Bungies Destiny setzt eine Internetverbindung voraus

Erscheint für PS3, Xbox 360 und Next-Gen-Konsolen. Womöglich auch für PC, kein Wort zur Wii U.

Bungies neuer SciFi-Shooter Destiny benötigt eine Internetverbindung zum Spielen, ein Offline-Modus ist nicht vorhanden. Das gilt für alle Plattformen, auf denen der Shooter erscheinen wird, darunter auch PlayStation 3 und Xbox 360.

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Das Spiel selbst wird als erster "Shared-World-Shooter" bezeichnet und setzt auf kooperatives Gameplay. Obendrein kommen Elemente in Spiel, die denen aus einem MMO ähneln, etwa die persistente Spielwelt, andere Spieler und Quests, die für ganze Gruppen von Spielern ausgelegt sind.

Bungie stellte das Spiel in dieser Woche in seinen Büros in Bellevue, Washington vor - auch Eurogamer war mit dabei.

"Es ist eine persistente, geteilte und verbundene Welt, also müsst ihr [mit dem Internet] verbunden sein, um Destiny zu spielen", erklärt Bungies COO Pete Parsons.

Geplant ist auch eine Veröffentlichung für Next-Gen-Konsolen, allerdings hielt man sich im Hinblick darauf noch recht bedeckt.

"Es wird auf jeden Fall für diese Konsolengeneration erscheinen", so Parsons. "Als wir uns für eine Zusammenarbeit mit Activision entschieden, sagten wir, dass wir diese Geschichten über einen Zeitraum von zehn Jahren erzählen werden. Daher müssen wir sicherstellen, dass wir auch für die Zukunft bereit sind - das schließt kommende Generationen, mehrere Plattformen und Geräte mit ein."

Dazu gehört auch die Nutzung von mobilen Geräten. Dort könne man "bedeutsame Dinge" tun. "Vielleicht sind das Dinge, die man nur auf diesem Gerät tun kann, die sich aber im gesamten Destiny-Universum auszahlen."

Zum Thema Next-Gen-Konsolen sagte Activisions Eric Hirshberg: "Solange es keine offiziellen Ankündigungen der Hersteller gibt, können wir natürlich etwaige kommende Plattformen nicht kommentieren. Was wir aber sagen können, ist, dass wir Destiny für die Plattformen entwickeln, wo auch immer die Spieler sind."

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Während zu einer möglichen Wii-U-Version kein Wort gesagt wurde, gibt es zumindest ein wenig Hoffnung für PC-Spieler: "Wir wären wirklich sehr gerne auf dem PC. Wenn ihr mit den Leuten da oben sprecht, werdet ihr hören, dass wir es auf allen Plattformen spielen. Also bleibt am Ball."

In dem im Jahr 2010 unterzeichneten Vertrag wurde eine Veröffentlichung im Herbst 2013 angedeutet, was aber womöglich nicht der Fall ist. In Activisions jüngstem Geschäftsbericht war Destiny kein Bestandteil der Umsatzprognose für dieses Jahr, was eher für eine Veröffentlichung im Jahr 2014 spricht.

Dem hatte Hirshberg auch nichts hinzuzufügen. Man sei einfach noch nicht bereit, mehr dazu zu sagen.

Auf ein Abo-Modell setzt man trotz der persistenten Welt nicht. Ebenso werde das Spiel "auf jeden Fall" auf Disc verkauft.

Wird es vielleicht free-to-play? "Abgesehen von der Tatsache, dass es kein Abo-Modell nutzt, sprechen wir heute nicht über das Geschäftsmodell", sagt Hirshberg.

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