200 Stellen gestrichen: THQ schließt de-Blob-Macher und zwei weitere Studios
MX vs. ATV eingestampft
Als Teil einer "strategischen Neuausrichtung" schließt Publisher THQ zwei Entwicklerstudios und löst ein weiteres Entwicklerteam auf. Ebenso stampft man MX vs. ATV ein.
Nach Angaben des Unternehmens möchte man in Zukunft weniger Lizenztitel für Kinder und zu Filmen machen.
In dem Zusammenhang wurden die beiden australischen Studios Blue Tongue Entertainment (de Blob 2) und THQ Studio Australia (Megamind, Avatar: The Last Airbender) geschlossen. Gleichzeitig löst man das für MX vs. ATV zuständige Team bei THQ Studio Phoenix auf. Das QA-Team bleibt hier jedoch bestehen.
Von den Entlassungen sind rund 200 Mitarbeiter betroffen, wobei sich alle für andere Positionen innerhalb des Unternehmens bewerben können.
Laut THQ will man sich dadurch jedenfalls auf fünf Studios konzentrieren, genauer gesagt THQ Montreal, Volition, Relic, Vigil und THQ San Diego.
Erst im Juni hatte der Publisher die Kaos Studios und THQ Digital Warrington geschlossen.
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Kommentare (6) Latest comment vor 10 Monaten
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Wie gnädig. Das ist wohl in erster Linie PR-Geschwafel, um den Eindruck dieses durch und durch negativen Umstandes in der Öffentlichkeit abzumildern. Eine Job-Garantie ist das offensichtlich nicht.
Übrigens bemerkenswerte Neuausrichtung der Firmenstrategie. In der Vergangenheit wurde ausdrücklich hervorgehoben, wie wichtig und umsatzträchtig die Kinder-Lizenzspielchen (Nickelodean, Pixar) für THQ seien und dass man sich künftig stärker darauf konzentrieren wolle. THQ wäre schon längst geschluckt worden, wenn sie ein attrakives und perspektivenreiches Unternehmen wären. Ich vermute aufgrund der Erfolglosigkeit der Firma, dass sie über kurz oder lang das gleiche Schicksal wie Acclaim, Atari oder Midway ereilen wird.
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..natürlich für weniger geld.. ;)
so läuft das doch heutzutage.. überall..
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Starke Lizenzen, naja. Das einzige was THQ vermutlich immer wieder über Wasser hält ist Relic und Warhammer. Darksiders und Metro müssen sich erstmal in ihren Fortsetzungen beweisen.
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Die Entscheidung wurde in der Marketingabteilung getroffen. Die Entwickler haben nur umgesetzt, was sie sollten - und "dürfen" jetzt anstelle der Konzernleitung büßen. So und nicht anders ist das auch in 99,9% aller anderen Firmen.