Dead Island 2: Deep Silver dementiert, dass Yager daran arbeitet

Die Möglichkeit will man allerdings nicht ausschließen, bei Techland hat man derweil viele Ideen.

Deep Silver hat dementiert, dass Yager (Spec Ops: The Line) eine Fortsetzung zu Dead Island entwickelt.

"Wir kennen Yager und sind mit ihnen im Gespräch, aber wir verhandeln mit mehreren Studios und haben noch keinen festen Auftrag vergeben", heißt es in einem Statement des Publishers gegenüber GamesIndustry. Zuvor waren Berichte aufgetaucht, wonach Yager bereits als Entwickler feststünde.

Gegenüber IGN gab man an, es bestehe nichtsdestotrotz die "berechtigte Chance", dass es zu einer Zusammenarbeit zwischen Yager und Deep Silver kommen könnte.

"Und ich würde auch nicht die Möglichkeit ausschließen, dass dies etwas mit dem Dead-Island-Franchise zu tun haben könnte", erklärt Development Director Guido Eickmeyer.

"Dennoch gibt es keine Vereinbarungen oder irgendwelche Gespräche zwischen den beiden Parteien, die solch eine Meldung rechtfertigen würden, Dead Island 2 befindet sich nicht bei einem externen Partner in der Konzeptionierung oder Produktion."

Aber auch beim ursprünglichen Entwickler Techland ist man einer Fortsetzung natürlich nicht abgeneigt.

"Wir haben viele Ideen für die Zukunft, aber derzeit können wir nicht über Details sprechen", erklärte International Brand Manager Blazej Krakowiak im Gespräch mit Eurogamer. Im vergangenen November hatte sich Techland die Rechte am Namen Dead World gesichert, was natürlich Spekulationen über ein Sequel nach sich zog.

"Okay, lasst uns das klarstellen", so Krakowiak. "Das Einzige, was passierte, ist, dass sich Techland den Namen Dead World als Markenzeichen gesichert hat. Ich möchte betonen, dass es wohl kaum das einzige Markenzeichen ist, dass sich in unserem Besitz befindet. Wir haben nichts bestätigt oder dementiert. Wir können nicht jeden davon abhalten, voreilige Schlüsse zu ziehen, aber wir werden keine Gerüchte kommentieren."

"In gewisser Weise eröffnet jedes gut aufgenommene Spiel einem Entwickler neue Möglichkeiten und wir waren sehr zufrieden mit dem Abschneiden. Es hat uns definitiv angespornt, noch härter zu arbeiten."

Bei Techland arbeiten derzeit rund 200 Mitarbeiter, mehr als 160 von ihnen sind laut Krakowiak direkt an der Entwicklung von Spielen beteiligt. Aber ist das genug für zwei größere Projekte?

"Es wäre einfacher, wenn ich sage, dass Techland an mehr als einem Projekt gleichzeitig arbeiten kann und das auch tut", sagt er. "Nicht alle Projekte haben den gleichen Umfang und nicht alle befinden sich in der gleichen Entwicklungsphase."

"Zum Beispiel haben wir kürzlich die Shortbreak Studios gestartet, die sich auf Mobile Games konzentrieren und deren erstes Spiel bereits im iTunes AppStore erhältlich ist. Außerdem gibt es noch die Chrome Engine, an der wir schon seit mehr als zehn Jahren arbeiten."

"Einige Leute wollen oder müssen das Team zwischen zwei Projekten oder mittendrin wechseln, wenn ihre Arbeit (etwa das Erstellen von Konzeptzeichnungen) weitestgehend erledigt ist. Andere sind einzigartige Spezialisten in bestimmten Bereichen, die mit ihrer Erfahrung all denjenigen helfen, die sie benötigen."

"Es ist ein Beleg für das Arbeitsklima hier bei Techland, dass wir Leute haben, die schon seit mehr als zehn Jahren für uns arbeiten", erklärt er und gibt an, dass die durchschnittliche Dienstzeit bei Techland bei sechs Jahren liege.

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