BioWare: Wenn man nicht anpassungsfähig ist, geht man zugrunde
Größere Chancen als je zuvor
Wer in der heutigen Spieleindustrie nicht anpassungsfähig ist, wird nach Ansicht von BioWares Greg Zeschuk und Ray Muzyka nicht auf dem Markt bestehen können. Man selbst sieht sich jedoch gut gerüstet.
"Wenn wir nicht anpassungsfähig wären, wären wir längst tot", so Zeschuk im Gespräch mit GamesIndustry. "So sieht es derzeit aus, wenn man sich nicht anpassen kann."
"Die Chancen sind größer als jemals zuvor. Selbst in einem Wandel bieten sich Möglichkeiten. Und wenn man einer der Leute ist, die eine solche Chance ergreifen, ist man hier richtig."
Die Größe eines Unternehmens spiele dabei jedoch keine Rolle.
"Agilität ist eine Geisteshaltung. Es spielt keine Rolle, wie groß ihr seid, ihr müsst die richtige Philosophie dafür haben."
Außerdem sprachen beide auch über die jüngeren Schritte des Entwicklers in Richtung Social- und free-to-play-Gaming.
"Das Wichtigste bei diesen ganzen verschiedenen Geschäftsmodellen auf neuen Plattformen ist, dass sie keine Gefahr darstellen, wenn man sie mit dem Ansatz anpackt, den Nutzern eine einzigartige Erfahrung zu bieten. Wir betrachten das als IP-Universum", erklärt Muzyka.
"Glücklicherweise passen sich BioWare und EA sehr schnell dieser neuen Industrie an. Schaut euch The Sims Social an, das auf dem besten Weg ist, zum Social Game Nummer 1 zu werden. Wer hätte vor ein paar Jahren prognostiziert, dass ein traditioneller Publisher wie EA das schafft?"
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Kommentare (10) Latest comment vor 8 Monaten
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Heute heißt diese anpassungsfähigkeit "Shooter".... und natürlich ein WoW Klon denn man will es wenigstens versuchen einen Stück vom MMO Kuchen abzubekommen.
Bei Film und Musik kann ich damit leben denn dort ist das Endergebniss nicht so stark vom Produktionsbudget abhängig wie bei Videospielen.
Sprich ich kann geniale Werke erleben ohne auf die Gagas und Bruckheimers dieser Welt zurück zu greifen und das ohne großartige Abstriche in kauf zu nehmen.
Bei Videospielen sieht das schon anders aus... technische Qualität ist TEUER und kleine Independetstudios haben zwar tolle und spaßige Ideen aber das Endergebniss spielt dann doch in einer anderen Liga.
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Das sie immer noch an "Die Sims Version 278" arbeiten nur auf einer Social-Platform das sehe ich jetzt nicht wirklich als "anpassen" oder Fortschritt an.
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weg vom traditionellem Videospiel hin zum Social Gaming.
Es ist kein Branchenwechsel wie bei Nokia aber es ist ein neuer Markt mit einer komplett neuen Zielgruppe.
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Ich sage aber auch nicht das dies auf irgendeiner weise schlecht ist. Nur sind die unterschiede noch so nah am normalen Spielen das man nicht von anpassen reden kann. Und das "Social Gaming" ist nichts anderes als "Multiplayer" nur in Neusprech.
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Kinta
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Wenn die Ideen und der Spaß wirklich gut sind, dann ist die Technik ziemlich egal. Spielspaß-technisch sind Indie-Spiele oft genug in einer Liga mit den Triple-As oder sogar eine Liga darüber.
Mein Lieblingsspiel 2010 war z.B. VVVVVV.
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Wenn Ferrari jetzt auf einmal kleine Smart ähnliche Billiggurken bauen würde weil niemand mehr Sportwagen will dann wäre dasfür dich wohl auch nicht anpassen, weil es ja ebenfalls Autos sind und die gibts nunmal schon seit über 100 Jahren......
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In Bezug auf Plattformen und Geschäftsmodelle mag das ja auch auf Bioware zutreffen, aber wenn ich mir die Games von denen anschaue - hab ich auch schonmal so angesprochen - dann spiele ich seit fast 10 Jahren immer das gleiche Game nur mit anderen Texturen, angefangen bei KOTOR bis hin zu DA2. Da gibts auf jeden Fall viel innovativere Studios. Bioware kann jedoch sehr gut neue IPs entwickeln, Geschichten erzählen und diese auch vermarkten - DAS sind wirklich Stärken von denen!
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