Ubisofts Guillemot: 'Wir brauchen neue Konsolen'

Langer Konsolenzyklus schadet nach Ansicht des Ubisoft-Chefs der Industrie.

Für Ubisoft-Chef Yves Guillemot können die neuen Konsolen gar nicht schnell genug kommen, da ein langer Konsolenzyklus auch ein wenig der Industrie schade.

„Der Übergang dauert sehr lange“, so Guillemot gegenüber Polygon.

„Wir brauchen neue Konsolen und am Ende des Zyklus schrumpft der Markt üblicherweise, weil es keine neuen Marken gibt, also schadet das der Industrie ein wenig. Ich hoffe, dass sie beim nächsten Mal etwas schneller kommen.“

Der Wechsel zu einer neuen Hardware inspiriere Entwickler und Publisher dazu, „mehr Risiken einzugehen und unterschiedliche Dinge zu tun.“ Im Gegensatz dazu vertraue man auf den alternden Geräten eher auf bekannte Marken, da sich neue IPs nicht so gut verkaufen würden. Hardcore-Spieler würden die Veröffentlichung neuer Marken zwar begrüßen, aber dennoch könne man als Publisher dieses Risiko nur schwer eingehen.

„Jeder, der Risiken eingeht und innoviert, ist willkommen, weil es viele Hardcore-Gamer gibt und diese wollen neue Dinge, während der Massenmarkt eher daran interessiert ist, ein identisches Spielerlebnis zu bekommen“, so Guillemot.

„Der Massenmarkt ist sich nicht so sehr dessen bewusst, was sein Spielerlebnis verändern wird. Der Start neuer Geräte ist also immer eine gute Zeit für Innovationen.“

Wenn man den diversen Gerüchten glauben schenken kann, muss sich der Ubisoft-Chef noch rund ein Jahr gedulden, bis die nächste Konsolengeneration beginnt.

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