LucasArts' Hocking: Jährliche Fortsetzungen schaden der Industrie

Wird mit der Zeit ermüdend

Jährliche Fortsetzungen schaden nach Ansicht von LucasArts' Creative Director Clint Hocking - war zuvor auch bei Ubisoft an der Entwicklung von Far Cry 2 beteiligt - der Spieleindustrie und würden mit der Zeit auch die Spieler ermüden.

"Vielleicht verkauft ihr für zwei oder drei Fortsetzungen eine Menge Exemplare, aber ihr werdet die Zielgruppe schnell langweilen und wahrscheinlich bereits all euer Geld für die vierte Fortsetzung ausgegeben haben, bevor ihr merkt, dass die Zielgruppe gesättigt ist und es nicht kaufen wird", so Hocking gegenüber der Edge.

Besonders die kreativen Aspekte hätten darunter zu leiden

"Möglicherweise ist es leicht, damit Umsatz zu machen, aber man sollte die langfristigen Kosten im Hinblick auf das kreative Wohlsein der Mitarbeiter und die Risiken für die Entwicklungsumgebung und die Fähigkeiten, die wir aufziehen und entwickeln und die dann (hoffentlich) künftigen Spielen, neuen Marken und Franchises zugute kommen, nicht unterschätzen."

Kommentare (9) Latest comment vor 8 Monaten

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  • easy #1 vor 8 Monaten

  • Naimshakur #2 vor 8 Monaten

    Absolut. Mir hängt Assassins Creed zum Hals raus. Jedes Jahr ist mir einfach zu schnell hintereinander.
  • m_coaster #3 vor 8 Monaten

    Bei Assassins Creed würde auch nen 10 jahres Rhythmus nix bringen... ;D:D
  • Ginoxy #4 vor 8 Monaten

    Das sagen die Leute die nur darauf achten das ein Spiel mindestens auf 2 oder gar 3 Systemen laufen und verkauft werden kann und das ist meist immer nur bei FPS möglich. Und an FPS haben sich langsam alle sat gesehen und dort stimmt die Aussage auf jeden fall.
    Aber andere Spielkonzepte die gerade derzeit nicht sehr haufig kommen, weil sie schwer oder gar unmöglich auf andere System übertrag bar sind, wird die Behauptung nicht gerecht. Ich würde mich freuen wenn jedes Jahr ein Neues Suprem Commander,C&C, StarCraft oder gar ein WarCraft Titel oder AddOn kommen würde, aber das sind eher ja ausnahme Titel die mal alle 2 oder 3 Jahre kommen. Weil sie halt nicht soviel Profit bringen wie ein Battlefield das auf PS3, 360 und PC erscheinen kann.
    Somit würde ich eher behaupten die Systemvielfalt und die Forderung das selbst das unflexibelste System unterstütz werden muss, tötet die Creativität der Spieleindustrie. Den das zwingt sie Bewertes einfach zu kopieren und max. an bestimmten nicht beeinflussbaren Teilaspekten zu feilen. So kommt eine super Grafik heraus eine gute Physik aber an Steuerung und Eingreifmöglichkeiten muss ein minimal Standart eingehalten werden (Gamepad-Gerechte-Steuerung).
    Ich will damit mich nicht allgemein gegen FPS richten und Consolen. Ich liebe Halo und Battlefield will ich nicht missen, und meine 360 und mein PS3 sind wichtig, aber ich habe die ewigen kopien langsam Satt. Manchmal will ich auch mal was anderes als FPS kaufen und spiele und dieser Wunsch wird nicht gesättigt von der Industrie weder für den PC noch für die Konsolen.
    Man hat das gefühl es gibt eh nur noch 2 Arten von Speilen: FPS und MMO´s. Alles ander schein vergessen zu sein oder man findet es nur als App für sein IPhone oder IPad von Indi Leuten.
  • dingens #5 vor 8 Monaten

    Da bin ich mal gespannt wann man uns mit dem nächsten "Starwars" quält.
  • Lizzard2k #6 vor 8 Monaten

    Hey dingens , das ist mir beim lesen dieser Zeilen auch gleich eingefallen . Oder ist etwa Star war's keine ewige Fortsetzung ;)
  • crackajack #7 vor 8 Monaten

    gewisse Nischengenres kann man sicher schnell verbrauchen, aber Shooter überleben ja schon weit länger wie vier Fortsetzungen.
    Genauso wie Crime-zeugs im TV auch endlos viele Staffeln und Kopien überlebt.
  • Andreas2402 #8 vor 8 Monaten

    firmen wollen nunmal möglichst schnell gewinn machen, da kommen jährliche releases ganz recht. gerade bei multiplayer, wo keine großen veränderungen gefragt sind.
    genauso könnte man ubisoft für far cry 2 kritisieren und ihnen vorwerfen, dass sie nur den bekannten namen verwenden wollten und statt einem shooter ein singleplayer mmo gemacht haben.
  • Dolgsthrasir #9 vor 8 Monaten

    Und die jährlichen FIFA-Aufgusse, die sich spielerisch kaum unterscheiden, verkaufen sich dennoch wie geschnitten Brot. Gleiches gilt für die eigentlich recht durchwachsenen Call of Duty Spiele. Was mir das eigentlich zeigt ist, dass die Masse an Spielern einfach mit anspruchsloser Kost zufrieden ist. Und so lange das so ist, wird sich an der Produktpolitik leider nichts ändern. Warum auch.