Syndicate - Test
Es ist nicht die Gewalt. Nicht, dass es ein Shooter ist. Nicht die Deckung, die Nostalgie oder sonst was. Es ist alles
Ich wollte mich ja nicht darüber aufregen. Ja, ich liebe das alte Syndicate, aber nach und nach hatte ich mich mit dem Konzept des Genre-Wechsels angefreundet. Ein gutes Spiel bleibt ein gutes Spiel, das Setting ist interessant und das Interview mit dem Autor Richard K. Morgan deutete ein paar interessante inhaltliche Details an. Warum also nicht, das kann immer noch klasse werden. Oder so dachte ich, bis ich es spielte.
Aber eines nach dem anderen. Thema Nummer 1 im Vorfeld war neben dem Shooter-Ansatz die Gewalt. Wie oft gab es Artikel und News dazu, wie oft wurde Mantra-artig vorgebetet, dass diese in dem Szenario kontextuell verankert und sinnvoll sei. Dass sie der visuelle Ausdruck einer düsteren Zukunft sei, in der das Menschenleben nichts wert ist. Ich wollte es glauben, dass die Entwickler dieses Mittel - nicht dass es nicht genug andere gäbe, um dieses Ziel zu erreichen - künstlerisch wertvoll einsetzen und damit die Diskussion so verstummen lassen. Nun, verstummt war ich nach dem Abspann. Aber nur, weil es mir alles ab einem gewissen Punkt egal war. Die Gewalt ist in Syndicate mit ganz wenigen Ausnahmen nur billiges Aufmerksamkeits-Erhaschen der meist aus den falschen Gründen unangenehmen Sorte.
Richtig eingesetzt sieht man es zum Beispiel in einer Situation, in der man ein recht drastisches Verhör beobachtet und letztlich durch diesen Raum muss. Per Spezialfertigkeit treibt man den einen Folterknecht in den Wahnsinn und im Rausch erschießt er erst die anderen beiden in der Zelle, dann sich selbst. Der Agent kommt weiter, Mission wird fortgesetzt. Das ist innerhalb dieser Welt so nachvollziehbar, alles ordnet sich dem Einsatzziel unter, auch andere Personen, sofern sie im Weg stehen. Das ist praktisch die einzige Stelle, wo dies auch in sinnvollem Kontext gezeigt wird. Wenn Unbeteiligte nämlich nicht im Weg stehen, werden Zivilisten nicht getötet. Sie sind eine Ressource, Konsumenten. Man erobert einen Konzern und damit seine Käufer. Es macht keinen Sinn, Kunden in spe grundlos zu erschießen. Genau dies wird jedoch in anderen Szenen durch NPC-Agenten getan und in der Inszenierung zelebriert. Erinnerungen an den bekloppten Flughafen-Level von Modern Warfare 2 werden wach, aber selbst da hatten wenigstens die Terroristen ihre Gründe für das, was sie taten. Hier? Purer, billiger, das eigene Szenario verhöhnender Stuss.
Syndicate - Launch-Trailer
Der Rest ist hart, aber im Rahmen eines blutigen Shooters, das, was man erkennt. Ok, dass nahe Treffer schon mal mit explodierenden Köpfen quittiert werden können, mag etwas kindisch und übertrieben wirken, aber von mir aus. Nach dem anderen Kram jucken mich solche Details kaum noch. Überhaupt: Das Szenario und seine innere Logik. In der etablierten Welt von Syndicate sind alle Bewohner abgerissene, künstlich aufendophierte Halbzombies, die nur für den Konzern schuften oder für ihn konsumieren. Hier scheint die Welt entweder ein Slum-Pfuhl von ein paar Hundert Lo-Techs zu sein und der Rest lebt wie Unternehmensberater in Glastürmen, ohne dabei groß unglücklich zu sein. Nicht, dass das näher beleuchtet werden würde. Das Allermeiste kann man nur erahnen, wird aber nicht auf die geschickte Weise vermittelt, mit der ein Half-Life-2 seine Story auf einer Metaebene erzählt.
Ein paar Datenfiles in Form von kurzen Texten für den geneigten Leser, ein paar Gesprächsfetzen am Rande, ein paar kurze Fragmente, die man sich zu einem völlig löchrigen Handlungs- und Szenario-Bild zusammenklaubt. Ohne je das Gefühl zu bekommen, mit dem seinerzeit Half-Life oder zum Beispiel auch Star Wars funktionierten. Bevor George Lucas alles vernichtete, was gut an Star Wars war, hatte kein Mensch eine Ahnung, was die Alte Republik war, die bereits in Episode IV genannt wurde. Solche inhaltlichen Einsprengsel ließen sich jedoch frei interpretieren und füllten die Handlung und das Universum mit Tiefe und Historie, ohne alles vorzubeten. Hier sind es nur Reste, die ein entweder langweiliges Bild einer nicht zu seltsamen Zukunft oder eben gar nichts zeichnen. Es ist Cyberpunk, ok. In seinen kurzen Ausblicken, in seiner Idee und auch der erschütternd belanglosen Geschichte von Selbstfindung, Befreiung und Erlösung, die man schon anders und oft besser hörte, auch in diesem Genre und Medium. Es gibt sinnlos augmentierte Realität zu bewundern - muss das HUD dem Agenten wirklich sagen, dass eine Tasse eine Tasse ist...? Dass die Agenten hier nicht ganz die reinen Drohnen sind, die sich auch schon mal überfahren ließen, wenn ihr sie auf die Straße schicktet, will ich gar nicht ankreiden. Ich denke zwar, dass eine Chance vertan wurde, dem Spieler wirklich um die Kontrolle der Figur kämpfen zu lassen, aber bitte. Man kann das ja auch in ein paar Zwischensequenzen abhandeln. So wie man die Welt auf Korridore reduzieren kann.
Ich bin der Letzte, der was gegen einen guten Schlauchlevel hat. Wenn es denn Krach und Bumm macht und meine billig zu stimulierenden Synapsen mit Feuerwerk unterhalten werden. Sprich, wenn ich ne Runde CoD spiele und mich freue. Hier seht ihr immer wieder für 60 Sekunden, wie cool diese Welt zu sein scheint. Ein kurzer Flug durch eine Stadt, eine Forschungsstation auf See, ein Ghetto, das von den Konzernen als Niemandsland aufgegeben wurde. Skylines ferner Zukünfte, lockend, aber leider unendlich unerreichbar entfernt. Nach diesen inspirierenden Szenen, die teilweise dem Genre des Cyberpunk wirklich zur Ehre reichen, schickt euch das Spiel durch den nächsten Bürotrakt, durch einen Aufzugs- oder Lüftungsschacht oder in irgendeine Lobby. Das hier ist so generisch wie es irgendwie wird. Grau in Pastell-farben, wie Konzerne ihre Wände halt so lieben. Das Deck der Forschungsstation könnte auch eine Dachterrasse sein, spätestens bei Gefechten auf wirklich nur noch grauen Gegner-Abarbeitungs-Plätzen schläft das Auge ein. Ja, die Zukunft wird in Syndicate nicht farbenfroh. Aber muss sie deshalb dröge sein?
Kommen wir zur Frage, ob das Spiel denn wenigstens als Shooter so richtig punkten kann. Ja, mit Einschränkungen. Das Waffenfeedback ist klasse, da gibt es nichts zu rütteln. Ballern macht hier Spaß aus sich selbst heraus, das ist kein kleines Feature. Die Bewegung des Waffenarms, der Blick beim Zielen, man merkt hier, an diesem speziellen Punkt, dass die Starbreeze Studios mit den weit besseren Riddick-Spielen oder dem ersten Darkness wertvolle Erfahrungen sammelten, um es hier beinahe zu perfektionieren.
Syndicate - 11 Minuten Gameplay-Video
Wenn das Arsenal denn nicht so einfallslos wäre. MGs, Shotguns, mehr als einen Laser hat die Zukunft nicht zu bieten und die zielsuchende MG haben sie aus Resistance geklaut, wo sie Bullseye hieß. Zwei davon darf man mitnehmen, geheilt wird bei Nicht-Beschuss in Sekunden. So weit, so auf sicher gespielt und, wie ich zugeben muss, effizient. Ist schon ein netter Shooter, wenn auch schwerlich ein inspirierter. In dieser Richtung helfen drei Features aus, die teilweise vom ursprünglichen Syndicate entfernt herübergerettet wurden. Ihr könnt den Kopf-Chip eines Gegners - fast jeder in dieser Welt hat einen - explodieren lassen, ihn per Überlastung zurückstoßen oder dafür sorgen, dass er sich auf eure Seite schlägt. So beeinflusst wird er auf alles euch feindlich gesinnte ballern, bis es am Boden liegt oder nur er übrig ist. Dann richtet er sich selbst, bevor er wieder zu sich kommen kann. Das ist die Gewalt, die in Syndicate auf ihre böse Weise Sinn macht. Leider ist das nach kurzer Zeit auch extrem belanglos. Die interessanten Gegner, nämlich die gepanzerten und schwierigen, lassen sich so nicht manipulieren. Und bei den Standard-Feinden ist es selbst auf dem harten Schwierigkeitsgrad Verschwendung. Aus einem einfachen Grund: Das Spiel hat sich mit seiner Nahkampfattacke selbst ein Bein gestellt. Man könnte es fast einen Game-Breaker nennen.
Der Nahkampf ist einfach. Sofern ein Feind nicht gepanzert ist, rennt ihr hin und drückt Knöpfchen. Instant-Kill. Rennt zum nächsten, Knöpfchen, Instant-Kill. Das allein ist schon dermaßen übermächtig, dass ihr zu Beginn damit ganze Räume in Sekunden leert. Das wirkliche Highlight kommt aber mit dem ersten Upgrade. Es gibt davon zwanzig oder so. Einige verbessern die Lebensenergie, andere machen die drei Spezialwaffen effizienter, aber eines tat es mir sofort an. Mit diesem Upgrade erhaltet ihr bei jedem erfolgreichen Nahkampfangriff bis zu 50 Prozent der Lebensenergie wieder. Super, nicht nur, dass ich jeden Gegner auf Knopfdruck ausschalte, ich heile auch noch dabei. Fantastisch. Da beinahe jeder Mob aus geschätzt einem halben Dutzend Standards und einem Speziellen besteht, rennt ihr erst die banale Meute in den Boden und habt danach alle Ruhe der Welt, um euch den einen nicht ganz so billig ausschaltbaren vorzuknöpfen. Wenn ein Exploit in einem Spiel so offensichtlich und so übermächtig ist, fragt man sich schon, ob der Entwickler auch nur ein paar Minuten an das Balancing vergeudete. 90 Prozent des Spiels bestanden jedenfalls aus Rennen und dem einen Kill-Knopf. Und dem gelegentlichen sich selbst dazu zwingen, auch mal zu schießen.
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Kommentare (35) Latest comment vor 3 Monaten
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Review ist für mich ernüchternd, aber einleichtend. Ich mochte die Multiplayer Demo (wo eben die Shooter Mechaniken glänzen, zusammen mit dem heftigen Schwierigkeitsgrad der interessante Kooperation verlangt), aber die ist ja wenig repräsentativ für den Singleplayer.
Besonders traurig bin ich darüber das die Story anscheinend versagt. Starbreeze konnte mit guten Storys viel über die durchaus vorhandenen Schwächen von Riddick und The Darkness drüberstreichen.
Und ich habe hier durchaus was besonderes erwartet, wo doch das Szenario zu schonungslosem Zynismus und und Schwarz/Dunkelgrau Moralität einlädt.
Zumindest stehen alle Zeichen darauf das das Spiel sehr schnell sehr billig zu haben sein wird, vielleicht kann man mit niedrigen Erwartungen was rausholen.
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Fand die Demo ganz spaßig und dabei war das nur ne Co-op-Demo. Ein Spielemodus der mir eh nicht zusagt. Bin eher der SP-Typ.
Spiel wurde gestern verschickt, daher werd ichs auf jeden Fall anzocken. Und das gametrailers.com 8.2 von 10 gibt zeigt mir auch das ich mit meinem Gedanken im ersten Satz Recht haben könnte :-)
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Wenns günstig ist mal aus uk.. Genau wie darkness2
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Wer mal ein bisschen googelt wird sehen das Sydicate fast nur 8er bzw. 80% Bewertungen bekommt.
Ich zocke seit 13 Jahren Videospiele und habe einen für mich persönlichen Riecher entwickelt. Und dieser ist bei Syndicate angeschlagen. Daher werde ichs auf jeden Fall antesten.
Allen denen das Spiel von Anfang an zu wider war, würden es auch nicht kaufen wenn da oben ne 9 anstatt ner 6 stehen würde. Aber nur auf Basis dieser einen Bewertung das Spiel abzuschreiben, scheint mir schon arg kurzsichtig.
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ich schau mir schon auch noch andere (deutsche) tests an keine angst.. die meisten hier machen das sicher auch..
seit ich bf3 spiele hab ich aber irgendwie kein bedürfnis nach mehr shooter
wie geschrieben .. wenns günstig ist sch au ichs mir schon an.. setting find ich schon interresant! ..wie auch darkness2.. aber nicht vollpreis ..wozu auch bf3 lastet mich shootertechnisch voll aus..^^
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Gametrailers....muahahah. Bei denen beginnt doch die Skala erst bei 6, Bei Shootern bei 8.
Dir spricht ja niemand das Recht ab, das Spiel zu mögen und zu spielen, aber du musst auch akzeptieren, dass sich Leute von den Wertungen verschiedener Seiten beeinflussen lassen.
Bei mir persönlich deckt sich die Wertung von EG meist ganz gut mit meinem persönlich Preis/Leistung-Spaß empfinden bei spielen, aber ich les auch andere Tests.
Und zum Test an sich:
puh, 50€ gespart. Ich hatte bei dem Spiel eigentlich auf eine geniale Story gehofft, die sich (wie in Interviews im voraus ja sooo groß angepriesen) mit dem Thema Gewalt und Skrupellosigkeit von "Konzernen" (herrlich allgemein) etwas differnezierter auseinander setzt und vielleicht durch ein paar nette Gimmicks von der Shooter-Masse absetzt, aber wenn ich das hier les dann hat sich das ja wohl erledigt :)
My two cents
/edit: Ach ja, trotzdem einen Dank an die Entwickler für die fetten Dubstep Remixes
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wenn wir schon mal bei bf3 sind.. müssen mal wieder zocken !
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So macht man das halt bei EA, man wirbt mit den Namen "Syndicate" damit jedes Preview/Interview und Review den Lesern was von Klassiker suggeriert.
Dann wirbt man mit dem Namen "Starbreeze"/"Riddick" obwohl das Entwickler-Team ein mehr oder weniger komplett neues ist.
Wer überrascht über das Endresultat ist hat sich nunmal einfach vom Marketing blenden lassen...
Es gibt aber 2 Gründe für Syndicate Fans zu frohlocken:
1. Arbeitet Paradox an einem würdigen Remake namens "Cartel"
2. Wird dieses Syndicate mit 90% Wahrscheinlichkeit kommerziel floppen,
so dass EA von seinem Schwindel wenigstens nix hat.
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Eigentlich sollten die Entwickler gezwungen werden behutsam mit diesen Dingen umzugehen. Aber den Rechteinhabern ist es völlig furzegal, hauptsache die Kohle stimmt.
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Und angesichts der jetzt schon überraschenden Flut an potenziellen Spielekäufen geh ich dann schon auf Nummer sicher welche Spiele ich für den Vollpreis hol...
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Vllt mal für 'nen 20er oder gebraucht. Ich weiß ich bin der schlechteste Mensch nach Walt Disney, wenn ich das mache, aber mehr ist mir der Titel auch nicht wert.
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Die ist schon ok un in einzelnen Momenten richtig gut, aber die meiste Zeit ist das Design in Grau und Pastell so langweilig, dass es nicht viele Anhaltspunkte für das Auge gibt. Die Engine an sich ist jedoch völlig in Ordnung.
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Ich hab Syndicate gestern bei mmoga.de gekauft, und bisher nicht einen Cent des Preises bereut. Deus Ex Feeling, endlich ein Shooter ohne den üblichen Krieg, sondern mit einer interessanten Story dahinter. Ich würde zumindest eine 8/10 geben, so wie es auch einige andere Gaming Websites und Magazine tun.
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Die Bewertungen halten sich so im unteren ersten drittel (Note 2 - 3 eher 3) das Fazit war bei fast allen das selbe.
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Kurz-Review
Negativ: Massenhaft Potential bei der Story verschenkt, teilweise Bugs und Ruckler (PS3 Slim), KI-Verhalten vorhersehbar, farblose Welten, stumme Spielfigur
Positiv: Solide Grafikengine, gute Gesichtsanimationen, fordernder Co-Op, klangvolle Soundkulisse
Meine Wertung: 7.5/10
Fazit: Ein solider Shooter der sich dank dem taktischen Element der Hack-Fähigkeiten klar von anderen Games unterscheidet. Das zocken hat Spass gemacht, und das ist mir schlussendlich an wichtigsten.
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Ich hatte es extra noch einmal auf hart durch und da hat es fast immer genauso gut funktioniert (allerdings brauchte man dann wirklich das Perk mit der Lebensenergieauffrischung pro Kill). Vielleicht hatte ich da inzwischen genug Übung.
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In der Richtung würde ich gerne mehr sehen aber der Rest des Spiels ist langweilig oder Nervig, vor allem das Hacken hat mich angenervt.
Alles was mir an Deus EX nicht gefallen hatte, wurde in Syndicat richtige gemacht und und der Rest wurde verbockt. Die Stärken beider Spiele würde ich nur zu gerne in einem sehen.
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Weiters finde ich, das R.K. Morgan sowie Starbreeze mit der Erwartungshaltung der Spieler/Redakteure spielen. Jeder der hörte, Syndicate wird ein Shooter, wird es auch so behandeln. Klar, es ist ja auch ein Shooter. Wie bei vielen anderen rennt man durch und ballert. So wie Kilo es ja tun MUSS. Wer sich jedoch die Zeit nimmt, die versteckten Propaganda Tags zu suchen oder sich die Nachrichtensendungen im Spiel anzuhören... eine schöne dystopische Vorstellung einer Welt, von der wir theoretisch gar nicht mehr so weit entfernt sind. Auch die ganzen Augmented Reality Elemente verleien dem ganzen eine gewisse Suspense. Und ganz ehrlich: sind wir heutzutage, angewiesen auf den Erhalt unserer Existenz, nicht sowieso Konzernen verpflichtet? Die Freiheit, Meinungen zu äußern, sich uneingeschränkt zu informieren, wird teilweise von staatlicher oder auch von unternehmerischer Seite aus zunehmend erschwert. Deshalb: Syndicate ein seelenloser Shooter? Wer ihn so sieht, sieht nichts anderes. Syndicate als Spiegel eines Ausgelieferten in einer von Profit dominierten Welt? Open your eyes and see the truth.
Ich finde es großartig. Spielerisch wie technisch.