The Witcher 3: CD Projekt verspricht 'extrem ambitionierte' Story

Mehr moralische Entscheidungen und mehr Tiefe für die Welt des Hexers.

Update 2 (20.03.2013): CD Projekt verspricht für The Witcher 3 eine „extrem ambitionierte“ Story mit mehr Tiefe für die Spielwelt und mehr moralischen Entscheidungen.

“Geralt hat seine Erinnerungen zurückerlangt und ist nun auch erwachsener“, erklärt Lead Quest Designer Mateusz Tomaszkiewicz gegenüber VG247. „Er weiß, was er vom Leben will und ist entschlossen, es auch zu bekommen. In meinen Augen ist die Story von The Witcher 3 die ausgereifteste Geschichte der Witcher-Trilogie.“

„Sie konzentriert sich sehr auf persönliche Angelegenheiten von Geralt, aber gleichzeitig bieten wir auch wieder komplexe Politik, Intrigen und erwachsene Themen wie Rassismus, die für das Setting von The Witcher so wichtig sind.“

Nichtsdestotrotz will man natürlich dem Charakter und der Vorlage treu bleiben: „Im Hinblick auf die Zahl der Charaktere und Handlungsfäden, die wir einführen, ist The Witcher 3 extrem ambitioniert“, verspricht er. „Aber auch hinsichtlich dessen, wie wir sie präsentieren. Wir wollen eine wirklich immersive und emotionale Geschichte in einer epischen Umgebung erzählen.“

„Die übergreifende Handlung hat großen Einfluss auf den Zustand der Welt, aber Geralt soll nicht zum Retter des Universums werden - das würde nicht zu seinem Charakter passen. Wie immer wird Geralt in große Ereignisse hineingezogen, aus denen er sich normalerweise heraushalten würde, und beeinflusst sie auf seine eigene Art und Weise.“

Jede Entscheidung, die ihr in Witcher 3 trefft, soll ihren Einfluss auf die insgesamt 36 Zustände haben, in denen ihr die Welt hinterlassen könnt.

“Wir haben niemals moralische Entscheidungen in unseren Spielen verwendet, die einfach nur schwarz und weiß waren“, sagt Tomaszkiewicz und betont, dass Teil 3 da keine Ausnahme machen wird.

“Was die Zustände der Welt am Ende betrifft, nutzen wir wie in den vorherigen Spielen den 'Schmetterlingseffekt'. Ihr könnt also erwarten, dass selbst scheinbar unwichtige Entscheidungen später vielleicht einige ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.“

"Im Hinblick auf die Zahl der Charaktere und Handlungsfäden, die wir einführen, ist The Witcher 3 extrem ambitioniert"

Mateusz Tomaszkiewicz

Update (06.03.2013): Zwar nannte CD Projekt Bethesdas The Elder Scrolls 5: Skyrim als Inspirationsquelle für The Witcher 3, allerdings soll sich der Open-World-Ansatz des dritten Hexer-Abenteuers doch „völlig“ von Skyrim unterscheiden.

„Es ist schwierig, Skyrim nicht zu erwähnen“, sagt CD Projekts Michał Platkow-Gilewsk im Gespräch mit Rock, Paper, Shotgun. „Ich glaube aber, dass sich unser Ansatz völlig unterscheidet. Was sie erschaffen haben, war ein Open-World-RPG. Wir machen ein storybasiertes Rollenspiel, das in einer Open-World-Umgebung spielt.“

„Die Story ist für uns immer der wichtigste Aspekt des Spiels. Und mit 'Story' meine ich nicht nur das, was passiert, sondern auch die Entscheidungen und Konsequenzen, die moralischen Grauzonen, die guten oder schlechten Charakteristiken der NPCs, die sie glaubwürdig machen. Wenn ihr sie trefft, werdet ihr euch daran erinnern, wer sie sind und was sie tun. All das ist für uns das Wichtigste.“

Das zu bewerkstelligen, ist natürlich nicht einfach: „Es ist eine große Herausforderung, aber wir haben all die kniffligen Elemente erkannt und arbeiten hart daran, in dieser offenen Welt ein großartiges Story-Erlebnis zu bieten. Was die Frage betrifft, wie die Konsequenzen eurer Handlungen aussehen werden... nun, es wird viele geben. Ihr kennt ja Witcher 2.“

„Wir möchten all unsere Erfahrung nutzen und sie in einer Open-World-Umgebung umsetzen. Größere oder kleinere Handlungen führen zu entsprechend kleinen oder großen Konsequenzen. Es reicht, wenn ich euch sage, dass wir drei völlig unterschiedliche Epiloge vorbereiten, abhängig davon, wie ihr das Spiel anhand von unterschiedlichen Entscheidungen in der Mitte beendet.“

„Es gibt 36 verschiedene Zustände, in denen ihr die Welt hinterlassen könnt. Und mit diesen Zuständen meine ich die gewichtigeren Veränderungen, nicht jede kleine Veränderung, an der ihr beteiligt seid“, sagt er.

The Witcher 3: Wild Hunt - Teaser-Trailer

Originalmeldung: Zu CD Projekts The Witcher 3: Wild Hunt sind einige neue Details im Netz aufgetaucht (via World of Players), die verschiedene Bereiche des Spiels abdecken.

Zum Start eures Abenteuers könnt ihr etwa euren Spielstand importieren. Das hat Einfluss auf die Handlung einiger Nebencharaktere (darunter Triss), die eigentliche Rahmenhandlung des dritten Teils ändert sich jedoch nicht. Insgesamt plant man 36 verschiedene Zustände für die Welt, für die letzten Endes der Spieler mit seinen Aktionen verantwortlich ist. Ebenso sind drei verschiedene Enden mit jeweils rund einer Stunde Spielzeit vorgesehen.

Dass die Spielwelt deutlich größer werden soll - auch größer als etwa Skyrim -, ist ja bereits bekannt. Zum Bereisen dieser Landmassen (Novigrad, Skellige-Inseln, Niemandsland) stehen euch Pferde und Boote zur Verfügung, die ihr im Spielverlauf verbessern könnt. Pferde lassen sich etwa in der Wildnis fangen, während man Boote kurzerhand klauen kann. Ebenso wird es ein Schnellreisesystem á la Skyrim geben. Das Verlassen und Betreten dieser einzelnen Bereiche des Spiels soll nahtlos ablaufen, also ohne Ladepausen.

Auch Geralt selbst hat gewissermaßen dazugelernt und kann nun klettern und springen. Überhaupt will CD Projekt die Landschaft sehr viel lebendiger Gestalten und nicht nur mit den üblichen Monstern füllen, sondern auch mit normalen Wildtieren, die ihr jagen und ihre Überbleibsel verkaufen könnt. Und apropos verkaufen und kaufen: Je nach Ortschaft variieren die Preise für Ausrüstungsgegenstände oder die Summen, die ihr beim Verkauf erhalten. Es kann sich also lohnen, bestimmte Dinge in bestimmten Gegenden an den Mann zu bringen.

Insgesamt peilt man alleine für die Hauptmissionen eine Spielzeit von rund 50 Stunden an, hinzu kommen noch Nebenmissionen im ähnlichen Umfang. Macht insgesamt also knapp 100 Stunden. Dabei soll das Spiel auch nicht unter dem Wechsel zur offenen Welt leiden, sondern weiter auf seine vertonten Dialoge und die Zwischensequenzen setzen. Inwiefern das auch für die Nebenmissionen gilt, ist aber noch unklar.

Wenn ihr Monster jagt, könnt ihr unterdessen einen speziellen Modus aktivieren, der farbige Markierungen zeigt, durch die man unter anderem auch die Fährte aufnehmen kann. Dadurch erkennt ihr nicht nur die Art des Monsters, sondern bereitet euch auch vor, da jede Kreatur eine andere Taktik erfordert. Im Zeitlupen-Modus, der an das VATS-System aus Fallout erinnern soll, kann man dann etwa einzelne Körperteile beziehungsweise Schwachstellen des Gegners attackieren, sofern diese bekannt sind.

Quick-Time-Events soll es nicht mehr geben, zumindest außerhalb der Mini-Spiele, von denen ihr wieder einige absolvieren könnt.

Davon abgesehen verspricht man eine komplexere Charakterentwicklung. Geralt kann bis auf Level 60 aufsteigen, wodurch euch eine ganze Reihe von Optionen und Spezialisierungen zur Verfügung steht. Erfahrung sammelt ihr lediglich durch das Erfüllen von Missionen, nicht alleine durch das Erlegen von Monstern oder anderen Kreaturen. Weiterhin werden eure Hexerzeichen stärker ausgebaut werden können und haben sogar Einfluss auf die Umgebung, indem ein Flammenzauber beispielsweise die Umgebung in Brand setzt.

Spiele so schlecht, dass man es nicht glauben will. Aber gesehen müsst ihr sie haben! Spiele so schlecht, dass man es nicht glauben will.

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