kann auch nicht mehr an alte Zeiten anknüpfen. Ist halt schade das so wenig Leute Dead Space 1 gekauft haben aber bei neuen Franchises passiert das sehr oft. Die Leute kaufen lieber den Titel XYZ, Teil 15 als ein Spiel einer neuen Franchise.
  • Charlie9999 #2 vor 2 Jahren

    Dead Space ist einfach ein grandioses Spiel. Ich war so fasziniert davon, dass ich mir damals neben der PC-Version auch noch die Xbox Version importierte. Das steckt soviel Potenzial in der Hintergrundgeschichte und man könnte, wenn es gut geschrieben wird, damit ein neues Universum aufbauen.

    Ich hoffe nur das sie den Charme von Teil 1 auch im Nachfolger beibehalten und es nicht zu einer wilden Ballerorgie verkommt, nur um höhere Verkaufszahlen zu erzielen.
  • Heavy_Rain #3 vor 2 Jahren

    und es nicht zu einer wilden Ballerorgie verkommt

    Was war es denn sonst? Klar es war kein Serious Sam aber die Ballerelemente standen immer im Vordergrund. Nach einer Stunde wusste man dann auch das hinter jeder zweiten Lüftungsklappe ein Necromorph raus springt und man war schwer bewaffnet, sodass etwaiger Grusel schnell gelaufen war.
  • Charlie9999 #4 vor 2 Jahren

    Nein. Man weiß nach einer Stunde, dass sich eventuell hinter jeder zweiten Lüftungsklappe eine Gefahr befinden könnte. Und genau das ist so beabsichtigt und macht auch das Spiel aus. Das Gegneraufkommen ist genau dosiert, bis ins letzte Level. Und immer dann, wenn man etwas vermutet, tritt es in den meisten Fällen gar nicht ein, weil einem die eigene Fantasie einen Streich spielt. Und wenn ein Spiel das schafft, dann hat es etwas Bemerkenswertes geleistet.

    Keine Spur von einer Ballerorgie mit endlosen Gegnerwellen, die nur den Zweck der Effekthascherei erfüllen, um über unsauberes Design hinwegzutäuschen oder künstliche Längen erzeugen, wie in manch anderem Spiel.
  • Heavy_Rain #5 vor 2 Jahren

    Man ist bei jedem Lüftungsschacht gewappnet und stark genug bewaffnet um sich keine Sorgen zu machen. Ob dann mal bei einem kein Alien raus springt ändert da auch nichts mehr.

    Und immer dann, wenn man etwas vermutet, tritt es in den meisten Fällen gar nicht ein, weil einem die eigene Fantasie einen Streich spielt.

    Genau das passiert aber eben nicht, bei dem Spiel wird nichts der Fantasie überlassen außer mal ganz kurz am Anfang. Es ist schnell klar wer der Gegner ist und wie sie zu killen sind und das wird durch exerziert.
    Das es keine endlosen Gegnerwellen a la Serious Sam gibt ist wie gesagt klar, das ist in den meisten FPS so.