Assassin's Creed 4: Black Flag - auch im Einzelspieler-Modus mit Freunden verbunden

Optionales Feature für den Gegenwarts-Anteil des Spiels.

Im Einzelspieler-Modus von Assassin's Creed 4: Black Flag wird es möglich sein, sich mit den Spielen seiner Freunde zu verbinden. Wie schon in Watchdog, Ubisofts anderem, großen Open-World-Spiel in diesem Jahr, wird die Kampagne von AC4 an bestimmten Stellen andere echte Spieler beinhalten. Außerdem wird es eine begleitende Smartphone-App zum spiel geben.

"Die größte Sache, der wir uns in Assassin's Creed 4 widmen, ist das Konzept, dass wir selbst in der Einzelspieler-Geschichte immer noch Multiplayer integrieren. Man wird also selbst im Einzelspieler-Part noch verbunden sein", erzählte Creative Director Jean Guesdon Eurogamer.

"Du wirst bemerken, dass es andere Spieler gibt, die den Titel ebenfalls spielen und auf gewisse Weise interagieren und voneinander profitieren können."

Diese Konnektivität sei allerdings auf die Abschnitte in der modernen Welt beschränkt, in denen man eine Version von sich selbst beim Templerverein von Abstergo spielt.

"Du selbst bist der Held," erklärt Guesdon. "Du arbeitest für Abstergo Entertainment, und du nutzt die Animus-Technologie. Du bist ein Analyst und du weißt nicht warum, aber sollst das Leben von Edward Kenway unter die Lupe nehmen.

"Die Kollegen neben dir - wir wollen dass du deine Freunde als Kollegen bei Abstergo ansiehst. Andere Leute, die ebenfalls Black Flag spielen, sind also auch Analysten für Abstergo. Wenn du also Dinge in der Welt findest, kannst du sie mit ihnen teilen. Wenn sie die [Erinnerungen Kenways] erforschen und du sie erforschst, kann man diese Informationen teilen und dafür einen Boost erhalten. Selbst im Einzelspieler-Modus, wo es eine Handlung gibt, machen wir also von den großen Störken der Next-Gen Gebrauch."

Aber Guesdon betont, dass es natürlich vollkommen beim Spieler liegt, ob er daran teilnehmen will. Wer strikt offline spielen will, kann das natürlich auch. .

"Es ist nicht so, dass das Spiel aufhört, zu funktionieren oder dass du Assassin's Creed nicht mehr erleben kannst, wenn du nicht verbunden bist", versichert er. "[Dieses Feature], die Companion-App, all diese Dinge sind Erweiterungen des Spiels. Sie ergänzen das Spiel um Komfort oder neue Schichten, die man ergründen kann, wenn man möchte.

"Ich verstehe total, dass die Leute Bedenken haben, zu einer stetigen Verbindung gezwungen zu sein."

Jean Guesdon, Creative Director von Assassin's Creed 4

" Ich verstehe total, dass die Leute Bedenken haben, zu einer stetigen Verbindung gezwungen zu sein. In unseren Spielen zwingen wir niemanden dazu. Es ist optional, wenn man es nicht will, ist das okay. Man muss sich damit nicht befassen.""

Von Black Flags piratischem Karibik-Szenario haben wir bereits eine Menge gezeigt bekommen, der Abschnitt in der Moderne ist allerdings bislang noch nicht wirklich gezeigt worden.

"Das Gameplay, das Feeling und die Stimmung der Gegenwartsabschnitte warden definitive eine große Überraschung für die Spieler sein", so Guesdon. Vielleicht wird Das Spiel ja in Ego-Sicht gespielt, immerhin verkörpert man ja sich selbst? Assassin's Creed hat das schon einmal gemacht.

"Wir pushen die Geschichte der Assassinen-Templer-Fehde weiter", fährt er fort. "Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Der Grund, dass du Edward Kenways Geschichte untersuchst, liegt darin, dass er in der Vergangenheit etwas sehr Besonderes, sehr Bestimmtes getan hat."

"Die Fans, besonders die Leute, die sich mit den tiefsten Details der Spielhistorie auskennen, werden erkennen, was sein Schaffen bedeutete. Er tat etwas sehr Bedeutsames, das sich sogar auf die anderen Spiele bezieht. Wenn du dich nicht für diese Dinge interessierst, ist das aber auch in Ordnung. Das sind nur Details."

"Stell dir vor, du verlässt die [Animus] Workstation, und bist dann in diesem Gebäude, dass du erkunden und in dem du Dinge finden kannst. Wir pushen das also wirklich. Für uns ist dieser Part eine Hommage an unsere Fans."

Es folgen SPOILER zu Assassin's Creed 3.

Zudem wird es Antworten für Spieler geben, die sich immer noch Fragen zu Desmonds Geschichte stellen, die mit dem Endevon AC 3 zu einem Ende kam.

"Desmond ist ein wichtiger Bestandteil des Franchise. Obwohl seine Geschichte beendet ist, bleibt doch sein Vermächtnis. Wir springen immer noch in seine Ahnenlaufbahn. Da Edward Haythams Vater ist und Connors Großvater, sind wir immer noch auf Desmonds Stammbaum. Die Idee ist also, dass die Animus-Technik so weit fortgeschritten ist, dass jeder in Jemand anderes Ahnenreihe eindringen kann. In diesem Fall sind wir also immer noch bei Desmond.

"Leute, denen Desmond gefiel, zollen wir ebenfalls Respekt. Es gibt zusätzlichen Side-Content, den man finden kann, der ausführt, was mit Desmond passierte, sogar nach AC3."

Bessere Online-Konnektivität ist nu rein Vorteil dessen, dass das Spiel auf Next-Gen-Konsolen erscheint. Ein weiterer, offensichtlicherer Vorteil liegt im Aussehen des Titels.

"Wir nutzen auf technischer Seite sehr viel Artworks und aufwendigere Grafiken in der Next-Gen, weil uns die Pferdestärken das erlauben. Was unsere Dschungel angeht, sagten wir uns immer, dass die Stimmung klaustrophobisch, eng und dicht sein muss, und das wird man in der Next-Gen-Version definitiv sehen."

"Die Regengüsse, der Nebel, die Hitze ... man fühlt die Umgebung richtig. Die Physik, die dazu gehört - all das Blattwerk hat sehr viel ausgefeiltere Physik, wo es in der Current-Gen-Version eher wenig oder gar nicht reagiert oder eine vorgefertigte Animation abspult. In der Next-Gen ist das alles echte Physik. Wenn du also stealth nutzt, wirst du dessen Einfluss auf die Welt sehen."

Ergänzende Berichterstattung von Oli Welsh und Wesley Yin-Poole.

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