Crytek: PC ist eine Generation voraus

Einschränkungen auf Konsolen

Cryteks CEO Cevat Yerli glaubt, dass der PC gegenüber PS3 und Xbox 360 "eine Generation voraus" ist.

Der Fokus der Entwickler auf Konsolen würde den PC allerdings zurückhalten.

"Solange die aktuelle Konsolengeneration existiert und solange wir den PC pushen, desto schwieriger wird es, die Vorteile von beiden zu nutzen", erklärt er.

"Der PC ist derzeit gut eine Generation voraus. Wir glauben, dass die Qualität jenseits von Spielen wie Crysis 2 und anderen CryEngine-Titeln mit 360 und PS3 im Hinblick auf ihre Kreativität und ihre Inhalte eingeschränkt wird. Man kann einfach nicht noch mehr hinausquetschen."

"Ich denke, mann kann im Allgemeinen die Denkweise der Entwickler dafür verantwortlich machen", fügt er hinzu. "Viele betrachten den PC heutzutage nicht mehr als großes Thema, ihre [Verkaufs]Erwartungen liegen nicht mal annähernd in der Nähe der Konsolen-Versionen. Sofern der PC-Markt nicht vergleichbare Umsätze generiert, werden die Unternehmen nicht viel in die PC-Version eines Spiels investieren."

Kommentare (22) Latest comment vor 1 Jahr

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  • m_coaster #1 vor 2 Jahren

    Solange Spielkonzepte (Gamplay/Storytellingetc.pp.) bei AAA Titel stagnieren, braucht man auch keine bessere Grafik. Ich würde sagen der Fokus liegt da völlig falsch!
  • gigsen #2 vor 2 Jahren

    ..nur eine generation..?! ;)

    ich will bessere grafik!
  • Lorrn #3 vor 2 Jahren

    ^^will ich auch :|
  • schmalzimohr #4 vor 2 Jahren

    Die naechste Generation an Konsolen kann kommen.
    Ausser The Witcher II intressiert mich eh nichs mehr am Pc.
  • Kinta #5 vor 2 Jahren

    Was mir ein wenig aufstößt ist diese Aufteilung in Generationen. Ich meine, was ist denn bitteschön eine Generation? Das ist doch kein absoluter Wert, der sich aufstellen lässt und alles muss sich daran messen. Es ist logisch, dass der PC mittlerweile technisch weiter ist als Konsolen, die vor Jahren entwickelt und veröffentlicht wurden.
    Aber ich bezweifle irgendwie, dass diese eine 'Generation' nötig ist, um unsere Spielerlebnisse zu verbessern. Die Grafikrevolution wird wahrscheinlich mit der Zeit immer mehr ausklingen. Ich finde sowieso schon den technischen Aspekt von Spielen viel wichtiger (also Dinge wie K.I., Physik, Motion-Capturing).

    Kinta
  • S-Markt #6 vor 2 Jahren

    @kinta
    das genau beschreibt ja der begriff generation. zum einen, wieviele polygone und texturen mit der technik dargestellt werden kann, zum anderen, wieviel physik, ki und gruppendynamik damit berechnet werden kann. deshalb ist die wii ja z.b. auch keine konsole der aktuellen generation.
  • Kinta #7 vor 2 Jahren

    Hat der Begriff Generation nicht vielmehr mit dem Alter von etwas zu tun? Menschen werden doch auch auf Grund ihrer Alters (und ihrer Abstammung) in Generationen eingeteilt und nicht auf Grund ihrer Qualifikationen.

    Kinta
  • derspochtsfreund #8 vor 2 Jahren

    Wahnsinns Statement vom Yerli... Gähn!

    Bei der Grafik sind wir noch lange nicht in Bereichen, wo die Verbesserung langsamerer werden wird! Im Gegenteil!

    Alleine bei Objekten und Räumen fallen mir soviele Aspekte ein, die heute einfach noch in den Kinderschuhen stecken... Noch nie nen wirklich runden Türbogen in nem Game gesehen...Schatten, Vegetation, Sichtweite, Texturen (!!!), Auflösung (momentan meist unter nativen 720p) etc...

    @m_coaster: Finde auch, dass sich in der Beziehung etwas tun muss, aber ich denke im Bereich Storytelling gibts ein paar hoffnungsvolle Games, die in die richtige Richtung gehen (z.B. Heavy Rain oder Alan Wake)
  • Kinta #9 vor 2 Jahren

    @derspochtsfreund
    Deine angesprochenen Punkte würden für mich aber keine grafische Revolution bedeuten. Klar, wir sind noch lange davon entfernt, realistische Welten zu erzeugen, so ziemlich alle Berechnungen in Spielen haben Abstraktionen und Modelle als Grundlage. Und trotzdem schaffen Spiele es, diese Mängel so gut zu kaschieren, dass es trotzdem gut oder realistisch aussieht, sodass selbst mit wesentlich realistischeren Berechnungen keine wesentlich realistischere Grafik herauskommen würde.

    Kinta
  • Kadaj #10 vor 2 Jahren

    die achten nur auf grafik, deshalb war crysis auch nur ein durchschnittsshooter ... gegen ein uncharted ist das spiel alles andere als AAA
  • ch3ng #11 vor 2 Jahren

    Das die PC schon lange die weit bessere Grafik, Physik usw. kurz Engine bieten könnten sollte (fast) jedem klar sein. Trotzdem spiele ich lieber auf der Konsole, denn da gibt es die besseren Titel und es ist güntiger, da man nicht aufrüsten muss. Es gibt auch noch weniger Probleme für beiden Seiten.... Die Entwickler haben bessere Verkaufszahlen, da es weniger Raupkopierer gibt und die Kunden brauchen nicht ständig mit Problemen kämpfen (obwohl diese zunehmen ich sage nur Patches -.-) aber Viren gibt es zum Glück noch nicht.

    Eine neue Generation soll bitte erst Anfang 2012 kommen, denn es kommen im mom viele gute Spiele raus :) Außerdem ist es nicht mein Haupthobby und deshalb gäbe ich weniger Geld dafür aus. Die Grafik ist auch so noch gut und die UE3 Engine wurde wieder etwas verbessert (siehe neues Video)
  • macone #12 vor 2 Jahren

    Das die Konsolen die PC Entwicklung bremsen hat für mich vor allem den Vorteil, dass ich meinen Rechner schon ewig nicht mehr aufrüsten musste.
  • Heavy_Rain #13 vor 2 Jahren

    Man spricht auch bei Grafikchips von "Generationen" und da sind die Konsolen mehr als eine zurück. Das mit dem Alter stimmt da schon eher, die GPU's in den Konsolen sind alt.

    Was Sachen wie "Gameplay/Storytelling etc." angeht hat sich da in den letzten Jahren auch nicht mehr oder weniger getan als sonst und die Grafik stagniert (mit Ausnahmen) jetzt schon seit drei Jahren. Das Argument wurde jedenfalls schon ad absurdum geführt.

    Und trotzdem schaffen Spiele es, diese Mängel so gut zu kaschieren, dass es trotzdem gut oder realistisch aussieht, sodass selbst mit wesentlich realistischeren Berechnungen keine wesentlich realistischere Grafik herauskommen würde.

    Unsinn, nur weil man (insbesondere die Konsoleros) schon seit Jahren nichts besseres mehr gesehen hat, heißt dass logischerweise nicht, dass nichts besseres mehr möglich ist. Das die heutige Grafik nichts besonderes ist, sieht man eben ganz problemlos wenn man heute mal Crysis spielt.

    Was hier auch vergessen wird, ist, dass mehr Hardware-Power nicht nur mehr Eye-Candy bedeutet, was man wiederum auch an Crysis sieht.
    Was mich gleich zu Crysis wäre ein "durchschnittsshooter" bringt. Du hast es gespielt, Kadaj? Durchgespielt?
    Das Gegenteil trifft nämlich zu, im Zuge des Rummels um die Grafik und die Hardwareanforderungen wird gerne vergessen, dass Crysis ein hervorragender Shooter, mit einer sehr guten Atmosphäre ist.

    ...denn da gibt es die besseren Titel...

    Nein.
    Editiert von Heavy_Rain um 25/11/10 @ 18:54
  • S-Markt #14 vor 2 Jahren

    @kinta
    nö, die entwicklung bei technischen artikeln geht in schüben vor sich. das liegt daran, weil die grundlegenden techniken entwickelt werden müssen, wie etwa die technik, mit der noch kleinere leiterbahnen gefertigt werden können. erst dann gibt es neue, schnellere prozessoren. deshalb sind generationen bei technischen geräten nicht gleichbedeutend mit generationen bei menschen.
  • Jahsoldier #15 vor 2 Jahren

    Ich hab vor Jahren schon in einer Knoff Hoff Show (Kennt ihr noch? fand ich als Kind immer super!)
    mal gehört, dass für die Verdopplung der Prozessorleistung, was damals ja faktisch noch die Halbierung der Größe der Leiterbahnen auf dem Prozessor war (also bevor man zu mehreren Kernen und so gekommen ist) ca. 18 Monate dauerte. Also quasi kleinere Leiterbahnen alle 1 1/2 Jahre. Ich denke, so in etwa stimmt das heute auch noch, womit wir quasi auch alle 1 1/2 Jahre eine neue Generation an Chips etc. hätten.
    Aber das nur mal quasi als Exkurs nebenbei. Allerdings interssiert mich schon, wo die Reise noch hingeht. Es gibt ja auch nicht umsonst nur 52x CD-Rom Laufwerke. Wann wird bei Prozessoren die Grenze des physikalisch möglichen erreicht...? naja
    schönen Abend noch und Gute Nacht
  • S-Markt #16 vor 2 Jahren

    @jahsoldier
    die grenze dessen, was technisch machbar ist, ist zur zeit erreicht. deshalb gibt es ja prozessoren mit 2 oder 4 kernen. die kerne sind nichts anderes als einzelne prozessoren, die so zusammengeschaltet werden, daß sie sich die arbeit teilen.
  • Bongstar #17 vor 2 Jahren

    die physikalischr grenze für prozessoren, wie wir sie kennen, ist nicht mehr weit weg, sie liegt bei 6nm. derzeit sind bei einigen grafikprozessoren schon 28(?). bei 6 nanometern überspringen die elektronen gern mal einen transistor, was den pc wohl unfähig machen würde. danach müssten prozessoren größer werden (mehr platz verbrauchen) um mehr zu leisten.

    aber wer sagt, das hardware unwichtig sei und wir mehr KI und co brauchen, hat noch nicht verstanden, dass nicht nur grafik leistung verbraucht.
    erst heute hab ich meinen kleinen texas instruments chip lahmgelegt mit ner 9 stelligen gleitkommazahl, während er aber ohne probleme bis zu mehrere trillionen berechnen kann. 16 bit sind halt schnell verbraucht. heute sinds bei grafikkarten 256. aber nen paar kompliziertere KI-routinen und grafik wird zum hardwareminimalisten, während wir demnächst keine grafikarten kaufen sondern KI-Karten ^^
  • Kinta #18 vor 2 Jahren

    @Heavy_Rain
    Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Ich wollte dadurch nur sagen, dass die Steigerung der technischen und grafischen Leistung nicht mehr proportional zur visuell wahrgenommenen Verbesserung ist, da in Spielen schon soviel durch Tricks aufgehübscht wird, dass komplexere Algorithmen zur - meinetwegen - Lichtberechnung nicht mehr so umhauen. Diese ganzen Neuerungen liegen alle im Detail und werden wohl nur Kennern auffallen.

    Kinta
  • Heavy_Rain #19 vor 2 Jahren

    Ich bin mir nicht sicher wo du hin willst. Die Steigerung der Leistung war noch nie proportional zur Steigerung/Verbesserung der sichtbaren Grafik. Wenn ich 50% mehr Leistung habe, wird die Grafik nicht gleich 50% besser.
    Du unterschätzt da auch einfach den Effekt den schon "kleinere" Verbesserungen haben können, wie eben bessere Beleuchtung, z.B. volumetrisches Licht. Außerdem reden wir bei Konsolen ja gar nicht mehr nur von Kleinigkeiten, Stichwort Arbeitsspeicher. 512 MB ist einfach zu wenig, war es eigentlich schon beim Erscheinen der Konsolen. BioWare hat schon bei Mass Effect 1 gesagt, dass sie mit der Citadel Station an die Grenzen der 360 gestoßen sind und die war jetzt nicht so übermäßig riesig, von der graphischen Qualität ganz zu schweigen.
  • Bongstar #20 vor 2 Jahren

    und gleichzeitig braucht kaum ein spiel mehr als 2gb ram und das obwohl ma sich ohne weiters 8 in den pc schauben kann für zur zeit nur etwas über 100 euro...

    die sichweiten gerade von kleinen details müssten sich so doch noch enorm in die weite verbessern können.. ein vogelnest im baum 400 meter entfernt? bei 8gig wahrscheinlich kein problem.
    macht nur keiner. weils scheinbar niemand "braucht"
    Editiert von Bongstar um 26/11/10 @ 12:56
  • gigsen #21 vor 2 Jahren

    das pc spielen teuerer ist ist stimmt doch garnich mehr.. hardware is teuerer (wenn man einen high-end rechner will) aber man hat keine laufenden kosten xbl z.b. und die spiele sind billiger ..auch gern mal 20euro unterschied pro game

  • crackajack #22 vor 1 Jahr

    @bongstar
    klar profitieren schon auch jetzt manche Spiele von 8GB... aber eher nur minimal und eher bei Settings die eig. die GPU ins Stocken bringen.
    GTA, sowie auch Anno wenn ich mich nicht täusche, und bei der GPU ächzt eben dieses GTA bei 1GB graka-RAM auch noch mächtig und läuft mit 2GB mit mehr Details.
    Das ist doch das übliche Henne und Ei Ding. Man orientiert sich bei der Entwicklung erstmal an Konsolen und beim portieren dann auch an die vorhandene HW-Basis, die man z.B. bei den Steam-umfragen schon erfassen kann.
    Denn das ist wohl ein ziemlich guter Schnitt durch die HW von Spielern.