Paradox-CEO: Nächste Konsolengeneration wird vermutlich die letzte sein
Sieht digitalen Vertrieb im Aufwind
Die nächste Konsolengeneration wird nach Ansicht von Paradox Interactives CEO Fredrik Wester vemutlich die letzte sein.
"Die nächste Generation der Konsolenhardware wird vermutlich die letzte sein", sagt er. "Ich wäre überrascht, wenn wir danach noch eine Generation sehen."
Das begründet er mit dem stetigen Wachstum der digitalen Distribution und entsprechender Plattformen.
Ebenso werde der Handel noch mehr in den Hintergrund rücken, während "offene" Plattformen wie PCs, Handys oder auch soziale Netzwerke weiter zulegen sollen.
Auch Paradox selbst konnte seinen Umsatz im digitalen Bereich im Vergleich zu 2010 um 75 Prozent steigern, die Profite kletterten gar um 250 Prozent.
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Kommentare (13) Latest comment vor 4 Monaten
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Wenn Spiele nicht mehr über den Handel vertrieben werden, dann fallen hundertausende Jobs; es gibt keinen Preispluralismus mehr sondern einen Einzigen der vom Publisher diktiert wird; keine billigen UK-Importe; kein Konkurrenzkampf zwischen Sony und MS etc. usw.
Nein Danke!
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Die Konsolenhersteller wissen das denke ich auch, man schaue sich nur das neue Xbox Dashboard an das ja von der Aufteilung nahe legt das Microsoft den Fokus mehr auf Home Entertaining Center setzen will und weniger darauf primär als Spieleplattform gesehen zu werden.
Wenn die passende Telekommunikationsinfrastruktur innerhalb des nächsten Konsolenzyklus entsprechend besser ausgebaut wird könnten Services wie Onlive wirklich eine Gefahr für das traditionelle Geschäftsmodell werden. Dann wird die Konsole zur neuen Armbanduhr, also zu einem Gerät dessen hauptsächliche Funktion (also Spiele zocken bzw. Zeit anzeigen) von komfortableren Alternativen abgelöst wird.
Hoffen wir mal das uns die physischen Datenträger noch ein wenig erhalten bleiben und nicht alles nur noch über eine Handvoll Plattformen abgewickelt wird, sonst befürchte ich das der preisliche Wettbewerb doch arg in die Knie geht.
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Und wenn die nächste Konsolengeneration die letzte ist, dann hab ich wenigstens genug Zeit ältere Spiele zu spielen, die mich interessieren.
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SSA
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Es könnten auch neue Preismodelle entstehen, z.B. Spielen am Sonntag Abend kostet deutlich mehr als unter der Woche. Ein weiteren unschönes Beispiel war, als Amazon Usern gekaufte e-books entzog, weil Amazon Probleme mit dem Anbieter hatten.
Ob z.B. Gaming Hardware-Hersteller (Grafikarten, etc.) dann weiter gut leben können, ist fraglich.
Ich glaube nicht, dass allen klar ist, welche Folgen es haben wird, wenn mal alles in der Wolke sein sollte. Auch Windows wäre z.B. kein offenes System mehr -> Programme laufen nur noch nach Online-Zertifizierung, falls sie überhaupt noch lokal laufen. Wer in eine solche Welt aber langsam hineinwächst, wird evtl. kein Problem sehen.
Auf die politische Dimension (Effektivät z.B. von Überwachung, Zenzur, Ausspähung), will ich erst garnicht weiter eingehen.
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Meiner Ansicht nach funktionieren solche Services wie OnLive nur, weil der Konsolenzyklus im Moment so ewig dauert und die Hardwareanforderungen nur langsam steigen. Somit kann man momentan eben leicht die Games auf Servern laufen lassen. Wenn die neuen Konsolen nur viermal so leistungsfähig werden, dann brauchen OnLive und Konsorten auch die vierfache Serverpower und das wird wieder teurer...