Gameforge entlässt 100 Mitarbeiter, Star-Trek-Titel in Gefahr
EA und LucasArts bieten Hilfe an
Gameforge und dessen Tochterunternehmen Frogster werden 100 Mitarbeiter entlassen.
Neben dem bereits vor kurzem eingestellten Mythos stellt man etwa auch Hellbreed ein. Ebenso ist offenbar das beim deutschen Studio Keen Games in Entwicklung befindliche Browserspiel Star Trek: Infinite Space in Gefahr.
Wie GamesIndustry berichtet, denkt man bei Infinite Space über eine Einstellung oder den Abschluss einen Co-Publishing-Deals nach.
"Durch eine effizientere Organisationsstruktur können wir unseren Ressourceneinsatz optimieren und große Potenziale für das weitere Wachstum heben", sagt Gameforge CEO Alexander Rösner dazu. "Damit stärken wir langfristig unsere Position im dynamischen Markt für Online-Games."
Auf jeden Fall ist es ein radikaler Kurswechsel, denn erst vor wenigen Monaten hatte man betont, in diesem Jahr noch 200 Mitarbeiter einstellen zu wollen.
Unterdessen haben unter anderem Electronic Arts und auch LucasArts den Entlassenen Hilfe und Bewerbungsgespräche angeboten.
"Ich bin mehr als bereit, mit jedem der betroffenen Mitarbeiter über Positionen innerhalb von EA zu sprechen", schreibt Carl Silvers, Researcher bei Electronic Arts, als Kommentar auf die Meldung bei GamesIndustry.biz.
"Ich bin traurig, über noch mehr [Arbeitsplatz-]verluste in der Industrie zu hören", so Mark James, Platform Technology Director bei LucasArts. "Wenn irgendwelche ehemaligen Angestellten Arbeit suchen, lassen Sie es mich wissen, ob ich helfen kann."
LucasArts hat derzeit in San Francisco 34 Stellen für Entwickler ausgeschrieben.
"Es tut mir leid, das zu hören", schreibt Wolfgang Hamann, President und CEO bei Koolhaus Games. "Wenn irgendjemand die Turbulenzen in der europäischen in Richtung eines chart-toppenden, stabilen, über sechs Jahre alten, soliden Entwicklungsstudios in Vancouver, Kanada, verlassen will, prüft bitte die offenen Positionen bei www.koolhausgames.com."
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Kommentare (3) Latest comment vor 7 Monaten
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Hoffe die Mitarbeiter finden schnell wieder ein Auskommen. Mit Keen Games scheint es immo ja leider auch nicht Rund zu laufen.