Und ich mochte es doch...: Final Fantasy XIII
Warum für Thomas Nickel die XIII eben keine Unglückszahl ist
Es gibt immer wieder mal ein Spiel, das - selbst wenn es kein echter Flop war oder keine sonderlich schlechte Wertung bekam - einen notorischen Ruf aufbaut. Im Internet lässt sich immer schwer sagen, ob das dann eine lautstarke Minderheit oder allgemeiner Konsens ist, aber um sich Zugang in die neue "Und ich mochte es doch..."-Reihe zu verschaffen, muss dieser Ruf allgemein bekannt sein. Ob ihr diesem jetzt persönlich folgt oder nicht, ist eure Sache, so wie es Sache eines Redakteurs ist, in die Bresche zu springen und dem Angeklagten beizustehen. Weil er es eben doch mochte. Aus aktuellem Anlass beginnen wir mit Final Fantasy XIII und Thomas Nickel, der die 13 in diesem Fall für keine Unglückszahl hält.
Erlaubt mir, diesen Artikel mit ein paar Zitaten aus unserer Kommentarfunktion zu beginnen. Wie wäre es mit "oh Gott, wenn ich die Figuren schon sehe, wird mir schlecht..."? Oder vielleicht auch "Sorry Square-Enix aber der Zug ist abgefahren...". Etwas konkreter ist die Aussage hier: "Die Story ist (...) so unglaublich blödsinnig, dass ich ernsthaft am Verstand der Japaner zweifeln muss.". Oder dieser: "(...) will ich echt nicht weiter zocken, weil er so grottiger missratener Mist ist." Ich denke mal, an dieser Stelle sollte jedem auch ohne Lesen der Überschrift klar sein, um welches Spiel es geht. Es ist in Hardcore-Kreisen wahnsinnig angesagt, Final Fantasy XIII zu verteufeln.
Kaum wird der bislang jüngste Teil der Final-Fantasy-Reihe erwähnt, schon stehen dessen erklärte Gegner bereit, mal lang und eloquent, aber gerne auch mal kurz und eher unflätig ihrer eher geringen Meinung über Final Fantasy XIII Ausdruck zu verleihen. Ähnlich emotionale Meinungen werden eigentlich sonst nur über Themen wie den Star-Wars-Prequels oder den beiden Matrix-Fortsetzungen vertreten. Und vielleicht wird dem einen oder anderen auch hier eine Gemeinsamkeit klar. Egal ob Star Wars, Matrix oder Final Fantasy, alle drei dieser Popkultur-Phänomene haben mit wütenden Fans zu kämpfen, deren Erwartungen nicht erfüllt wurden.
Final Fantasy XIII - Japanischer TV-Spot
Die Frage, ob diese Emotionen nun gerechtfertigt oder übertrieben sind, wollen wir hier erstmal beiseitelassen und eines feststellen: Verbitterung nimmt selten eine unschönere Form an, als in einem enttäuschten Fan. Das gilt für Filme, Videospiele und selbst für Eintracht Frankfurt. Läuft es nicht so, wie der Fan es gerne hätte, dann wird aus Begeisterung schnell tiefste Abneigung, die Auswahl an Zitaten dort oben sprechen da Bände. Klar, Äußerungen wie diese sind natürlich Extremfälle und man findet auch viele differenziertere Ansichten. Aber trotzdem gibt einem dieses gezeigte Maß an unverhohlener Abneigung schon zu denken. Überlegen wir doch noch einmal, was war eigentlich passiert?
Es ist der März 2010. Nach langer, langer Entwicklungszeit kommt Final Fantasy XIII endlich in die hiesigen Läden - erstmals nahezu zeitgleich mit der US-Version und nur wenige Monate nach dem Japan-Release. Doch die Vorzeichen sind nicht die besten. Viele Hardcore-PlayStation-Fans sind angesäuert, weil Square Enix das lang erwartete RPG nicht mehr exklusiv für den ehemaligen Marktführer, sondern gleichzeitig auch für Microsofts Xbox 360 veröffentlicht. Schnell war von manch einem gebeutelten Sony-Fan eine ebenso einfache wie nachvollziehbare Geschäftsentscheidung zur Dolchstoßlegende umgedeutet.
Doch das war nicht alles. Bereits vor dem Launch machen Gerüchte über eine sehr lineare Spielstruktur die Runde. Scans aus japanischen Lösungsbüchern zeigten keine verwinkelten, weitläufigen Areale wie man sie eigentlich erwartet hätte, sondern meist gerade, sehr lineare Gänge ohne nennenswerte Freiheiten. Und das zu Zeiten, in denen sich auch erster Unmut gegenüber den linearen Szenarien eines Call of Duty, das Produzent Yoshinori Kitase und Director Motomu Toriyama in manch einem Interview als wichtigen Einfluss auf das Design von Final Fantasy XIII nannten, regte. Nicht unbedingt das beste Timing, auch wenn Final Fantasy XIII ja eigentlich nur den Weg, den bereits das bis heute überaus geschätzte Final Fantasy X einschlug, weiterverfolgte.
"Well, I Guess this is better than homicidal scorpion robots and mountains of trash."
Sazh, Final Fantasy XIII
1/5 Final Fantasy XIII - Auch an anderen Helden wie dem Final-Fantasy-X-Protagonisten Tidus schieden sich die Geister, so viel Hass wie Hope oder Snow bekam er aber nie ab.
Final Fantasy X war sehr linear, Teil XIII war noch etwas linearer. Beide verzichteten auf die serientypischen Active Time Battles. Das Crystarium erinnert nicht von ungefähr an das Sphere-Board der 10er-Episode. Und natürlich war bei beiden Spielen Yoshinori Kitase für die Produktion und Tetsuya Nomura für das Charakterdesign verantwortlich. Was war also passiert? Hat sich Final Fantasy XIII letzten Endes zu weit von dem entfernt, was ein gewisser Teil der Fanbasis zu akzeptieren bereit ist? Sehen wir uns doch einmal die Kritikpunkte an. Da sind zum Beispiel die Figuren, die manch einem Spieler zu schaffen machten.
Und tatsächlich, hier bietet Final Fantasy XIII viel Angriffsfläche. Einige Charaktere sind tatsächlich recht unsympathisch ausgefallen. Während Lightning, Sazh und Fang auf viel Zuspruch stießen, ging Snows Dickköpfigkeit manch einem Spieler ebenso auf den Nerv wie Vanilles andauernde Giggelei. Und von Hopes andauerndem Gejammer fangen wir erst gar nicht an. Allerdings sind das Kritikpunkte, die in dieser Form eigentlich nur für die erste Hälfte des Spiels gelten. Figuren wie Hope, Snow und Vanille sind absichtlich so angelegt, sie irritieren bewusst und entwickeln sich im Verlaufe des Spiels. Snow schleift seine Ecken und Kanten ab, Hope lernt, mit der Trauer um seine Mutter umzugehen und Vanille zeigt im Verlauf des Spiels, dass es mit ihrer oft gezwungen fröhlichen Fassade eine ganz eigene Bewandtnis hat. Wer freilich nach zehn Stunden entnervt die Flinte ins Korn wirft, merkt davon natürlich nichts und denkt auch weiterhin, Square Enix hätte seinen Fans hier die unsympathischste Truppe seit Rollenspieler-Gedenken vor die Nase gesetzt.
Aber mal ehrlich, waren Cloud, Squall, Terra, Garnet oder Tidus so viel anders? Squall - ein introvertierter Teenager, der erst nach mehr als 20 Stunden Spielzeit aus sich herauskommt. Oder Cloud, der hinter der toughen Söldner-Fassade seelische Abgründe verbarg. Terra, die fast die gesamte Spielzeit des bis heute heiß geliebten Final Fantasy VI benötigte, um schließlich ihre Identität zu akzeptieren. Und wie war das noch mit Tidus, der sich mit seiner US-Star-Quarterback-Mentalität auf einmal in einer völlig fremden Welt, die sich eigentlich nur um den Tod drehte, wiederfand?
Final Fantasy XIII - Cinematic-Trailer
Dann ist da die Handlung. Ja, Final Fantasy XIII beginnt unvermittelter und actionreicher als jeder Vorgänger. Der nächste Vergleich wäre da wohl noch der Anschlag auf den Mako-Reaktor von Final Fantasy VII. Im Grunde ist es auch keine schlechte Idee, die Handlung mit einem Knall zu starten. Allerdings war das vielen Spielern etwas zu viel. Überall kracht und raucht es, gleichzeitig werden wir in ein komplett neues Kampfsystem eingeführt und mit Kunstbegriffen wie Cocoon, Pulse, Fal'Cie, L'Cie und C'ieth konfrontiert und dabei regelmäßig auf die Ingame-Enzyklopädie verwiesen. Nicht unbedingt einladend, zumal viele dieser Begriffe ohnehin im späteren Spielverlauf erklärt werden. Keine Frage, das hätte man eleganter lösen können.
Bei der Erzählstruktur mit den zahlreichen Rückblenden drängen sich bei aufmerksamer Beobachtung Parallelen zu erfolgreichen TV-Produktionen wie Lost auf. Auch hier wird der Zuschauer mitten ins Geschehen geworfen und viele Fragen werden im weiteren Verlauf erst in Rückblenden beantwortet - wenn überhaupt. Die Frage stellt sich dabei eben, ob diese TV-Struktur tatsächlich auch bei einem Videospiel funktioniert und von den Fans angenommen wird. Bei einem großen Teil der Square-Enix-Gemeinde war das wohl weniger der Fall.
Ein Leser-Kommentar erwähnt diese Punkte: "Fehlende Städte, Sidequests, NPC's und die extreme Linearität braucht man daher gar nicht erwähnen um FF13 als größten Total-Flop (unter den AAA-Titeln) der letzten Jahre zu klassifizieren." Auch wenn die Aussage etwas harsch ist, der junge Mann trifft hier einen wunden Punkt. Zwar korrespondieren die Struktur des Spiels und der lineare Aufbau ziemlich gut. Mit einer Handlung, die sich primär um die Flucht einer Gruppe von Charakteren dreht, wären Subquests nur schwer zu vereinbaren. Trotzdem wäre es sicher nicht verkehrt gewesen, der Gruppe und damit auch dem Spieler vielleicht mal eine Verschnaufpause zu gönnen.
"Since when have heroes ever needed plans?"
Snow, Final Fantasy XIII
1/10 Final Fantasy XIII - Gerade in Fankreisen wenig beliebte Figuren wie Hope und Vanille entwickeln sich im Verlauf des Spiels sehr stark.
Die Entwickler haben hier das Prinzip Final Fantasy extrem eingedampft und ge-"streamlined". Alles raus, was Tempo aus dem Spiel nimmt, was von der Story ablenkt. Der Rhythmus ist schneller. Wo Final Fantasy X noch lange Spielpassagen und lange Story-Sequenzen bot, da legt Teil XIII einen Zahn zu. Spiel- und Story werden oft in kürzere Happen unterteilt und mit höherer Frequenz abgewechselt. Das erweckt oft den Eindruck, fast nur noch der Handlung zu folgen. Und wenn man nun noch die Charaktere nicht mag, dann stellt sich schnell ein ordentlicher Widerwille ein. Diesen Kritikpunkt haben auch Kitase-san und sein Team erkannt und den Nachfolger Final Fantasy XIII-2 entsprechend ausgerichtet.
Und dann ist da noch das Kampfsystem. Und liebe Leser, so leid es mir tut, hier kann ich Kritik nicht nachvollziehen. Ja, es ist etwas unglücklich, dass man den Spieler so an die Hand nimmt und ihm erst nach guten 20 Stunden die volle Kontrolle über Paradigmen, Partymitglieder und Crystarium gibt. Trotzdem aber ist das Kampfsystem von Final Fantasy XIII fantastisch. Es ist nicht weniger taktisch als die der Vorgänger, dafür aber weit schneller und komfortabler zu bedienen. Die allseits verschriene Automatik ist nicht der alleinige Weg zum Glück, sondern eine nützliche Hilfe, wenn man bereits bekannte Monster erneut vermöbelt und auch die KI selbst über deren Schwächen und Immunitäten bescheid weiß. Bis dahin ist es weit klüger, selbst die korrekten Attacken zu wählen. Wer sich näher mit dem Kampfsystem befasst hat, der hat spätestens bei den Jagdmissionen auf Gran Pulse die taktischen Möglichkeiten erkannt und Kämpfe gegen diverse Bosse sind ebenso nur mit klugen Paradigmenwechseln und einem kühlen Kopf zu bestehen.
Also, wo liegt nun das wirkliche Problem von Final Fantasy XIII? Der Grund, warum es sich so angreifbar macht und manchen Alt-Fan so enttäuschte? Sind es spielerische oder inhaltliche Defizite? Ist es die Japan-feindliche Stimmung, die in vielen Spielerkreisen heute vorherrscht? Nun, ich stelle hier die Behauptung auf, dass es vor allem daran liegt: Final Fantasy hat die Vorreiterrolle, die sich die Reihe mit bahnbrechenden Entwicklungen wie Final Fantasy VI (SNES), Final Fantasy VII (PSone) oder Final Fantasy XII (PS2) erwarb für Teil XIII abgegeben und hat versucht, den aktuellen Markttrends zu folgen. Verschwurbelte Geschichten im Lost-Stil, die Linearität eines Call of Duty. Anstatt mutig und progressiv voranzuschreiten, versuchte die Kult-Serie zu sehr, eine imaginäre Mainstream-Kundschaft zu bedienen. Ja, Call of Duty hat 10 Millionen Spieler. Aber egal wie linear Final Fantasy auch wird, der durchschnittliche CoD-Fan wird die Reihe weiterhin meiden, weil er sich einfach nicht dafür interessiert. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel.
"Lightning. It flashes bright, then... fades away. It can't protect. It only destroys."
Lightning, Final Fantasy XIII
Final Fantasy Versus XIII - 2006er Teaser (Eines unserer ältesten Videos, daher kein Hintergrundbild. Zumindest bis wir herausfinden, wie man die Video-Archive bearbeitet...)
Die Spieler wollen kein Final Fantasy, das sich an anderen Spielen orientiert. Sie wollen ein Final Fantasy, das eigene Wege geht, das Trends setzt, nicht ihnen folgt. Genau hier muss Square Enix bei der nächsten Episode ansetzen. Anstatt neidisch auf die Verkaufszahlen westlicher Megahits zu schielen, sollten die Entwickler in sich gehen und wieder auf ihren Instinkt hören. Final Fantasy war da am besten und progressivsten, wo die Kreativität am größten war. Die Oper von Final Fantasy VI. Das Job-System von Teil V. Das komplette Final Fantasy VII das eine ganze Generation von JRPGs inspiriert und das Genre im Westen popularisiert hat. Klar, auch früheren Episoden konnte man ihre Einflüsse anmerken. Hier etwas Laputa, dort etwas Neon Genesis Evangelion und natürlich hinterließ auch Star Wars seine Spuren. Trotzdem, so offensichtlich wie bei Teil XIII war es selten. Wenn Kitase, Toriyama und Co. diesen Geist wieder erwecken, dann steht Final Fantasy eine goldene Zukunft bevor. Und immerhin, mit Final Fantasy XIII-2 sind sie schon in mancherlei Hinsicht auf dem richtigen Weg.
Und was bleibt nun von Final Fantasy XIII? Nun, das wird die Zeit zeigen. Auch wenn der Online-Tenor momentan noch ausgesprochen negativ ist, so halte ich ihn doch zu großen Teilen für wenig gerechtfertigt - wie bereits gesagt, Verbitterung nimmt selten eine unschönere Form an, als in einem enttäuschten Fan. Während eine Web-affine Minderheit nicht müde wird, ihre Abscheu gegenüber Final Fantasy XIII kundzutun, waren jede Menge Spieler doch so zufrieden mit dem Spiel, dass sie es nach 60 - 70 Stunden beendeten und bis heute in guter Erinnerung halten. Für sie sind Snow, Hope und Vanille mittlerweile runde Figuren, die sich entwickeln konnten und im Verlauf des Abenteuers wuchsen. Und auch wenn für die meisten Spieler da draußen Final Fantasy XIII nicht den Höhepunkt der Serie darstellte, so ist es doch immer noch ein faszinierendes, ehrgeiziges, stellenweise problematisches aber in seinen besten Momenten auch brillantes Stück Software. Klar, das Spiel polarisiert stärker als jeder seiner Vorgänger. Aber da ist es doch besser zu polarisieren, als zu langweilen, oder?
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Kommentare (38) Latest comment vor 4 Monaten
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brilliant und ff13 in einem satz zu nennen ist schon zimlich mutig ^^
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Und das mit dem Mut ist kein Thema, ich bin hier schon auf einen ordentlichen Shitstorm eingestellt. Juckt mich aber nicht.
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Hier wird ein bunter Haufen der verschiedensten Characktere zusammen geschmissen, die pltzlich zusammen arbeiten mssen, ob sie nun wollen oder nicht. Mit der Zeit lernen sie sich dann kennen und auch man als Spieler erfhrt immer mehr ber sie und beginnt zu verstehen warum sie eigentlich sind, wie sie sind. Gerade Snow, der gerne der Superheld wre und am liebsten allein die Welt retten wrde, muss lernen, dass das so nicht geht. Er ist mir sofort sysmpatisch gewesen. Als Spieler teilt man ja auc gerne die Mentalitt "Ich kann sie alle retten, ganz allein".
Ach wir haben ja schon so schn ber den Teil diskutiert und ich will das eigentlich nicht wieder alles aufwrem
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Das ist doch wie Bethesda mit Skyrim . Das Bethesda RPG Schema war mal interessannt , aber das selbe pseudo erwachsene möchtegern Nordische geblubber mit einer arschlahmen storry, noch lahmeren NPC und diesem ewig gleichen steinzeit fight system , ist vielleicht ganz nett für nostalgiger weil sie dann praktisch Oblivion , Fallout3 und Fallout New vegas in besserer grafik und in einem Game vereint nochmal als Hardcore wandersimulation erleben dürfen.Aber das wars auch schon. Bethesda euer verständniss fürs zocken gehört generalüberholt, dann erspart ihr euch auch so Flops wie Brink.....
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riesige Kritikpunkte hab ich nicht aber sind wohl viele kleinere dinge die mich immer wieder dazu brachten aufzuhören mit dem Game und ich mich fast schon zwingen musste weiterzuspielen auf die Hoffnung hin :
das wird schon besser...es MUSS einfach besser werden....
tatsache ist nun das ich glaub 6x oder so versucht habe durchzuspielen und noch immer nicht durch habe und es gerade jetzt ne dicke Staubschicht auf der Verpackung liegen habe...
bei FFX zb hat mir auch der anfang nicht gefallen iwi...Brauchte da auch glaub 3versuche doch sehr schnell zog es mich dann in seinen Bann und es machte mir einfach extrem viel spass was eben dazu führte das ich komplett alles machte was in FFX möglich war und meine Spielzeit die 200h weit überschritt
vlt werde ich XIII demnächst nochmal versuchen..sonst wär es das erste FF was ich nicht durchgespielt habe
mal abwarten was die nächsten FF teile machen
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Die typen sollten sich darauf beschränken einen netten AnimaFilm zu machen oder ihr Gameplay und darstellung komplett runderneuern und vor allem den Bildschirm von dieser Balken flut entschlacken......
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FF13 ist das erste Spiel bei dem ich eingeschlafen bin! Ist mir auf Pulse beim hochleveln passiert. Ich hatte ein gutes Paradigma und ab da an hin und herlaufen und 30 Minuten die X-Taste drücken ohne hinzugucken. Es war spät abends und iirgendwann war ich im Halbschlaf versunken.
Ja bei den Endgegner und gegen fiesere Mobs muss man ab und an mal taktischer Vorgehen, insgesamt birgt das System aber kaum Freiraum. Die Geschwindigkeit mag in heutige Zeiten passen, aber etwas komplexer und dafür langsamer wäre wesentlich besser.
Viele FF Teile habe ich hunderte Stunden gezockt... FF13 krame ich immer mal wieder raus, weil ich denke, ach komm so schlecht ist es nicht. Diese gefühl hält sich 30 Minuten, ab da an geht es bir zur 60 Minute stetig bergab... dann mach ich es wieder aus.
Mancher Bosskampf oder schwerer Mob ist einfach eine Qual wenn man einmal den Dreh raushat. Wo andere FF Kämpfe spannend und fordernd waren, ist es jetzt so das man stumpf X Drückt, zur rechten Zeit je nach Bossattacke kurz das Paradigma wechselt, um dann weiter X zu drücken. Da so ein Boss am Ende mal so ne fette Lebensleiste hat dauert das dann nur ne entspannte halbe STunde.
Es ist nicht alles schlecht, aber es fehlt die typische FF Seele (Dörfer, NPCs, Händler, Minispiele, tolles Charaktersystem).
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""fast schon zwingen musste weiterzuspielen auf die Hoffnung hin
das wird schon besser...es MUSS einfach besser werden....""
exakt ..
""Ist mir auf Pulse beim hochleveln passiert. Ich hatte ein gutes Paradigma und ab da an hin und herlaufen und 30 Minuten die X-Taste drücken ohne hinzugucken.""
pulse?! schon weit vorher.. stinkend-langweilig
edit:
gefühlte 30minuten für einen kampf!
""Ach ja ff13 hat nette Filmchen die nett anzuschauen sind""
stimmt..
""Mir wurde gesagt, später wird alles ganz offen und man hat viel mehr Platz zum Entdecken. Leider war ich bis zu dem Teil des Spiels schon so demoralisiert,""
so weit bin ich nicht gekommen..
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Selbst da musste man auf sein Mana achten, oder mal auf die Lebenpunkte. Das fällt bei FF13 weg, weil nach dem kampf wieder alles aufgefrischt wird.
Zusätzlich hat man deine Sachen erst im Endgame gehabt. In FF13 war das kampfsystem von der ersten Minute null forderd. Meine Frau mag leichte Spiele, hat sich vorher gern durch FF Welten gezockt, FF 13 hat sie im 5ten Kapitel ausgemacht.
Ob Kämpfe oder Skillsystem, alles war X- Taste drücken und Augen zu und durch.
Und komplex war FF nie wirklich im Kampf, der Kampf selber aber immer fordernd bei richtigem Level zu Mobs, weil man auf Mana, HP, Items und Fähigkeiten viel mehr eingehen musste. Ich zumindest konnte kein FF vorher blind spielen - und jeder kann mit der richtigen Paradigma Einstellung bis auf die Bosse durch ALLE Kämpfe der Hauptsstory kommen nur mit der X Taste. Das geht bei KEINEM FF vorher.
In jedem FF gab es Herausforderungen, man selber musste überlegen, Feuer, Eis, Blitz, heile ich lieber oder mach ich Schaden, warte ich den Angriff ab um Debuffs zu entfernen, buffe ich selber etc. pp. - bei FF13 wird alles passend automatisch mit der X Taste ausgewählt.
Wie kann man dieses Kampfsystem nur gut finden? Ich kenne keinen, der es mochte - jedes Facebook Spiel verlangt mehr Aufmerksamkeit als FF13.
@Gigsen
Ja langweilig war das Kampfsystem schon vorher - aber da bin ich nicht eingeschlafen. Das ist jetzt keine Übertreibung oder Flamestory, mir ist das auf pulse wirklich passiert!
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Edit: Ich stimme zwar nicht mit deiner Meinung überein aber ich finde die Rubrik an sich ist ne tolle Idee.
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Scherz? Es ist einfach nur kacke. Attribute nur Beiwerk, Händler Fehlanzeige? Nen bissl Upgraden im Itemshop - nö. Ja das war vorher auch alles nicht komplex, es war aber mit mehr Seele und trotzdem ansprcuhsvoller als das was FF13 bot. Da gab es zig Ringe und Verbesserungen, die nie interessierten - außer am Ende nen paar, weil man eh nur in den Kämpfen X drücken musste, egal was angelegt...
Man merkt es auch schon am Lösungsbuch. Ich sammel die bei FF seit es die gibt. Keines war so dünn und so belanglos... große Bilder, unnütze Tabellen, damit man überhaupt Seiten gefüllt hat. Wer sich das Lösungsbuch von FF 12 (was ich auch nicht so mochte) oder FFX angeguckt, dagegen ist das FF13 Buch nen Pixiheft.
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jo kann ich mir schon denken ^^ ich hab auf diesem silbernen flugschiff oder so abgebrochen.. kapitel 9 oder 11 weis nicht mehr.. bin den kämpfen schon aus dem weg gegangen weils einfach so unerträglich öde war.. immer die gleichen gegner.. die teilweise batzillionen trefferpunkte haben..wollte nurnoch wissen wie es weiter get.. ..vielleicht wirds noch besser... vielleicht.. argh..
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die "bibel" zu kaufen, 13 übel, bin nach 12h steckrn geblieben & nie wieder angefasst.
UNSCHULD/ Bruchstein, halts maul, du hast 0 ahnung, du bist n meckerdeutscher!
gruß
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Ich bin auch kein so großer "Feind" von XIII (aber auch kein "Freund"), vielleicht weil mir auch schon X wegen der angesprochenen Dinge nicht gefallen hat und ich es seiner Zeit dennoch zuende gebracht habe (und die Charaktere haben mir dort noch weniger gefallen, vorallem vom Design her) und damit auch XII ausgelassen habe (statt zu meckern kann man es mMn auch einfach "ignorieren", ich bin mir sicher es gibt genug Leute denen X und XII gefallen haben und sich Fortsetzungen in dem Stil wünschen).
Mein größtes Problem mit Final Fantasy mittlerweile ist, dass es eben nicht mehr außergewöhnlich ist und ich auch nicht mehr das Gefühl habe, mich in einer vollständigen Welt zu bewegen.
In XIII hat man das dann auch noch soweit reduziert, dass man nur die Oberfläche von Pulse und Cocoon ankratzt wo man damals eine "epischere" Geschichte hätte serviert bekommen bzw erlebt hätte.
Bei FF IV (Oberfläche, Untergrund, Mond) und VI (World of Balance/Ruin) hatte man noch mehrere "Worldmaps" und auch VII wäre sicherlich nicht so eingeschlagen, wäre man die ganze Zeit im Stil von XIII unterwegs gewesen (eben einfach direkt die Locations aneinanderzureihen oder die Welten sowenig wie möglich abzubilden). Zu XIII fallen mir ja nichteinmal Gerüchte oder Mythen ein, die es zu einem Spiel wie VII schon sehr früh gab (Aeris, Zack, irgendwelche geheimnisvollen Items), es ist einfach nurnoch ein RPG wie man es heute von sonstwem (vorallem im Westen) auch bekommt.
Ich bin ja offen für neues, aber welche Spiele bieten sowas heutzutage noch? Selbst unter den JRPGs fällt mir nur Tales of (mein "FF Ersatz" nach X) ein, wenn denn die Teile mal hierrüberschwappen.
Man muss ja nicht gleich alles streichen, vorallem wenn es "Features" sind, die nicht so veraltet wirken wie Erfahrungspunkte und Level Ups im klassischen Sinne.
P.S.: Die FF XIII-2 Demo fand ich schlimmer als die ersten Minuten in FF XIII, die wirkte auf mich wie ein weiteres durchschnittliches The Last Remnant und nicht wie ein FF ^^.
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Also was hat square falsch gemacht? ich hab keinen blassen schimmer. nach gut 40h (was ja eigentlich sau viel spielzeit ist!) hat ich einfach keine lust mehr auf diesen schlauch. die story hatte mich abgehängt.
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Ich kann problemlos über unzählige schwächen im Gameplay hinweg schaun wenn die Story stimmt.
Bestes Beispiel Kane & Lynch 1.
Nur ein mittelmäßiger Shooter aber so ziemlich die geilste Buddy Thriller Story die ich in einem Spiel je erlebt habe.
Und die Story von FF13 empfand ich als absolut langweilig.
Bin irgendwo auf Pulse und trotzdem hab ich nach über 40 Std. immer noch keine Ahnung was ich überhaupt mache....
Es gibt kein Ziel, keinen wirklichen Feind und auch niemals irgend eine Stelle die mal eine der unzähligen offenen Fragen beantwortet und lust auf mehr macht.
Wir sind L'cie und müssen etwas machen von dem wir nicht wissen was es ist.... nach gut 1 Std. Spielzeit ist man auf diesem Wissensstand und dieser hält sich mitlerweile schon weit über 35 Std.
Es gibt auch keinen wirklichen Spannungsbogen... keine unerwarteten Wendungen und absolut keinen Anreiz der einen zum Weiterspielen motiviert.
Das ist für mich halt der Todesstoß für das Spiel.
unzählige Male habe ich mich gezwungen ne Stunde weiter zu spielen aber nach wie vor Laufe ich mit einem riesigen ? durch die Welt und nach dieser einen Stunde habe ich wieder mal die Schnauze voll denn es wird einfach nicht besser.
Es gibt genug Spiele die eher schlecht als recht starten aber dann erst im Laufe der Zeit ordentlich an Fahrt gewinnen aber bei FF13 scheint das wohl nicht der Fall sein...
Oder kommt nun einer wieder um die Ecke der meint... nach 60 Std. DANN gehts erst richtig los
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Ich fand es sehr frustrierend, mich durch das Spiel zu zwingen, um dann NACH dem Abspann ein neues Spiel+ zu starten, um die letzten Entwicklungsstufen freizuschalten und anschließend die Über-Mobs zu vermöbeln. Fand ich bei den anderen Teilen wesentlich besser, wo man das optional im Rahmen des eigentlichen Spiels alles machen konnte/durfte.
Sehr krass fand ich auch den Bruch in der Schwierigkeit. Am Anfang wurde man noch mit Samthandschuhen durch die Schläuche geführt und auf Pulse gabs dann voll auf'em Kopp. Der erste Gegner hat mich direkt verdroschen, weil ich eine falsche Gruppe mit falschen Paradigmen hatte. Nach ner Zeit hatte man dann alles zurechtgewurschtelt und die kämpfe waren ok (von bisher genannten Kritikpunkten mal abgesehen) aber erst mal bin ich ein paar mal gestorben. War halt doof... wirst zur Felskante geführt und dann geschubbt.
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Ich verstehe deine (und die anderer) Probleme mit dem Kampfsystem nicht, diejenigen, die sich darüber beschweren nur X drücken zu müssen, waren einfach zu faul es in den Optionen umzustellen.
Danach war es nicht weniger anspruchslos als andere Final Fantasy Ableger, bei denen man auch gefühlte 60-80% (bei VIII könnten es sogar bis zu 90% gewesen sein) der Aktionen mit dem normalen Angriff ausgeführt hat.
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Wie war es bei XIII? Kann mich nur nach daran erinnern, ständig X zu drücken.
Durch das Schlüpfen in verschiedene Rollen war es relativ schwer dran zu bleiben. Und dann sollte ich mir die gegebenen Informationen auch noch selbst aus der Bibo zusammensuchen?! Gehts!? Unabhängig davon, dass auch mir die Helden 1. recht unsympatisch waren und 2. deren die Handlungsmotive nicht wirklich Sinn machten, habe ich mir gedacht, wie es eben so ist, dass sich das mit der Zeit schon geben würde.
6 Stunden hab ich durchgehalten. Ich weiß, viel zu wenig für ein Rollenspiel, aber die Spielmechanik, die Geschichte, und vor allem das Kampfsystem lies einfach nicht mehr zu. Es war schlichtweg langweilig. Kann mich noch an das Gameone-Review erinnern, die meinten irgendwas von "man fühlt sich, als ob man als Trainer daneben steht und seiner Mannschaft nur sporadisch Kommandos geben kann".
Schade, dass nicht mehr draus geworden ist.
Warum erwähnt eigentlich niemand FFX-2? Das war doch, meiner Meinung nach, genauso vorm Baum gefahren worden. Was hab ich mich gefreut als das raus kam...dann das Intro mit Yuna als Popsängerin (!)...
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PS: Der Vergleich mit Lost hinkt, da Lost von Anfang an zu packen wusste :P
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Ich halte Square-Enix für strukturell unfähig noch ein gutes FF produzieren zu können. All die Marktanalysen können früher oder später nicht mehr verdecken, dass der Firma etwas fehlt, das für einen langfristigen Erfolg essentiell wichtig ist: Talent.
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DeusEx war cool. für Nummer 47 hab ik hoffnung. aber in der tat FF ist tot, sehr sehr schade.
gruß
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Das Kampfsystem ging zwar flott von der Hand, allerdings war es mir persönlich viel zu hektisch, ATB ist eben nicht mein Ding. Da spiele ich lieber Bayonetta, ja ich finde, ein FF braucht keine Action in Form von Button-Mashing. Wie schön waren doch die Bahamut Sequenzen aus dem 10. Teil. Da ging richtig die Post ab, ohne dass es ein wildes Knöpfchendrücken geben musste.
@Frogomat und Dragonphonix: Genauso erging es mir auch ... 20 Stunden gespielt, immer wieder versucht mich auf das Getumbele einzulassen - danach lag es aber 4 Monate in der Ecke. Auch später kam keine Lust mehr auf, schließlich hab ichs also verkauft.