Dragon Age II: Lead-Designer reagiert auf Feedback, gelobt Besserung

Marke nun in Situation mit mehr Potenzial

Dragon Age II war nicht ganz das, was sich einige Fans von dem Nachfolger des 2009er Rollenspiel-Hits erhofft hatten. Für den unausweichlichen Nachfolger dürfen diese aber offenbar aufatmen.

Lead Designer Mike Laidlaw hatte sich nach einigen verbalen Attacken eine längere Auszeit vom Forum des Entwicklers genommen, bezog nun aber Stellung zu einigen der objektiver geäußerten Kritikpunkte am recht schnell entwickelten zweiten Teil.

"Ich bin mit der geäußerten Bedenken hier absolut bewusst", schreibt er. "Probleme wie die wiederverwendung von Leveln, die Implementierung von Wellen-Kämpfen, Dinge, die die Erzählstruktur betreffen und die Signifikanz einiger Entscheidungen wurden nicht nur notiert, sondern auch erforscht und untersucht. Sie haben mir (und vielen, vielen andere Leuten des Teams) dabei geholfen, zukünftige Pläne zu formulieren.

"Weiterhin bin ich mir der Kritik nicht nur bewusst, sondern stimme sogar damit überein, dass es Aspekte an [Dragon Age II] gibt, die nicht nur verbessert werden könnten, sondern auch müssen. Und genau das ist unsere Absicht", fährt er fort.

Laidlaw schrieb aber auch, dass er sehr stolz auf die Arbeit seiner Mannschaft an Dragon Age II sei. Das Sequel habe die Marke in eine Situation manövriert, die "mehr Potenzial" habe.

Dieses Potenzial sieht er in "reichhaltigeren Geschichten, tiefgreifenderen RPG-Mechaniken und bevorstehenden epischeren Dingen".

Nach dem dezent abgespeckten und auf einen singulären Charakter und Ort konzentrierten zweiten Teil schon eine überraschende Aussage.

Martin testete Dragon Age II im vergangenen März. Nach der 10/10, die er dem Vorgänger zukommen ließ, schlug sich seine Enttäuschung über DA II in einer 7/10 für Konsolen- und einer 8/10 für die PC-Version nieder.

Kommentare (6) Latest comment vor 12 Monaten

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  • m_coaster #1 vor 12 Monaten

    Das Sequel habe die Marke in eine Situation manövriert, die "mehr Potenzial" habe.

    Das zeigt das gar nichts begriffen wurde! Der erste Teil hatte extremes Potential, nicht der vergewaltigte zweite Teil!
  • Naimshakur #2 vor 12 Monaten

    Für den ersten Teil sind 4-5 Jahre Entwicklungszeit aufgewendet worden.
    Dragon Age II kam nach nur 2 Jahren auf den Markt. Und dazwischen liegt auch noch Awakening.

  • TheEducatedFool #3 vor 12 Monaten

    @m_coaster
    Schmarrn, klar hat der zweite Teil Potenzial, und zwar ganz gewaltiges! Von allen Bioware-Spielen, die ich je gespielt habe, gab es noch keins mit so viel Potenzial wie Dragon Age II - es hat an allen Ecken und Enden Verbesserungspotenzial!
  • m_coaster #4 vor 12 Monaten

  • Lizzard2k #5 vor 12 Monaten

    Also mir hat am 2ten auch so einiges nicht gefallen sprich sich wiederholende Dungeons , nur ein einziger Ort den man bis zum Erbrechen Melken musste um alles zu bekommen und die Romanzen bzw. Manche (nicht alle) gruppengespräche haben mir etwas sauer aufgestoßen weil sie zu platt und austauschbar waren bis auf die kleine piratenbraut ;)
    Aber nichts desto trotz hab ich es 2 mal durchgespielt und hätte auch Lust es noch nen 3tes mal anzugehen.
    Also schlecht war er trotz der Mängel nicht und deshalb hoffe ich auf viele Verbesserungen !
    Ach und die Idee das jeder gefährte sein eigenes zuhause hat ist ja gut und recht aber dennoch war es etwas nervig die ganze Stadt auszulatschen nur um mit wem zu labern
    Editiert von Lizzard2k um 01/06/11 @ 15:33
  • Sevens #6 vor 12 Monaten

    'Laidlaw schrieb aber auch, dass er sehr stolz auf die Arbeit seiner Mannschaft an Dragon Age II sei. Das Sequel habe die Marke in eine Situation manövriert, die "mehr Potenzial" habe.

    Dieses Potenzial sieht er in "reichhaltigeren Geschichten, tiefgreifenderen RPG-Mechaniken und bevorstehenden epischeren Dingen".'

    Yep. Allein der Unsinn mit den recycleten Levels ist düster-amüsant. Angesichts von ME 1 und der Erkenntnis "Spieler fanden die immer gleiche, wiederholende Sidequest-Basis irgendwie gar nicht so toll' braucht mir keiner erzählen, dass nicht sehenden Auges dieser Müll produziert wurde... und, uh... recycled.

    Das beiseite, Laidlaw ist sympathisch und intelligent. Da hat Bioware eine gute Wahl getroffen. Anders als mit der reformierten Design-Philosophie.