Eurogamer.de

Die besten Grafikkarten 2015 für alle Preisklassen

Digital Foundry: Die besten GPUs für jedes Budget, inklusive Performance-Tests und Tuning-Tipps.

Willkommen zu Digital Foundrys Grafikkarten-Aufrüstratgeber 2015. Dies ist ein umfangreiches Unterfangen, das versucht, auf sämtliche Aspekte des wichtigsten Upgrades einzugehen, das ihr an eurem Spiele-PC vornehmen könnt - die GPU oder Graphics Processing Unit. Wir versuchen, hier alles abzudecken, beginnend mit den Grundlagen wie der eigentlichen Aufrüstprozedur und der Relevanz der umliegenden Komponenten in eurem Setup, bis hin zur extremen Tiefenanalyse, der wir jede neue Grafikkarte unterziehen.

Das bevorstehende Thema ist gewaltig, also brauchen wir ein paar Vereinfachungen. Dafür haben wir die Grafik-Hardware in drei Segmente unterteilt - Einsteigerniveau, Mainstream-Enthusiast und Top-Performance, mit Preisen von 130 Euro bis hin zu mehr als 500 Euro. Wir liefern Benchmarks der letzten Welle Direct-X-11-Spiele für alle Anwärter, daneben Hinweise und Tipps zum Verbessern der Bildrate mit den geringsten Auswirkungen auf die allgemeine Grafikqualität. Unser Hauptaugenmerk hier ist ein Spielerlebnis auf Augenhöhe oder besser als das der PS4 und Xbox One.

Einer Steam-Hardware-Umfrage zufolge sind 1080p-Displays beim Großteil der Core-Gaming-PC-Setups im Einsatz, also bekommt Full-HD den Großteil unserer Aufmerksamkeit. Doch wir sind uns auch der Wichtigkeit sogenannter 2.5K-Bildschirme mit einer Auflösung von 2560x1440 bewusst, während wir bei den Topkarten sogar 4K-Gaming abdecken.

Unser Ziel ist ein nach und nach erweiterter Einkaufsführer für die besten Grafik-Upgrades und alle Budgets, aktualisiert mit neuen Analysen, sobald ein neuer Anwärter den Markt betritt. Wir decken dabei nicht nur die reinen Spezifikationen und Benchmarks ab, sondern limitieren auch andere Features im System, die die Kaufentscheidung beeinflussen könnten - beispielsweise die CPU und das Netzteil.

Um direkt zu den Tests zu springen, hier die Links:

Lasst uns mit den Grundlagen beginnen.

Eine Grafikkarte aufzurüsten, ist auf den ersten Blick eine sehr einfache Sache. Geht sicher, dass der PC ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Lockert und entfernt das Gehäuse eures PCs, lokalisiert die Grafikkarte, löst sie an der Hinterseite vom Gehäuse und dann nehmt sie heraus. Stellt außerdem sicher, dass dabei etwaige Stromkabel von ihr gelöst sind. Nun steckt ihr die Stromkabel in die Austauschkarte, setzt sie in denselben Slot ein, zieht sie an der Hinterseite fest und das war's.

Klingt einfach? Nun, normalerweise ist es das auch. Einige Dinge muss man im Hinterkopf behalten:

  • Kann euer Netzteil die neue GPU stemmen?
  • Hat es die nötigen Kabel für den Anschluss an die neue Karte?
Alles über Nintendo Switch! Artikel, Test und News. Alles über Nintendo Switch!

Grafikkarten ziehen etwas Strom vom Motherboard, aber das meiste direkt vom Netzteil. Eine Kombination aus einer oder zwei Sechs- oder Acht-Pin-Verbindungen kommt zum Einsatz, üblicherweise bezeichnet als „PCI Express". Stellt sicher, dass ihr wisst, welche Konfiguration euer potenzielles Hardware-Upgrade benutzt, bevor ihr es kauft. Und überprüft, ob euer Netzteil die entsprechenden Kabel besitzt. Falls nicht, liegen meist Adapter bei, um die Grafikkarten mit Festplatten-Stromkabeln versorgen zu können. Bei den Einsteigermodellen und Mainstream-Karten sollten diese gut funktionieren und euch davor bewahren, das Netzteil tauschen zu müssen. Bei starken Karten allerdings empfehlen wir die passenden Netzteilausgänge.

Wir ihr anhand der Stromverbrauchschaubilder in unserem Ratgeber erkennen werdet, liegt die eigentliche Last weit unter der Maximalkapazität des Netzteils. In vielen Fällen ist die Wattleistung des Netzteils weniger wichtig als die zu den wichtigen Ausgängen gelieferte Strommenge. Grob gesagt: Mit einem 400W-Netzteil solltet ihr bei Einsteigerkarten auf der sicheren Seite sein, mit 450W bei Mainstream-Karten und mit 500W oder mehr bei Topkarten.

Die zweite wichtige Komponente, die man im Hinterkopf behalten sollte, ist der Prozessor eures PCs. Wichtig ist hier vor allem die Balance: Eine schwache CPU in Verbindung mit einer mächtigen Grafikkarte limitiert deren Performance, was bedeutet, dass ihr praktisch Geld verschwendet. Für höherwertige Karten empfehlen wir Intel-Quad-Core-Prozessoren aus den Core-i5- und Core-i7-Baureihen. Allerdings ist die Sachlage im Einsteigerbereich und bei den Enthusiastenkarten deutlich weniger klar. Lest in jedem Fall die individuellen Abschnitte jeder Preisklasse, um die bestmögliche Entscheidung fällen zu können.

Anzeige

Kommentare (51)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!