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Die Sims 3: Einfach tierisch - Test

Laser-Cat, Wonder-Dog und Mr. Ed

Es gibt einfach keinen Weg daran vorbei. Auf der Konsole fühlt sich der neueste Ergänzer für Sims 3 schlicht nicht fair an. Dem Kunden gegenüber. Auf dem PC bekommt ihr für 30 Euro ein Add-On, das den virtuellen Haushalt um Katzen, Hunde, Pferde, Hamster, Papageien und Leguane erweitert. Okay, die letzten drei mehr als Deko, weniger als "richtige" Spielfiguren, aber trotzdem. All das bietet viel spielerischen Reiz und macht mir persönlich mehr Laune - was ich nicht erwartet hätte - als Die Sims 3 an sich.

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Ob sie wie Hund und Katze sind, bestimmt ihr mit.

Die Konsolenfassungen jedoch... 50 Euro für eine Art Sims 3, das ihr nur mit Katzen und Hunden erweitern könnt. Auf dem PC gibt es fast einen Zoo und die 360 und PS3 kommen nicht über Hunde und Katzen hinaus? Warum? Wer schon Sims 3 Anfang des Jahres kaufte und jetzt erneut den Vollpreis für ein Add-On zahlen soll, fühlt sich eh nicht so besonders gut dabei.

Lasst uns deshalb erst einmal am PC bleiben. Die Prämisse von Sims 3: Einfach tierisch ist simpel. Man nehme einen Sims-Haushalt - entweder ein neuer oder einen, den ihr schon habt - und setzt Haustiere dazu. Dabei habt ihr all die Möglichkeiten, die ihr braucht, um vergangene, aktuelle oder gewünschte tierische Bewohner zu erschaffen.

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Solche pferdigen Halluzinationen gibt es nur auf dem PC

Dutzende von Katzen, Hunde oder Pferderassen, detaillierte Möglichkeiten, Fell, Augen und sonst was an den Viechern zu verändern und das eigene Traumtierchen zu basteln. Die neuen Mitbewohner stehen den Menschen in dem Punkt der Erschaffung kaum nach. Von fleckiger, alter Straßenköter-Mischling undefinierter Herkunft bis reinrassiges Siamesen-Baby von unglaublicher Niedlichkeit +5 ist da alles drin.

Diese Viecher sind dann keineswegs nur reine Deko, sondern können von euch übernommen werden. Ihr lenkt dann Garfield, Mr. Ed oder Dogbert durch das Haus, entscheidet, wann es Zeit ist, mit ein paar neuen Teppichflecken den Eigner an Vernachlässigungen und mehr Futter zu erinnern oder bettelt um Schmuseeinlagen. Dann ist da natürlich noch das Spielzeug, das ihr hoffentlich im Shop besorgt habt, bevor die Katze den Sessel angeht. Der Mensch im Haus versorgt sich derweil selbst und tut, was Sims so tun. Er kommt wunderbar allein zurecht. Ihr müsst euch nicht groß um all die Kleinigkeiten des menschlichen Sims-Daseins bemühen, sondern könnt euch ganz auf eure tierische Seite stürzen.

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