Schaut euch Metal Gear Solid 5 in 60 Frames pro Sekunde an

Um, wow.

Vor dem Start der Next-Gen-Ära schauen sich die Entwickler die rohe Hardwareleistung der neuen Konsolen an und fragen sich, wie sie diese deutliche Leistungssteigerung für sich nutzen können. Wir vermuten, dass 1080p ein Standard wird, aber besonders herzerfrischend war der Fokus auf 60 Frames pro Sekunde von einer Reihe großer Studios, die an einigen der meisterwarteten Titel arbeiten.

Nach Angaben von Hideo Kojima ist Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain eines dieser Projekte, die derzeit diesen Maßstaß der Konsolen-Framerate anstreben. Und der Trailer, den man zu Beginn der E3-Konferenz von Microsoft zeigte, untermaruert das. Kojima selbst hat natürlich schon Erfahrung mit der Veröffentlichung von 60-FPS-Spielen. Während das dritte und vierte Metal Gear Solid eine varrierende Performance boten (ganz zu schweigen von dem auf 20 FPS festgesetzten Peace Walker für die PSP), liefen die Innenareale von MGS 2 in 60 FPS, in den Außenbereichen sank die Framerate auf 30 FPS. Durch die HD Collection für Xbox 360 und PS3, bei der man durch die Bank die volle Framerate anstrebte, bekommen wir vermutlich einen viel besseren Eindruck davon, wie sich diese Spiele eigentlich spielen sollten.

Der Unterschied ist gewaltig - erst recht für Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain. Wenn ihr den Trailer nur in einem verschwommenen Stream mit einer schwankenden Framerate gesehen habt, verpasst ihr einige wirklich wundervolle Detailarbeiten von Kojima Productions, die nur noch schöner wirken, wenn man sie 60 Frames pro Sekunde sieht - so, wie es gedacht war.

"Schaut euch den E3-Trailer von Metal Gear Solid 5 so an, wie es gedacht war - in 60 Frames pro Sekunde."

Kojima strebt für das Next-Gen-Metal-Gear 60 FPS an und der E3-Trailer verdeutlicht dieses Vorhaben. In der vollen Framerate und mit einer besseren Video-Encodierung sieht der Trailer phänomenal aus. Wie bei all unseren 60-FPS-Präsentation empfehlen wir Google Chrome auf dem PC oder ein iOS-Gerät für die flüssigste Wiedergabe.

Alternative 720p60-Version: Leistungsfähige Hardware zum Abspielen nötig

Es gibt einen guten Grund dafür, warum man im Internet nicht mehr 60-FPS-Videos sieht - und es liegt besonders daran, dass vorhandene PC-Playback-Technologien scheinbar echte Probleme beim Aufrechterhalten der Framerate haben. In unseren Tests hat sich Google Chrome als beste Wahl für das Abspielen herausgestellt, auch das Hardware-Decoding von iOS-Geräten trumpft auf. Und an diejenigen unter euch, die eine Offline-Option zum Anschauen auf der Konsole bevorzugen, haben wir natürlich auch gedacht.

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