Museum of Modern Art startet nächstes Jahr eine Videospiel-Ausstellung

Umfasst anfänglich 14 Spiele, soll in den nächsten Jahren aber deutlich erweitert werden.

Das Museum of Modern Art in New York plant ab März 2013 eine Videospiel-Ausstellung.

In deren Rahmen werden anfänglich 14 Spiele präsentiert. In welcher Form das geschieht, hängt auch ein wenig vom Spiel beziehungsweise dessen Inhalt ab.

Den Anfang machen die Spiele Pac-Man, Tetris, Another World, Myst, SimCity 2000, vib-ribbon, The Sims, Katamari Damacy, EVE Online, Dwarf Fortress, Portal, flOw, Passage und Canabalt.

Die Erweiterung der Ausstellung ist dann in den kommenden Jahren mit folgenden Titeln geplant: Spacewar!, eine Reihe von Magnavox-Odyssey-Spielen, Pong, Snake, Space Invaders, Asteroids, Zork, Tempest, Donkey Kong, Yars' Revenge, M.U.L.E., Core War, Marble Madness, Super Mario Bros., The Legend of Zelda, NetHack, Street Fighter 2, Chrono Trigger, Super Mario 64, Grim Fandango, Animal Crossing und Minecraft.

„Sind Videospiele Kunst? Mit Sicherheit“, schreibt Paola Antonelli vom Museum of Modern Art. „Aber es geht auch um das Design und einen Designansatz haben wir auch für diesen neuen Ausflug in dieses Universum ausgewählt. Diese Spiele wurden als herausragende Beispiele für interaktives Design auserwählt.“

Dabei kommt es nicht nur auf die visuelle Qualität an, sondern ebenso auf andere Aspekte wie die ästhetische Erfahrung eines Spiels - "von der Eleganz der Programmierung bis zur Schaffung eines bestimmten Verhaltens des Spielers".

Wie bereits erwähnt, werden Spiele auf unterschiedliche Art und Weise ausgestellt. Kleinere Titel könnten komplett spielbar sein, während es von längeren Titeln eine spielbare Demo gegeben könnte. Weiterhin ließen sich manche Spiele am besten in einem Video präsentieren, während man für andere wie Dwarf Fortress oder EVE Online vielleicht geführte Touren durch die Spielwelten anbieten könnte.

Letzten Endes werden somit aber auch Spiele wie Kunst behandelt, zumal hier die gleichen Kriterien bei der Auswahl beachtet werden wie bei den restlichen Ausstellungsobjekten im MOMA.

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