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Battlefield 1 - Sanitäter (Medic) Klassen-Guide: Waffen, Loadouts, Ausrüstung und mehr

Alles, was ihr über die Heilerklasse wissen müsst.

Da in Battlefield 1 der Erste Weltkrieg als Schauplatz herhalten muss, stehen dem Multiplayer-Modus neue Wege offen, einige Dinge anders zu machen. Und wie es scheint, haben die Entwickler von DICE richtig angestrengt und diese Möglichkeit genutzt. Während die breite Masse an Klassen in Battlefield 1 denen aus anderen bekannten Shootern auf den ersten Blick recht ähnlich sehen, gibt es doch ein paar Unterschiede.

Bevor ihr also nun sofort in die Schützengräben springt, lasst euch von uns noch zeigen, was ihr von jeder der sechs Kernklassen im Spiel erwarten könnt. Einige davon sind sich ähnlich, andere weniger Vertraut. Auf dieser Seite findet ihr alles, was ihr über die Sanitäter-Klasse wissen müsst.

Falls ihr weitere Infos und Hilfe zu Battlefield 1 sucht, werft einen Blick auf unsere Seite Battlefield 1 Tipps und Tricks - Die große Übersicht. Dort findet ihr Links zu allen wichtigen und interessanten Themen, die ihr über BF1 wissen sollet.

Battlefield 1 - Sanitäter (Medic) Klassenguide

Habt ihr euch mit den anderen Klassen bereits etwas auseinandergesetzt, habt ihr eventuell bemerkt, dass der Versorgungssoldat (Support) über keinerlei Fähigkeiten zur Heilung seiner Verbündeten oder der eigenen Wunden verfügt. Das liegt daran, dass es für diesen Aufgabenbereich extra den Sanitäter (Medic) gibt. Der Sani hat einige lebensrettende Gadgets bekommen, hat aber interessanterweise auch Zugriff auf ordentliche Feuerkraft, was ihn zu einem guten Konter für Sturmsoldaten (Assault) macht. Der Schlüssel zum Sanitäter ist, weit hinter der Frontlinie zu bleiben und sich von Problemen fernzuhalten - seine Waffenauswahl ist nicht besonder gut für den Nahkampf geeignet, doch bei größerer Entfernung ist sie sehr effektiv. Vergesst dabei aber nicht, auch eure Gadgets zu nutzen, um eure Teamkollegen zu heilen!

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Waffen des Sanitäters

Der Sani verfügt in der Tat über einige todbringende Waffen. Zum Großteil handelt es sich dabei um halbautomatische Gewehre mit hoher Reichweite. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass es sich dabei um keine Scharfschützengewehre handelt - auch wenn sie einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Lasst es daher nicht auf einen Eins-gegen-eins-Kampf mit einem Scharfschützen ankommen... das geht selten gut für euch aus.

Sofern es das Gelände und die Situation erlaubt, solltet ihr euch mit euren Waffen eine hoch gelegene Stelle in einiger Distanz zur Frontlinie suchen, die ihr einigermaßen gut überblicken könnt, und von dort aus eure Gegner aus aufs Korn nehmen. Selbst wenn man euch bemerkt, solang es sich nur um einen Sturmsoldaten oder einen Versorgungssoldaten handelt, seid ihr mit eurer überragenden Reichweite im Vorteil.

Von den speziellen Waffen des Sanis einmal abgesehen, hat er eine recht ähnliche Auswahl an Handwaffen, wie alle anderen Klassen, in Form von verschiedenen Pistolen. All diese Knarren richten relativ durchschnittlichen Schaden an, funktionieren ganz anständig bis mittlere Reichweite und sind für den Sani viel mehr als Reserve gedacht, falls er doch einmal einem Gegner direkt gegenübersteht.

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Ausrüstung und Gadgets des Sanitäters

Eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der verschwenden Klassen in Battlefield 1 sind die sekundären Ausrüstungsgegenstände und Hilfsmittel. Der Sani mag zwar ein paar ganz ordentliche Knarren haben, doch sein wirklicher Nutzen zeigt sich erst, wenn er mithilfe seiner Hilfsmittel seine Verbündeten versorgt und sie im Kampf hält - einige davon kann der Sani sogar gegen seine Feinde einsetzen. Als Sani habt ihr Zugang zu Sanitätskisten, Bandagen, einer Wiederbelebungs-Spritze und... Granaten (vermutlich für schwierige OPs). Hier alles, was ihr darüber wissen müsst:

Sanitätskiste

Die Sanitätskiste sollte Battlefield-Spielern recht bekannt vorkommen, da sie recht ähnlich wie die Medikits aus früheren Spielen funktioniert. Die Kiste wird vom Sani auf das Schlachtfeld geworfen, die wiederum von verbündete Soldaten benutzt werden kann, um ihre Gesundheit wiederherzustellen. Wie bei den Munitionskisten von Versorgungssoldaten müsst ihr sehr darauf achten, an welcher Stelle ihr eure Sanitätskisten für eure Mitstreiter bereitstellt. Vermeidet offene Flächen, die eure Verbündeten möglichem Feindfeuer aussetzen, und wählt stattdessen eine Position mit guten Deckungsmöglichkeiten.

Bandagen

Die Verbände funktionieren ähnlich wie die Sanitätskisten, sind aber deutlich kleiner. Das ist ein Segen und ein Fluch zugleich: Ihr könnt zwar zwei Stück davon mit euch herumschleppen, dafür müsst ihr aber darauf achten, dass ihr sie auf dem Schlachtfeld so platziert, das sie von euren Verbündeten gesehen werden können - im Chaos der Schlacht übersieht man sie recht leicht. Bandagen stellen bei Benutzung die Trefferpunkte mit einer bestimmten Rate pro Sekunde wieder her. Das bedeutet, dass Spieler nicht sofort wieder einsatzfähig sind, sondern erst einige Zeit warten müssen, bis sie wieder bei voller Gesundheit sind. Aus diesem Grund solltet ihr sie nur an gut geschützten Stellen platzieren. Als einfache Faustregel gilt: Für die Heilung von ein bis zwei Verbündeten nutzt ihr primär die Bandagen, gilt es mehr Spieler zu heilen, greift ihr zur Sanikiste.

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Wiederbelebungs-Spritze

Die Spritze übernimmt die Rolle, die dem Defibrillator in den modernen Battlefield-Spielen zugedacht war. Sprich: Ihr könnt damit einen kürzlich gefallenen Soldaten wieder ins Reich der Lebenden zurückholen. Das ist zwar nicht ganz realistisch, dafür aber echt praktisch. Spieler, die kürzlich niedergeschossen wurden, können entweder aufgeben und am Respawnpunkt wieder einsteigen oder ein Signal aufstellen, das in der Nähe befindliche Sanis zu ihnen führt. Solltet ihr als Sani solch ein Signal bemerken, gebt Gas! Die Zeit für die Wiederbelebung läuft verdammt schnell ab. Die Spritze könnt ihr übrigens auch gegen Feinde einsetzen. Sie eignet sich sehr gut im Nahkampf oder wenn ihr euch an einen Feind heranschleicht - ein Pieks mit der Nadel und eine Überdosis später ist der Gegner erledigt.

Gewehr-Granaten

Auch wenn die Gewehr-Granaten ziemlich sicher nicht auf dem medizinischen Lehrplan stehen, können Sanis sie trotzdem geschickt einsetzen. Der Granatwerfer wird - logischerweise - am Lauf eures Gewehrs montiert und kann einmalig eine Granate als Explosivgeschoss wie ein Mini-RPG abgefeuert werden. Als Munition stehen drei verschiedene Granaten zur Auswahl: Splitter, Rauch und Hoch-Explosiv. Splittergranaten sind am effektivsten gegen feindliche Soldaten, während Rauchgranaten eine gute Möglichkeit zur Unterstützung bieten. Die HE-Granaten funktionieren am besten gegen Fahrzeuge, können im Notfall aber auch gegen feindliche Infanterie eingesetzt werden - natürlich sind sie gegen Soldaten nicht so effektiv wie die Splittergranaten.

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