The Witcher 3 angekündigt, wird ein Open-World-Rollenspiel

Update 3: Nur das Ende der Trilogie, Screenshots und Teaser-Trailer.

Update 3: CD Projekt hat die Aussage aus der Pressemitteilung ein wenig relativiert.

Wie Eurogamer Polen berichtet, meinte Adam Badowski damit nicht, dass es das letzte Witcher-Spiel überhaupt wird, sondern nur der Abschluss dieser Trilogie. Die Serie soll anschließend aber dennoch fortgeführt werden, gab CD Projekt REDs CEO Adam Kicinski gegenüber der Polish Press Agency an.

Update 2: The Witcher 3 soll das letzte Witcher-Spiel werden.

“Die Leute fragen sich vielleicht, ob dies das letzte Witcher-Spiel sein wird. Ja, das ist es“, wird CD Projekts Adam Badowski in der Pressemitteilung zur Ankündigung des Spiels zitiert.

“Warum? Weil wir glauben, dass wir die Serie auf ihrem Höhepunkt beenden sollten. Die Technologie hat sich so weit entwickelt, dass wir endlich die Geschichte erzählen können, die wir erzählen wollen - mit der Optik und der Spielwelt, die wir uns vorgestellt haben.“

“Es wird das ultimative Fantasy-RPG-Erlebenis und obwohl uns sicherlich nicht die Geschichten ausgehen, die wir erzählen könnten, glauben wir doch, dass es für uns an der Zeit ist, unseren Blick auf neue Welten und Horizonte zu richten und die Grenzen dessen, was wir erschaffen können, stets zu erweitern.“

Update: Wir haben einige weitere Infos zum Spiel (via VG247) für euch.

Geralt hat mittlerweile all seine Erinnerungen zurückerlangt und ist nicht daran interessiert, für irgendeine Fraktion zu kämpfen. Wie in den Büchern bereist er die Welt, löst Mysterien und erledigt Monster. Trotz der offenen Welt baut CD Projekt die Bereiche Zwischensequenzen und Storytelling deutlich aus, verspricht über 100 Stunden an Dialogen in Quests. Darüber hinaus will sich CD Projekt bei Geralts Storyline diesmal mehr auf Romantik, weniger auf sexuelle Erfahrungen konzentrieren - die Sammelkarten kehren nicht wieder zurück.

Wie angesprochen, wird Geralt einige Monster bekämpfen. Diesen passen sich dem Level des Spielers nicht an, also dürften vermutlich bestimmte Regionen erst in späteren Spielabschnitte wirklich zugänglich sein. Auf seinen Reisen trifft er auf Monster, Tiere und Menschen, die ihn attackieren können, sofern sie ihn als Bedrohung erachten. Das Wetter soll unterdessen dynamisch generiert werden.

Dass es Kämpfe vom Pferd aus gibt, ist durchaus möglich, allerdings hat sich CD Projekt hier noch nicht endgültig festgelegt. Schiffe sind allerdings verfügbar und sowohl Pferde als auch Boote kann man verbessern.

Je nach Location gibt es auch verschiedene Mini-Spiele, in Skellige kann man beispielsweise Messer werfen. All das ist optional und nicht zwingend erforderlich, allerdings könnt ihr euch die eine oder andere Belohnung verdienen.

In den Kämpfen selbst verfügt Geralt nun über insgesamt 96 verschiedene Animationen. In The Witcher 2 waren es 20 Stück. Damit niemand in langen Animationen festhängt, hat man sich für folgende Lösung entschieden: Auf jedem Button befindet sich ein einzelner Angriff. Jede Attacke beansprucht in etwa die gleiche Zeitspanne und jede Bewegung kann zum Blocken oder Ausweichen unterbrochen werden. Ausweichrollen vollführt er dabei nicht mehr, sondern dreht sich elegant. Auch kann er während der Kämpfe nicht mehr Rennen, soll aber schneller angreifen können.

The Witcher 3: Wild Hunt - Teaser-Trailer

Originalmeldung: The Witcher 3 ist kein Geheimnis mehr. Der dritte Teil der Reihe ziert das Cover der neuen Ausgabe der Game Informer.

Gleichzeitig sind (via NeoGAF) auch schon die ersten Details zum Spiel im Netz gelandet.

The Witcher 3: Wild Hunt wird demnach ein Open-World-Rollenspiel, dessen Welt nach Angaben der Entwickler ca. 20 Prozent größer ausfallen wird als in Skyrim. Auf dem Rücken eines Pferdes soll es rund 30 bis 40 Minuten dauern, sie zu durchqueren. Bereits vermutet wurde, dass die neue REDengine 3 zum Einsatz kommt, was auch den Tatsachen entspricht.

Kapitel oder Akte soll es im dritten Teil nicht mehr geben. Die Story wird hier auf verschiedene Art und Weise erzählt. Einmal hat man Aktivitäten wie das Crafting, das Jagen von Monstern und Quests. Auf der nächsten Ebene geht es um die politische Situation, wobei man Storylines für jedes der vorhandenen Gebiete anzubieten hat: Skellige, Novigrad und No Mans Land. Schlussendlich gibt es auch noch eine persönliche Storyline für Geralt, in der er nach seinen Liebsten und der "Wild Hunt" sucht. Wenn man will, kann man hier auch Sachen auslassen, allerdings soll das Konsequenzen nach sich ziehen.

Was das Jagen von Monstern betrifft, bekommt ihr immer wieder Hinweise, die offenbar in einer Art Kodex gesammelt werden. Weitere Infos gibt es von Büchern oder Bewohnern der Welt. Tränke sollen bei der Jagd wichtig sein, ebenso spielt die Tageszeit eine Rolle dabei, welche Monster auftauchen und wie ihre Fähigkeiten aussehen.

Das Zusammentragen dieser Informationen kann euch direkt im Kampf gegen sie helfen, denn ihr könnt dann kritische Angriffe an bestimmten Stellen durchführen, von denen ihr wisst. Ihr könnt beispielsweise weitere Giftangriffe eines Vampirs vermeiden, indem ihr die Giftdrüse attackiert. Oder ihr spießt kurzerhand beide Herzen des Vampirs auf, was im sofortigen Ableben des Gegners resultiert. Im Gegenzug bekommt ihr Loot, bestehend aus Crafting-Zutaten für einzigartige Tränke oder andere Items. Ebenso verdient ihr euch ein wenig Geld.

Die Gegner-KI hat man für den dritten Teil komplett überarbeitet und im Zuge dessen geskriptete Bossgegner rausgeworfen. Weiterhin sollt ihr interaktive Elemente aus der Umgebung im Kampf nutzen können. Mit dabei sind selbstverständlich auch neue Skills in den verschiedensten Bereichen.

Mit dem Pferd bekommt man unterdessen Zugang zu Verstecken und Gasthöfen, während die Entwickler auch das Inventar-Management verbessern wollen. Das Crafting soll zugleich ein wichtiger Schritt sein, um Geralts volles Potential auszuschöpfen, allerdings werde man auch so an vielen verschiedenen Orten Waffen, Rüstungen und dergleichen finden. Eure hergestellte Ausrüstung lässt sich mit weiteren Komponenten verbessern. Jedes einzelne Rüstungsteil soll dabei über einen eigenen Look verfügen.

Selbst ein Barbier ist demnach vorhanden. Aber: Zumindest die Farbe von Geralts Haaren wird sich definitiv nicht verändern lassen.

Die im Magazin verwendeten Screenshots zeigen indes den aktuellen Stand des Spiels, später werde The Witcher 3 aber definitiv besser aussehen: „Derzeit seht ihr das Spiel in einem alten Renderer, aber wir bringen es wirklich auf die nächste Stufe", sagt CD Projekts Marek Ziemak. Das solle vor allem auf die Skin-Shader und die dynamische Beleuchtung zutreffen.

Spiele so schlecht, dass man es nicht glauben will. Aber gesehen müsst ihr sie haben! Spiele so schlecht, dass man es nicht glauben will.

Zu den Plattformen macht man abseits des PCs keine allzu konkreten Angaben, spricht aber von allen „Spitzenkonsolen". Klingt nach Next-Gen. Erscheinen soll The Witcher 3: Wild Hunt jedenfalls 2014.

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