Entwickler der ersten Konsole: Gewalthaltige Spiele sind 'eine Schande'

Nicht zufrieden mit der Entwicklung

Ralph Baer, der Erfinder der allerersten Spielekonsole (Magnavox Odyssey) ist mit der Richtung, in die sich Spiele heutzutage bewegen, nicht unbedingt glücklich.

"Ich denke, es ist eine Schande", so Baer im Gespräch mit dem Salt Lake Tribune in Bezug auf gewalthaltige Videospiele.

"Was ich erschaffen habe, wurde zu etwas Verachtenswertem."

Trotz allem ist er jedoch stolz darauf, ein Teil davon gewesen zu sein. Er hätte sich niemals vorstellen können, dass Spiele zu so einem wichtigen Unterhaltungsmedium werden.

"Ich habe mir lediglich etwas ausgedacht, was ich für eine unterhaltsame Idee hielt. Das Resultat war eine kleine Box, die mit einem Fernseher verbunden war. Es wuchs einfach immer weiter und weiter."

"Selbst damals erkannte niemand, dass wir uns auf dieser Kurve befinden würden, die direkt in den Himmel geht. Es war unvorhersehbar, fantastisch. Ich bin froh, dass es passiert ist. Und wenn ich es nicht angefangen hätte, dann jemand anderes."

Kommentare (58) Latest comment vor 7 Monaten

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

  • S-Markt #1 vor 7 Monaten

    ja, der erfinder des films schämt sich, daß transformers gedreht wird. der erfinder der schallplatte hätte stattdessen blumen gepreßt, wenn er gewußt hätte, daß dieter bohlen mal so erfolgreich würde und der erfinder des schokopuddings hätte das zeug lieber als dichtungsmasse patentieren lassen, wenn er gewußt hätte, daß cindy aus marzahn sich das zeug auf ihren körper schmiert und dann von ihrem freund ablecken läßt.

    hirnis. nicht das medium ist schlecht, sondern wie es genutzt wird. das aber wiederum liegt in der entscheidung des nutzers und ist durch das grundgesetz geschützt.
  • buttermilk82 #2 vor 7 Monaten

    solche bloeden pauschalen aussagen motivieren mich noch mehr gewalthaltige videogames zu konsumieren -> nimm das Ralph
  • ThomasNickel #3 vor 7 Monaten

    Ich weiß nicht, ich kann den Mann schon etwas verstehen. Ich finde heute schon einiges recht fragwürdig...
  • Andreas2402 #4 vor 7 Monaten

    da hat wohl jemand zu viel friedenspillen geschluckt. oder möchte vorbild sein.
    Editiert von Andreas2402 um 08/11/11 @ 12:11
  • easy #5 vor 7 Monaten

    Der soll die Klappe halten sonst gibts ruck zuck Fresse dick.
  • SoSchautsAus #6 vor 7 Monaten

    Leute, dieser Mann ist 89 Jahre alt. Das ist nichts anderes als ein Generationenkonflikt.

    Selbstverständlich kann sich ein 89-Jähriger nicht mit Gears of War identifizieren. Ich bin 60 Jahre jünger und selbst mir ist die Entwicklung des Videospielemainstreams in den letzten Jahren und insbesondere die aktuell nachwachsende Generation an Gamern suspekt.

    Ich verstehe ihn voll und ganz, auch wenn ich seinen Standpunkt zu gewalthaltigen Spielen nicht teile.

    SSA
  • winz #7 vor 7 Monaten

    @S-Markt: Oha, ich hab jetzt grad ganz fintseres Kopfkino wegen der Schokozindy und keinen Appetit mehr. Egal, bin sowieso zu fett.

    btt: Ist wie bei allem im Leben. Wenn sie nicht gewollt hätten, das wir überall drauf hämmern, hätten sie uns keinen Hammer gegeben.
  • Darklord_Altair #8 vor 7 Monaten

    Da hätte er wohl am besten dem Einsatz / der Produktion einer Light-Gun auf seiner "Konsole" widersprochen. Jetzt klagt sich der alte Mann aber was soll man wohl mit einer Light-Gun machen!?!
  • ThomasNickel #9 vor 7 Monaten

    Lightgun hin oder her. Früher hat man mit sowas Duck Hunt oder Gum Shoe gespielt. Was heute dagegen in den Kriegsspielen teilweise abgeht, das ist schon GANZ was anderes.
    Ich finde diesen pawlowschen Beißreflex etwas bedenklich. Sobald jemand mal kritische Worte zum aktuellen Trend zur realistischen Bildschirmgewalt von sich gibt wird mit einer geradezu beängstigenden Vehemenz dagegen gehalten. Und in den wenigsten Fällen auf sachliche Art und Weise...
  • Darklord_Altair #10 vor 7 Monaten

    Von Duck Hunt zu Modern Warfare... Wen willst du für die Entwicklung anklagen? Spieler, Käufer, Industrie...? Ist doch ein völlig normaler Prozess, was gefällt wird weiterentwickelt.
  • Heavy_Rain #11 vor 7 Monaten

    @Thomas
    Dürfte daran liegen das von der anderen Seite in den wenigsten Fällen irgendetwas sachliches kommt.

    Das heutzutage brutalere Sachen gezeigt werden (nicht nur in Spielen, bekanntlich) ist eine natürlich Entwicklung. Ob die jetzt direkt schädlich ist, wäre wohl sachlich zu ergründen, woran wiederum kein großen Interesse zu bestehen scheint (siehe obiger Link).
    Editiert von Heavy_Rain um 08/11/11 @ 19:30
  • monkeyboobs #12 vor 7 Monaten

    Baer hat als Halbwüchsiger garantiert auch mit dem Finger oder Stock auf andere gezeigt und dabei "Peng-Peng!!" geplärrt.

    Heutige Computerspiele seh ich in der selben Tradition wie "Cowboy & Indianer" - mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass dieses "Kinderspiel" überwiegend an der frischen Luft praktiziert wurde und i.d.R. dabei keine Körperteile und Blutfontänen durchs Bild spritzten.
  • Sid_Burn #13 vor 7 Monaten

    @monkeyboobs
    Kommt drauf an. Freunde von mir haben in der Kindheit auch Cowboy & Indianer gespielt. Dabei ist dann ein Pfeil ins Auge gekommen und seitdem ist er auf einem Auge Fast-Blind. Aber okay, Blutfontänen sind da auch nicht gespritzt.

    ---

    Ansonsten zum Thema. Der Mensch hat nunmal ein Interesse an Gewalt. Es ist Interessant und stellt ein Konsum dar. Und das auch nicht erst seit den Videospielen. Theater, Literatur oder auch Filme sind voll von Gewalt.

    Grundsätzlich halte ich Gewalt auch nicht für etwas negatives. Klar jemanden ins Gesicht zu schießen ist pöse. Bedroht derjenige allerdings das leben oder das Leben eines andere, Kind/Frau wird das ins Gesicht schießen auf einmal Moralisch vertetbar.

    Eher müsste man die Frage stellen warum Menschen überhaupt von Gewalt angesprochen werden. Aber bevor man diese Frage stellt müsste man überhaupt erstmal die Frage stellen ob dies gut oder schlecht ist.

    Naja mal schauen. Ich mach mir jetzt nen schönen Abend. Irgendein Action-Film schauen "Stirb Langsam" oder sowas und danach etwas Dead Space spielen.
  • S-Markt #14 vor 7 Monaten

    "Ich finde diesen pawlowschen Beißreflex etwas bedenklich. Sobald jemand mal kritische Worte zum aktuellen Trend zur realistischen Bildschirmgewalt von sich gibt wird mit einer "
    und ich finde es bedenklich, wenn jemand eine vom grundgesetz geschützte meinungsäusserung als pawlowschen beißreflex bezeichnet. das ist finsterstes csu-stammtischniveau.

    zu der bemerkung zur realistischen bildschirmgewalt: in vielen europäischen ländern werden spiele an minderjährige verkauft, die hier nicht mal erwachsenen zugänglich sind. trotzdem ist deutschland das land mit den amoklaufendenschülern.
    jeder, der vernünftig darüber nachdenkt und nicht nur die parolen der csu nachplappert muß sich füher oder später fragen, woran es wirklich liegt.
    Editiert von S-Markt um 08/11/11 @ 21:21
  • SoSchautsAus #15 vor 7 Monaten

    @S-Markt

    Entweder hast du deinen eigenen Standpunkt nicht eine Sekunde hinterfragt, oder du hast ihn hinterfragt und kommst trotzdem zu dem Schluß, dass Thomas' durchaus sachlicher und diplomatischer Denkanstoß "finsterstes CSU-Stammtischniveau" ist. Beides lässt nicht unbedingt auf eine differenzierte Auseindandersetzung mit diesem Thema schließen.

    Dein Jugendschutzhysterie-Beispiel mag ja ganz zutreffend sein. Da bin ich sogar einer Meinung mit dir. Es widerlegt aber nicht die Beobachtung, dass das Gamervolk offenbar nicht zur Selbstkritik und Reflexion in der Lage ist wenn es um das geliebte Hobby geht. In der Hinsicht unterscheiden sich viele Forenuser nämlich kein bisschen von CSU-Stammtischbrüdern.

    SSA
  • ThomasNickel #16 vor 7 Monaten

    Eben, das ist es. Die Spieler verlangen von den Nichtspielern, sich doch bitte absolut differenziert und objektiv mit dem Medium Videospiel auseinander zu setzen, sind aber ihrerseits nicht bereit, das gleiche zu tun - sie verteidigen ihre Position genauso mit Zähnen und Klauen wie die konservativen Politiker die ihre.

    Natürlich ist ein gewisser Hang zur Gewalt menschliches naturell, gabs schon immer, etc. Will ich garnicht bezweifeln. Aber es zeichnet den Menschen eben aus, dass er sich nicht blind seinen Trieben fügt und das dann mit "so sind wir halt" abtut.
    Editiert von ThomasNickel um 09/11/11 @ 08:19
  • Sid_Burn #17 vor 7 Monaten

    @ThomasNickel
    > Aber es zeichnet den Menschen eben aus, dass er sich nicht blind seinen Trieben fügt und das dann mit "so sind wir halt" abtut.

    Der Mensch gibt sich ja auch nicht seinen Triben hin. Wenn er das tun würde, so würde er selber Gewaltätig werden. Okay einige werden das, aber eben nicht alle.

    Genausowenig wird man Gewaltätig nur weil man Gewalt konsumiert.

    Und wenn man Videospiele wegen Gewalt kritisiert so muss man generell jedes Medium wie schon genannt kritisieren. Letztendlich sind selbst Kinderserien wie Tom & Jerry Gewalthaltig und so wachsen Kinder auf. Sich gegenseitig deswegen die Pfanne auf den Kopf hauen machen wohl trotzdem die wenigstens.

    Fiktion und Realität ist da doch schon ein Unterschied.
  • ThomasNickel #18 vor 7 Monaten

    Natürlich ist zwischen Fiktion und Realität ein Unterschied. Aber es ist auch ein Unterschied, ob eine Zeichentrickkatze die Pfanne auf den Kopf kriegt, oder ob man mit dem Sturmgewehr im Anschlag durch ein beeindruckend realistisch dargestelltes Hamburg läuft.

    Ich verlange keine Verbote und keine Zensur. Aber zumindest ein wenig mehr Reflexion seitens der Spieler über das, was ihnen da seit ein paar Jahren ständig vorgesetzt wird, das wäre doch nett.
  • Sid_Burn #19 vor 7 Monaten

    @ThomasNickel
    > Natürlich ist zwischen Fiktion und Realität ein Unterschied. Aber es ist auch ein Unterschied, ob eine Zeichentrickkatze die Pfanne auf den Kopf kriegt, oder ob man mit dem Sturmgewehr im Anschlag durch ein beeindruckend realistisch dargestelltes Hamburg läuft.

    Für mich nicht. Beides ist Fiktion und nicht real. Auch in Filmen wo mitlerweile absolut alles real ausschaut habe ich noch nie das Gefühl gehabt danach schlachtend durch die Stadt zu rennen. Mag sein das es Kinder gibt die damit Probleme haben Fiktion von Realität zu unterscheiden. Aber genau dafür gibt es die USK und eben Alterseinstufungen.

    > Ich verlange keine Verbote und keine Zensur. Aber zumindest ein wenig mehr Reflexion seitens der Spieler über das, was ihnen da seit ein paar Jahren ständig vorgesetzt wird, das wäre doch nett.

    Besonders Brutale Spiele spiele ich schon lange nicht mehr, da Sie mich selber nicht mehr ansprechen. Aber wenn du soetwas erwartest dann solltest du eben auch sagen warum speziell das Medium Videospiel und Videospieler sich dessen bewusst sein müssen. Während alle anderen Medien voll mit Gewalt sind, und dort niemand etwas sagt.

    Und genau das wäre Reflexion. Warum sind Videospiele wie Battlefield von mir aus verrucht, und Filme wie "Der Soldat James Ryan" volkommen okay und bekommen Oscars? Bessere vergleiche gibt es schon nicht mehr.

    Aber bevor man soetwas untersucht müsste man eher Erläutern ob Gewalt darstellung überhaupt schlimm/schädlich ist und warum/was schlimm an der Gewalt ist.
    Editiert von Sid_Burn um 09/11/11 @ 09:27
  • Jahsoldier #20 vor 7 Monaten

    @Sid_Burn
    Ein ganz entscheidender Unterschied ist ja auf jeden Fall die Interaktivität. Grundsätzlich sind wir doch glaube ich alle der selben Meinung was unser Medium betrifft?! Aber ab und an mal drüber nach zu denken find ich schon extrem wichtig.
  • ThomasNickel #21 vor 7 Monaten

    Für mich ist da das Thema nicht die Interaktivität, sondern die Qualität des ganzen. Und da sind die Call of Dutys und Battlefields dieser Welt noch Meilenweit von Filmen wie Full Metal Jacket, Platoon oder auch Saving Private Ryan entfernt, auch wenn manchmal ein Funken an Inspiration aufblitzt (die Sache mit dem Atomschlag im ersten Modern Warfare beispielsweise).
    Aber das sind meiner Meinung nach die ganz großen Ausnahmen. Eine andere ist Battlefield: Bad Company (weiß nicht mehr ob 1 oder 2) - da geht es nicht um irgendwelche großen Konflikte, das orientiert sich eher an Filmen wie Stoßtrupp: Gold und entwickelt dadurch gleich wieder eine ganz andere Atmosphäre und einen anderen Anspruch.
  • Sid_Burn #22 vor 7 Monaten

    @Jahsoldier
    > Ein ganz entscheidender Unterschied ist ja auf jeden Fall die Interaktivität. Grundsätzlich sind wir doch glaube ich alle der selben Meinung was unser Medium betrifft?! Aber ab und an mal drüber nach zu denken find ich schon extrem wichtig.


    Anstatt leider genau zu sagen was das problem ist, kommen leider nur Oberflächliche aussagen. Welches Problem hat den die interaktivität?

    Aussagen wie "Du weist schon wieso" sind nicht gerade hilfreich. Den damit setzt du dich überhaupt nicht mit der Thematik auseinander und eine Urteilung findet schon statt bevor man darüber Sachlich Diskutiert.

    Und ehrlich gesagt weiß ich nicht was du meinst mit der aussage "was unser medium betrifft" und welche Meinung du vertrittst oder wir alle vertretten sollen.

    Und die urspüngliche Frage ob nun gewalt selber schlimm/schädlich oder was an der gewalt schlimm ist erläuterst du auch nicht.

    Gerade diese Frage müsste man aber klären bevor man sagt das Videospiele interaktiv sind zu Filmen. Wenn nämlich Gewalt weder schädlich noch schlimm ist. Ist die Aussage das es Interaktiv ist oder nicht volkommen unrelevant.

    Und wenn Gewalt schädlich ist müsste man drüber reden ob nun Interaktivität einen positive oder schlechte Auswirkung hat. Oder wie sich die aufnahme unterscheidet wenn man es interaktiv oder nciht interaktiv aufnimmt.

    Gerade diese Feinheiten auszuarbeiten wäre der Sinn der Sache.

    Das Videospiele interaktiv sind im Gegensatz zu Filmen wird wohl jeder Wissen.
  • KleinerMrDerb #23 vor 7 Monaten

    Der Sid wieder.... kaum hört er DRM malt er den Teufel an die Wand und prädigt vom Armageddon der Videospielwelt aber bei Gewalt in Videospielen ist alles halb so schlimm und eh nich schädlich und Tom und Jerry sowieso das selbe wie Soldier of Fortune....

    Meiner Meinung nach ist die Art der überbringung der Gewalt das entscheidene.
    In vernünftigen Kriegsfilmen wird Gewalt immer sehr realistisch gezeigt aber sogut wie nie gefeiert... in Filmen wie Platoon, Apokalypse Now und auch Soldat James Ryan sieht man Männer die wegen Krieg und Gewalt seelische Wracks sind.. die Aussage, dass Krieg niemals gut sein kann ist allgegenwärtig.... ein CoD, BF, Killzone usw. zeigt uns wie unglaublich cool es doch ist ein Soldat zu sein... man sieht knallharte Hunde mit lockeren Sprüchen die mit einem Lächeln auf den Lippen unzählige Russen niederballern... selbst in einem reiner 80s Actionfilm wie Rambo wurde die Frage nach dem Sinn gestellt...

    Der Gedanke "ein glück habe ich sowas nie erlebt und werde es auch nie" kam mir persönliche bei einem Spiel noch nie... bei einem Film schon.
  • Sid_Burn #24 vor 7 Monaten

    Tja, und wie immer der Derb. Anstatt Sachlich zu Diskutieren wird eine Diskussion wieder auf die persönliche Ebene geschoben.

    Die Frage ob Gewalt schädlich ist oder nicht beantwortest du auch nicht. Und bisher habe ich die Fragen lediglich im Raum geworfen ohne selber zu beantworten. Stattdessen geht es wieder munter weiter ohne solche Fragen zu beantworten auf einen wirklich stumpfen CSU-Stammtisch Niveau ganz ohne Reflexion wie schon kritisiert wurde.

    Wo du ansonsten eine aussage von mir liest das Gewalt in Videospielen halb so schlimm ist musst du mir erstmal zeigen. Da ich das nirgendswo sagte.
  • S-Markt #25 vor 7 Monaten

    @so schauts aus
    ich habe mich nicht zu der thematische aussage von thomas nickel geäussert, sondern zur benutzung von wortformulierungen, die antisozial und undemokratisch sind. jeder kann seine eigene meinung äussern, auch wenn sie emotional ausfällt und niemand hat diese meinung durch formulierungen wie pawlowscher beißreflex zu diskreditieren (was im übrigen nach meinem wissen sowieso unsinn ist. pawlow hat nachgewiesen, daß hunde konditioniert werden können, wenn man ihnen bei der gabe von essen eine klingel ertönen läßt, und später die klingel ertönen läßt, ohne futter zu geben, beim hund trotzdem die speichelproduktion angeregt wird. da ist keine verbindung zu einer hundebissigkeit, die thomas nickel zu implementieren versucht).

    man muß diese spiele nicht spielen. ich persönlich finde z.B. den Volksmusikzirkus zum kotzen, treibe mich aber nicht auf entsprechenden seiten herum und werfe den dort aktiven volksverblödung und inzucht vor.
    das ist aber genau das, was thomas nickel hier macht. und solche unverschämtheiten laß ich nicht unkommentiert, wenn ich sie sehe und schon gar nicht, wenn sie nur dumm von csu-politikern abgekupfert sind.

    thematisch hat thomas nickel gesagt, daß im vergleich zu früher GANZ was anderes abgeht. warum das problematisch sein soll, hat er weder gesagt, noch belegt.
    von daher sehe ich da weder die von dir erkannte sachlichkeit, noch die differenziertheit, sondern einfach nur nachgeplapperten populismus.
  • S-Markt #26 vor 7 Monaten

    @thomas nickel
    "Aber es ist auch ein Unterschied, ob eine Zeichentrickkatze die Pfanne auf den Kopf kriegt, oder ob man mit dem Sturmgewehr im Anschlag durch ein beeindruckend realistisch dargestelltes Hamburg läuft."

    also darf man einer zeichentrickkatze eine pfanne auf den kopf hauen? geht auch ein zeichentrickbaby oder zeichentrickhundewelpen?

    Welches leid wird erzeugt, wenn man mit dem sturmgewehr in anschlag durch ein beeindruckend realistisches hamburg läuft?

    und warum ist das leid einer zeichentrickkatze akzeptabel, das, welches durch den lauf durch hamburg erzeugt wird nicht?

    diese sicht ist absurd. wer sich auf diese weise mit leid arrangiert, der schafft sich hintertüren. ich habe klare regeln für reales leid. ich kille keine spinnen, sondern fang sie mit einem glas und setze sie vor die tür und wenn ich erfahre, daß jemand mein essen geqäult hat, bevor es als steak in den supermarkt gewandert ist, dann schreibe ich ihm einen bösen brief und versuche keine produkte mehr von ihm zu kaufen.

    ich habe aber wie so viele andere überhaupt kein problem mit virtuellem leid und zu recht. denn man muß schon ein psychopath sein, wenn man mit dem Sturmgewehr im Anschlag durch ein beeindruckend realistisch dargestelltes Hamburg läuft, um leid zu erzeugen. wir normalen spieler tun das, weil wir den wettbewerb suchen. den wettbewerb gegen das spiel oder gegen andere spieler. wenn dabei tabus gebrochen werden, dann erheitert einen das, wie ein guter zombiefilm oder rambo. aber das ist nichts, woran man sein leben ausrichtet. das ist einfach schräger spaß. wie die zeichentrickkatze.
  • KleinerMrDerb #27 vor 7 Monaten

    "Die Frage ob Gewalt schädlich ist oder nicht beantwortest du auch nicht"

    Weil die Frage letzendlich irrelevant ist.
    Als emotionale Wesen sollten wir uns auch irgendwo moralische und ethische Grenzen setzen.

    Wenn eine fiktive Gewalttat nicht mehr von einer realen zu unterscheiden ist... woher wissen wir dann, dass das gezeigte wirklich Fiktion ist?
    Und ist es wirklich "normal" sich an diesen real wirkenden Gewalttaten zu erfreuen... oder sind sie nur ein langsamen und stetiger übergang bis derjenige ECHTE Gewalt sehen will.

    Wie lang dauert es bis wir "wieder" echte Gewalt wollen und ein Running Man oder Gamer keine Filme sondern realität werden..

    Wo hörts denn auf?
    Was würdest du denken wenn auf einmal der Kinderschänder Simulator im Regal steht? jetzt mit noch realistischerem Geschrei.

    Auch nur harmlose Fiktion oder doch schon für psychisch gestörte?
    Editiert von KleinerMrDerb um 09/11/11 @ 10:56
  • Heavy_Rain #28 vor 7 Monaten

    Was würdest du denken wenn auf einmal der Kinderschänder Simulator im Regal steht?

    Gibt es doch schon wenn man den Blick nach Osten richtet, RapeLay und ähnliches.

    Wenn eine fiktive Gewalttat nicht mehr von einer realen zu unterscheiden ist... woher wissen wir dann, dass das gezeigte wirklich Fiktion ist?

    Ein Film zeigt auch realistische Aufnahmen die theoretisch "echt" sein könnten. Man erkennt es also entweder daran wie es gemacht ist oder letztlich daran, dass es als Film, Spiel, etc. ausgezeichnet wird.
  • monkeyboobs #29 vor 7 Monaten

  • Sid_Burn #30 vor 7 Monaten

    > Weil die Frage letzendlich irrelevant ist.
    Als emotionale Wesen sollten wir uns auch irgendwo moralische und ethische Grenzen setzen.

    Die Frage ist der absolute Kernpunkt der Diskussion. Wenn Gewalt nämlich nicht schädlich ist. Kann Fiktive Gewalt beliebig sein.

    Aus deiner Antwort schließe ich das du zum Beispiel Gewalt generell als schlecht einstufst.

    Und Moralische/ethische Grenzen setzen ist so leicht gesagt. Jeder mensch und jede Kultur hat hier andere Vorstellung.

    In China Essen Sie auch Hunde, ist dort Moralisch volkommen okay, hier nicht. Da du aber von "wir" sprichst, glaubst du davon das jeder die selben Moralischen Vorstellungen haben muss? Welche? Deine? Meine? Hitlers?

    Die Frage nach der Gewalt wirft solche Fragen auf. Wenn man es sich einfach macht so wie du, dann sind natürlich wohl deine Moralische Vorstellung richtig, und die anderen falsch.

    > Wenn eine fiktive Gewalttat nicht mehr von einer realen zu unterscheiden ist... woher wissen wir dann, dass das gezeigte wirklich Fiktion ist?

    Ich hab noch nie jemanden in den Kopf geschossen. Alleine daran fehlt mir schon die Möglichkeit zu entscheiden ob das was im Film/Videospiele gezeigt wird vom reinen sehen von der wirklichkeit zu unterscheiden.

    Aber auch wenn es absolut realisitisch aussieht und ich den unterschied nicht mehr erkennen kann. So weiß ich trotzdem das im Kino-Film gerade keiner stirbt. Oder ich in einem Videospiel auf einer PS5000 echte menschen erschieße auch wenn es absolut
    realistisch ausschaut. Eben weil es ein Film und ein Videospiel ist.

    > Und ist es wirklich "normal" sich an diesen real wirkenden Gewalttaten zu erfreuen... oder sind sie nur ein langsamen und stetiger übergang bis derjenige ECHTE Gewalt sehen will.

    Ja das anfix Problem woran anscheint einige denken. Wenn du mal zufällig ein Kinderporno schaust wird man Pädophil. Wenn du zufällig ein Rechtsradikalen film schaust wirst du ein Neo-Nazi. Schaust du Gewalt-Filme will man Gewalt. Spielst du zu viel Need for Speed, ensteht das verlangen mit 300 km/h über die Auto Bahn zu rasen. Liest du zu viel Bibel wirst du Religös.

    > Was würdest du denken wenn auf einmal der Kinderschänder Simulator im Regal steht? jetzt mit noch realistischerem Geschrei.

    Von mir aus kann es das sogar.

    > Auch nur harmlose Fiktion oder doch schon für psychisch gestörte?

    Wer entscheidet den ab wann man Psychisch gestört ist, und ab wann man normal ist?

    Früher war halt auch Galileo Galilei eher krank im Kopf. Der Typ behauptete doch ernsthaft die Erde sei rund und sei nicht Mittelpunkt des Universums. Aber das ist unsinn den sonst würde man ja herunterfallen. Wegen seiner schlechten physischen verfassung wurde dann Galileo Galilei von der Kirche auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Und das war damals Moralisch volkommen okay gewesen.
    Editiert von Sid_Burn um 09/11/11 @ 12:47
  • SoSchautsAus #31 vor 7 Monaten

    jeder kann seine eigene meinung äussern, auch wenn sie emotional ausfällt und niemand hat diese meinung durch formulierungen wie pawlowscher beißreflex zu diskreditieren

    Du machst aus einer Mücke einen Elefanten. Niemand will hier jemandem sein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wegnehmen. Wenn jemand diese Meldung mit "ey der opa hat doch keine ahnung ey" kommentieren will, dann darf er das natürlich tun. Genauso darf Thomas Nickel oder sonst wer dann aber auch solche Kommentare als das einordnen was sie sind: Unreflektiert, unreif und kein bisschen produktiv. Oder glaubst du wirklich wer so etwas schreibt hat vorher auch nur eine Sekunde nachgedacht?

    wenn dabei tabus gebrochen werden, dann erheitert einen das, wie ein guter zombiefilm oder rambo. aber das ist nichts, woran man sein leben ausrichtet. das ist einfach schräger spaß.

    Genau von dieser Art der Pauschalisierung reden wir die ganze Zeit.

    Fernab von jeglicher Diskussion über psychische Schädigungen, herabsetzen von Hemmschwellen etc. setzt doch zumindest der eigene Geschmack irgendwo eine Grenze. Ich zB meide diese ganzen Torture-Porn-Filme, weil ich sowas nicht sehen will. Ich will es natürlich niemandem verbieten sich sowas anzuschauen und verurteile auch niemanden deswegen, aber mich stößt es irgendwie ab. Oder nehmen wir als Beispiel den Kinderschändersimulator. Angenommen es gäbe so ein Spiel und es wäre nach objektiven Maßstäben betrachtet ein herausragend gutes Spiel. Fantastische Grafik, forderndes, unterhaltsames Gameplay, packende Inszenierung usw. Wärst du wirklich so kühl und distanziert, dich an all den gelungenen Elementen erfreuen zu können, wenn du vordergründig virtuell Kinder vergewaltigst?

    Das Paradoxe ist doch folgendes: Einerseits wollen wir, dass das Medium erwachsen und ernst genommen wird. Als netter Nebeneffekt darf das Medium dann auch gerne in der Mitte der Gesellschaft ankommen, wie man seit Christian Schmidt so schön sagt. Wir erfreuen uns an fesselnden Geschichten, glaubwürdigen Charakteren und einer emotionalen Delivery. Anders als Derb habe ich tatsächlich schon Anti-Kriegsspiele gespielt bzw diese als solche wahrgenommen. Beim Abspann von Vietcong und OFP: Resistance zum Beispiel hatte ich einen Kloß im Hals. Das hat mich wirklich berührt und zum Nachdenken gebracht.

    Auf der anderen Seite, wenn es dann um die Gewaltdiskussion geht, wiegeln wir ab. Ist doch alles nur Fiktion. Sind doch nur Pixel.

    Sind wir nun emotional empfänglich oder nicht? Ist es nun große Kunst oder doch nur ein Spiel? Ich glaube, dass nicht viele Menschen ein derart selektives Empfinden haben um quasi auf Knopfdruck "gute" Emotionen zuzulassen und "schlechte" Emotionen zu sperren. Wenn man jegliche Tabubrüche als schrägen Spaß abtut, dann macht man es sich nur leicht.

    Übrigens, damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe eine sehr hohe Toleranzgrenze was das angeht. Die Aufregung um den Dead Island Trailer fand ich lächerlich, "No Russian" fand ich im Kontext des Spiels schon sinnvoll, bei Manhunt 2 haben mich die Filter extrem gestört. Mir ist bisher noch kein Spiel untergekommen, das mir in irgendeiner Weise zu weit gegangen wäre. Aber ich schließe nun mal nicht aus, dass sowas möglich wäre.

    SSA
  • Nekator #32 vor 7 Monaten

    Wenn er keine anderen Probleme hat mit der Entwicklung der Konsolen....
  • Sid_Burn #33 vor 7 Monaten

    > Sind wir nun emotional empfänglich oder nicht? Ist es nun große Kunst oder doch nur ein Spiel? Ich glaube, dass nicht viele Menschen ein derart selektives Empfinden haben um quasi auf Knopfdruck "gute" Emotionen zuzulassen und "schlechte" Emotionen zu sperren.


    Wir sind emotional empfindlich. Die Frage bleibt aber trotzdem ob man deswegen zu dem wird was man konsumiert. Und am ende sind es trotzdem nur Pixel. Wenn man ein Horror-Film schaut und danach angst im Dunkeln hat das ein Monster um die Ecke kommt zeigt es das man emotional empfindlich ist. Trotzdem sagt uns der Menschenverstand das es nicht passiert. Wenn Bruce Willis in Stirb langsam seinen Feind erledigt und dann ein "Jippi hei jei, Schweinebacke" hinterherruft finden wir das Toll. Heißt auch nicht das man das gleich selber an der Freundin mal ausprobieren möchte. Auch wenn man manchmal das verlangen dazu hat. Emotional empfindlich und anzusehen das alles eben nur Pixel und Fiktion ist, schließt sich nicht aus.


    > Wenn man jegliche Tabubrüche als schrägen Spaß abtut, dann macht man es sich nur leicht.


    Welche Tabubrüche den? Tabus sind Gesellschaftliche Phänomene. Das was hier ein Tabu ist, kann woanders normal sein. Und jedes Tabu kann sich über die Zeit volkommen ändern.

    Zu zeiten des zweiten Weltkriegs waren Rechtsextreme äußerungen volkommen normal. Heute ist es ein Tabu. Früher waren die Menschen verschlossener und freizügigkeit galt als ein Tabu. Heute wird man eher ausgelacht wenn man "Kein Sex vor der Ehe" erwähnt. In manchen Ländern ist es aber immer noch so das jegliche Art von Pornographie verboten ist. Wer ist nun weiter als Gesellschaft? Ist es nun okay Freizügig zu sein oder nicht?

    Das was Menschen als Tabu ansehen entsteht durch die Gesellschaft und die Erziehung und kann für einen anderen Menschen kein Tabu sein.

    Wächst du unter Kanibalen auf, wird für dich Kanibalismus wohl auch kein Tabu sein.

    Es geht also nicht darum jede Tabubrüche als Spaß anzusehen. Zumindest mir nicht. Sondern es führt zu der übergeordneten Frage welche Moralische ansichten überhaupt "richtig" sind. Und ob Moralische ansprüche überhaupt "richtig" sein können?

    Meiner ansicht nach ist das nicht Möglich.

    Und wenn das nicht Möglich, wie willst du dann Spiele nach welchen Tabubrüchen einordnen?

    In der Türkei ist es beispielsweise verboten Atatürk beschmutzt darzustellen. Zum Beispiel in Satire. Deswegen wurde Youtube 2009 gesperrt (2011 aufgehoben). Für viele ist das Moralisch gerechtfertig. In der westlichen welt gibt es kritik das es nicht demokratisch sei und man solche Kritik erlauben müsse. Wenn es aber Gott wäre, würde sich die Kirche wieder aufregen. Was ist nun richtig. Hat die Türkei hier ein falsches Tabu? Oder wir?

    In Amerika ist jede kleiner Nippel einer weiblichen Brust absolutes Tabu. Hier nicht. Und wenn ein 3 Jähriges Kind in den USA kein Top am Strand trägt gilt es als Sexuelle beleidigung. In Deutschland nicht. Dafür hat Amerika kein Problem mit Gewalt, hier in Deutschland schon. Welche Ansichten sind richtig, welche sind falsch?

    Ich finde man macht es sich eher einfach wenn man nicht über solche Sachen nachdenkt und seine eigene Moralische Vorstellungen als ausgangspunkt nimmt.

    Wenn du nämlich nicht die eigenen Moralischen vorstellungen als ausgangspunkt nimmst, stellt sich eher die frage von welchen Tabus du den überhaupt ausgehst.
    Editiert von Sid_Burn um 09/11/11 @ 13:37
  • KleinerMrDerb #34 vor 7 Monaten

    "Die Frage bleibt aber trotzdem ob man deswegen zu dem wird was man konsumiert. "

    Und nur weil wir es nicht genau wissen sollen wir es erst recht nicht verharmlosen oder garnicht erst ernst nehmen!

    Denn du tust ja quasi genau das was die Kirche mit Galileo machte (um dein Beispiel mal aufzugreifen)

    DU findest es scheinbar unsinnig sich darüber aufzuregen weil DU es nicht besser weißt bzw. keinen Beweis hast der es belegt.... aber gerade dann sollte man ein offeneres Ohr dafür haben.


    "Trotzdem sagt uns der Menschenverstand das es nicht passiert."

    Deswegen hat auch jeder dritte Mensch Höhenangst oder andere Ängste die jeder Logik wiedersprechen und teilweise sein ganzes Leben beherschen.....
    Auch darauf hat die Wissenschaft keine vernünftigen Antworten.

    Sind das auch alles nur nicht ernstzunehmende Hirngespinnste?
    Editiert von KleinerMrDerb um 09/11/11 @ 13:54
  • Sid_Burn #35 vor 7 Monaten

    > Und nur weil wir es nicht genau wissen sollen wir es erst recht nicht verharmlosen oder garnicht erst ernst nehmen!

    Habe ich auch nirgendswo behauptet. irgendwie ist es mühselig mit dir zu Diskutieren wenn ständig aufs neue irgendein kram heraus kommt den ich nicht sage. Ich stelle Fragen zum nachdenken die du dir selber beantworten kannst. Ich geb keine Antworten. Antworten sind bei dem Thema auch nicht wirklich möglich.



    > DU findest es scheinbar unsinnig sich darüber aufzuregen

    Nein sagte ich auch nirgendswo.



    > Deswegen hat auch jeder dritte Mensch Höhenangst oder andere Ängste die jeder Logik wiedersprechen und teilweise sein ganzes Leben beherschen.....
    Auch darauf hat die Wissenschaft keine vernünftigen Antworten.

    Und der zusammenhang soll nun welcher sein zu der Diskussion?



    > Sind das auch alles nur nicht ernstzunehmende Hirngespinnste?

    Sagte nirgendswo das etwas nicht ernstzunehmende Hirngespinste sind. Und ob die Antwort von meiner Seite nun ja/nein ist hat auch nichts mit dem Thema zu tun.
  • KleinerMrDerb #36 vor 7 Monaten

    Lässt du deine Texte von Jemandem schreiben oder weißt du einfach nicht was du schreibst.....

    "Wir sind emotional empfindlich. Die Frage bleibt aber trotzdem ob man deswegen zu dem wird was man konsumiert. Und am ende sind es trotzdem nur Pixel. Wenn man ein Horror-Film schaut und danach angst im Dunkeln hat das ein Monster um die Ecke kommt zeigt es das man emotional empfindlich ist. Trotzdem sagt uns der Menschenverstand das es nicht passiert."

    Das tut der Menschenverstand eben NICHT und schon garnicht so selektiert wie du es beschreibst.
    Es sind am Ende nicht "NUR" Pixel, Schauspieler oder was auch immer... (da sind wir übrigens bei der von dir nie erwähnten Verharmlosung :rolleyes:)

    Emotionen durch Fiktion sind trotzdem ECHTE EMOTIONEN.... der Körper macht da keinen Unterschied.... die einen können das Trennen und die anderen nicht...
    Gibt doch wohl genug Menschen die bei einem traurigen Filmende heulen weil der Hauptcharakter gestorben ist... das ist doch völlig absurd wegen einer fiktiven Figur zu trauern...

    Wenn ein Film trauer auslösen kann... wdann kann auch Agression, Wut und Gewealtbereitschafft ausgelöst werden

    Emotionen bestimmen unser Leben und sie sind ungewollt und auch oft unkontrollierbar... da passt auch das Phobiebeispiel indem der Verstand eben NICHT das tut was er sollte und Emotionen zulässt die keiner Logik folgen.
  • Sid_Burn #37 vor 7 Monaten

    @KleinerMrDerb
    > Das tut der Menschenverstand eben NICHT

    Bei dir vielleicht nicht. Bei dir zweifle ich mitlerweile sowieso an das du ein Menschenverstand hast. Ich hingegen weiß trotzdem das die Angst die ich habe unbegründet ist, obwohl ich angst habe.

    > Emotionen durch Fiktion sind trotzdem ECHTE EMOTIONEN....

    Genau darum geht es ja. Die Emotionen sind Real. Trotzdem wissen wir das der Film Fiktion war. Und trotzdem handeln wir nicht gleich so. Daher schliest sich ja emotionen zu empfinden und zu sehen das es fiktional war auch kein bisschen aus. Auch wenn ich weiß das alles nur Pixel war kann ich weinen.

    SSAs aussage war eher so das wenn man weiß das etwas Fiktional wäre man einfach ein an/ausschalter für seinen Emotionen hat.

    UND GENAU DAS SCHLIEßT SICH NICHT AUS. WAS ICH BEREITS SCHRIEB!

    > Es sind am Ende nicht "NUR" Pixel, Schauspieler oder was auch immer...

    Nun dann sind es für dich eben nicht nur Pixel und Schauspieler. Und wenn nochmal ein Film mit dem Schauspieler siehst fragst du dich wahrscheinlich warum er da überhaupt zu sehen ist, den er ist ja schon im anderen Film gestorben...

    > Gibt doch wohl genug Menschen die bei einem traurigen Filmende heulen weil der Hauptcharakter gestorben ist...

    Korrekt emotionen erleben wir, wie ich sagte. Und trotzdem wissen wir das nichts davon real ist.

    > Wenn ein Film trauer auslösen kann... wdann kann auch Agression, Wut und Gewealtbereitschafft ausgelöst werden

    Korrekt, nur ist die Frage ob du deswegen auch die Wut, Aggressionen auslässt. Ich schrieb ja das man deswegen eben nicht gleiche seine Freundin umbringt.

    Aber offensichtlich verstehst du wirklich GAR NIX. Was ich schreibe. Zumindest sagst du genau das aus was ich sage, und glaubst mir irgendwie zu wiedersprechen.

    Von daher. Setzen sechs, und nochmal lesen.

    Gewaltbereitschaft ist übrigens keine Emotion und wird auch nicht durch ein Film/Spiel gefördert.
  • KleinerMrDerb #38 vor 7 Monaten

    "Ich hingegen weiß trotzdem das die Angst die ich habe unbegründet ist, obwohl ich angst habe."

    Schön das DU das weißt.... willst du jetzt behaupten, dass deswegen jeder Mensch das wissen muss und das jede noch so kleine psychische Macke die eigentlich jeder Mensch irgendwo hat einfach nur unsinn ist?


    Wie ich schon schrieb... KÖNNEN ES MANCHE NICHT!!!!
    Und genau darum geht es.... völlig egal mit was für einer arroganten und überheblichen Einstellung du alles als selbstverständlich für dich und gleichzeitig jeden abtust.

    Ausserdem passieren die meisten Gewalttaten im Affekt... aufgesammelte Wut die sich entlädt... KANN auch die Wut über/durch ein Videospiel sein denn jeder Mensch nimmt seine Umwelt anders wahr.
  • Sid_Burn #39 vor 7 Monaten

    @KleinerMrDerb
    > Schön das DU das weißt.... willst du jetzt behaupten, dass deswegen jeder Mensch das wissen muss und das jede noch so kleine psychische Macke die eigentlich jeder Mensch irgendwo hat einfach nur unsinn ist?



    Nein, anstatt mir ewig irgendein Schwachsinn vorzuwerfen kannst du auch einfach zugeben das du mein Text nur nicht verstanden hattest.

    Aber wenn du so schon fragst. Soll man alle Filme/Videospiele verbieten weil es Leute gibt die nicht zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden können und weil sie deiner meinung nach psychische macken haben?

    Wer stellt das Maß dar für Moralische Fragen, wo ist die Richtlinie? Auf genau diese Frage habe ich schon hingewiesen.

    Eigentlich könntest auch selber mal nachdenken über das was du schreibst.



    > Wie ich schon schrieb... KÖNNEN ES MANCHE
    NICHT!!!!

    Ja, und weiter scheinst wohl auch nicht zu denken.



    > Und genau darum geht es.... völlig egal mit was für einer arroganten und überheblichen Einstellung du alles als selbstverständlich für dich und gleichzeitig jeden abtust.

    Genau das ist der Punkt, ich tue eben nicht alles für jeden Selbstverständlich und für alle gleich abtun. Sondern mein ganzer text kritisiert genau dieses vorgehen auch mit Moralischen Einstellungen. Und ich zeige das was für den einen Moralisch verweflich ist, ist für den anderen nicht moralisch verweflich.

    Da wo einer angst hat, hat der andere keine Angst. Da wo einer weint, weint der andere nicht. MEIN GANZER TEXT SAGT DAS AUS.

    Und offensichtlich bist du wirklich zu hohl irgendeinen Satz zu verstehen.



    > Ausserdem passieren die meisten Gewalttaten im Affekt... aufgesammelte Wut die sich entlädt...

    Filme/Videospiele haben einen nachgewiesenen Effekt das sie Aggressionen abbauen und nicht aufbauen. Wenn du Wut verspürst baut sich deine Aggression ab und nicht auf. Weil du Sie ja gerade spürst.

    Daher sagte ich eben auch das man erstmal die Frage stellen muss ob Gewalt in Spielen und diese Emotionen schlecht sind.

    Und wenn du ein Videospiel konsumierst und es dir erlaubt deine Aggressionen an virtuellen Pixeln auszulassen ist das eher etwas Positives nichts negatives. Die Alternative sieht aus das man die Aggressionen in der Wirklichkeit aus lässt.

    Und genau das ist die Grundlementare Frage die ich stellte worüber man reden müsste. Ist Gewalt also etwas schlechtes in Spielen?

    Und nicht ob es nun interaktive Gewalt ist oder nicht. Den damit ist das urteil das Gewalt in Spielen etwas schlechtes ist schon gefällt. Und diese Betrachtungsweise ist volkommen unbrauchbar.
    Editiert von Sid_Burn um 09/11/11 @ 15:28
  • Heavy_Rain #40 vor 7 Monaten

    Filme/Videospiele haben einen nachgewiesenen Effekt das sie Aggressionen abbauen und nicht aufbauen.

    Und für jede Studie die das sagt, gibt es eine die das Gegenteil sagt.
  • KleinerMrDerb #41 vor 7 Monaten

    "Und für jede Studie die das sagt, gibt es eine die das Gegenteil sagt. "

    Ich wollts grad schreiben...

    Der Mensch als Individuum ist einfach zu einzigartig um eine pauschale Reaktion auf eine Aktion vorherzusagen.

    Die Fraktion die regelmäßig seine Controller quer durchs Zimmer wirft ist sicherlich alles andere als relaxt und am aggressionen abbauen...
    Ganz im Gegenteil... erst durch das spielen werden diese Aggressionen aufgebaut und oft dann auch wärenddessen schon entladen... oder eben erst später wenn Person XY ins Zimmer kommt und einen bei Zocke stört... da kanns schonmal knallen...
  • S-Markt #42 vor 7 Monaten

    "Du machst aus einer Mücke einen Elefanten. Niemand will hier jemandem sein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wegnehmen. Wenn jemand diese Meldung mit "ey der opa hat doch keine ahnung ey" kommentieren will, dann darf er das natürlich tun. Genauso darf Thomas Nickel oder sonst wer dann aber auch solche Kommentare als das einordnen was sie sind: Unreflektiert, unreif und kein bisschen produktiv. Oder glaubst du wirklich wer so etwas schreibt hat vorher auch nur eine Sekunde nachgedacht?"

    wenn es um das aushebeln von grundrechten geht, habe ich kein problem damit, wenn meinungsunterdrücker meinen, ich mache aus einer mücke einen elefanten. wenn jemand sagt: ey, der opa hat doch keine ahnung, dann mag das unreflecktiert sein. thomas nickel hat aber die unverschämtheit besessen, pauschal jeden über den pawlowschen beißreflex abzuurteilen. und da wird die mücke zum elefanten. wer solche formulierungen wählt, sucht nicht die diskussion, sondern will diskreditieren, mehr noch, als der "opa ey"

    und woher nährt sich eigentlich deine und thomas nickels selbstherrlichkeit, anzunehmen, daß diese kommentare unreflektiert sind? die meisten pawlowschen beißreflexkommentare sagen "das sind doch keine echten menschen, die man da abknallt" und jemand der das sagt, hat sich damit auseinandergesetzt und für sich entschieden, daß er das nach seinen ethischen grundsätzen machen kann.

    zu deinen totureporngeschichten: ich schau mir auch lieber das schweigen der lämmer oder sieben an, als saw.

    aber nach wie vor fehlt mir die antwort: was macht es akzeptabel, wenn man einer zeichentrickkatze mit einer bratpfanne den schädel einschlägt, wenn diese echt aussehen würde, am besten noch so niedlich wie bei diesen pet-spielen.
    also, wieso darf die zeichentrickkatze reuhefrei gefoltert werden?

    zu deinem babyquälerspiel: es gibt bereiche, da haben wir einen natürlichen schutz, der es für gesunde menschen unmöglich macht, sowas als spiel zu erkennen. da hat man einen natürlichen schutzinstinkt. der hat aber mit shootern gar nichts zu tun. denn man spielt shooter nicht, um andere zu töten oder zu qäulen. man spiel shooter, weil man den wettbewerb sucht.
  • Sid_Burn #43 vor 7 Monaten

    @Heavy_Rain
    > Und für jede Studie die das sagt, gibt es eine die das Gegenteil sagt.

    Und jetzt legen wir dann eine Schweigeminute ein, warum ich sage das wir genau deswegen eben erstmal das Thema besprechen müssten welchen effekt gewalt überhaupt hat. Ob Positiv oder Negativ, und diese Frage erstmal klären müsste, bevor man eine Pauschalaussage trifft und Gewalt als Negativ einstuft.

    @Derb
    > Der Mensch als Individuum ist einfach zu einzigartig um eine pauschale Reaktion auf eine Aktion vorherzusagen.

    Genau meine Aussage. Deswegen sind generelle Aussagen wie: "Gewalt in Spielen ist nicht toll", eben auch unbrauchbar. Oder Aussagen das Spiele interaktiv sind. Ja sie sind Interaktiv, das ist eine Tatsache wie das ein Cheeseburger bei McDonalds 1€ kostet. Die Frage ist also eher immer noch.

    Welchen effekt hat Gewalt, und ist dies Positiv oder Negativ zu werten. Das ist die Kerndiskussion worum es eigentlich gehen sollte.

    Aber schön das du so langsam auch hoffentlich verstehst was ich mit meinem aller ersten Post meinte und den rest meiner Posts.
    Editiert von Sid_Burn um 09/11/11 @ 16:26
  • S-Markt #44 vor 7 Monaten

    "Eben, das ist es. Die Spieler verlangen von den Nichtspielern, sich doch bitte absolut differenziert und objektiv mit dem Medium Videospiel auseinander zu setzen, sind aber ihrerseits nicht bereit, das gleiche zu tun"

    jetzt wirds langsam richtig ärgerlich!
    woher nimmst du das recht, leuten vorzuschreiben, wie sie mit ihrem hobby umzugehen haben? recht auf freie entfaltung der persönlichkeit! schon mal was davon gehört?
    Das hier ist ne demokratie. kann einem ganz schön auf den keks gehen, wenn man die welt verbessern will. wieso bist du nicht auf die straße gegangen, als beim schach die ersten bauernopfer fielen? das ist nämlich einer der menschenverachtensten vorgänge, die im spiel stattfinden können.

    tatsache 1: in anderen europäischen ländern werden spiele an minderjährige verkauft, die bei uns nicht verkauft werden dürfen. trotzdem gibt es unter der bevölkerung dieser länder kein blutbad.

    tatsache 2: in unserem land darf jeder alles machen, was ihm gefällt, so lange es nicht andere in unzumutbarer weise beeinträchtigt und er muß sich nicht dafür rechtfertigen. es geht dich überhaupt nichts an, wenn jemand spaß daran hat mit einer waffe durch eine simulation von hamburg zu rennen! und er muß sich keine gedanken darüber machen, ob das richtig oder falsch ist. das garantieren die grundrechte, die für euch wohl nicht so wichtig sind.

    wenn ich nicht so beherrscht wäre, würde ich jetzt schreiben, wie sehr ihr selbstherrlichen weltverbesserer mich ankotzt.
  • S-Markt #45 vor 7 Monaten

    "Der Gedanke "ein glück habe ich sowas nie erlebt und werde es auch nie" kam mir persönliche bei einem Spiel noch nie... bei einem Film schon. "

    der gedanke kommt mir jedes mal, wenn ich in den nachrichten sehe, wie ein mensch erschossen wird. ich erinnere mich noch genau an einen bericht, wo so ein 16jähriger mit ner ak auf der straße steht, dann fällt ein schuß, hinter ihm blitz ein funke auf der straße, wo die kugel abgeprallt ist, nachdem sie durch ihn durch ist. und dann kippt der 16jährige einfach um. nicht die kinonummer, mit gejammer und freunden, die ihm sagen, er kommt durch. sonder wie in matrix, wenn der stecker aus dem kopf gezogen wird.

    trotzdem spiele ich bf und killzone. weil man da nicht achmed von der straße spielt, sondern john wayne oder johnny rico. weil ich in meiner gedankenwelt gern mal unsterblich bin.
  • aporo #46 vor 7 Monaten

    > zu deinem babyquälerspiel: es gibt bereiche, da haben wir einen natürlichen schutz, der es für gesunde menschen unmöglich macht, sowas als spiel zu erkennen. da hat man einen natürlichen schutzinstinkt. der hat aber mit shootern gar nichts zu tun. denn man spielt shooter nicht, um andere zu töten oder zu qäulen. man spiel shooter, weil man den wettbewerb sucht.

    Interessanterweise würden sich MW3 und BF3 vermutlich nicht so gut verkaufen, wenn die Darstellung darin weniger realistisch wäre. Für viele Spieler ist es glaube ich gerade der Grad an Realismus (mit der entsprechenden Gewaltdarstellung), der diese Spiele auszeichnet, weil das Mittendrin-Gefühl intensiver wird.

    Ich fänd's gut, wenn Dein Wettbewerbsargument auf den Großteil der Spieler zuträfe.

    Mir fällt gerade ein, dass ich gestern gelesen habe, dass die PETA eine Szene in der Solokampagne von BF3 kritisiert hat, wo man eine Ratte erstechen muss. Wollte ich nur mal in den Raum stellen, ohne Wertung.
    Editiert von aporo um 09/11/11 @ 16:33
  • Sid_Burn #47 vor 7 Monaten

    @aporo
    > Interessanterweise würden sich MW3 und BF3 vermutlich nicht so gut verkaufen, wenn die Darstellung darin weniger realistisch wäre. Für viele Spieler ist es glaube ich gerade der Grad an Realismus (mit der entsprechenden Gewaltdarstellung), der diese Spiele auszeichnet, weil das Mittendrin-Gefühl intensiver wird.


    Wer meint Battlefield oder Modern Warfare wären realistisch hat offensichtlich sowieso keine Ahnung wie Krieg richtig ist.

    Wenn man da angeschossen wird springt man nicht in der Ecke mit nem Midi-Pack und hat wieder 100% Prozent leben.

    Und wenn derjenige im Schützengraben liegt und miterlebt wie sein Freund nebenan vor Qualen die Seele aus den Leib schreit weil er getroffen ist, und man sieht wie seine Freunde sterben und nicht respawnen, der soll mir danach immer noch erzählen das Battlefield realistisch ist.

    Nebenbei wenn ihr bei der Bundeswehr wart oder noch geht. Dort wird man dann lernen warum die Bundeswehr keine Dum-Dum-Geschosse nutzt (Geschosse die bei aufpral sich zerlegen und Körper in fetzen reisen) sondern Projekttile die durch Körper durch gehen.

    Den ein verletzer Soldat auf der Gegnerischen Seite der um qualen schreit senkt die Moral und erfordert mehr Ressourcen seitens der Erste Hilfe.

    Handgranaten erzeugen auch keine Feuer-explosion sondern Streuen sich in Millionen von Splittern auf. Macht nahezu jeder Film/Spiel falsch. Im Radius vom 33meter stirbt man zu 100%. Auf einem radius von 100m wird man noch schwer verletzt. Die explosion ist so laut das ohne Ohrschutz das Trommelfell sofort platzt.

    Mit realität haben die Spiele wenig am Hut. Man kann ja mal Fragen warum viele Soldaten bei Auslandeinsetzen nachher ein Psychater brauchen und Angst haben über die Wiese zu laufen.

    Als ich bei der Bundeswehr war hatte eine Offizier einen Auslandseinsatz von einem Tag. Am Flughafen angekommen, der offizier sah eine waffe und hatte geschoßen. Resultat war das er ein Kind erschoßen hatte mit Waffe. Wurde gleich zurück nach Deutschland geschickt unter Psychologischer behandlung.

    Ich würde mir mal wirklich ein Realistischen Shooter wünschen. Wo eben auch Kinder-Soldaten vorkommen und das ausmaß wirklich realistisch dargestellt wird. Vielleicht bekommen dann einige doch mal auf die Idee das Krieg doch nicht so Lustig ist wie in CoD oder Battlefield dargestellt wird.

    Oder wie wärs mit ner Szene aus Guantanamo wo die USA wirklich Menschen foltert. Oder wo die US-Soldaten auf Zivilisten aus dem Apache schoßen. Da ist die "No Russian" Szene doch ein Witz gegen.

    Aber sowas wäre dann abstoßen wenn man die Realität zeigt. Lieber Krieg zeigen den man toll finden kann und wo Freund/Feind klar definiert ist.
    Editiert von Sid_Burn um 09/11/11 @ 16:59
  • aporo #48 vor 7 Monaten

    @Sid
    Klar, zugegeben; ich meinte mit "Grad an Realismus" natürlich nicht "Wirklichkeit".
  • Heavy_Rain #49 vor 7 Monaten

    Es gibt bis dato keine umfassende, gescheite Studie zum Thema Spiele, Gewalt, Interaktivität.
    Das ist in der Hinsicht auch weniger eine philosophische Diskussion wie sie hier geführt wird.
    Harte Fakten (Untersuchungen) die auch einer professionellen und objektiven Betrachtung standhalten wären erst mal von Nöten. Dann würden sich vermutlich auch die Diskussionen erübrigen.
  • S-Markt #50 vor 7 Monaten

    "Für viele Spieler ist es glaube ich gerade der Grad an Realismus (mit der entsprechenden Gewaltdarstellung), der diese Spiele auszeichnet"

    den habe ich bei bf3 noch nicht gesehen. da schießen dauernd leute mit raketenwerfern und es fliegen keine körperteile rum. und nach einem treffer von einer panzergranate liegen auch keine schreienden menschen rum und versuchen, mit den händen die eingeweide drin zu halten. von der realität des krieges ist jeder shooter, den ich kenne, meilenweit entfernt. nur weil die leute in bf3 wie soldaten aussehen, ist das noch lange nicht die realität.
  • captain-future #51 vor 7 Monaten

    "Gewalthaltige Spiele sind 'eine Schande'"

    Jo eh, wir sollten wahrscheinlich alle PONG spielen und uns alle gern haben. Was sagen die eigentlich zu MTV-Fast-Nackt-Video-Seuche und Horrorfilmen aus Hollywood?
  • aporo #52 vor 7 Monaten

    @S-Markt
    siehe meinen reply an Sid. Auch für Dich: klar, hast recht; deswegen schrieb ich "Grad an Realismus". Es ist eben kein Zeichentrick. Und ganz sicher auch nicht die Wirklichkeit.
  • Lasse0393 #53 vor 7 Monaten

    Diese ganze Diskussion ist schon wieder vor langer Zeit ins Groteske abedriftet -.-
  • Gonzo09 #54 vor 7 Monaten

    @Heavy_Rain
    Harte Fakten (Untersuchungen) die auch einer professionellen und objektiven Betrachtung standhalten wären erst mal von Nöten. Dann würden sich vermutlich auch die Diskussionen erübrigen.
    Das hat auch bei der Evolutions-Theorie schon gut funktioniert...
  • Heavy_Rain #55 vor 7 Monaten

    Ja, okay und beim Klimawandel. Aber gegen diese Art von Realitäts-Resistenz lässt sich sowieso kaum etwas ausrichten.
  • homermorisson #56 vor 7 Monaten

    Oja, so eine Schande! Am Besten verbrennen wir alle gewalthaltigen Spiele, hat ja bei den Büchern auch immer gut funktioniert!
  • derpeter210 #57 vor 7 Monaten

    hahahahaha....das ist einfach zu geil. ist sich der typ der ironie seiner worte nicht bewusst?????
    zu besagter magnavox osyssey konsole gehörte nämlich der wohl gewaltverherrlichendste controller den man bis dato bei einer konsole gesehen hat :D:D:D
    wers nicht glaubt, hier ein link:
    http://www.pong-picture-page.de/catalog/images/Magnavox%20Odyssey%201TL200%20Shooting%20Gallery_www.JPG
    ich kann mich in anbetracht dessen nur noch schief lachen :D
    klasse typ!!! xD
  • Sid_Burn #58 vor 7 Monaten