Assassin's Creed Brotherhood (PC) ohne dauerhafte Online-Verbindung spielbar
Ubi bestätigt Verzicht auf kontroverses DRM
Hinweis: Auf der Suche nach Hilfe zum dritten Teil? In unserer Komplettlösung zu Assassin's Creed: Brotherhood werdet ihr fündig.
Nachdem bereits der Echtzeitstrategietitel R.U.S.E. auf Ubisofts kontroverse Online-Pflicht verzichtet hatte, wird nun auch Assassin's Creed Brotherhood ohne dauerhafte Netzwerkverbindung spielbar sein.
Dies bestätigte Ubisoft gegenüber vg247:
"Die PC-Version von Assassin's Creed Brotherhood wird, nach einem anfänglichen Login, im Einzelspieler-Modus offline spielbar sein", so ein Firmensprecher.
Die Heimcomputer-Fassung des exzellenten dritten Attentäter-Abenteuers erscheint am 18. März. Den Test der Konsolenausgabe lest ihr hier.
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Kommentare (8) Latest comment vor 1 Jahr
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Zurück zu Brotherhood: Die Überschrift der Eurogamer-Meldung ist meines Erachtens zumindest voreilig. Denn was genau mit "anfänglichem Login" gemeint ist, geht aus den Ubisoft-Auskünften nicht klar hervor. Nachdem ich zuerst auch glauben wollte, jetzt wäre nur ein einziges Mal, nämlich beim allerersten Spielstart eine "Aktivierung" nötig (so wie es neuerdings bei AMAZON steht, und was für mich akzeptabel wäre), gehe ich mittlerweile doch eher davon aus, dass das gewählte DRM zwar keine "permanente" Internet-Verbindung mehr erfordert, aber immer noch BEI BEGINN JEDER SPIEL-SITZUNG (zwecks "Login").
Und das ist mir Sicherheit für den größten Teil der Spieler, die bei dem Thema kritisch sind, weiterhin eine höchst "kontroverse" Form des DRM ... Für mich ist das auf jeden Fall NICHT akzeptabel.
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Ansonsten, ist Online-Aktivierung inzwischen leider Standard. Die Diskussion hatten wir ja erst vor kurzem.
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SSA
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Wenn nicht über Nacht ganz neue handfeste Infos aufgekommen sind, vermute ich hinter den genannten Darstellungen nicht mehr als eine munter brodelnde Gerüchteküche. Bisher gibt's meines Wissens NUR eine einzige offizielle Aussage von UbiSoft zu dem Thema. Und die ist mehrdeutig, weil eben nicht klar ist, was mit "Initial Login" genau gemeint ist - eine einmalige Aktivierung direkt nach der Installation oder ein "Login" bei JEDEM Spielstart.
Da AC2 zuletzt bereits nach dem letzteren, "entschärften" Muster arbeitete, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass Brotherhood ebenfalls so ausgeliefert wird. Ubisoft kann es auf jeden Fall nur recht sein, wenn jetzt alle Welt von einer Aufgabe des "kontroversen DRM" schwafelt, selbst wenn es sich dabei nur um eine geringfügig weniger wahnwitzige Variante handelt - die nicht zuletzt Ubisoft selbst das Leben erheblich erleichtern dürfte, da technisch weniger anspruchsvoll ...
Ja, von einem Spiele-Magazin wie EUROGAMER wäre bei so einem Thema allerdings mal eine sorgfältige Recherche wünschenswert. Aber man mache sich keine Illusionen: Diese ganzen Online-Medien sind doch von den Großen der Branche völlig abhängig. Einen wirklich aufklärenden, kritischen Journalismus sollte man da nicht ernsthaft erwarten.
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Hört sich schon so an, als ob es nur einmalig wäre.
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Der Punkt ist: Falls mit dieser (eben leider NICHT eindeutigen) Formulierung lediglich die Sorte Online-Authentifizierung gemeint ist, die zuletzt schon für AC2 gegolten hat (Login bei JEDEM Spielstart), kann kein Mensch Ubisoft vorwerfen, sie hätten etwas anderes behauptet. Weil die Formulierung eben auch in diesem Fall "passt".
Und trotzdem hätten sie einen schönen PR-Coup gelandet, weil nicht nur viele Spieler, sondern leider auch die medialen Multiplikatoren (wie EUROGAMER) so naiv/oberflächlich sind, nun gleich davon auszugehen, Ubisoft begnüge sich zukünftig mit einer einmaligen "Aktivierung".
Obwohl bisher gar nichts eindeutig geklärt ist, haben auch schon viele Leute euphorisch verkündet, dass sie JETZT Brotherhood auf jeden Fall sofort kaufen wollen ...
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GS schreibt: Auf Nachfrage bestätigte uns Ubisoft, dass Käufer beim Start von Assassin's Creed Brotherhood aufgefordert werden sich einmal anzumelden. Man muss sich aber nicht anmelden und kann das Spiel auch offline im Singleplayer ohne Anmeldung spielen.
GG schreibt: Wie GamersGlobal auf Nachfrage bei Ubisoft erfahren hat, benötigt ihr zum Spielen der PC-Version von Assassin's Creed Brotherhood keine Internetverbindung. Laut Pressesprecher Niels Bogdan gibt es zwar beim ersten Starten des Titels die Möglichkeit, einen Login vorzunehmen, das sei aber nicht zwingend erforderlich.
Das widerspricht schon mal deinem Zitat, dass das Login erforderlich wäre. In beiden obigen Aussagen ist allerdings nur vom Spielen die Rede, nicht von der Installation. GG titelt sogar mit "Kein Online-Kopierschutz" und der Redakteur schreibt in den Kommentaren, dass er telefonisch nachgefragt hätte.
Ich denke, dass Ubisoft hier mit mehrdeutigen Aussagen gezielt Verwirrung stiftet, damit genau solche Headlines wie die bei GG zustande kommen, obwohl das überhaupt nicht stimmt. Das Spiel wird wohl einmalig auf dem Ubisoft-Account aktiviert werden müssen. Es wäre halt schön, wenn mal eine Redaktion die Courage hätte und solange nachboren würde, bis das unmissverständlich geklärt ist, statt einfach abzuschreiben und zu interpretieren.
Das bringt mich auch gleich dazu, kceenav bei seinen Vorwürfen zu unterstützen. Es sollte mMn eine Selbstverständlichkeit sein, dass in Spieletests (insbesondere bei reinen PC-Redaktionen) dezidiert auf den verwendeten Kopierschutz und die daraus resultierenden Folgen und Einschränkungen hingewiesen wird. Und wenn es zum Zeitpunkt des Tests noch nicht bekannt ist, dann sollte es nachgereicht werden. Leider ist das aber nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme.
Vor einigen Wochen habe ich versucht herauszufinden, welche Kopierschutzmaßnahmen bei Medal of Honor zum Einsatz kommen. Zehn Minuten Googlesuche, kein Ergebnis. 30 Minuten Spieletests bei diversen Portalen gelesen/überflogen, kein Ergebnis. Nochmal 30 Minuten im EA-Forum gewühlt, kein Ergebnis. Am Ende muss man in einem beliebigen Forum selber nachfragen und darauf hoffen, dass, falls überhaupt jemand antwortet, die Aussage aus der Community überhaupt richtig ist.
Was ist so schwer daran, als Spieleredakteur beim Publisher anzufragen und sich eine ganz konkrete schriftliche Stellungnahme zum KS geben zu lassen? Das sollte eigentlich schon die journalistische Sorgfaltspflicht gebieten.
SSA