Die 10 besten Ego-Shooter

Schlachtfelder und Häuserschluchten, das Fadenkreuz ist euer treuester Freund

Seit id Software mit Doom das Genre der Ego-Shooter einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte, hat sich viel getan. Mittlerweile sind aus der ersten Person inszenierte Schießereien die vermutlich beliebteste Spielegattung - wenn sie sich nicht gerade den Namen eines heiß geliebten isometrischen Strategiespiels ans Revers heften. Warum das so ist, ist leicht nachzuvollziehen, ermöglichen fähige Entwickler durch diese Sicht auf ihre Welt doch den vielleicht größtmöglichen Grad an Immersion: Dem Spieler wird es leicht gemacht, in die Welt einzutauchen. Zudem trieben diese Spiele wie wenige andere die Entwicklung der Grafiktechnologie voran. Das gepaart mit dem direkten emotionalen Feedback eines schnellen Actionspiels ergibt eine Mischung, auf die sich die meisten einigen können.

Im Folgenden präsentieren wir euch die zehn aktuell lohnenswertesten Titel des Genres. Hier geht es los: Die 10 aktuell besten Ego-Shooter

Wollt ihr dagegen historisch denken, bitteschön. Hier das Genre der Ego-Shooter seit seinen Anfangstagen. Aufgrund der Rechtlage in Deutschland bitten wir, das Fehlen einschlägiger indizierter Titel zu entschuldigen. Ihr wisst ohnehin, welche es sind.

  • 1987 - MIDI Maze - Bis zu 16 Spieler jagen sich auf dem Atari ST in Gestalt einer Mischung aus Smiley und Pac-Man in einem Labyrinth, bis nur noch einer schwebt.
  • 1993 - Doom - Das Genre landet im von Grafik-Adventures und Rollenspielen dominierten Mainstream - und das nächste Spiel von id Software in Deutschland auf dem Index, ist mittlerweile aber zum Glück wieder runter.
  • 1995 - Dark Forces - Lucas Arts erkennt die Zeichen der Zeit und erschafft einen Star-Wars-Shooter - (noch) mit einigem Erfolg.
  • 1995 - Descent - Zwar steuert man hier ein Schiff durch futuristische Labyrinthe, dennoch läutet Parallax Software mit den ersten polygonalen Gegnern eine neue Ära ein.
  • 1996 - Quake - Erneut definiert id Software das Genre um. Der Mehrspieler-Gedanke erhält in diesem polygonalen Höllentrip eine ganz neue Dimension.
  • 1998 - Half-Life - Half-Life glänzt durch sein Gefühl für authentische Umgebungen und bietet eine packend inszenierte Handlung. Bis heute die Schablone, nach der fast alle Ego-Blockbuster euch auf ein Abenteuer einladen.
  • 1999 - Counter-Strike - Neben Grand Theft Auto für Populisten und uninformierte Politiker das Killerspiel schlechthin, setzte dieser Half-Life-Mod neue Maßstäbe in Sachen Mehrspieler.
  • 1999 - Medal of Honor - EA gibt den Shootern einen tritt in Richtung echter kriegerischer Konflikte.
  • 2000 - Perfect Dark -Rare glänzt erneut mit einem Agenten-Shooter mit wunderbar modularem Level-Design. Das belohnt Präzision und mehrfaches Spielen - dürften ruhig auch heute wieder mehr Spiele aufgreifen.
  • 2001 - Deus Ex -Ion Storm vereint Shooter und Rollenspiel - eine Idee, die später noch das eine oder andere Studio aufgreifen sollte.
  • 2001 - Halo -Das Spiel, das Shooter auf Konsolen groß gemacht hat. Die Kampagne hat Längen, bügelt diese aber mit einer faszinierenden Welt und wunderbar dynamischen Fights aus. Im Netzwerk eine Wucht.
  • 2003 - Call of Duty - Die Geburt des späteren Weltmarktführers.
  • 2004 - Half-Life 2 - Bis heute definiert der zweite Teil die Wünsche vieler Spieler: Sie wollen endlich wissen, wie es mit Gordon Freeman weitergeht. Der katastrophale Leak ist da beinahe schon wieder vergessen.

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