Wen wundert's: Boss-Kämpfe von Deus Ex Human Revolution extern entwickelt
KI-Firma für Bosse verantwortlich
Wenn es eine Sache gibt, die am exzellenten Deus Ex: Human Revolution zu bekritteln wäre, dann sind das wohl oder übel die hammerharten Endgegner-Begegnungen. Diese stellten mit ihrem Action-Ansatz für Stealth-Spieler eine deutlich größere Herausforderung dar als für Baller-Fans.
Wie nun bekannt wurde, könnte dieser Bruch daran liegen, dass diese nicht intern bei Eidos Montreal entwickelt wurden, sondern von einem kleinen Studio namens Grip Entertainment extern erledigt wurden.
Die erste Erklärung für die Probleme mit den Endgegnern liefert Grip-Chef Paul Kruszewski in einem von Eidos veröffentlichten Making-Of-Video (das ihr unten auch seht) gleich selbst:
"Umfassendes Geständnis: Ich bin ein Shooter-Typ. Ich kam in dieses Projekt ohne viel über die Welt von Deus Ex zu wissen."
"Die Leute von Eidos gaben uns das Design, gaben uns die Engine. Wir integrierten unsere eigene Verhaltensbaum-Engine und gaben ihnen dieses Erlebnis zurück", erklärt er.
"Bosskämpfe sind besondere Momente. Es gab zwei Herausforderungen: Wir mussten unsere Technik in die Deus-Ex-Engine injizieren und dann ist DX3 dieses - du steigst ein und kannst jeder sein. Du kannst diese Augmentierung haben oder jene, diese Waffe …"
"Und daher, all dieses Zeug auszubalancieren ist - man kennt die Prioritäten des Typen, der das Spiel spielt nicht und will ihm trotzdem ein großartiges Erlebnis liefern. Man will der Vision der Designer treu bleiben, aber auch dem Spieler ein tolles Erlebnis bieten. Das auszubalancieren war also brutal schwer."
Immer wieder scheiternden Leisetretern gibt er allerdings einen Rat:
"Diese Typen haben einen Flow. Wir finden, dass es eine Menge Spaß macht. Man muss herausfinden, was ihr OODA-Loop ist [Anm. d. Red.: "Observe, Orient, Decide, Act"]. Hat man das kapiert, dann klappt es. Aber wenn man in Panik verfällt, dann stirbt man. So einfach ist das."
"Bleibt also einfach ruhig, bleibt Zen, bleibt orientiert, beobachtet, entscheidet, handelt."
Deus Ex: Human Revolution erhielt in unserem Test 9/10 Punkten Eine andere Möglichkeit, sich helfen zu lassen, besteht in unserer umfassenden Komplettlösung zum Spiel.
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Kommentare (12) Latest comment vor 8 Monaten
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Und beim letzten konnte man einfach bei der stromsequenz am ende auf der eingangstür stehen und musste nur warten bis man auf person x schiessen darf....
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Anstatt die "Schuld" einfach auf einen anderen zu schieben hätte man auch einfach sagen können: "Sorry, wir haben da mist gebaut, beim nächsten mal wird es besser".
Oder man könnte es ja als DLC nachliefern und die Bosse umkempeln, aber um Probleme zu beheben dafür gibts ja kein Geld.
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Wo schreibe ich den das es problematisch wäre? Es ist halt das was am Spiel kritisiert wird, und Eidos schiebt die "Schuld" nun auf einen anderen, letztendlich ist Eidos aber für das Spiel verantwortlich und jede einzelne Komponente die im Spiel vorhanden ist. Wenn sie jemand externes beauftragen müssen sie eben genau mitteilen was sie wollen oder es nachher begutachten. Kritik ist also das sie Mängel auf anderen schieben. Wie groß der Mangel ist, ist da unrelevant. Ich finde solch ein Verhalten
unmöglich.
Wenn man halt Team-Arbeit macht dann ist das ganze Team verantwortlich ob nun gut oder schlecht. Wenn dann jemand sagt: "Aber Teil X der nicht so gut war, war aber Frank" das ist halt was nicht vorkommen sollte.
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Den dritten Boss in DXHR hab ich mit zwei Gasgranaten und drei Minen in unter 20 Sekunden geplättet. Den ersten kann man sogar mit den Fässern und Gasflaschen die im Level rumstehen töten.
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Da kommt endlich nach langer Durststtrecke mal ein angebliches Schleichspiel mit „sozialer Interaktion und Hacking“ und dann das.
Für echte Ballermokel ist zuwenig los im Spiel und für Liebhaber von „echten“ Schleichern
A la „Thief“ und dem ersten „Deus Ex“ ist es ne ganze Schippe zu viel.
Scheiss Bossgegner. Die passen hier überhaupt nicht rein. Der ganze Spielfluß ist im Sack.
Ich hänge nun beim 3. Boss und habe keine Lust mehr.
Ja: Ich habe es mit sozialer Kompetenz probiert. Aber der Boss ( Marke: Hochhaus mit Zähnen ) will mit mir gar nicht reden, sonder verpasst mir eine AnalGranate nach der anderen.
Ach ja…und fairerweise hat der auch noch eine Körperpanzuerung vom feinsten und kann natürlich auch höher springen und hat bessere Nahkampfmoves…sagt mal: wollen die uns verar***en?
Und mit meiner heißgeliebten Pressluft-Plempe und den Betäubungspfeilen kann ich auch keinen landen.
Meine Super-L33t-Hacking-Skillz kann ich auch durchs Klo spülen
Dann noch so`n selbstgefälliger Entwickler-Kommentar von dieser Wurst.
„…gaben wir ihnen diese Erlebnis zurück..“
Dem geb`ich auch mal ein Erlebnis zurück, wenn ich ihn sehe. So`n Spinner!
Und Square-Enix hat sich für mich als Entwicklerstudio auch komplett erledigt:
Entweder wussten sie nicht, was da für sie entwickelt wurde.
Dann sind sie unfähig, größere Projekte zu koordinieren.
( Glaubt aber hier doch nicht irgendjemand, oder?)
Oder:
Sie wussten es und vielmehr, wollten es auch so, um sich am Mainstream zu orientieren.
Und der will nun mal ballern. Und dafür gibt es weißgott bessere Titel, wo man sich von Anfang an darauf vorbereitet und aufrüstet.
Die werden ja nicht Teile eines Spiels jemandem überantworten, von dem man nicht weiß,
was er damit anstellt. Den Bullshit können die anderen erzählen.
Fazit für mich: Keine Vorbestellungen mehr von Games, bei denen nicht klar ist, in welche Richtung es geht. Garantiert keine mehr von Square-Enix. Jetzt werden die Tests und Gamerreviews abgewartet, auch wenn`s spoilert.
So jedenfalls nicht.
Und das Game wandert jetzt aus dem Schacht. Ich hab auch noch anderes zu tun…..
Happy w33kend