BioWare will vergangene Fehler bei Mass Effect 3 vermeiden
Mehr Waffen- und Rüstungsoptionen?
BioWares Jesse Houston hat gestanden, dass man bei den Änderungen von Mass Effect 2 gegenüber seinem Vorgänger die Schere wohl ein wenig zu tief angesetzt hat. Für Teil 3 will man diesen Fehler nicht wiederholen.
Wir erinnern uns: Nachdem die Waffen- und Rüstungskonfiguration in Mass Effect 1 noch Kritik einstecken mussten, wurden diese im Sequel komplett aus dem Spiel gekippt. Das hält Houston mittlerweile für einen Fehler, wie er Wired erzählte.
"Wir hatten viel Feedback von den Fans bekommen, dass die [Customization-Optionen der Ausrüstung] zu umständlich waren, also haben wir sie in Mass Effect 2 komplett entfernt. Wir sind hier vielleicht etwas übers Ziel hinaus geschossen."
Überhaupt spricht man im Hause BioWare erneut viel über Feedback. Und dieses Mal werden daraus hoffentlich die richtigen Schlüsse gezogen.
"Eine der großen Sachen, die wir versuchen ist, den Spielern mehr Auswahl zu geben. Viele Spieler wollten den Feinden im Nahkampf auf die Pelle rücken, hatten aber nicht die Tools dafür", erklärt Houston die Idee hinter dem Omniblade.
Auch das durchwachsen aufgenommene Dragon Age 2 habe wertvolles Feedback ergeben:
"Wir haben viel darüber gelernt, wie der Storyfluss funktionieren sollte", so Houston. "Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber letzten Endes haben wir den Fans einfach sehr aufmerksam zugehört. Wir nehmen es sehr, sehr ernst und sind entschlossen, begangene Fehler nicht zu wiederholen."
Mass Effect 3 bringt Shepards Trilogie zu Ende. Das Spiel erscheint im kommenden März für PC, PlayStation 3 und Xbox 360. Bringt euch mit unserer letzten Vorschau auf den aktuellen Stand.
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Kommentare (13) Latest comment vor 11 Monaten
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Wem das zuviel und zu kompliziert war muss wahrlich zu den dümmsten der Dümmsten zählen...
Auf der einen Seite bin ich mit der entwicklung der jüngsten BioWare Spiele nicht sehr glücklich aber scheinbar besteht die Käuferschafft zum Großteil nur aus Vollidioten und da ist solch eine Entwicklung nicht verwunderlich.
Erinnert mich an die Leute welche bei Inception ausm Kino gingen weil der Film ihnen zu hoch war.
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... selbes gilt leider auch für die Politik
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wenn man die durchschnittswertungen sieht (95-96%) könnte man ja meinen es gäbe keine fehler mehr auszubessern. klarer fall von medienhype, aber die fans (egal ob sci-fi, rpg oder bioware) werden's schon kaufen.
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Mass Effect 2 war ein hervorragendes Spiel PUNKT
Ich hätte mir mehr RPG gewünscht, aber ich war mit Mass Effect 2 absolut glücklich und zufrieden.
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Von daher ist es letztendlich auch relativ egal was sie mit ME3 machen. Es wird wieder eine schöne Hollywood-Bombast-Story mit einigen guten Charakteren und fertig.
*Wobei DA2 in all diesen Bereichen sehr stark geschwächelt hat.
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Und was daran so schlimm ist, ein Feature rauszunehmen das den Meisten nicht gefällt versteh ich nicht. Ich hätte es wahrscheinlich genauso getan. Jetzt haben sie gesehen, dass das auch nicht gut angekommen ist und versuchen das ganze nochmal zu überdenken. Ich finde die machen alles genau richtig und ihr seid die Idioten!
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Selber!
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Die Charaktere haben aufgrund der wählbaren Optionen überhaupt keine Beziehung zueinander, sie sind einfach im Spiel integriert und das war's. Könnte man vergleichen mit einem Fighter, wo 100.000 Superhelden bzw. berühmte Charaktere dabei sind, aber die sich nur bekämpfen - bei Bioware sind sie einfach nur da, um die Welt zu retten und das war's.
Story ist ebenfalls 0815. Menschen werden bedroht, stoßen auf Widerstand, müssen Welt retten. Meinetwegen tausche Welt mit Universum und Menschen mit Völker aus. Die paar Wendungen können nicht überzeugen, weil schon von Anfang an klar ist, wie es weitergehen wird und so kommt's dann auch. Erinnert mich an so patriotische amerikanische Filme wie Armageddon, die vom Pentagon finanziert werden. Bei Mass Effect fehlt noch die amerikanische Flagge. Da könnt' ich einfach nur kotzen.
Zu Mass Effect:
Schlauchlevels, grottiges Menü, Möchtegern-Shootermechaniken die nix taugen, viel zu kleine Orte, zu kurz. Dann bekommt man noch lächerliche Charaktere wie Tali, die nicht mal ein Gesicht hat (witzig, dass Bioware das als eventuelles Feature vom 3. Teil verkaufen will), Wrex (dass man ihn erschießen konnte ist angesichts der Tatsache, dass er sowieso ein Söldner ist und sein Volk dem untergang geweiht ist, völlig irrelevant) u.ä.
Die Charaktere reden nur, wenn sie etwas zu sagen haben, was in ihr Schema passt:
Charakterdesigner von Bioware: "Der Polizist, Wissenschafter, Vogelfreie, Techniker, Religiöse, Soldat. Dann haben wir ja alle möglichen Konstellationen abgehakt, oder?" "Ja, es fehlt nur noch der Bösewicht!" "Der muss aber eine verzerrte Stimme haben, damit man ihn nicht ernst nehmen kann!" "Ok, und die Komplizin ist die Mutter von einem Charakter der den Spieler begleitet, dann haben wir auch gleich ein bisschen Dialog. Wir müssen ja die charaktere, bevor sie kämpfen, immer eine halbe Stunde miteinander reden lassen!" "Den Helden nennen wir Shepard, damit man ja erkennt, dass er zu den Guten gehört. Sonst könnte man noch etwas anderes denken, das wollen wir ja nicht."
Am besten haben mir ja die Dialogoptionen gefallen: 1. "ja, sicher" 2. "ok" 3. "ja, wenn's sein muss". Meistens hat der Hohlkopf äh ich meine Shepard sogar das selbe gesagt bei unterschiedlichen Optionen. Entwickler: "Es kommt sowieso auf dasselbe hinaus, also braucht er gar nichts anderes sagen." Danke, dann brauch ich aber auch keine vorgegaukelte Entscheidungsfreiheit!
Ähnlich wie bei Crysis: ein Rätsel wie so ein Spiel 90 % erreichen kann. 3D Welt mit Open World, in der man das Missionsziel auf seine Art erreichen kann. Nur zu blöd, dass Crysis ein verbreiterter Schlauch ist und die Missionsziele sich nur von der Satzstellung unterscheiden. Die Grafik ist wie das Spiel völlig eintönig, weil's nur braun, grau und grün gibt. Warum nicht gleich alles in schwarz-weiß? Das würde den Job der Techniker sicher erleichtern und man könnte noch mehr mit der Grafik prahlen. Hauptsache hoch aufgelöst.