Remedys Myllyrinne: Je schneller der Markt digital wird, umso besser
'Nicht so gut für den Handel'
Je schneller die Spieleindustrie physikalische Medien aufgibt und komplett digital wird, desto besser. So sieht es zumindest Remedys Matias Myllyrinne.
"Mit Sicherheit würden wir mehr digitale Sachen mit offenen Armen begrüßen", sagt er.
"Ich bin wirklich begeistert vom PSN, Xbox Live und einigen Sachen auf Steam, weil es einem wirklich erlaubt, sich direkt mit seiner Zielgruppe zu beschäftigen. All diese Möglichkeiten eröffnen sich, die man zuvor nicht verfolgen konnte - es gab kein Modell, mit dem man arbeiten konnte."
Laut Myllyrinne müsse das aber wiederum nicht den Untergang von AAA-Produktionen mit großem Budget bedeuten: "Ich denke nicht, dass die großen, gewaltigen Spielerlebnisse verschwinden werden, aber je schneller wir als Industrie digital werden, desto besser ist es für alle. Besser für die Kunden, besser für die Entwickler und Publisher."
Für den Handel wäre das natürlich nicht ganz so optimal, wie er zugeben muss.
"Vielleicht ist es für den Handel nicht so gut. Aber wenn ihr eure Spiele als gebrauchte Exemplare verkauft und die Leute noch dazu anspornt, tut es mir nicht wirklich leid für euch."
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Kommentare (12) Latest comment vor 1 Jahr
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Die Preise werden so hoch wie es die Spieler wollen. Bei nur digital gibt es wohl immer noch die drei Konsolenhersteller, ev. wird Onlive&Co auch mal eine gewichtige Nummer und am PC funktioniert neben dem großen Steam ja auch sowas komplett unabhängiges nur digitales wie Minecraft. Ein einziger monopolistischer Vertrieb wird's kaum in nächster Zeit werden.
Sind App-spiele teurer wie DS bzw. PSP Spiele? Gerade der massive Strom an wohl für viele unterhaltsamer Billig-/Günstigware beweist das auch digital aggressiv bepreist werden kann.
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Was für ein arroganter Spinner. Wenn ich mir ein Auto kaufe, dann will ich es selbstverständlich, nach einigen Jahren, weiterverkaufen können. Zu versuchen den Gebrauchtwagenmarkt stillzulegen dürfen wir nicht hinnehmen.
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Jeder vergleich zwischen materiellen und immateriellen Gütern scheitert schon an der Ausgangssituation denn Spiele verschleißen nicht.... ein Spiel ist auch nach Jahren immer noch Identisch zu seinem Neuzustand...
Wäre schön wenn das auch bei Autos so wäre denn dann würd ich mir direkt nen 50 Jahre altes US-MuscleCar "im Neuzustand" kaufen und das fürn Appel und nen Ei
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was ist dann z.b. mit cds oder dvds? ist genau die gleiche schiene! die werden auch schon immer gebraucht weiterverkauft, und zwar (zum teil) deutlich günstiger.
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