Star Trek soll kein zweites Aliens: Colonial Marines werden

Paramount ist zuversichtlich, die üblichen Probleme mit Lizenzspielen vermeiden zu können.

Nachdem Aliens: Colonial Marines als Lizenzspiel nicht wirklich überzeugen konnte, soll es Paramounts Star Trek Ende April besser machen.

Das Spiel basiert zwar grundsätzlich auf dem Film-Reboot, erzählt aber eine eigenständige Geschichte der Enterprise-Crew.

„Unser Ziel bestand darin, daraus das authentischste Star-Trek-Spiel wie nur möglich zu machen", erklärt Paramounts Brian Miller im Gespräch mit Eurogamer. „Es ist kein lizenziertes Spiel - wir finanzieren es und machen es selbst. Bei einem üblichen Lizenzspiel hat man ein Unternehmen, das die Lizenz erhält und euch etwas Geld gibt, damit man das Spiel machen darf. Das Spiel hier entwickeln wir intern und es wird seit dem ersten Tag von Paramount Pictures finanziert."

„Auf Filmen basierende Spiele haben einen überwiegend schlechten Ruf, aber es gibt auch einige, die das ganz gut gemacht haben. Die Mehrheit entsprach allerdings nicht den Erwartungen und dessen waren wir uns vom ersten Tag an auch bewusst, als wir mit der Entwicklung begannen."

Alles in allem glaubt Miller, dass man die richtige Formel gefunden hat. Dabei arbeitet Paramount mit Entwickler Digital Extremes und Publisher Namco Bandai zusammen.

„Wir haben es auf drei Dinge reduziert. Einerseits haben sie sich selbst nicht ausreichend Zeit gegeben", erklärt er. „Wir wollten außerdem sicherstellen, dass es angemessen finanziert wird. Wir haben mit den bestmöglichen Partnern zusammengearbeitet. Und am wichtigsten ist, dass wir auch sicherstellen wollten, dass die Leute, die den Film zum Leben erweckt haben, auch am Spiel mitarbeiten."

Ob es geklappt hat, erfahren wir Ende April. Brandneue Eindrücke lest ihr aktuell in unserer Star Trek Vorschau.

Star Trek - Trailer

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