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Battlefield 1 - Tipps für Battelfield-Veteranen: Waffen-Varianten, Pionier, ideale Reichweite und mehr

Battelfield 1 Tipps und Tricks: Ein paar wichtige Tipps für Kenner der Serie.

Die 1 in Battlefield 1 steht natürlich nicht für das erste Spiel, sondern den Ersten Weltkrieg. Aber als alte Battlefield Profis wisst ihr das natürlich und deshalb halten wir uns auch nicht weiter mit solchen Offensichtlichkeiten auf, sondern gehen direkt in die Vollen. Es ist nämlich schon so, dass durch das Setting ein paar Dinge auf den Kopf gestellt werden und auch Battlefield-Fans sich erst einmal an ein paar Eigenheiten von Battlefield 1 gewöhnen müssen.

Diese Tipps hier sind natürlich für jeden hilfreich, aber insbesondere für Spieler, die Battlefield als Serie kenne und den einen oder andren Teil gespielt haben.

1. Neue Waffen werden durch Level freigeschaltet und ihr braucht Ingame-Währung

Das Freischalten von Waffen in Battlefield 1 basiert auf einem von Hardline und Battlefield 4 entliehenem System. Das bedeutet, dass ihr in den Leveln aufsteigen müsst, um Zugriff auf neue Waffen zu bekommen, ihr bekommt sie dann aber auch nicht sofort.

Vielmehr habt ihr durch den Levelaufstieg nur den Zugang zu den Waffen freigeschaltet, ihr müsst sie aber noch mit der Ingame-Währung des Spiels - Kriegsanleihen - bezahlen. Ihr bekommt diese Kriegsanleihen während ihr spielt und hochlevelt, aber ihr könnt eigentlich nie zu viel davon haben und meist wird es weniger sein als euch lieb ist. Überlegt euch jede Ausgabe für neue Waffen also gründlich, das Geld könnte an anderer Stelle fehlen.

Wichtig ist auch, dass der Klassen-Rang die Waffen freischaltet, nicht euer genereller Spielerlevel. Wenn ihr also neue Waffen für den Sturmsoldaten wollt, dann müsst ihr auch diesen spielen und damit diesen Klassen-Rang erhöhen. Die meisten Waffen erfordern nur Rang 3, ihr müsst also nicht zu lange grinden, um in Battlefield 1 an die Waffen zu kommen.

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2. Es gibt nicht viele Waffen, aber es gibt Varianten

Im Vergleich zum Beispiel zu einem Battlefield 4 gibt es in Battlefield 1 deutlich weniger Waffen. Die Zeiten, wo ihr in jeder Klasse ein Dutzend und mehr Spielzeuge hattet, sind erst einmal vorbei.

Jede Klasse hat höchstens 4 bis 5 Waffen, aber jede davon kommt in einer Reihe von Variationen, die die Charakteristiken der Waffe teilweise drastisch ändern können. Es gibt zum Beispiel Optionen einer Waffe, die euch besser aus der Hüfte feuern lassen oder Varianten mit einem Zielfernrohr für mehr Reichweite. Vergleicht immer, was ihr habt und was ihr wollte und welche Varianten es gibt, bevor ihr für etwas die wertvollen Anleihen ausgebt.

3. Leichte Maschinengewehre verbessern mit der Zeit ihre Zielgenauigkeit

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Eine der neuen Mechaniken in Battlefield 1 ist das Verhalten der LMGs oder leichten Maschinengewehren. Dies ist die Waffe des Versorgungssoldaten und sie ist zuerst extrem ungenau. Sie werden aber genauer, je länger ihr am Stück damit schießt.

Aus der Hüfte ein LMG zu feuern geht in der Regel gar nicht, außer das Ziel ist wirklich sehr nah an euch dran. Selbst dann gehen noch ein paar Kugeln fehl. Es dauert ein paar Sekunden Dauerfeuer, bevor die Waffe genauer trifft. Daher empfiehlt es sich nicht, einfach nur kurz den Trigger anzutippen, da dabei jedes Mal die Präzision wieder zurückgesetzt wird.

Das soll so sein und ist kein Bug. LMGs sollen zuerst Waffen sein, die die Gegner zwingen die Köpfe einzuziehen und so Deckungsfeuer für andere zu geben. Deswegen haben sie auch dermaßen große Magazine.

4. SMGs haben nicht viel Reichweite

In Battlefield 4 gab es immer die Spieler, die auf die Reichweiten von SMG und Karabiner setzten, um ihre Siege einzufahren, aber in Battlefield 1 funktioniert das einfach nicht. Hier beherrschen die SMGs - schwere Maschinengewehre - die kurzen Distanzen. Sie haben einen hohen Rückstoß, sind aber zusammen mit en LMGs das, was einem vollautomatischen Gewehr in Battlefield 1 am nächsten kommt. Der Schaden, den sie anrichten, geht aber auf Entfernungen dramatisch nach unten, selbst auf mittlere Distanzen werdet ihr nicht mehr viel anrichten. Kümmert euch um Ziele, die nahe sind und zieht die Pistole für entfernte Ziele.

5. Ihr könnt die Richtung der Abdrift beim Rückstoß beeinflussen

Wer Battlefield gespielt hat, weiß, dass es einen Rückstoß gibt und dadurch der nächste Schuss verrissen wird. Alle Waffen in Battlefield 1 ziehen im gleichen Maße nach links und rechts, sodass die Abdrift immer nach oben geht. Ihr könnt das beeinflussen. Wenn ihr mehr nach rechts einstellt, geht die Abdrift nach rechts. Die meisten PC-Spieler sind es gewohnt beim Feuern nach unten gegenzusteuern, insoweit werden die meisten es auch so lassen, wie es ist. Wenn ihr aber andere Präferenzen habt oder am Gamepad lieber eine andere Abdrift gegensteuern möchtet, dann behaltet diese Option im Hinterkopf.

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6. Die Spritze muss nicht aufgeladen werden

Im Gegensatz zum Defibrillator in Battlefield 4 müsst ihr die Spritze des Sanitäters nicht aufladen, um einen gefallenen Kameraden mit kompletter Energie zurück ins Leben zu holen. Stellt euch einfach neben ihn, aber achtet darauf, dass die Reichweite extrem kurz ist. Ihr müsst also nah ran, um arbeiten zu können. Es darf auch keine Deckung zwischen euch und dem Toten geben, dann funktioniert es nicht. Und ja, wenn ihr nah genug herankommt, dann könnt ihr mit der Spritze auch Gegner töten.

7. Es gibt keinen Pionier / Engineer in Battlefield 1

Das Klassensystem wurde ordentlich aufgemischt und so gibt es schlicht keine Pionier-Klasse in Battlefield 1. Das, was am nächsten rankommt ist der Sturmsoldat. Er kann Schrotflinten und Maschinenpistolen benutzen, aber keine Fahrzeuge reparieren. Das ist keine große Sache, da die neuen Klassen, die zu den jeweiligen Fahrzeugen gehören, das können.

Gegen Fahrzeuge ist der Sturmsoldat aber die stärkste Klasse, da sie die Anti-Panzer-Rakete, Granaten und Dynamit benutzen kann. Alle diese könnt ihr sofort benutzen, später schaltet ihr noch eine Mine gegen Panzer frei. Auch der Versorgungssoldat hat ein Reparaturwerkzeug und eine Mine, die er gegen Panzer einsetzen kann.

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8. Gewöhnt euch an die neuen Fahrzeugklassen (Panzerfahrer und Pilot)

DICE traf für Battlefield 1 die Entscheidung, dass jeder, der als Fahrer eines Fahrzeuges in das Spiel kommt, auch einer speziellen Klasse neben den vier Grund-Klassen angehören muss. Das heißt, dass ihr, wollt ihr ein Fahrzeug steuern, ein Panzerfahrer oder ein Pilot sein müsst. Der Panzerfahrer hat eine Hauptwaffe, eine zweite kleine Waffe, eine Anti-Panzer-Granate und ein Reparaturwerkzeug. Der Pilot kann aus den gleichen Hauptwaffen auswählen, hat ein paar andere Zweitwaffen, eine Signalpistole und ebenfalls das Reparaturwerkzeug.

Ihr könnt eure Fahrzeuge von Innen reparieren, aber es kann sinnvoller sein, das von draußen zu tun, wenn das Fahrzeug steht, das Feindfeuer den Reparaturprozess nicht so leicht unterbricht.

9. Findet die richtige Distanz für die Scharfschützengewehre

Jedes Scharfschützengewehr der Späher-Klasse in Battlefield 1 hat eine bestimmte Reichweite - ihren Sweet Spot - auf die sie am besten funktioniert und den meisten Schaden verursacht. Auf diese Entfernung braucht ihr meist nicht mal einen Kopftreffer, es reicht schon ein Körpertreffer, um einen Gegner auszuschalten. Das Spiel zeigt euch diese Reichweite nicht an und jedes Gewehr hat seine eigene, ihr müsst also ein wenig üben, bis ihr wisst, was für eure Lieblingswaffe die richtige Distanz ist.

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