Avalanche: 'Besser aussehende Spiele werden die Industrie nicht retten'

Konsolen noch lange nicht tot

Während hier und da gerne mal gesagt wird, dass die Zeit der Konsolen vorbei ist, glaubt Avalanches Christofer Sundberg nicht, dass dies der Fall ist.

Gleichzeitig ist er aber auch der Meinung, dass es nicht ausreicht, in der nächsten Generation einfach nur Spiele zu entwickeln, die besser aussehen. Man müsse sich neue Geschäftsmodelle ausdenken beziehungsweise diese auf den nächsten Konsolen stärker zur Geltung bringen, damit man einen angemessenen Ertrag erzielen kann.

Mit jüngsten Aussagen von Ngmocos Ben Cousins, wonach man in den nächsten Jahren ein free-to-play-Äquivalent zu Skyrim sehen werde, stimmt er allerdings nicht gänzlich überein.

"Um mal besonders langweilig zu klingen... ich kann nicht viel zu den Next-Gen-Plattformen sagen. Nichtsdestotroz werden besser aussehende Spiele die Spieleindustrie nicht retten - so viel kann ich sagen."

"Das, worüber Unternehmen wie Ngmoco sehr aktiv gesprochen haben, ist teilweise wahr", so Sundberg. "Traditionelle Geschäftsmodelle sind tot und wenn man als unabhängiges Studio überleben will, muss man über den Tellerrand schauen."

"Ich glaube auch nicht an das free-to-play-Modell und Konsolen sind weit davon entfernt, tot zu sein", erklärt er. "Wie wir die traditionellen Konsolen mit den neuen Geschäftsmodellen kombinieren, wird der absolute Schlüssel zum Erfolg sein - und nicht, es auf die eine oder die andere Art zu tun."

"Seit der Wirtschaftskrise 2008/09 hat jeder nach dieser Wunderwaffe gesucht, die die Spieleindustrie rettet, und dabei hat man jede Gelegenheit ergriffen, die sich angeboten hat - die Entwicklung eines schrulligen PSN/XBLA-Titels oder eines eigenen free-to-play-Spiels. Das ist Selbstmord."

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