Nintendos Aktienkurs fällt um 21 Prozent

Update: Kurs schloss bei Minus 12 Prozent

Update:

Am Verlauf des Nachmittags stieg der Aktionkurs des Unternehmens wieder an. Unterm Strich verlor Nintendo letzten Endes nur 12 Prozent.

Ursprüngliche Meldung:

Nach der gestrigen Bekanntgabe von Nintendos aktuellen Geschäftszahlen ist der Aktienkurs des Unternehmens um 21 Prozent eingebrochen.

Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2012 hatte Nintendo einen Verlust von 25,2 Milliarden Yen (knapp 227 Millionen Euro) vermeldet, wofür man vor allem das Marketing für den 3DS und Forschungs- sowie Entwicklungskosten der Wii U verantwortlich machte.

Durch den Einbruch des Aktienkurses hat etwa Hiroshi Yamauchi, früherer Nintendo-Präsident und größter Aktieninhaber des Unternehmens, knapp eine halbe Milliarde Dollar verloren.

Laut Bloomberg besitzt Yamauchi 14,17 Millionen Nintendo-Aktien, also rund zehn Prozent des Unternehmens. Sein Gesamtvermögen wird auf ungefähr 4,6 Milliarden Dollar geschätzt.

Gestern hatte das Unternehmen außerdem eine Reduzierung des 3DS-Listenpreises um ein Drittel bekannt gegeben.

Kommentare (6) Latest comment vor 10 Monaten

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  • gigsen #1 vor 10 Monaten

    das ist schon übel.. aber wen wunderts.. da is ja momentan zimlich tote hose bei big N
  • KleinerMrDerb #2 vor 10 Monaten

    Das kommt davon wenn man einen neuen Markt erschliesst in dem die Kundschaft nur aus treulosen Hunden besteht.
    Die kaufen einmal aus interesse - Mode - Gruppenzwang etc und dann nie wieder

    Deswegen treibt Nintendo meiner Meinung nach mit der Wii U und dem 3DS ein gefährliches Spiel... beide Produkte zielen nicht direkt auf die Hobbyzocker und der gemeine "Casual" hat das interesse an Konsolen schon wieder verloren... der zockt wenn überhaupt Social Games bei Facebook oder irgendwas aufm iPhone.

    Und die ganzen "Fetten" die sich WiiFit gekauft haben um abzunehmen haben das interesse daran genauso schnell verloren wie am Fitnessstudio....
    Editiert von KleinerMrDerb um 29/07/11 @ 12:07
  • --shady-- #3 vor 10 Monaten

    nintendo hat nach dem erfolg der wii scheinbar vergessen wie man eine neue konsole/handheld an den man bringt...bei der wii war es ja auch denkbar einfach..

    1.konsole produzieren und beim händler ins regal stellen
    2.spiele die jeder sofort versteht und eine steuerungsart die jederman schnell lernt
    3.profit ;)

    ..beim 3ds sieht man jetzt ganz genau das sie es ähnlich versuchen aber vergessen das man mit einem "alten" steuerungskonzept vernünftige games anbieten muss und nicht so ne casual-scheiße!! ich wollte beim 3ds day-one käufer sein und bin heil froh das ich mir das teil nicht gekauft hab..ja die alten n64 spiele waren toll..aber will ich die alle auf meinem neuen handheld zocken?? hell no..besonders nicht wenn es sonst keine (guten/exklusiven) spiele gibt!


  • gigsen #4 vor 10 Monaten

    ..es kommen auch einfach keine guten Spiele nach.. Mal von nintendo selber abgesehen..
  • KleinerMrDerb #5 vor 10 Monaten

    Naja so würde ich das nicht sagen....
    Für die Casuals... auf die es Nintendo ja abgesehen hat.... kommen genug Spiele aber diese wollen garnicht mehr zocken.

    Besserer Thirdpartysupport würde nicht sonderlich viel nutzen, weil die Hauptzielgruppe dafür auf der PS360 zockt und sich sicherlich nicht für die grafisch deutlich schlechteren WiiSpiele interessiert.

    Nintendos Eigenmarken haben quasi ein Monopol.... Fans von andere Genres wie Rennspiele, Shooter, Sportspiele etc. holen sich dafür ganz bestimmt keine Wii
  • paradino #6 vor 10 Monaten

    Zur Zeit fallen doch alle Aktienkurse!!!