Obsidians Urquhart über Wunschprojekte: KotOR 3, Fallout, Elder Scrolls

Das Studio arbeitet stets an neuen Konzepten und spricht mit Publishern.

Bei Obsidian hat man so einige Wunschprojekte und arbeitet außerdem stets an neuen Konzepten beziehungsweise spricht mit Publishern darüber, wie Obsidians CEO Feargus Urquhart gegenüber Kotaku angab.

„Sobald wir aus dem Urlaub zurückkommen, schaue ich mir wieder an, was als nächstes kommt“, sagt er. „Wir arbeiten überhaupt immer an Konzepten. Produkte, die derzeit für unsere Publisher funktionieren, tun das dann vielleicht nicht mehr. Und die Leute kennen diesen Aspekt vielleicht nicht, aber in jedem Vertrag, den ein Entwickler mit einem Publisher unterschreibt, gibt es eine Ausstiegsklausel. Wir könnten morgen einen Anruf erhalten, in dem es heißt: 'Wir wollen mit Produkt X nicht mehr weitermachen.“

Wie es in dem Artikel weiter heißt, sprach man erst vor wenigen Monaten mit Publishern wie Bethesda, Ubisoft, Warner oder LucasArts. Gleichermaßen hat man aber auch gegen ein gewisses Image zu kämpfen, zumal einige Fans sich nicht mit der Richtung anfreunden konnten, in die Obsidian bestimmte Teile einer Reihe führte. Ebenso kämpft das Unternehmen meist mit einer Reihe von Bugs in seinen Spielen.

Und nicht zuletzt ist der Druck auf das Unternehmen derzeit aufgrund von South Park: The Stick of Truth und Project Eternity hoch. Urquhart macht sich aber wenig Sorgen: „Ich glaube wirklich, dass 2013 und 2014 tolle Jahre für Obsidian sein werden. Für das Gaming im Allgemeinen.“

Zu den Wunschprojekten des Studios zählt ihm zufolge unter anderem Knights of the Old Republic 3.

„Ich denke, so etwas auf den [Next-Gen-Konsolen] und anderen Geräten umzusetzen, wäre vielleicht... ich als Spieler wäre enttäuscht, wenn es niemals kommen würde. Ich denke, das trifft auch auf viele andere Spieler zu.“

„Wir würden sehr gerne wieder an Fallout arbeiten“, sagt er außerdem. „Verdammt, wir würden auch sehr gerne mit dem Elder-Scrolls-Universum arbeiten. Hier passiert derzeit nichts, aber wir sprechen ständig darüber... Ich würde sehr gerne ein Fallout: New Vegas 2 machen. Ich glaube, ein Fallout: New Vegas 2 wäre super.“

Mit seinen 90 Mitarbeitern kann man sich aber natürlich auch nicht auf zu viele Projekte gleichzeitig stürzen.

Weiterhin sprach Urquhart ein wenig über das eingestellte Projekt für Microsoft, das in diesem Jahr zu Entlassungen beim Studio führte. Dabei soll es sich um ein großes Third-Person-Open-World-Spiel und um eine neue IP von Obsidian gehandelt haben.

„Wir haben mit einigen Publishern gesprochen, konnten aber keinen Vertrag abschließen. Leider passiert das manchmal, Projekte schaffen es einfach nicht. Und besonders dann, wenn es nicht wirklich lange in Arbeit war, ist es schwierig, allzu sehr ins Detail zu gehen. Es ist zu schade... wir dachten, es war wirklich cool.“

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