Square Enix' Cord Smith über Sinn und Unsinn händlerspezifischer Boni

Von Zusatzinhalten oder Extras für alle würden auch Spieler und Händler gleichermaßen profitieren.

Zuweilen nimmt die Aufteilung von Zusatzinhalten auf spezifische Händler schon relativ groteske Züge an. Hier bekommt man eine Waffe, dort ein Outfit und wiederum woanders vielleicht eine Mission als Bonus dazu.

Und das ist etwas, was offensichtlich auch Cord Smith, Square Enix' Director of Marketing, gerne ändern würde.

Von solchen Zusatzinhalten, die allen zur Verfügung stehen, würden seiner Ansicht nach Händler und Spieler gleichermaßen profitieren, wie er im Gespräch mit GamesIndustry angibt.

Die Spieler würden profitieren, weil sie dadurch keine Sachen verpassen, nur weil sie vielleicht bei einem bestimmten Händler bestellen und nicht beim anderen. Und die Publisher müssten wiederum nicht verschiedene Versionen ausliefern. Ein Vorteil für Händler wäre Smith zufolge, dass es für die Kunden einfach nicht mehr so verwirrend ist und sie keine Stammkunden an die Konkurrenz verlieren, weil diese „bessere“ Exklusivgegenstände bietet.

„Das ist eine sehr sensible Angelegenheit, aber ich denke, wir kriegen das hin. Die Händler waren sehr aufgeschlossen gegenüber der Tatsache, dass etwas, das allen zur Verfügung steht, ihnen nicht wirklich etwas wegnimmt.“

„Und dann liegt es im Grunde an ihnen. Je besser sie ihre Kunden auf dieses spezielle Angebot aufmerksam machen können, desto besser wird es laufen. Solange es ein gutes Angebot ist, stellt es keinen Nachteil dar, wenn es nicht völlig exklusiv ist.“

Laut Smith plant man solche Pre-Order-Boni, die allen zugänglich sind, bereits für das Anfang 2013 erscheinende Tomb Raider, obwohl auch hier zuletzt schon Exklusivdeals mit Amazon oder GameStop bekannt gegeben wurden.

Nichtsdestotrotz wäre es sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, von dem letzten Endes allen voran die Spieler profitieren würden.

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