The Last of Us - Komplettlösung, Tipps und Tricks

Alle Kapitel im Detail gelöst: Mit Joel und Tess gegen die Infizierten. Plus: Die Fundorte für alle Artefakte und Firefly-Anhänger.

Unsere Komplettlösung zu The Last of Us umfasst sämtliche Kapitel des Spiels. Natürlich könnt ihr viele Situationen mit der Brechstange bzw. Schießprügel lösen, für diese Tipps haben wir uns aber entschieden aufzuzeigen, wie man das Spiel mit Überlegung und schleichend meistert.

Außerdem gehen wir natürlich auf die Fundorte für Artefakte und Firefly-Anhänger ein, die man sonst doch nur allzu leicht übersieht. Wenn ihr euch also an diese Lösung haltet, solltet ihr eigentlich alle finden können. Das gilt auch für Trainingsbücher, Comics, Werkzeuge, Waffen-Upgrades und was es sonst noch zu entdecken gibt.

Das Schleichen wird zwar nicht - wie in vielen anderen Spielen - mit Erfolgen oder Trophäen belohnt, dennoch ist es nicht komplett nutzlos. Waffen und Munition wachsen in der postapokalyptischen Endzeitvision nämlich nicht gerade auf den Bäumen und ihr könnt auch nicht allen Konflikten aus dem Weg gehen. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn ihr eure kostbare Munition für die wichtigen Momente aufspart.

Und wie immer gilt: Wenn ihr denkt, ihr hättet einen besseren Weg gefunden, um Feinde zu umgehen, macht uns in den Kommentaren darauf aufmerksam!

Inhaltsverzeichnis

The Last of Us: Left Behind (DLC)

Kapitel 1
The Last of Us - Heimstadt - Prolog

Kapitel 2
The Last of Us - Die Quarantänezone: 20 Jahre später, Hinter dem Wall
The Last of Us - Die Quarantänezone: Die Slums
The Last of Us - Die Quarantänezone: Die Ladung

Kapitel 3
The Last of Us - Die Randbezirke: Draußen
The Last of Us - Die Randbezirke: Zenrum
The Last of Us - Die Randbezirke: Museum
The Last of Us - Die Randbezirke: Das Rathaus

Kapitel 4
The Last of Us - Bills Stadt: Der Wald
The Last of Us - Bills Stadt: Unterschlupf
The Last of Us - Bills Stadt: Friedhof
The Last of Us - Bills Stadt: Highschool-Flucht

Kapitel 5
The Last of Us - Pittsburgh: Allein und verlassen
The Last of Us - Pittsburgh: Hotellobby
The Last of Us - Pittsburgh: Finanzviertel
The Last of Us - Pittsburgh: Die Stadt verlassen

Kapitel 6
The Last of Us - Die Vororte: Kanalisation
The Last of Us - Die Vororte: Vorstadt

Kapitel 7
The Last of Us - Tommys Staudamm: Hydroelektrischer Damm
The Last of Us - Tommys Staudamm: Farmhaus

Kapitel 8
The Last of Us - Die Universität: Auf geht's, Big Horns
The Last of Us - Die Universität: Forschungstrakt

Kapitel 9
The Last of Us - Ferienort am See: Die Jagd
The Last of Us - Ferienort am See: Ferienhütten

Kapitel 10
The Last of Us - Busdepot: Autobahnausfahrt
The Last of Us - Busdepot: Unterirdischer Tunnel

Kapitel 11 und 12
The Last of Us - Das Firefly-Labor: Das Krankenhaus, Jackson: Epilog

Tipps und Tricks

Waffenloser Nahkampf

Sofern ihr Joel nicht mit einer Nahkampfwaffe ausrüstet, führt er durch das Drücken der Quadrat-Taste eine einfache Abfolge von Fausthieben aus, die dem Gegner zwar nur mäßigen Schaden zufügen, ihn am Ende der Angriffsserie aber von euch Wegstoßen. Der Nahkampf ist dann anzuraten, wenn ihr nur einem einzelnen Feind gegenüberseht oder sich euer Munitionsvorrat dem Ende zuneigt.

Keine Wahl - als der Nahkampf - bleibt euch, wenn euch einmal ein Gegner zu fassen bekommen sollte - sei es, das ihr von einem Zombie überrascht wurdet oder in einem größeren Gefecht überrannt werdet - ihr könnt euch dann nur noch durch das Hämmern der Quadrat-Taste aus dem gegnerischen Griff befreien.

Bewaffneter Nahkampf

Um im Nahkampf größeren Schaden auszuteilen, könnt ihr Joel mit einer Nahkampfwaffe in Form von Holzpflöcken, Baseballschlägern, Metallrohren etc. ausrüsten. Selbige findet unterwegs häufig in Gebäuden und anderen Gebieten, die einmal auf eine Zivilisation hingewiesen haben. Drück ihr Joel eine Nahkampfwaffe in die Hand, schwingt er diese als Ersatz für seine Fäuste. Beachtet beim Einsatz jedoch, dass jede Waffe unterschiedlich lange haltbar ist und sie sich beim Zuschlagen und Treffen abnutzt. Ein einfacher Holzpflock zerbricht z.B. nach wenigen Schlägen. Ein Eisenrohr hält dagegen wesentlich länger her. Wie viele Schläge eure Nahkampfwaffe noch aushält, seht ihr an der gestrichelten Linie, die unterhalb der Nahkampfwaffe der Waffenanzeige rechts unten am Bildschirmrand angezeigt wird. Sind alle Striche aufgebraucht, ist die Waffe hinüber.

Etwas später im Spiel erlernt Joel die Herstellungs-Fähigkeit, Nahkampfwaffen mit einer Klinge zu versehen (Nahkampfverbesserung), das durch einen zusätzlichen, etwas größeren Aufladungsstrich in der Waffenanzeige dargestellt wird. Verbesserte Nahkampfwaffen bietet den Vorteil, dass der Feind mit dem ersten Treffer getötet wird, hat aber auch zugleich den Nachteil, dass die angebrachte Klinge bei einem Treffer abbricht. Ihr müsst also eine verbesserte Nahkampfwaffe nach ihrem Einsatz erneut verbessern. Da ihr nicht unendlich Materialien für eine Verbesserung zur Verfügung habt, müsst ihr euch das Ganze gut überlegen.

Messer

Messer sind zwar eine Nahkampfwaffe, allerdings könnt ihr sie nicht wie die anderen Nahkampfwaffen einfach so im offenen Kampf anlegen und verwenden. Sie dient in erster Linie dazu Gegner still und heimlich auszuschalten, an die ihr zuvor unbemerkt herangeschlichen habt. Im Grunde sind Messer die wesentlich schnellere Alternative zum Erwürgen, halten aber auch noch ein paar Besonderheiten parat.

Erlernt Joel z.B. die Fähigkeit „Messer-Meister“, könnt ihr fortan Clicker von hinten ummessern. Was jedoch wesentlich wichtiger ist, er kann Clicker abwehren, wenn sie euch einmal zu fassen bekommen. Haltet für diese Zwecke stets ein bis zwei Messer für einen spontanen Einsatz bereit, sie werden euch als nur einmal das Leben retten. Ein weiteres Einsatzgebiet, das den Messer vorbehalten ist, ist die Funktion als Türöffner. Unterwegs stoßt ihr ab und zu auf verschlossene Türen, die euch zu gut gefüllten „geheimen Lagern“ führen. Die Türen könnt ihr nur mit einem Messer aufbrechen.

Messer findet ihr in der Regel bei ausgeschalteten Gegnern oder mit Glück gut versteckt auf euren Wegen. Die Hauptquelle eurer Messervorräte ist jedoch Joels Messer-Fertigungs-Fähigkeit. Aus einer vollständigen Klinge und einem vollständigen Klebeband bastelt er euch im Handumdrehen ein provisorisches Messer, von denen ihr maximal drei Stück mit euch herumtragen könnt.

Der große Nachteil von Messern ist ihre Haltbarkeit. Zumindest am Anfang ist es so, das eine Klinge nach ihrem erfolgreichen Einsatz - egal ob zum Töten oder Türöffnen - aufgebraucht ist und für den Einsatz ein neues Messer verwenden müsst. Später relativiert sich das Ganze, wenn ihr die ersten Trainingsbücher erhalten habt. Dann verfügen Messer - ähnlich wie die Nahkampfwaffen - Aufladungen, die in der Waffenanzeige durch Striche dargestellt werden.

Schusswaffen

Schusswaffen aller Art stellen eure Primärbewaffnung dar. Sie werden in Langwaffen (z.B. Gewehr, Bogen, Schrotflinte etc.) und Kurzwaffen (z.B 9mm-Pistole, Revolver etc.) unterschieden und sind relativ einfach auf euren Wegen durch die Kapitel zu finden. Die Bedienung der Waffen ist bei allen gleich einfach: Mit L1 wird gezielt, mit R2 der Auslöser betätigt. Umgeschaltet wird mit dem Steuerkreuz (links, rechts).

Zu Beginn hat Joel nur jeweils einen Halfter für Lang- bzw. Kurzwaffen an seinem Rucksack zur Verfügung. Später könnt ihr jedoch durch Upgrades bis zu drei Halfter anbringen, um schneller zwischen den Waffen zu wechseln. Alle Waffen, die nicht im Halfter mitgetragen werden, landen automatisch im Rucksack. Ihr könnt jederzeit eine Waffe aus dem Rucksack nehmen und sie gegen eine im Halfter tauschen. Das dauert jedoch eine kleine Weile und das Spiel wird währenddessen nicht pausiert - eine solche Aktion kann euch im Kampf schnell den Kopf kosten.

Logischerweise benötigt ihr für jede Waffe die entsprechende Munition, die ihr nur durch Suchen und Finden oder mit Glück von erledigten Gegnern erhaltet. Zudem bietet jede Waffe ihre Vor- und Nachteile und hat so ihre Eigenheiten beim Umgang. Der Bogen ist z.B. hervorragend zum lautlosen Töten aus der Distanz geeignet. Allerdings wird Joels Hand immer unruhiger, je länger er den Bogen gespannt halten muss, was das Zielen bei größerer Distanz nicht gerade einfach macht. Das Jagdgewehr ist das Gegenteil dazu. Ihr könnt leicht Feinde aus größerer Distanz ausschalten, allerdings macht der Krach beim Abfeuern alle Gegner in der Umgebung auf euch aufmerksam. Viele Eigenschaften der Waffen wie z.B. Magazingröße, Rückstoß, Feuerrate, Schaden, Nachladegeschwindigkeit etc. könnt ihr durch Upgrades der Waffe verbessern (mehr dazu unter dem Punkt „Waffen- und Ausrüstungsupgrades“). Nichtsdestotrotz bleibt die Wahl der richtigen Waffe zum richtigen Zeitpunkt stets ein essenzieller Teil eures Überlebenskampfes.

Bomben, Granaten, Molotowcocktails

Neben Medi-Kits und Flaschen/Ziegelsteinen zum Ablenken findet ihr in den Reihen der sekundären Waffen auch Sprengsätze jeden Typs für jede Gelegenheit. Zu Beginn müsst ihr lange Zeit mit dem allseits beliebten Molotowcocktail auskommen, den ihr bevorzugt bei größeren Gegnermengen zum Einsatz bringt. Die Sprengsätze findet bzw. erhaltet ihr von Zeit zu Zeit auf euren Wegen. Den größten Teil stellt ihr jedoch mit den gefundenen Materialien selbst her.

Die Bedingung der Bomben unterscheidet sich etwas von der der Schusswaffen: Grundsätzlich kann jede Bombe auf eine mit L1 angepeilte Position mit R2 in einer Parabelflugbahn geworfen werden. Einige Granaten haben aber auch noch eine zweite Anwendungsmöglichkeit. Der Molotowcocktail kann z.B. direkt auf einen Gegner geschleudert werden, um diesen in Flammen zu stecken, wohingegen die Nagelbombe auf dem Boden platziert werden kann, und dann selbstständig detoniert, wenn ein Ziel in ihre Nähe kommt. Diesen unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten verschaffen euch großen Spielraum für Kämpfe. Molotowcocktails nutzt ihr z.B. bevorzugt bei großen Gruppen. Die Nagelbomben legt ihr als Falle in den zuvor ausgekundschafteten Patrouillenweg eines Feindes.

Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile bei den Sprengsätzen. Ihr müsst z.B. darauf aufpassen, dass ihr euch nicht selbst damit in die Luft jagt. Außerdem habt ihr nicht unbegrenzt viele zur Verfügung: Maximal drei Stück könnt ihr von jeder Art mit euch herumtragen. Darüber hinaus habt ihr einfach nicht genügend Materialien, um ununterbrochen neue herzustellen, oder benötigt die Ressourcen für andere Gegenstände.

Waffen- und Ausrüstungsupgrades

Um die Effektivität eurer Waffen und des Rucksacks zu erhöhen, könnt ihr eure Ausrüstung mit den unterwegs gefundenen „Teilen“ aufwerten. Das geht allerdings nicht überall, ihr müsst dazu eine Werkbank aufsuchen, die ihr ab und an findet. Beim Rucksack habt ihr nicht viele Upgrademöglichkeiten, ihr könnt nur zusätzliche Halfter anbringen, was ihr baldmöglichst erledigen solltet. Bei den Waffen sieht es da schon wesentlich besser aus. Je nach Waffentyp könnt ihr mehrere unterschiedliche Upgrades durchführen, um Eigenschaften wie Magazingröße, Schaden, Feuerrate, Rückstoß, Ladegeschwindigkeit etc. in mehreren Stufen zu verbessern.

Grundsätzlich gilt für die Upgradekosten: Je höher die Upgradestufe einer Waffeneigenschaft, desto teurer wird der Spaß. Die erste Stufe der Upgrades ist in der Regel noch relativ günstig. Für die folgenden Stufen müsst ihr dagegen schon erheblich mehr „Teile“ aufbringen. Darüber hinaus muss Joel auch die technischen Fertigkeiten besitzen, um höhere Upgradestufen durchzuführen. Zu diesem Zweck gibt es Werkzeugkisten, die ihr unterwegs findet und die Joels Werkzeugstufe verbessern. Welche Waffen ihr wie aufrüstet, hängt von euren eigenen Vorlieben ab. Bedenkt jedoch, dass ihr selten genug Teile bei euch tragt, um alle Waffen mit allen Upgrades zu versorgen. Ihr müsst euch also in der Regel für das Eine oder Andere entscheiden.

Waffen und Gegenstände herstellen

Klinge, Band (Klebeband), Lumpen, Alkohol, Sprengstoff und Zucker - das sind die Materialien, aus denen ihr Dinge wie Medi-Kits, Messer, Molotowcocktails etc. herstellt. Zu finden sind die Ressourcen in den Stufen „¼“, „½“, „¾“ und „vollständig“ fast überall, häufig auch gut versteckt. Folgt ihr unseren Kapitelbeschreibungen, solltet ihr reichlich davon finden. Vollständige Materialien werdet ihr nur sehr selten finden. Doch genau die benötigt ihr, um einen Gegenstand herzustellen. Ihr müsst also oftmals mehrere Teilstufen suchen, die beim Einsammeln automatisch gestapelt werden, bis ihr „ein Ganzes“ fertig habt.

Wollt ihr überprüfen, welche und wie viele Materialien ihr zu Verfügung habt, oder wollt ihr einen Gegenstand herstellen, drückt die „Select-Taste“. So gelangt ihr in das Rucksackinventar. Wählt dann mit den Tasten L1 bzw. R1 das Fertigungsmenü und ihr erhaltet rechts eine Liste mit den verfügbaren Materialien und ihrer Anzahl. Bis zu drei vollständige Teile einer Ressource könnt ihr mitnehmen. Dann müsst ihr entweder etwas herstellen oder die gefundenen Materialien liegen lassen. Mit dem Steuerkreuz (auf, ab) könnt ihr aus der linken Liste einen Gegenstand auswählen, den Joel dann bei gedrückter X-Taste zusammenbastelt.

Grundsätzlich könnt ihr in der Theorie zu jederzeit etwas herstellen, solange ihr nur die dafür benötigten Materialien habt. In der Praxis verhält sich das Ganze jedoch etwas anders. Da das Spiel nicht pausiert wird, wenn ihr euren Rucksack öffnet, kann es schnell passieren, dass euch ein Gegner überrascht, während ihr gerade damit beschäftigt seid, einen Gegenstand herzustellen. Da bringt es auch nichts, die Fertigungszeit durch die gleichnamige Fähigkeit zu reduzieren - mal ganz davon abgesehen, dass andere Fähigkeiten erheblich wichtiger sind. Behaltet das im Hinterkopf und überprüft von Zeit zu Zeit, ob ihr neue Gegenstände herstellen müsst.

Fähigkeiten erlernen und verbessern

Joel verfügt über ein kleines Fähigkeiten-System, mit dem ihr mehr oder weniger wichtige Kenntnisse entweder von Grund auf erlernt oder bestehende in mehreren Stufen verbessern. So lässt sich Joels maximale Gesundheit erhöhen oder die Fertigungszeit reduzieren. Natürlich gibt es das Ganze nicht umsonst. Je nach Fähigkeit und Stufe der Fähigkeit benötigt ihr unterschiedlich viele Pillen - im Spiel Zusätze genannt - dafür. Selbige findet ihr - wie alles andere auch - überall verstreut.

Um eine Fähigkeit zu erlernen, wechselt ihr zunächst mit der „Select-Taste“ in euer Rucksackinventar. Wechselt dann mit L1 bzw. R1 zum Fähigkeitenmenü und wählt mittels des Steuerkreuzes (auf, ab) die gewünschte Fähigkeit aus. Mit gedrückter X-Taste wird die Fähigkeit dann erlernt, sofern ihr genügend Zusätze zur Verfügung habt. Die jeweilige Stufe der Fähigkeit erkennt ihr an den vollen und leeren gestrichelten Balken. Folgende Fähigkeiten stehen euch zur Auswahl: Maximale Gesundheit, Lauschmodus-Distanz, Fertigungszeit, Heiltempo, Schwanken der Waffe und Messer-Meister.

Welche Fähigkeit ihr am besten zuerst erlernt, hängt stark von eurer Spielweise ab. Schleicher sollten Joel schnellstmöglich zum Messer-Meister ausbilden, um die gefährlichen Clicker erledigen zu können. Ballermänner konzentrieren sich zuvor lieber darauf, das Schwanken der Waffe zu reduzieren. Anschließend steht die Erhöhung der Lauschmodus-Distanz oder Joels maximaler Gesundheit auf der Prioritätenliste, gefolgt vom Heiltempo. Zum Schluss kommt die Fertigungszeit - schließlich könnt ihr die Herstellungs-Gegenstände auch vor und nach einem Kampf auffüllen.

Medi-Kits und Verpflegungspacks

Die kompakte Anzeige im rechten unteren Eck eures Bildschirmes zeigt euch Joels Gesundheitszustand an. In der Regel kann er einige Treffer einstecken, bevor es gefährlich wird. Sollte dieser Fall einmal eintreten, könnt ihr eure Lebenspunkte mithilfe von Medi-Kits und Verpflegungsrationen wieder aufbessern.

Medi-Kits findet ihr relativ selten auf euren Wegen. Dafür könnt ihr sie selbst herstellen. Die Verpflegungsrationen sind im Grunde nur Nahrungsmittel in Form vom Energieriegel oder Dosenfutter, das ab und zu in der Umgebung herumliegt. Im Gegensatz zu den Medi-Kits könnt ihr die Verpflegungspacks nicht mitnehmen und sie stellen auch nur einen kleinen Teil von Joels Gesundheit wieder her.

In der Regel nutzt ihr ein Medi-Kit nur, wenn Joel kurz vorm Abkratzen ist und sich noch im Kampf befindet oder bald befinden wird. Ansonsten wartet ihr besser darauf, dass ihr einem Verpflegungspack über den Weg lauft. Der Grund dafür ist relativ einfach, ihr benötigt zum Herstellen der Medi-Kits dieselben Materialien wie für den Molotowcocktail. Letzterer rettet euch wesentlich öfter den Hintern als ein Medi-Kit.

Sammelgegenstände

Abseits der Waffen, Munition und Herstellungsmaterialien gibt es in The Last of Us fünf verschiedene Sammelgegenstände (Artefakte, Firefly-Anhänger, Trainingsbücher, Comics und Werkzeuge), die mit Erfolgen/Trophäen belohnt werden. Wie ihr die zum Teil gut versteckten Sammelobjekte findet, lest ihr in unseren einzelnen Kapitelbeschreibungen. Wollt ihr eure aktuelle Statistik einsehen, pausiert das Spiel (Start-Taste), wechselt zur Option „Boni“ gefolgt von „Statistk“.

Feinde und Kampftaktiken

Auf der einen Seite Zombies, auf der anderen Seite die Marionetten der brutalen Regierung sowie Räuber und Banditen - Joel sieht sich einer Menge Feinde gegenüber. Grundsätzlich habt ihr bei fast allen feindseligen Begegnungen zwei Entscheidungsmöglichkeiten: vorbeischleichen (sofern euch der Feind noch nicht gesichtet hat) oder kämpfen. Wie bei den Waffen bereits erwähnt, ist ein wichtiger Punkt die Wahl der richtigen Waffe zum richtigen Zeitpunkt. Viel wichtiger ist jedoch Wissen über den Feind: Wie ortet er seinen Gegner? Wie reagiert er auf Geräusche oder Licht? Welche Routen läuft er ab? Könnt ihr diese Fragen klären, könnt ihr Gegner schnell, effektiv und oftmals lautlos ausschalten.

Das spielt vor allem bei mehreren Feinden eine wichtige Rolle, denn durch das neu entwickelte KI-System versuchen euch eure Gegner oft in die Zange zu nehmen, euch aus dem toten Winkel heraus oder genau dann, wenn eure Munition alle ist, anzugreifen. Auch denken sie soweit mit, Verbündete zu alarmieren oder sich Deckungsmöglichkeiten zu suchen. Sollte es einmal zum offenen Kampf kommen, denkt immer daran, Kopfschüsse sind euer Freund. Gleiches gilt für den Molotowcocktail bei größeren Gruppen.

Neben dem genannten Vorgehen, das alle Gegner verfolgen, gibt es bei den Zombies noch ein paar kleine Feinheiten. Grundlegend solltet ihr wissen, dass es vier verschiedenen Infektionsstufen und somit Zombiearten gibt, die alle ihre eigene Jagdstrategie verfolgen und ihre eigenen stärken und schwächen besitzen:

Runner

Cordyceps-Infizierte, die sich in der ersten Stufe befinden, werden als Runner bezeichnet. Den Namen tragen sie passenderweise, da sie ohne unterlass in der Umgebung herumrennen und nach neuen Opfern suchen. Sie nehmen ihre Opfer sowohl visuell als auditiv wahr, wobei sie deutlich besser sehen als hören können. Solange ihr also nicht in ihr Blickfeld geratet, habt ihr gute Chancen euch an ihnen vorbeizuschleichen. Das ist auch die gängige Taktik, um einzelne Runner auszuschalten: Von hinten anschleichen und erdrosseln.

Ein Runner hält nicht viel Schaden aus und teilt auch nicht allzu viel aus, ist aber recht schnell zu Fuß unterwegs und verfolgt euch lange Zeit. Das, was Runner aber wirklich gefährlich macht, ist die simple Tatsache, dass sie gewöhnlich nur in Gruppen agieren und sofort einen Mordslärm veranstalten, wenn sie euch entdecken. Checkt daher immer zuerst die Umgebung ab, wenn ihr einen Runner ausschalten wollt. Solltet ihr in einen offenen Kampf verwickelt werden, stellt euch nicht mehr als zwei oder drei Runnern entgegen. Ansonsten überrennen sie euch einfach.

Stalker

Die zweite Infektionsstufe wird als Stalker bezeichnet. Sie sehen den Runnern nicht nur äußerlich zum Verwechseln ähnlich, sondern halten und teilen vergleichbaren Schaden aus. Auf den ersten Blick unterscheiden sie sich nur dadurch, dass sie nicht wild in der Gegend herumstreuen, sondern sich hinter Mauern oder dunklen Ecken verstecken und dort auf ihre Opfer warten. Hier hilft nur die Umgebung mit dem Lauschmodus zu überprüfen und sie dann, falls ihr einen findet, von hinten erledigen.

Clicker

Neben den Runnern werdet ihr am häufigsten den extrem lästigen Clickern begegnen. Sie sind durch ihre äußere Erscheinung sofort als solche zu erkennen, der Pilz wuchert nämlich großflächig aus dem Schädel heraus. Clicker können unglaublich gut hören, sind jedoch völlig blind. Solange ihr ihnen nicht direkt auf den Zehen steht, könnt ihr sie mit eurer Taschenlampe einfach anstrahlen, und sie schleichen trotzdem einfach an euch vorbei (solange ihr kein Geräusch von euch gebt). Dennoch ist es besser, wenn ihr einen gesunden Abstand zu ihnen haltet.

Grundsätzlich könnt ihr euch geduckt an ihnen vorbeischleichen. Je langsamer ihr dabei vorwärts kriecht um so näher könnt ihr ihnen kommen. Sollten sie euch dennoch einmal hören, geratet nicht in Panik. Bleibt einfach still stehen und wartet darauf, dass sich der Clicker wieder beruhigt und zu seinem normalen Ablauf zurückkehrt. Ein alarmierter Clicker wird in seiner unmittelbaren Umgebung nach einem Opfer suchen. Seid ihr stehen geblieben und stellt dann fest, dass der Clicker auf euch zukommt, schleicht mit minimalstem Tempo von ihm weg.

Um einen Clicker lautlos zu töten, müsst ihr die Fertigkeit „Messer-Meister“ erlernt haben. Ist das nicht der Fall, solltet ihr euch an ihnen besser vorbeischleichen. Sollte es zum offenen Kampf kommen, müsst ihr ihnen schon eine ordentliche Portion Blei spendieren, ehe sie den Geist aufgeben. Sollten sie euch zu greifen bekommen, seid ihr erledigt. Ausnahme bildet wieder die Fähigkeit „Messer-Meister“, die es euch ermöglicht, mit einem Messer aus dem Griff des Clickers zu entkommen. Die Flucht und anschließendes Verstecken ist daher in der Regel die bessere Wahl.

Bloater

Infizierte der vierten und letzten Stufe werden als Bloater bezeichnet und sind vergleichsweise selten anzutreffen. Das ist auch besser so, denn diese riesigen, völlig vom Pilz überwucherten Gestalten können unglaublich viel Schaden fressen und auch austeilen. Sollten sie euch im Nahkampf zu Fassen bekommen, gibt es keine Hoffnung mehr. Einzige Möglichkeit ist der Distanzkampf. Aber selbst da werdet ihr mit Problemen zu kämpfen haben, denn die dicken Brocken werfen mit Sporenkapseln nach euch, denen ihr besser ausweicht. Darüber hinaus stürmen sie immer wieder auf euch zu und versuchen euch zu fassen zu bekommen - ausweichen! Bloater erledigt ihr am besten, wenn ihr aus sicherer Distanz mit Nagelbomben, Molotowcocktail und den Großkalibern arbeitet.

Schleichen

Um euch an Feinden vorbeizuschleichen, hält Joel einige nützliche Fähigkeiten parat. Der Rest ist wissen über das Verhalten der Feinde und ihrer Routen. Wichtigste Fähigkeit ist der „Lauschmodus“ (R2), mit dem ihr feindliche Bewegungen durch Wände hindurch verfolgen könnt. So lassen sich aus sicherer Distanz oder einem guten Versteck die Patrouillenwege effektiv ausspähen.

Die zweite wichtige Fähigkeit ist - so simpel es klingen mag - ducken/schleichen. Durch Drücken der Kreis-Taste geht Joel in die Hocke und kann sich so entweder hinter niedrigen Hindernissen verstecken oder auch schleichend fortbewegen. Je weiter ihr dabei mit dem linken Analogstick ausschlagt, umso schneller bzw. langsamer schleicht Joel voran. Das ist besonders wichtig, wenn es darauf ankommt, möglichst leise weiter zu kommen, denn je langsamer Joel schleicht, umso leiser ist er auch.

Der wichtigste Angriff beim Schleichen bzw. lautlosem Töten ist Erwürgen. Mit dieser Standardattacke räumt ihr als Schleicher die meisten Gegner aus dem Weg. Für einige besonders harte Fälle oder wenn es schnell gehen muss, ist jedoch der Griff zum Messer nötig. Clicker lassen sich z.B. nur auf diese Weise erledigen. Solltet ihr beim Schleichen einmal entdeckt werden, ist noch nicht alles gelaufen. Versucht den Feinden mit „Sprinten“ (L2) um ein Eck zu entkommen und versteckt euch dann irgendwo, wo sie euch nicht entdecken können. Sie folgen euch nur bis dahin, wo sie euch zuletzt gesehen haben und suchen dann dort die nähere Umgebung ab. Sollten sie euch nicht finden, kehren sie auf ihre ursprünglichen Positionen zurück.

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