Sony: Die Vita braucht 'attraktivere Software', PS3 noch lange nicht am Ende

Im Zuge dieser Maßnahmen wird man sich auch den Preis des Handhelds anschauen.

Sonys PlayStation Vita ist noch immer ein gutes Stück davon entfernt, wirklich durchzustarten.

Bei Sony ist man dementsprechend bemüht, genau das zu erreichen, etwa durch mehr Software.

„Im Hinblick auf die Profitabilität müssen wir bessere Arbeit bei der Promotion des PlayStation-Vita-Produkts leisten", erklärt Sonys Chief Financial Officer Masaru Kato (via GamesIndustry).

„Wie erreichen wir das? Nun, die Spiele sind das A und O. Als grundlegende Maßnahme stecken wir alle... eine Menge Ressourcen - nicht nur von uns selbst - in diesen Bereich und bitten auch die Dritthersteller darum, attraktivere Software anzubieten."

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Mit attraktiverer Software dürfte Kato wohl etwas anderes meinen.

„Das sind die Basics. Zu den anderen Dingen gehören das Marketing, der Preis des Produkts und so weiter. Ich kann nicht genau über die Preisgestaltung der Plattform sprechen, aber wir schauen uns diese Dinge an, um unsere Profitabilität im Mobile-Handheld-Gaming-Geschäft zu verbessern."

Im Hinblick auf die konkreten Vita-Verkaufszahlen hält sich Sony weiterhin sehr bedeckt, was an sich auch schon einiges aussagt. Bekannt ist nur, dass man bis Mai 2012 1,8 Millionen Geräte weltweit verkauft hatte. Da die Verkaufszahlen in Japan öffentlich bekannt gegeben werden, wissen wir, dass die Vita dort bislang auf 1,2 Millionen verkaufte Exemplare kommt.

Dass es insgesamt aber nicht gut läuft, sieht man auch daran, dass die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr erneut angepasst wurde: Statt 10 Millionen Verkäufen rechnet man nun nur noch mit 7 Millionen.

Auch die Verkaufszahlen der PlayStation 3 gehen langsam, aber stetig zurück. Nichtsdestotrotz glaubt man, dass Sonys aktuelle Konsole noch ein langes Leben vor sich hat - auch im Angesicht der baldigen Vorstellung der PlayStation 4.

Seit einiger Zeit zählt Sony nun die Verkaufszahlen von PS3 und PS2 zusammen - zum Weihnachtsgeschäft 2012 waren es 6,8 Millionen. Im Vorjahr kam man auf 7,4 Millionen.

„Die PS3 befindet sich in ihrem sechsten Jahr und ich glaube, sie hat noch immer ein langes Leben vor sich", so Kato. „Und wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir kein Geld mehr mit der Hardware verlieren."

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