Ex-Bulletstorm-Entwickler stellen The Vanishing of Ethan Carter vor

Update: Wird in der First-Person-Perspektive gespielt und kommt ohne Kämpfe aus.

Update: Nach der Ankündigung von The Vanishing of Ethan Carter sprach Adrian Chmielarz mit Eurogamer etwas genauer über das kommende Projekt von The Astronauts.

Gespielt wird der Titel aus der First-Person-Perspektive, Kämpfe wird es allerdings keine geben.

“Es geht nicht darum, Monster zu erschießen. Nicht, dass daran etwas falsch wäre. Ich habe schließlich Painkiller und Bulletstorm designt und habe damit meinen Spaß wie jeder andere auch. Ich wollte jedoch schon seit längerer Zeit eine andere Art von Spiel machen. Und jetzt ist das endlich möglich“, sagt er.

“Der Fokus des Spiels liegt auf diesem Eskapist-Faktor: Die Immersion, das Erkunden und das Entdecken. Aber es würde nicht viel Sinn machen, einen Detektiv zu spielen, wenn es keine Detektivarbeit zu erledigen gäbe, nicht wahr? Also gibt es ein wenig davon. Aber wie gesagt: Der Fokus liegt nicht auf knackigen Rätseln, sondern auf verstörenden Entdeckungen.“

„Nehmt zum Beispiel Dear Esther, fügt Gameplay, Morde und Leichen hinzu. Das ist am dichtesten an dem dran, was The Vanishing of Ethan Carter ist.“

Andere Spiele konnten Chmielarz zufolge bereits bewiesen, dass etwa die Third-Person-Perspektive auch bei solchen Spielen funktionieren kann.

“Ein paar fantastische Spiele wie The Walking Dead oder Journey haben bereits beweisen, dass die Third-Person-Perspektive perfekt mit Emotionen funktioniert, aber wenn es um die Immersion geht, ist es wirklich schwierig, die First-Person-Perspektive zu übertreffen. Vielleicht liegt es an mir, aber ich verspüre ein stärkeres Gefühl der Präsenz in einer virtuellen Welt, wenn ich sie aus der Ego-Perspektive sehe. Und genau danach streben wir. Wir wollen den Spielern das Gefühl geben, dass sie wirklich dort sind. Sie sollen zittern, wenn es kalt ist und ihre Köpfe einziehen, wenn es windig wird.“

Gerne würde man übrigens auch das VR-Headset Oculus Rift und andere 3D-Geräte und -Bildschirme unterstützen.

"Wir wollen den Spielern das Gefühl geben, dass sie wirklich dort sind. Sie sollen zittern, wenn es kalt ist und ihre Köpfe einziehen, wenn es windig wird."

Adrian Chmielarz

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Originalmeldung: Im letzten Jahr verließen Adrian Chmielarz, Andrzej Poznanski und Michal Kosieradzki das Entwicklerstudio People Can Fly (Bulletstorm, Gears of War: Judgment), um mit The Astronauts eine neue Firma zu gründen.

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Nun haben sie mit The Vanishing of Ethan Carter ihren ersten Titel angekündigt, der auf der Unreal Engine 3 basiert und in diesem Jahr für den PC erscheinen soll.

Ihr spielt hier einen Detektiv mit einer übernatürlichen Fähigkeit. Durch diese kann er sich den Ablauf eines Verbrechens bildlich vorstellen. Auf der Suche nach einem entführten Jungen stoßt ihr auf eine ziemlich verstümmelte Leiche von einem der Entführer und kommt einem Mysterium auf die Spur, das eine ganzen Spur von Leichen und ein „uraltes Böses" mit einschließt.

„Worauf wir den größten Wert legen, ist, dass die Spieler das Gefühl haben, wirklich dort zu sein. Immersion ist unsere höchste Priorität", erklärt Chmielarz. „Es geht im Spiel um das Erforschen und Entdecken. Wir wollen das Gameplay dabei nicht vernachlässigen, ganz im Gegenteil: Es soll immer bedeutsam sein und das Spielerlebnis wirklich besser machen."

„Die große Welt der AAA-Spiele besteht aus vielen tollen Dingen, aber für uns ist es noch reizvoller, wenn wir Spiele entwickeln, die persönlicher sind und sich auch so anfühlen - und die einzigen Zensoren die Macher und die Öffentlichkeit sind. Wir wollen Spiele entwickeln, für die wir zu 100 Prozent verantwortlich sind."

„Mit der Gründung von The Astronauts gehen wir an den Punkt zurück, an dem wir vor zehn Jahren waren, als wir Painkiller auf unsere eigene Art und Weise entwickelten. Unser aktueller Titel könnte nicht unterschiedlicher sein, aber der Spirit des Studios scheint exakt der Gleiche zu sein."

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