Duke Nukem Forever
'Duke hat eine Zukunft'
Dass der Duke noch unter den Lebenden weilt, sollte nicht zuletzt dank unserer kürzlichen Vorschau zu Duke Nukem Forever hinlänglich bekannt sein. Viele Jahre mussten wir auf dieses Spiel warten und nun setzt Gearbox Software die Puzzleteile Stück für Stück zusammen, um es endlich zu veröffentlichen.
Auf dem Hands-On-Event zu Duke Nukem Forever in München konnten wir zudem noch Gearbox Softwares Vice President Steve Gibson einige Fragen zum Spiel, dem Charakter Duke Nukem und der Erwartungshaltung an den Shooter stellen.
Eurogamer: Seit wann arbeitet ihr denn nun genau an Duke Nukem Forever?
Steve Gibson: Hundertprozentig genau lässt sich das schwer sagen. Wir haben schon daran gearbeitet, Geld und Zeit investiert, bevor überhaupt Verträge unterzeichnet wurden. Es lief so ab: Nachdem 3D Realms sein Team entlassen musste, brachten wir sie zu uns und fingen an, mit ihnen darüber zu diskutieren... Wir sind seit mehr als einem Jahr involviert.
Eurogamer: Wie genau kam es dazu? Habt ihr Take-Two in dieser Angelegenheit angesprochen?
Steve Gibson
Steve Gibson: Ja. Wir mussten mehrere Gespräche diesbezüglich führen, sowohl mit den Leuten bei 3D Realms als auch mit Take-Two. Ebenso natürlich mit unserem internen Team. So etwa in der Art: „Hey, fühlt ihr euch wohl dabei, an Duke Nukem zu arbeiten?"
Eurogamer: Wie fühlte es sich an, als klar war, dass ihr nun an diesem Spiel arbeiten werdet?
Steve Gibson: Surreal. Ich denke nicht, dass sich viele Leute diesen Moment in ihrem Leben jemals vorgestellt haben. Man beobachtete das Ganze gewissermaßen aus der Ferne und wenn man nun daran beteiligt ist und zu den Leuten gehört, die dieses Spiel nun wirklich den Spielern in die Finger geben, fühlt sich das einfach fantastisch an.
Eurogamer: Wie geht das Team mit dieser Situation um? Die Erwartungen sind insbesondere bei diesem Spiel sicherlich ziemlich hoch.
Steve Gibson: Mit Sicherheit. Es gibt eine Menge Druck. [lacht] Aber nun, da wir es den Leuten in die Finger gegeben haben, sind wir auch sehr begeistert davon. Die Reaktionen auf der PAX waren wirklich sehr, sehr positiv. Zwei Dinge sind wichtig. Erstens: Es machte die Leute zuversichtlich, überzeugte sie. „Hey, ihr habt ein tolles Spiel. Es passiert wirklich und es ist großartig." Und zweitens: All diese tollen Reaktionen erhöhen den Druck weiter, die Erwartungshaltung wächst nach wie vor. Es macht wirklich Spaß, aber natürlich verspüren wir auch den Druck.
Eurogamer: Habt ihr denn irgendwelche früheren Mitarbeiter von 3D Realms eingestellt oder macht ihr es ausschließlich mit eurem eigenen Team?
Steve Gibson: Natürlich, aber wenn man die Zeit bedenkt, die während der Entwicklung von Duke Nukem Forever vergangen ist... Tatsächlich sind es mehrere Angestellte, die aber nicht erst zu uns kamen, als das 3D-Realms-Team am Ende war, sondern davor. Wir haben... nun, hier ist ein gutes Beispiel: Erinnerst du dich an den E3-Trailer aus dem Jahr 2001?
Am Endes des Trailers sieht man einen Abspann mit 15 Leuten oder so, die daran gearbeitet haben. 14 davon sind mittlerweile bei uns tätig. Die einzige Person, auf die das nicht zutrifft, ist George Broussard. [lacht] Bei Gearbox Software sind also jede Menge Leute beschäftigt, die einiges über Duke Nukem Forever wissen.
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Kommentare (6) Latest comment vor 2 Jahren
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Zuerstmal müsste ein Shrink Strahler her. Dann natürlich ein umfangreiches Making Off. Das Problem bei dem Making Off: Es müsste schon auf drei Blue Ray`s erscheinen bei 14 Jahren Entwicklungszeit wird es wohl ein Epos wie die Herr der Ringe Trilogie.
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aber mehr als eine 7/10 wird es nicht
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