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Eure Top 50: Die besten Spiele des Jahres 2016 - Platz 10 bis 1

Ein Jahr des Abschieds.

Frohes neues Jahr, Willkommen 2017!

Und endlich ist es soweit. Ihr habt gewählt und entschieden: Das sind eure Lieblingsspiele des Jahres 2016.

Und über die beiden Headsets dürfen sich die folgenden beiden Glücklichen freuen:

  • SabzOne
  • RogWilco102

Herzlichen Glückwunsch!

10. Rise of the Tomb Raider (PS4, PC)

(Crystal Dynamics / Square Enix) - Rise of the Tomb Raider (PC) Test / Rise of the Tomb Raider (PS4) Test

Martin: Das Action-Adventure wird erwachsen, wie es aussieht. Viele Level, Nebenquests, jede Menge Zeugs hier und da, ein wenig offene Welt, ein wenig geradeaus durch und immer Action. Das Einzige, was Tomb Raider jetzt noch braucht, sind die richtig guten optionalen Gräber. Die richtig gut versteckten, hart zu knackenden. Dieses gewisse Etwas, auf das einen das Spiel nicht mit der Nase stößt - selbst wenn selbst das hier in der Regel ganz gut gelöst wurde -, das, worüber man sich auch nach langen Spielstunden freut, weil man den Eindruck hat, etwas Besonderes gefunden zu haben. Ansonsten, gerade in den neuen Editionen mit all ihren Gimmicks, ein echter "Muss-ich-haben!".

Benjamin: War schon letztes Jahr auf der Xbox One ein tolles Spiel. Derzeit erlebe ich es ein weiteres Mal, wenn auch nur aus der Zuschauerrolle, während meine Freundin es spielt.

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Alex: So kann es weitergehen. Crystal Dynamics traf bereits eine bessere Balance zwischen Action und Erkundung und wenn sie mit kommenden Einträgen noch ein bisschen mehr zu lLtzterem tendieren und mehr Möglichkeiten gewähren, gewaltsamen Konflikten aus dem Weg zu gehen, ist Lara vielleicht wirklich irgendwann der Spiele-Indy, den ich ihr in meinem Kopf schon immer überstülpte.

Markus: Um es kurz zu machen: Ich wollte es spielen, musste aber bei Erscheinen ernüchternd feststellen, dass das dämliche Kameragewackel aus dem Vorgänger wieder zu den "Features" dazu gehörte. Da ich zu den Glücklichen gehöre, die davon nach zehn Minuten unsägliche Kopfschmerzen bekommen, wurde das Spiel kurzerhand von der Festplatte verbannt und liegt seitdem unter einer dicken Staubschicht begraben. Mittlerweile soll es ein Patch ja ermöglichen, den Kamerawackeldackel auszuschalten, bislang konnte mich diese Nachricht aber noch nicht dazu animieren, es wieder zu versuchen.

bLZ_king: Wahnsinnsspiel! Grafisch und atmosphärisch eine Wucht und schlägt den ersten Teil um Längen! Einzig der Sammelwahn ist etwas nervig, aber ansonsten bekommt ein super Abenteuer-Game mit einer kämpferischen Lara!

Sarakin: Bin noch nicht so weit, um mir ein komplett abschließendes Urteil zu bilden, aber bisher macht Square auch hier vieles richtig. Im Vergleich mit Uncharted zieht Lara bisher hauptsächlich bei den fehlenden Dialogen gegenüber Nathan den Kürzeren.

AlexRuf: Die schießwütige Schwester von Nathan Drake kommt für mich persönlich schon ganz nah ran. Zwar ist Tomb Raider vom Storytelling nicht ganz so stark, dafür ist das Gameplay aus meiner Sicht hier inzwischen über die Jahre hinweg wirklich perfektioniert worden.

Schnubbii: Unterhaltsames Spiel, das sich allerdings für meinen Geschmack etwas zu sehr an Uncharted orientiert, im Vergleich zu den früheren Teilen, insbesondere TR Anniversary, zu schwache Rätsel bietet und sich trotz offener Areale etwas schlauchig anfühlt.

Sadako: Ein gutes Spiel, aber in meinen Augen etwas overhyped. Spielerisch eher mau, die Geschichte nicht so spannend wie erwartet und trotz der im Stand traumhaft schönen Grafik sehr unpassende Animationsstufen und ständig Gehüpfe gegen Hindernisse, auf die man eben nicht klettern soll. Das konnten die klassischen Tomb Raider weit besser. Für mich mit Layers of Fear gemeinsam auf dem vierten Platz.

Knallapalla: Lara ist wieder da! Dieses Mal ein wenig ernstzunehmender als noch im Vorgänger. Tolles Spiel, sowohl grafisch als auch gameplaytechnisch.

fear-effect: Tomb Raider ist perfekt inszeniert. Die Mischung aus Abenteuer, klettern, kleinem Ressourcenmanagement und Action passt wunderbar. Vergesst Uncharted!

Nelphi: Lara is back und hält mich wieder mehr als bei Laune! Als Fan habe ich mich sehr darauf gefreut, dass es endlich auf PS4 erscheint! Auch die VR-Mission zieht mich in den Bann! Tolles Erlebnis.

Mahdi-Yo: Auch ein super Spiel und ich hatte sehr viel Spaß damit, aber nichts gegen Uncharted.

macone: Leider kommt Lara nicht gegen Nathan Drake an. Dennoch hat auch ihr Auftritt seine Qualitäten. In den Wäldern läuft ihr mehr Getier über den Weg als einer Disney-Prinzessin, schleichen funktioniert und es gibt ein paar schöne Old-school-Rätsel-Gräber. Trotzdem vermisse ich manchmal die alte, beidhändig schießende, Salto schlagende, sexy Lara. :-)

torhal: Fantastisch, aber weder so gut wie der direkte Vorgänger noch so unterhaltsam wie Uncharted 4. Dafür gab es zu viel Zeugs zu sammeln und jagen, was den Spielfluss hemmte.

--shady--: Geniale Fortsetzung des Tomb-Raider-Reboots in einer sehr schönen Verpackung mit allen DLCs zum fairen Preis! Leider wirkt das Spiel oftmals überladen mit kleinen Quests, Sammelaufgaben und Backtracking, sodass ich mehrmals beim Durchzocken fast schon genervt davon war, dass das Spiel keinen richtigen Flow aufbaut. Hier muss beim Nachfolger noch mal etwas nachgebessert werden. Der Rest (insbesondere das Core-Gameplay) ist allerdings über jeden Zweifel erhaben. Uncharted hatte die bessere Story und deutlich besseres Pacing, allerdings liefert Lara gameplaymäßig das bessere Action-Adventure ab!

Majesty: Hier hab ich das Problem, dass mir das 2013er noch besser gefällt als Rise! Das war nicht so dermaßen überfrachtet mit sinnlosen Suchaufgaben! Ansonsten technisch und spielerisch natürlich Top! Storymäßig könnte man mal eine Schippe drauflegen! Dass sie es können, hat Crystal Dynamics mit der unsterblichen Legacy-of-Kain-Saga doch bewiesen!

crazillo: Tomb Raider und Uncharted, die ewige Rivalität. Mir gefiel bei Lara schon immer der größere Fokus auf Erkundung besser als die vielleicht „gewaltigere" Inszenierung bei Uncharted. Teil 2 des Reboots überzeugt zudem mit tollen Gräbern und einem gelungenen DLC.

schwachi: Mein GOTY 2016, weil Lara pures Entertainment ist, jenseits von Multiplayer-Ballerei bekommt man hier Action vom feinsten geboten, die Inszenierung, wenn Lara mal wieder fast vom Felsvorsprung fällt, ist fantastisch und gibt mir dieses Mittendrin-Gefühl, das mich an den Bildschirm fesselt. Außerdem ein Spiel, in dem mir meine GTX 1080 mal zeigen kann, was in ihr steckt.

Bubart: Lara ist wieder in der Spitzengruppe der Action-Adventures angelangt! Aufmachung, Grafik, Story, Erkundung, Action... Es passt einfach so vieles! Ein tolles Spiel!

Haku_: Für mich ist RotTR sogar eine der großen Überraschungen. Ich hatte ein gutes Spiel erwartet, aber an so viel Spaß, wie ich letztlich damit hatte, hätte ich im Vorfeld nicht geglaubt. Die Erzählung ist zwar immer noch schwach, erlaubt sich aber nicht mehr ganz so grobe Schnitzer wie das 2013er Reboot, das Gameplay ist verfeinert und wirklich sauber umgesetzt und das Art-Design ist an manchen Stellen wirklich atemberaubend. Eine sehr stimmige und vor allem spaßige Mischung, der es nur noch an einer etwas interessanteren Geschichte samt besseren Charakteren fehlt. Der Nachfolger kommt dann hoffentlich wieder für alle gleichzeitig.

9. Gears of War 4

(The Coalition / Microsoft) - Gears of War 4 Test

Martin: Das einzige Spiel der Top 10, das ich noch nicht gespielt habe. Ist aber runtergeladen, installiert, geupdatet und bereit, gespielt zu werden. Soll gut sein, habe ich gehört.

Benjamin: Der Entwicklerwechsel ist geglückt und erfreulicherweise setzt Gears 4 etwas weniger auf muskelbepackte Kolosse als die Vorgänger. Das Ende kam jedoch recht plötzlich und hätte ein wenig länger sein dürfen.

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Sebastian: Der spielbare Prolog mit den Rückblenden hatte mich am Schlafittchen. Insbesondere die zweite, als der Corpser auf dem Platz durch die Erde bricht. Wow, was hier alles auf dem Screen herumfliegt, -bröckelt und -staubt! Selbst ein, zwei Gänge heruntergeschaltet hätte es gern so weitergehen können. Dann kamen die Roboter und blieben fast ein Spieldrittel lang, für mich auf jeden Fall über Gebühr. Das war langweilig, sorry, so richtig. Weder konnte Gears 4 die Freude nachstellen, wie es sich anfühlt, Roboter funkenfliegend auseinanderzunehmen, etwa wie in Binary Domain oder Vanquish. Noch waren die frühen Umgebungen oder ihr oft offensichtlich auf losbrechende Skriptwellen ausgelegter Aufbau sonderlich aufregend. Ab dem dritten Akt wurde es deutlich besser, auch mal versehen mit einem richtig guten Höhepunkt, aber OK, The Coalition ist neu am Gears-Steuerrad. Horde gestaltet sich nach wie vor sehr launig, aber selbst da sind es in den ersten zehn Runden, seufz, Roboter.

Markus: Asche auf mein Haupt, ich habs immer noch nicht gespielt.

Khornator: Ein würdiger Träger der Gears-of-War-Fackel. Obwohl dieser Teil der Reihe nicht die Qualität des dritten Teils erreichen kann, macht er dennoch sehr viel Spaß im Online-Multiplayer. Der MP-Hit des Jahres. Einzig die zu starke Gnasher Shotgun und das widerwärtige MT/Unlock-System ziehen das Spiel runter.

derDuke: War nach dem meiner Meinung nach schwachen dritten Teil sehr positiv überrascht, auch wenn die Kampagne etwas plötzlich endet...

darkfenix: Sehr schöne Fortsetzung der Gears-Trilogie. Grafisch nochmal deutlich besser und auch der Sound einfach prima. Die Story richtig klasse, MEHR, MEHR, MEHR. Horde und Multiplayer gewohnt solide und gut.

Jimpanse: Gameplay und Inszenierung erinnern an die alten Teile. Altes GoW-Gefühl wiederhergestellt. Mission erfolgreich. Danke MS und The Coalition!

cts: Vereint die guten Sachen der alten Teile mit ein wenig Neuem. Wuchtige Kampagne und grandioser Multiplayer.

Strubunkulus: Ist halt Gears. Immer noch alles beim Alten, was aber nichts schlechtes bedeuten soll.

matapalo: Gears of War zum ersten Mal richtig für die Xbox One, darauf hat jeder gewartet!

Hippiekiller: Gewohnt gute Ballerei und macht im Koop mit meiner Frau gleich doppelt so viel Spaß, die Gegnerhorden niederzumähen. Dafür musste halt noch eine zweite Xbox One und einen zweiten Account her. Meine bessere Hälfte versteht es jetzt auch, warum sich der ganze Aufwand gelohnt hat. ;)

schwachi: Licht aus, Anlage an, Ton auf 80%, Hirn aus. Losballern. Ich liebe es.

Starkillah_79: Schön, wenn es noch Exklusivtitel gibt, die nicht enttäuschen. Der Preis für das beste Gesamtpaket seit langem geht an The Coalition für Gears 4. Ähnlich wie Gears 3 seinerzeit, egal ob Kampagne, Koop oder Versus-MP! Die Mischung aus alten und neuen Chars bringt storytechnisch den nötigen Schwung, dazu clevere neue (Wetter)Effekte, Bombastgrafik und die gewohnte (Couch)Koop-Action. Fertig ist imo DER Shooter - GotY 2016.

gigsen: Ein neues Gears. Tja, Pflichtkauf halt, ne? Dieses Mal auf dem PC. :biggrin: Ich war ja nie der größte Gears-Fan, aber Spaß hat es doch immer gemacht und da macht das neue auch keine Ausnahme! Naja, der Multiplayer ist nicht meins.

8. Titanfall 2

(Respawn Entertainment / Electronic Arts) - Titanfall 2 Test

Martin: Das traurigste Spiel des Jahres: Es ist so dermaßen gut, der Multiplayer so dermaßen unterhaltsam - für meinen Geschmack tausendmal besser als das freudlose Wegholzen in Battlefield 1 - und es ist für das, was es eigentlich sein sollte, nämlich der Riesenwinterblockbuster, ein veritabler Flop. Ich kann mich immer nur wiederholen: Spielt es. Selbst für den Vollpreis ist es das wert, zwischenzeitlich wurde es ja praktisch schon verramscht. Aber was erzähle ich euch das, Platz 8, da hat es der eine oder andere wohl schon mal eingelegt.

Benjamin: Alex hat mich neugierig auf die Kampagne gemacht, auch wenn ich gestehen muss, dass mich der Multiplayer-Part nicht allzu sehr interessiert. Wird demnächst wohl mal gespielt.

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Alex: Eine der besten klassischen (lies: Story-getriebenen) Kampagnen in einem Shooter überhaupt. Wundervolles Bewegungsgefühl und Waffenfeedback. Der Mehrspieler krankte für mich ein bisschen daran, dass er in dem Moment zwar absolut erfüllend und befriedigend daherkam, man ihm aber selten wirklich nachhing, wenn man ihn mal nicht spielte. Hier ist es auch im Team eher ein „Nebeneinander her" als ein wirkliches Miteinander, weshalb Titanfall 2 für mich der Sorglos-Ballerspaß für zwischendurch war - wenn ich mal nicht mit schwitzigen Fingern Taktiken mit meinem R6-Squad ausbaldowerte.

Sebastian: Im Gegensatz zum bedächtig und überlegt zu spielenden Rainbow Six: Siege ist mein Online-Shooter Nummer zwei schneller und auf treibende Weise hektischer. Der schleudersitzartige Ausstieg aus einem kollabierenden Mech wird nie alt und das Gefühl für präzises Bewegen und spürbare Körperlichkeit müssen andere erst einmal halb so gut kopieren.

Markus: Ein genialer zweiter Teil, der leider nicht ganz die Aufmerksamkeit bekommen hat, die ihm eigentlich zustehen würde. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung war und ist in meinen Augen einfach nicht gut gewählt.

bLZ_king: Geniale Kampagne mit einem herausragendem MP! Zu unrecht untergegangen gegen Größen wie CoD und BF1. Kann dieses Spiel einfach nur weiterempfehlen. Pflicht für alle Shooter-Fans!

topherchris: Story kurz, aber knackig, kein Moment Langeweile. Gameplay und Movement gut eingesetzt, wie ich es zuletzt aus Portal in Erinnerung habe. Hatte in den letzten Jahren selten das Bedürfnis, ein Spiel erneut auf höherem Schwierigkeitsgrad zu spielen. Der Multiplayer war im ersten Teil schon erfrischend anders und gefühlt neu. Hier ist es nicht anders. Das Balancing zwischen Titans und Piloten ist gelungen, jede Waffe fühlt sich irgendwie stark an. Runde für Runde auf der Jagd nach Platz 1 im Leaderboard... Zeitfresser. :)

worlds_end: Eine wahnsinnig gut inszenierte Kampagne, ein flotter und zugänglicher Multiplayer... Mehr braucht es eigentlich nicht. Respawn hat mit B.T. aber noch eine der sympathischsten KIs der Videospielgeschichte obendrauf gepackt und damit mein Herz komplett für sich gewonnen... Außerdem sind Titans einfach mal oberaffentittengeil!

AlexRuf: Dieses Spiel hat mich tatsächlich seit langem einmal wieder dazu gebracht, einen FPS zu spielen. Ich bin die ständigen Grafik- und DLC-Updates der immer selben Battelfields und CoDs einfach sowas von satt. Abgesehen davon rechne ich es den Entwicklern einfach sehr hoch an, wieder zum alten Pay-Once-Modell zurückgekehrt zu sein.

Hueni: Eine schöne Kampagne im technisch sauberen Gewand, die mehr ist als nur Tutorial für den Multiplayer, aber ganz nebenbei auch genau das absolut richtig macht. Hut ab, ich freue mich auf die nächsten Jahre mit den Titanen.

Calibac: Zugegebenermaßen habe ich Titanfall 2 zu diesem Zeitpunkt von allen Spielen auf meiner Liste am wenigsten gespielt bis jetzt, aber der Sog dieses Shooters mit butterweicher Steuerung, coolen Mechs und einem guten Singleplayer sowie einem grandiosen Multiplayer ist unglaublich. Schnell, gnadenlos und im MP mit einem der befriedigendsten Belohnungssysteme, die ich je erlebt habe.

Lucan815: Der Underdog. Nach dem recht simplen, aber auf jeden Fall unterhaltsamen Vorgänger war mir klar, dass ein zweiter Hype hier ausbleiben würde... zu Unrecht! Das Game bekommt leider nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Dabei hat das Spiel nahezu sämtliche Kritikpunkte des ersten Teils aufgearbeitet und verbessert. Wer es noch nicht getan hat: Los, probiert es aus.

SabzOne: Viele gute Spiele gab es dieses Jahr und davon hätten auch einige den ersten Platz gemacht, aber Titanfall 2... Das Spiel ist eine richtige Bombe. So verdammt viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr in einem Multiplayer-Shooter. Das letzte Mal glaube ich vor einem halben Jahrzehnt in Call of Duty: MW2. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass beide Titel von den gleichen Machern sind. Die Entwickler hinter diesen Shootern wissen ganz genau, wie man coole und stylische Szenarien kreiert, sowohl im SP wie im MP. Titanfall bringt mich ein Stück weit in diese „gute, alte" CoD- Zeit zurück und das ist ein super Gefühl.

Lormok: Wahrscheinlich nicht oft gewählt, aber Titanfall 2 zeigt auf großartige Weise, wie gut man doch sein Spiel weiterentwickeln kann. Alles ist mindestens eine Nummer besser als im Vorgänger. Die Kampagne feuert alles an Abwechslung und Action in ihren vier Stunden ab, was möglich ist, und der Multiplayer ist gleichermaßen hektisch wie spaßig. Auch wenn es traurig ist, dass es heutzutage als etwas Besonderes gilt, den kompletten Content ohne Season Pass anzubieten, so muss man das Team von Respawn doch dafür loben, dass sie es tun.

KokosEnergy: Fand die Kampagne jetzt nicht so besonders wie angepriesen. Besonders und fantastisch hingegen fand ich bestimmte Level (insbesondere den Zeitreise-Level) und durch das gegebene Movement hat es enorm Spaß gemacht, sich vorwärts zu bewegen. Braucht sich nicht mal vor Mirror's Edge: Catalyst zu verstecken. Durch die Titanen fühlte es sich zudem etwas frisch an. Die Waffen hauen auch rein und sind wuchtig (selbst Schuld, wer hier ohne Vibration spielt), wobei die Kreativität hier weitgehend zurückgeschraubt wurde. Da sind Resistance 2 und 3 immer noch ganz vorne dabei. Die einzelnen Levels sind pseudo-offen und haben mich damit etwas an Crysis 2 erinnert, zumal man sich auch für kurze Zeit unsichtbar machen kann. Hier wären Upgrades wie in Call of Duty: Advanced Warfare passend und nützlich gewesen. Es ist ein sehr guter Shooter, jedoch nicht herausragend. Zumindest nicht im SP.

InFlames99: Titanfall ist der einzige der drei großen Titel, welcher mich im Herbst begeistern konnte. Der flüssige Spielfluss und das Konzept mit den Titans sind einfach genau mein Ding.

heavensentkb8: Der Releasetermin ist eine Katastrophe, man möchte fast meinen, EA wollte sich selbst ins Knie schießen. Eine Woche davor Battlefield 1 (was selbst großartig geworden ist), eine Woche danach CoD (wie fast schon jedes Jahr eher !€§?#). Welcher Shooter-Spieler soll da noch Geld für das vielleicht Beste aus beiden Lagern haben?! Toller Singleplayer und eine Wucht im Multiplayer! Wer das Spiel sein eigen nennt, weiß was ich meine. Battlefield 1 und Titanfall 2 werden hoffentlich ein Umdenken bei Activision hervorrufen! Titanfall 2 ist alles, was ein Fan des Genres liebt, jetzt fehlt nur noch die Anerkennung!

torhal: Eigentlich sollte Titanfall 2 höher auf der Liste stehen, aber leider ist die Spielerzahl sehr schnell gesunken und auch die Spielmodi sind noch lange nicht so motivierend wie in Battlefield 1. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Titans noch immer zu schwach sind und von Piloten leicht ausgeschaltet werden können. Das entschärft die Bedrohungslage schon ordentlich.

m_coaster: Hätte mir einer am Anfang des Jahres gesagt, dass Titanfall 2 mein GOTY 2016 wird, ich hätte denjenigen für bescheuert erklärt. Ehrlich gesagt hatte ich Titanfall 2 Anfang des Jahres nicht mal auf dem Radar. Vielleicht war dies das Ass im Ärmel? Diese Überraschung, dass da ein Shooter lauert, der im Multiplayer aus meiner Ballerseele geschmiedet wurde? Schnelle Bewegungen, stylische Action, butterweiches Gunplay und abwechslungsreiche Spielmodi. Ich hatte seit langer Zeit keinen Multiplayer-Titel mehr in der Konsole, der mir so viel Spaß bereitet hat und in dem ich so gut war. Die Kampagne ist vielleicht einen Tick zu kurz, aber weiß auch zu begeistern. Am Ende hatte ich mit Titanfall 2 einfach den meisten Spaß, und was sonst ist wichtig für den Titel GOTY 2016?!

BathiBoi: Konsequent verbessert und nicht nur aufgewärmt. Schade, dass dieses tolle Spiel beim Kunden nicht wirklich ankam. Dafür gebe ich dem Publisher für seine Veröffentlichungspolitik die Schuld. Eine kleine Verschiebung auf Januar oder Februar hätte hier Wunder bewirken können.

gigsen: Das einzige Spiel dieses Jahr, das ich zweimal gekauft hab. :D Einmal wurde ich gedrängt, es für die Xbox zu kaufen und zu dem Zeitpunkt hatte ich es eigentlich schon abgehakt - zu wenig Zeit, zu viel Spiele - und mit BF1 war schon ein scheinbar übermächtiger Multiplayer-Kontrahent (lustigerweise aus eigenem EA-Hause) am Start, aber ich bin froh, dass ich es mir trotzdem geholt hab! Der Singleplayer ist erstaunlich gut gelungen, trotz der kurzen Spielzeit, und im Multi ist es das perfekte Gegenstück zu BF1.

7. Overwatch

(Blizzard / Blizzard) - Overwatch Test

Martin: Wie alles im Blizzard-Universum: Nicht meins, in unterschiedlichen Abstufungen. Design, Grind, alles nervt mich irgendwie. Selbst wenn es sich fantastisch spielt. Ignoriert mich, habt Spaß, tolles Spiel.

Benjamin: Mag zwar unterhaltsam und gut spielbar sein, aber wenn ich mir die Videos dazu so anschaue, reizt mich irgendwie gar nichts daran.

Die härtesten Erfolge überhaupt: Von schlicht unmöglich bis 'Das geht niemals!' Zuviel Freizeit? Ambitionen ohne Ende? Dann habe wir hier das Richtige für euch. Die härtesten Erfolge überhaupt: Von schlicht unmöglich bis 'Das geht niemals!'
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Alex: Neben Rainbow Six: Siege, das in diesem Jahr zu meinem neuen Crack wurde, konnte ich keinen anderen Multiplayer-Shooter dulden.

Markus: Entweder man liebt es oder man hasst es. Bei vielen ist es wohl Ersteres. Für mich ist Overwatch ein Hit, wo sonst könnte man mit 'ner Mikrowelle als Controller die Gegner umpusten?

kopfrein: Allein schon, weil das Spiel nicht versucht, jedem zu gefallen, sondern ein recht purer Arena-Shooter ist. :-)

jdeshadaim: Blizzard hat mächtig frischen Wind in die Online-Shooter gebracht. Und das auch mal ohne explizite Gewaltdarstellung. Gut gemacht. Bin dennoch skeptisch, was die Zukunft der Marke im Hinblick auf die Marketingpläne angeht.

Calibac: Wenn Blizzard drauf steht, ist auch Blizzard drin und so überrascht es wenig, dass auch ihr Ausflug ins Genre der Heldenshooter ein voller Erfolg ist. Eine tolle Steuerung, abwechslungsreiche Charaktere und schnelle, adrenalingeladene Matches. Da macht man gern nur noch eine Runde mit. Und noch eine Runde. Und noch eine Runde. Und...

bwort: Der Grund? Sehr einfach, es war das einzige Spiel, das mich längere Zeit von Rainbow Six: Siege abgehalten hat. Das heißt was!

BrotEUG: Overwatch ist das erste Multiplayer-Spiel, das mir dauerhaft Spaß macht. Die Helden spielen sich abwechslungsreich, das Matchmaking funktioniert in der Regel gut, sodass nur wenig Frust entsteht. Zahlreichen Hilfen für Neueinsteiger, die einem das Spiel in seinen Grundzügen schnell beibringen.

PAUL555: Für mich einfach ganz klar das Spiel des Jahres 2016. Kein Spiel habe ich in diesem Jahr länger gespielt als dieses. Abends nach einem langen Tag nach Hause und wenig Zeit? Kein Problem, schnell noch ein paar Runden Overwatch. Hoffen wir, das Blizzard auch im nächsten Jahr weitere aufregende Inhalte für diesen Team-Shooter liefert. Ich bin gespannt!

Lormok: Ein wirklich einsteigerfreundlicher Shooter mit der bekannten Blizzard-Politur, der jedoch auch genug Komplexität bietet, um für viele hundert Stunden an den Bildschirm zu fesseln. Einzig die Story ist der Schwachpunkt, da wirklich viel von dieser interessanten Welt einfach nicht erklärt wird.

Radwinter: Ein ziemlich solider Multiplayer-Shooter von Blizzard. Es wird viel daran gearbeitet, es gibt kostenlose neue Helden und Maps und das einzige, was Geld kostet, sind Skins. Was will man eigentlich mehr?

Fury77: Bei der Beta bei mir noch total durchgefallen. Trotzdem anhand der Tests gekauft und ihm eine zweite Chance gegeben. Und nun mit großem Abstand mein Spiel des Jahres. Noch nie soviel Spaß mit einem Shooter gehabt. Und dazu noch der stetige kostenlose Nachschub mit Karten, Helden usw. Top, Blizzard!

Liatius: Ich bin gespannt, ob ich den Tag erlebe, an dem Blizzard ein Spiel herausbringt und es nicht sofort durch die Decke geht. Einen besseren Multiplayer-Shooter habe ich noch nicht gespielt. Das einzige Manko war der zum Start etwas dünne Content, aber hier bessert Blizzard ja bereits nach. Es kann gerne etwas mehr sein und schneller gehen aber...RYUU GA WAGA TEKI WO KURAU!

6. Doom

(id Software / Bethesda) - Doom Test

Martin: Da können manche noch so viel heulen, wie sie wollen, das ist das Splatter-Fun-Fest des Jahres! Der Grind-Unfall Shadow Warrior 2 wünscht sich, auch nur 10 Prozent so gut zu sein wie diese Metzelorgie, schlicht, weil das Spielgefühl stimmt. Bewegung, Waffenhandling, Levelaufbau, alles passt und der (relativ) neue Aracde-Modus holt das Beste aus einem eh schon guten Spiel heraus. Und nein, es spielt sich nicht zu 100 Prozent "wie früher". Natürlich nicht. Wir haben 2016. Wenn ihr das reine wie früher haben wollt, dann macht, was ich auch mache: Installiert euch Doom. Das Erste. Gibt es für alles und jedes. Außer Wii U. Was nicht unbedingt das größte Problem dieser Konsole war, aber sicher unter den Top 10. Mit Doom wird alles besser. Egal ob 93 oder 16.

Benjamin: Klassische und unterhaltsame Old-School-Ballerei, die sich alleine aufs Schießen konzentriert. Macht definitiv Laune, ist aber dennoch nichts, was mir allzu lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Alex: Die Nummer 2 meiner persönlichen Spiele des Jahres. Tighter, motivierender und schlichtweg brachialer waren seit der Erfindung des Genres nur wenige Titel. Nie im Leben hätte ich zu träumen gewagt, was id Software hier raushauen würde. Ein Liebeslied an alles, was einem an dieser Spielegattung lieb und teuer ist. Unschuldige, dafür aber umso derbere Gewalt an Gegnern, die es verdient haben, laute, dumme, wundervolle riesige Waffen und Level, in denen man gerne jeden Stein zwei Mal umdreht, bis man auch ja alle Upgrades gefunden hat. Ein perfekter Shooter.

Markus: Lange erwartet, am Anfang noch gut generdet und seit Overwatch nicht mehr angerührt.

Boxman: Nix erwartet und alles bekommen. Doom bietet die beste Shooter-Kampagne der letzten Jahre.

Schnubbii: Doom 2016 hat es für mich in fast perfekter Art und Weise geschafft, das Feeling von Old-School-Ballereien in die Neuzeit zu übertragen. Ich hatte lange Zeit nicht mehr so viel Spaß mit einem Shooter.

MarvelousMartin: Endlich wieder mal ein Shooter, wie er sein sollte. Schnell, düster, dreckig und ja, auch blutig! So sieht 1993 im Jahr 2016 aus. Nebenbei auch spielerisch Top.

BrotEUG: Das Spiel nimmt sich nicht zu ernst, am Gameplay gibt es nichts auszusetzen und unter den Schwierigkeitsgraden ist für jeden was dabei. Das System der Glory-Kills funktioniert wirklich erstaunlich gut und es entsteht ein Fluss in der Bewegung, welcher so in Shootern selten ist.

SabzOne: Wieder ein Shooter. Doom war zu meiner Schande das erste Doom, welches ich gespielt habe (Damals mit Konsole angefangen, PC kam später). Aber es war ziemlich gut. Die Kampagne war einfach das feinste Ballerfest ohne unnötigen Ballast. Einfach nur ballern mit viel Gore und guter Grafik. Und das war neben den modernen Shootern eine erstaunlich gute Abwechslung. Das, was mich wohl am längsten gefesselt hat und noch immer tut, ist aber dieser geniale Map-Editor Snapmap. Ich bastle gerne an virtuellen Leveln rum. Das war schon früher bei Strategiespielen wie C&C toll oder auch bei einem Far Cry. Aber was einem hier durch diese „Logikfunktionen" geboten wird, ist schlichtweg der Wahnsinn. Und vor allem nutzerfreundlich. Man kann eine ganze Menge Zeit in diesem Editor versenken. Viel, viel Zeit. Der Multiplayer hat mich leider nicht umgehauen. Wie soll man sagen... Er war einfach schon zu klassisch? Und auchzu wenig. Ich schalte gerne Zeug frei und irgendwie war mir das Gebotene nicht genug und überflüssig. Dazu der viel zu spät erschienene Deathmatch-Modus. Es ist einfach nicht mein Fall gewesen, auch wenn es kurzzeitig Spaß gemacht hat.

kingscrown: Was soll man dazu sagen? Manchmal muss es einfach nur krachen. Und da macht diesem.Spiel keiner was vor. :-) Als Fan der alten Stunde ist es ein bisschen wie nach Hause kommen. Ist wie mit den guten, alten ausgetragenen Wollsocken. Sind vielleicht nicht die Modernsten, aber passen nach wie vor wie angegossen und sind eine Wohltat. Und manchmal will man einfach nix anderes. ;-)

Hoedi: In Zeiten der Deckungsshooter und solcher, in denen man sich tausend Buttons merken muss und man von Scriptevent zu Scriptevent gelotst wird, war Doom richtig erfrischend - weil simpel!

heavensentkb8: Eine mehr als gelungene Neufassung des legendären Klassikers mit einem actiongeladenen Singleplayer und einem Multiplayer, der Leuten meines Alters viel zu schnell ist. :) Letztendlich die positivste Überraschung in diesem Jahr!

Strubunkulus: Hat mich früher nie groß interessiert,war aber überrascht, wie viel Spaß ich damit hatte. Der beste Shooter des Jahres. Der Multiplayer hat mich kalt gelassen, aber tolle Kampagne.

Kasoi: Habe ich gratis mit meinem Monitor bekommen, also wieso nicht mal ausprobieren? Hätte ich nur früher gewusst, dass ich den besten Singleplayer-Shooter aller Zeiten spielen würde. Pures Gameplay ohne unnötige Cutscenes, tolles Trefferfeedback, wunderbares Upgradesystem und die genialen Glorykills, die eben nicht einfach nur ein brutaler Nahkampfangriff sind, sondern eine ergänzende Spielmechanik.

lion192: Was ein geiles Spiel! Füße hoch, Bier auf, Boxen aufdrehen und ab geht die wilde Fahrt! Old-School-Action-Kost vom feinsten, Man(n) dankt dafür!

NeuroMops: Doom belegt eindringlich, wie sehr man aufgeblasener Story-Verpackungen und nationalem Pathos in FPS überdrüssig sein kann. Heruntergebrochen auf die Quintessenz maximaler Action bedarf es letztendlich nicht mehr und nicht weniger als einer Shotgun und einem klatschenden Nackenschlag, der einem nüchtern mitteilt, dass die Apokalypse ansteht.

m_coaster: BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM. RAUSCH. Es pumpt. Nicht nachladen. BÄM. Dabei immer höchste Aufmerksamkeit. Zwischen dem Ballern wurde der Entdeckungsdrang befriedigt. Wunderbar neu und doch old-school. Kein Horror-Firlefanz oder CoD-Anbiederung, ein wunderbare Hommage an Doom. Für mich einer der besten Shooter der letzten Jahre. Mein dritter Platz!

BathiBoi: BFG! BFG! BFG! BFG! BFG! BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG! BFG!BFG! BFG! BFG! BFG!

Freakwood: Ich hätte niemals gedacht, dass es ein Shooter auf meinen ersten Platz schafft! Zeitbedingt musste auf einiges verzichtet werden im allgemein grundsoliden Gaming-Jahr, aber auf Doom wollte und konnte ich nicht verzichten. Auf der PlayStation 4 absolut flüssig und visuell ordentlich, sorgt Doom für ein wirklich suchterzeugendes Erlebnis!

Yii: Solides Doom-Gameplay, wie man es von früher kennt. Und das lässt es in Zeiten von „Modern Military" oder Cover-basierten Third-Person-Shootern hervorstechen. Ein rundum solides Paket aus Gameplay, Sound und Grafik. Einmal Hölle und zurück bitte, gern auch ein paar mal extra.

5. Battlefield 1

(DICE / Electronic Arts) - Battlefield 1 Test

Martin: Das ist so gar nicht meine Welt. Szenario reizt mich null, Waffen reizen mich null, Klassen reizen mich null. Ich habe meine Alibi-Runden gedreht, um mitreden zu können, aber dabei belasse ich es auch. Von den großen Titeln des Jahres hat mich keiner so kalt gelassen wie Battlefield 1. Ich sehe seine Qualitäten, warum jeder damit Spaß hat und den wünsche ich auch von Herzen, während ich was anderes spiele. Doom zum Beispiel.

Benjamin: Endlich mal wieder was anderes als ein modernes Szenario. Im Multiplayer eine Wucht, aber von der Kampagne hatte ich mir im Vorfeld mehr erwartet. In dem Bereich holt DICE einfach zu wenig aus dem Ausgangsmaterial heraus.

Die härtesten Erfolge überhaupt: Von schlicht unmöglich bis 'Das geht niemals!' Zuviel Freizeit? Ambitionen ohne Ende? Dann habe wir hier das Richtige für euch. Die härtesten Erfolge überhaupt: Von schlicht unmöglich bis 'Das geht niemals!'
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Markus: End of Line für meine betagte Grafikkarte. Bis die neue kommt, steht BF1 auf der Warteliste.

Lorrn: Lange hat es gedauert, bis es wieder ein würdiges Battlefield gab. Es vereint Battlefiled 1942 mit Bad Company zu einem noch besseren Battlefield 1. :D Absolut tödlich für die Freizeit!

bosc_kenny: Das Gameplay mehr auf Spielbarkeit als auf eine genaue Abbildung der Realität zu designen, war keine schlechte Idee von EA. Im MP rockt das Game mit dem unverbrauchten Setting. Der SP ist und bleibt Grütze, wobei die erste Mission zeigt, wie es gehen könnte.

Schnubbii: Ja, es ist ein richtig gutes Battlefield geworden, ja der Operationen- Modus ist richtig gut und obwohl mir das Setting anfangs gar nicht zusagte, habe ich mich mittlerweile damit arrangiert und es macht Spaß. Dennoch ist es im Grunde das gleiche Spiel wie die vorherigen Battlefields, irgendwann hat man halt alles schon mal gesehen.

Psalm23: Super inszenierter Shooter mit super Atmosphäre. Der Multiplayer ist in diesem Jahr meiner Meinung nach unschlagbar (und das ohne 1.000 Anpassungsoptionen!).

Knallapalla: Bis auf ein paar kleine Schnitzer (die sicherlich durch Patches noch ausgebessert werden) ein tolles Spiel, das vor allem mit dem richtigen Squad extrem viel Laune macht. Die Grafik und der Sound (der Sound, der Sound!) tun ihr übriges.

heavensentkb8: EA hat sich auf keine Experimente eingelassen, sie haben einfach den Gamern zugehört und umgesetzt, was gefordert wurde. Keine Zukunfts-Shooter mehr, zurück zu den Wurzeln, vielleicht sicherheitshalber noch ein paar Jahre zurück. :) Die Fangemeinde dankt es ihnen entsprechend und so hat CoD dieses Jahr kaum eine Chance! Glückwunsch an die Konsequenz von EA!

torhal: Das erste BF seit dem seligen BFBC2, das mich wieder richtig gepackt hat. Was für eine Atmosphäre!

Fury77: Ohne Overwatch wäre es wohl mein Spiel des Jahres. So reicht es leider nur für Platz 2. Was DICE hier an Optik und Soundbombast abliefert, ist der Hammer. Ich war erst skeptisch wegen dem Szenario im Ersten Weltkrieg. Aber da mir noch nie ein Battlefield so viel Spaß wie dieses machte, waren die wohl unbegründet.

gigsen: Ein neues BF! Juhuu, cooles Setting ist auch noch dabei! Alter, das muss doch ganz weit oben landen! Tja, nein, tut es nicht ganz. Wie soll ich es schreiben... Ich mag das Spiel, es schaut mega aus, ist vorbildlich optimiert (PC), aber ich komme mit den Waffen irgendwie nicht klar. :P Und mir gehen ein wenig die Mitspieler ab. Naja, aber in die Liste kommt es trotzdem! Für ein paar geile WTF-Momente war es bis jetzt auf jeden Fall gut!

Capricorn: Teilt sich eigentlich den Platz mit Dead by Daylight, aber das war in der Liste leider nicht zu finden und ich hab vergessen Bescheid zu sagen. Ansonsten - ohne Worte. Mit den DLCs dürfte es Teil 4 deutlich überholen. Auch wenn ich die C4-Motorräder vermisse.

4. Dishonored 2

(Arkane / Bethesda) - Dishonored 2 Test

Martin: Ich sagte es bereits im Test, ich wiederhole es gern, mein Spiel des Jahres. Es nahm alles, was den Vorgänger gut und außergewöhnlich machte und legte noch einen drauf. Das Maschinenhaus ist von der Idee, vom Art-Design und der Umsetzung her der Level des Jahrzehnts und jeder Entwickler, der nicht nur die Ambitionen hat, sondern auch das Talent, so etwas zu bauen, gehört automatisch und ab sofort zu den ganz Großen. Der Spielansatz der völligen Freiheit zeigt auch, was das wirklich heißt: Nicht nur überall hinrennen zu können wie in den üblichen offenen Welten, sondern in einem gut entworfenen, geschlossenen Level auf jede Art zu spielen und ihn zu lösen, ganz wie es einem gefällt. Das in zig Abstufungen und auf so vielen Wege, dass ich aktuell in Runde 3 immer noch neue finde. Ein grandioses Meisterwerk, das von einer seltenen Mischung aus handwerklichem Geschick, Verständnis für Gameplay und brillanten Inspirationen seitens der Arkane Studios zeugt.

Benjamin: Ich mochte den Vorgänger und hab auch irgendwo Lust auf den Nachfolger, aber nicht so sehr, dass ich es mir sofort kaufen müsste. Bin schon gespannt, ob ich dann wieder bis zu einem bestimmten Punkt durch die Gegend schleichen kann, nur um dann doch noch aufzufallen.

7

Alex: Ich habe lange überlegt, was es war, weshalb ich mit dem Spiel nicht wirklich warm wurde, obwohl ich mich im Vorfeld so lange darauf gefreut hatte. Für mich liegt der Haken im Konzept. Dishonored 2 verkauft sich als Spiel der Heimlichkeit. Als Stealth-Erlebnis, wie es im Buche steht, belohnt euch beziehungsweise eure Umwelt dafür, wenn ihr die Level besser hinterlasst, als ihr sie vorgefunden hattet. Trotzdem verkneift es sich nicht, euch einige der genialsten Werkzeuge auf den Tisch zu legen, um mit selten gesehenen Akten tollkühner Brutalität eine von Körperteilen gesäumte Schneise der Verwüstung zu hinterlassen. Ich hatte ständig das Gefühl, das Spiel wollte eigentlich nicht, dass ich all die coolen Möglich- und Fähigkeiten überhaupt nutzte. Ich fühlte mich in diesem Spannungsfeld dermaßen zerrissen, dass ich irgendwann einfach nicht mehr weitermachte. Zum Glück ist bald Januar, dann starte ich einen neuen Anlauf.

Markus: Wie sagt Martin so schön: PILE. OF. SHAME!!! Sobald die 38-Stunden-Tage erfunden sind, hab ich genügend Zeit dafür und hol es nach. Versprochen.

AlexRuf: War für mich dieses Jahr wirklich einer der großen Überraschungstitel. Zum ersten Teil hab ich irgendwie nie wirklich den Zugang gefunden, der zweite Teil allerdings hat mir wirklich Spaß gemacht. Die unzähligen Möglichkeiten zu entdecken, eine Mission zu lösen, ist immer wieder motivierend.

Truthaenchen: Trotz technischer Macken zum Release, die hätten vermieden werden können, ist Dishonored 2 ein geniales Spiel mit tollen Stealth-Elementen. Emilys Fähigkeiten stehen denen von Corvo in nichts nach und die Freiheiten, die man für die Herangehensweise für jede Mission hat, sind grandios!

Schattenlaeufer: Genialer Stealth-Titel in einem fantastischen Setting mit zig Möglichkeiten, zum Ziel zu kommen. Davon kann es nicht genug Spiele geben. Leider sieht es der Mainstream etwas anders. :-(

kingscrown: Rundum gelungene Fortsetzung. Die Freiheit, zu spielen, wie man will, sei es im puren Stealth-Mode oder wie die sprichwörtliche Axt im Walde, macht es schon spielenswert. Dazu das geniale Setting und geniale Leveleinfälle, die es zu Recht zu meiner Nummer 1 machen. ;-)

Hoedi: Teil 1 war schon erstklassig und Teil 2 macht genau das, was ein Nachfolger machen soll: Bewährte Spielmechaniken des Vorgängers integrieren und das, was die Community verbessert haben wollte, auch wirklich verbessern.

Radwinter: Ich habe dieses Jahr einige Spiele gespielt und doch ist es Dishonored 2, das mich so in seinen Bann zieht. Nach dem ersten Durchlauf, in dem ein mordender Corvo mit seinen Schwärmen aus Ratten Karnaca Stück für Stück auseinandernahm, bin ich momentan bei einem Durchlauf mit Emily ohne jegliche Kräfte. Es ist erstaunlich, wie sehr man in der Stadt spürt, ob eure Taten gut oder böse waren. Sei es nun ein Haus voller Blutfliegen, das auch ein bewohntes, friedliches Haus sein kann. Oder die Wache, die eine Zivilistin eiskalt in den Tod stürzen lässt, während sie ihr in der friedlicheren Version verspricht, dass sie eines Tages zusammen weggehen werden. Die Möglichkeiten, von A nach B zu kommen, sind erstaunlich vielfältig, wenn man die zahlreichen Kräfte benutzt, aber es ist ebenso interessant zu sehen, dass man sie nie wirklich gebraucht hätte (auch nicht für die Suche nach Sammelobjekten wie Bildern). Die Charaktere sind glaubwürdig gezeichnet, auch wenn mir Corvos Synchronstimme (In der dt. Version der Sprecher von z.B. Bruce Willis) nicht wirklich gefällt. Ich hatte und habe ziemlich viel Spaß an diesem Spiel, weil es so viel zu entdecken gibt, dass man es beim ersten Mal verpassen muss.

Kasoi: Ja, es hat technische Probleme, und ja, vielleicht hat die Geschichte nach dem zweiten Kapitel an Spannung verloren, aber was Dishonored bietet, bleibt einzigartig: Ein Thief-Klon mit Superkräften und unzähligen Wegen zum Ziel. Zudem haben Entscheidungen wirklich Konsequenzen. Neulich im Gespräch mit einem Freund... Ich „Da waren überall Banditen, wie bist du zum Schwarzmarkt gekommen?" Freund: „Öhm, was? Also bei mir waren nur fröhliche NPCs... Ich bin einfach rein gelaufen." Hinzu kommen noch der Artstyle, die Spielwelt, die Musik und die spannende Lore. Für mich das beste Spiel 2016.

Heartz_Fear: Der erste Teil wurde von mir lange Zeit ad acta gelegt. Ich glaube, ich hatte damals nur die ersten beiden Level gespielt und war etwas ernüchtert. Irgendwann während eines Urlaubes kramte ich den Teil dann hervor und wollte mich richtig in die Welt einarbeiten. Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Eine unglaublich detaillierte Welt, die reich an individuellen Geschichten ist und an jeder Ecke vor Details strotzt. Der zweite Teil legte dann von allem noch eine Schippe drauf und darf sich zu Recht als einer der besten Stealth-Titel bezeichnen, die jemals programmiert wurden (für mich zumindest).

heavensentkb8: Hierzu meine wirklich völlig subjektive Sicht der Dinge: Die erschaffene Welt (Dunwall und jetzt neu Karnaca) ist absolut großartig, die unendlichen Möglichkeiten, die Bethesda dem Spieler zur Verfügung stellt, sorgen dafür, dass man das Spiel (nur um alles zu erleben) drei- bis viermal durchspielen muss. Der Vorgänger war für mich das Spiel des Jahres zu seiner Zeit und Corvo 2.0 mit Emily im Paket toppt das Ganze nochmal spürbar! Nehmt euch Zeit für dieses Spiel, sonst verpasst ihr etwas Geniales.

--shady--: Corvo is back! Nachdem der Vorgänger beim Release irgendwie an mir vorbeigegangen ist und „nur" als Game of the Year Edition bei mir landete (und punktete), kam ich am Nachfolger nicht vorbei. Und was soll ich sagen: Die Welt von Dishonored ist einfach super. Sehr schönes Setting und sehr detailverliebt. Für Schleichfreunde aufgrund des grandiosen Level-Designs ein Must-Have! Das Spiel hat nur eine Schwäche und die ist die gleiche, die auch Mankind Divided hat. Die Story hält nicht ganz mit und das Spiel endet relativ unspektakulär! Dafür ist der Wiederspielwert enorm. Zwei Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten, tödlich bzw. nicht tödliches Vorgehen, mit Superkräften oder ohne oder einfach von allem etwas. :D

Helvete: Genau mein Stil. Würdiger Nachfolger eines tollen Spieles.Wo sonst kann man ohne einen Kill bis zum Abspann kommen. Wenn es doch mal frustet, ungesehen durchzukommen, einfach den Spielstand wechseln und alles metzeln, was da kreucht und fleucht.

Majesty: Jetzt hat die blöde Wache mich doch glatt gesehen, Dreck blöder Und scheiße, der Kerl hat seine ganzen Kumpels mitgebracht. Ab auf die nächste Laterne, die schmeißen mit Steinen nach mir und nneeeiiinn, nicht runterfallen, im Wasser schwimmen doch die nervigen Piranhas rum... Aaarrrgghhh! So oder ähnlich ging es mir öfter in Dishonored 2. ;) Egal, dann halt nochmal und diesmal bloß nicht wieder erwischen lassen und die blöde Wache gleich wegwürgen, wär doch gelacht... Prächtiger Nachfolger zum 2012er Überraschungshit. :)

Hippiekiller: Den ersten Teil nicht gespielt, aber das wird definitiv nachgeholt. Macht einfach Spaß, in diese skurrile Welt einzutauchen, auch wenn mir die Hauptcharaktere doch etwas blass erscheinen. Spaß macht das Ganze trotzdem, auch wenn das Schleichen nichts für mich ist... Dann metzelt man sich eben durch. ;)

m_coaster: Freier als es alle Open-World-Titel der letzten Jahre waren. Dishonored 2 ist das perfekte Beispiel, warum Open World an sich nicht die Lösung, sondern in seiner jetzigen Ubisoft-Formel eher die Sackgasse ist. Die Story fand ich eher mau - aber das war egal! Was für ein Level-Design! Was für eine Spielwiese für die eigene Kreativität. Mein Platz 2.

gigsen: Im Gegensatz zu Deus Ex hat mich Dishonored 2 direkt überzeugt! Atmosphäre und Design gefallen mir hier einfach viel besser, die Story ist nicht so überladen, das Inventar viel strukturierter, kein Shop-Gedöns, etc. Es hat auf dem PC leider auch einige technische Defizite. aber trotzdem fand ich das Spiel einfach fantastisch (das Ende ist ein wenig kurz geraten. :P Aber das ist ja bei fast allen spielen heutzutage so).

3. Dark Souls 3

(From Software / Bandai Namco) - Dark Souls 3 Test

Martin: Wisst ihr noch damals, 2009, als alles frisch, spannend und unbekannt im Souls-Universum war? Als Darks Souls 2011 Level-Design-Eskapaden schlug, die kaum jemand so für möglich hielt? Als seine Mechaniken ein japanischer Freak-Exot waren, den man sich erst mal erkämpfen musste, in diesem Falle oft genug wortwörtlich? Das war ein guter Teil des Reizes dieser Spiele. Dass sie komplett anders waren, sich nicht so einfach einsortieren ließen. Teil 3 hat nichts davon. Nicht, dass es das, was Souls hat, schlecht machen würde. Besser als 2 von mir aus, wobei ich da auch meinen eigenen Standpunkt habe. Die Bosse gehören ohne Frage zu den besten der Serie, es ist wirklich nicht so, dass Dark Souls 3 eine Niete wäre. Ganz im Gegenteil. Aber es ist bekanntes Terrain. Ah, Riesenpfeile. Na dann. Oh, Anor Londo ist ein Schatten seiner Selbst. Passt irgendwie. Hey, wenigstens war die Stadt davor hübsch. Die Bibliothek war ganz nett. Bisschen routiniert halt. Wie alles an dem Spiel. Trotzdem und natürlich: Zu Recht in den Top 10, denn selbst ein gelangweiltes Souls war bisher immer noch besser als praktisch alles, was es sonst gab. Und mit dem ersten gelangweilten Souls haben wir jetzt den Beweis dafür.

Benjamin: Ich will demnächst mal das erste Dark Souls spielen. Bin schon sehr gespannt darauf, wie oft ich sterben werde. Wie ich mich kenne, wird das oft der Fall sein. Aber hey, immerhin kann ich dann behaupten, dass ich es mal gespielt hab. Und wer weiß, vielleicht gefällt es mir ja am Ende doch noch sehr gut.

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Alex: Sobald ich Bloodborne durch habe... Was erst passiert, wenn Sony einen PS4-Pro-Patch raushaut...

Sebastian: Ich weiß nicht, ob es damals großes Thema war, dass es keine Rüstungsaufwertungen mehr gibt. Was ich sehr schade finde. Davon abgesehen habe ich in keinem Souls-Teil so viel PvP gespielt wie hier im Irithyll in den wildesten Raufereien. Besonders zu empfehlen, wenn die Fronten nicht ganz geklärt sind und jeder quasi gegen jeden (anders eingefärbten Spieler) kämpft. Ach ja, ich hasse die feigen Vierergruppen, die sich rituell zusammenfinden und dann Jagd auf Einzelne machen. Na gut, selbst Teil davon zu sein, das ist was anderes. Konnte ich ja nix für, in so einer zu landen, noch dazu einer, die gefühlt stundenlang die Kirche von Yorshka in Beschlag nahm. Und hier wird es richtig fies, wenn sich drei Leute in den Ecken verstecken und einer den Lockvogel spielt. Tastet sich das Opfer langsam hinein, kriegt es gleich von allen Seiten die dickste Behandlung. Ob das jetzt Spaß ist oder nicht, es liegt daran, an welchem Ende des Katanas ihr gerade steht.

Markus: Bin mir nicht ganz sicher, ob ich mehr Zeit damit verbracht habe, verbissen gegen scheinbar unmögliche Gegner zu kämpfen, die Designer in die tiefsten Kreise der Hölle zu wünschen oder mich durchs Aufräumen zu beruhigen. Wenn ich an meine blitzblanke Bude denke…

Lorrn: Super Spiel, als Magier konnte ich mich perfekt durch das Spiel schlagen, genauer gesagt erledigten die Begleiter die Arbeit und ich sammelte den Ruhm ein. Ich freue mich auf Teil 4.

Prunzi: Ja, meine Lieblingsreihe hat mich auch diesmal nicht enttäuscht. Coole Level, fette Bosse, wirre Story.

hammelrommeltrommel: Aller guten Dinge sind drei, so auch hier. Dark Souls 3 hat es durch Ausprobieren und Gameplay-Reviews hier in meine Top 3 und auf Platz 1 meiner Wunschliste der Games fürs nächste Jahr geschafft. Die neue Optik tut der Serie richtig gut und auch hinter den Kulissen wurde einiges optimiert, beispielsweise das bessere Handling. Natürlich bleibt das Spiel knackig, aber insbesondere das Spielen im Koop macht hier richtig Spaß! Leider reicht privat dafür das Budget nicht mehr, aber diese Einstiegshürde gibt es glücklicherweise bei der Nominierung nicht. ;)

Shaggyy: Besser als Teil 2, kommt es (leider/natürlich) nicht an den ersten Teil ran. Trotzdem ein tolles Spiel und mein Highlight 2016.

AlexRuf: Wie auch schon bei den anderen Dark-Souls- und Bloodborne-Spielen ist es eben schön zu sehen, dass neben der ganzen Casualisierung eben auch noch eine Nische für Gamer existiert, welche ab an an die Herausforderung suchen (ohne dabei unfair behandelt zu werden).

Schnubbii: Für sich genommen ein spitzen Spiel und ein würdevoller Abschluss der Dark-Souls-Trilogie. Trotzdem zeigen sich mittlerweile Abnutzungserscheinungen, es fehlt irgendwie der Wow-Faktor der früheren Souls-Spiele, daher für mich nicht weiter vorne.

Sadako: Hätte auch auf dem zweiten Platz landen können. Ein wirklich schönes Spiel und auch wenn ich den ersten mochte, obwohl ich kein Dark-Souls-Hardcore-Fan bin, ist das Gefühl des Sieges bei kaum einem Spiel so groß wie hier. Leider hab ich keine Bekannten, die es ebenfalls spielen, um mal gegeneinander oder gemeinsam anzutreten.

luap700: Ich liebe es (weil mich kein anderes Spiel in solche Aufregung und Vorfreude versetzt, wenn ich mit schlotternden Knien ein neues Areal erforsche) und hasse es (weil ich mal wieder alle Seelen verloren habe). Und nach Dark Souls machen mir andere Spiele keinen Spaß mehr. Einziger Minuspunkt: Ashes of Ariandel fand ich zu kurz und etwas uninspiriert.

Kaufhauszombie: Dark Souls eben. Man liebt es oder ist eine Pfeife. :P

KokosEnergy: Ja, das Spiel ist einsteigerfreundlicher als alle anderen From-Software-Titel, wird jedoch von Stunde zu Stunde schleichend schwieriger, gegen Ende hin merklich. Die Orte und Gebiete können sich sowas von sehen lassen. Ebenso die beeindruckende Weitsicht - insbesondere, wenn man bedenkt, dass man überall hingelangt, was man zehn Stunden vorher bereits gefühlte 30 Kilometer entfernt gesehen hat. Das Gegnerdesign ist mitunter eines der Besten, das ich in den letzten Jahren gesehen habe und ein großes Lob an die Bosse und vor allem der dazugehörigen Musikuntermalung. Man spürt das Adrenalin förmlich. Insgesamt ist Dark Souls 3 ein sehr gelungenes Best of aus allen vorherigen Titeln des Entwicklerteams - am meisten aber von Dark Souls 1 und Bloodborne.

Kasoi: Ich habe Dark Souls 2 gehasst. Jaja, ich weiß, es hat Stärken, aber leider genau die, die mich an einem Souls nicht interessieren. Dark Souls 3 fühlt sich einfach gut an. Das Gameplay ist das beste der Souls-Serie (wenn man Bloodborne außen vor lässt versteht sich) und die Bossgegner sind ebenfalls einzigartig und kreativ gestaltet. Das Level-Design, das im Vorgänger objektiv furchtbar war, ist in diesem Teil wieder großartig gelungen. Das Erkunden der Spielwelt macht Spaß und wird immer belohnt. Obwohl es nicht mein Lieblingsteil der Serie geworden ist: Es ist ein tolles Spiel geworden.

Heartz_Fear: Eigentlich sollte Dark Souls 3 meine Nummer 1 werden. Tja, dieses Jahr wird das nichts. Souls bleibt nach wie vor ein Ausnahmetitel, aber der zu leichte Schwierigkeitsgrad, das Level-Design, das immer noch einzigartig, aber gefühlt nicht mehr clever genug ist, und die Bosskämpfe, die auch nach wie vor toll inszeniert, aber im Aufbau nicht richtig überzeugen konnten, verhindern dieses Jahr, dass From Software meine "Lore"beeren bekommt.

Taunustiger: Es ist zwar nicht das beste Souls-Spiel, aber trotz allem ein sehr gutes Spiel, das nach Dark Souls 2 und Bloodborne wieder deutlich eher überzeugt. Trotz mancher Macken ist es das beste Spiel 2016.

torhal: Dark Souls ist Dark Souls. Immer wieder gut, aber inzwischen machen sich bei mir Ermüdungserscheinungen breit. In ein paar Jahren kann es mit Bloodborne 2 aber gerne weitergehen.

--shady--: Mein erstes Souls-Game und mehr muss ich eigentlich nicht mehr schreiben, da jeder Souls-Fan gerade eine Emotion in sich spürt, die man nur bei seinem ersten Mal mit dieser Art von Spiel so erlebt. Habe mittlerweile auch Bloodborne und DS2 gezockt (beide ebenfalls awesome), aber das Spielprinzip werde ich wohl auf ewig mit den krassesten Szenen aus DS3 verbinden.. Übrigens: ich HASSSE den namenlosen könig. :( Grrr... Egal, nur noch einmal versuchen..

matapalo: Ich hasse es. ;)

Helvete: Mehr Dark. Mehr Souls. Leider ist die Reise erst mal vorbei. Grandioser Abschluss einer einmaligen Reihe.

Liatius: Ein würdiger Abschluss. Der am besten spielbare Teil der Souls-Reihe aber die ersten, leichten, wirklich minimalen Abnutzungserscheinungen machen sich bemerkbar. Eine gute Entscheidung von From Software, die Reihe nun ruhen zu lassen. Ich bin gespannt, was als nächstes von diesem Entwickler kommt!

DealerThomasHeck: So langsam blättert der Putz ab und unter der schimmernden Hülle lassen sich die ersten Kratzer entdecken. Trotz allem ist DS3 immer noch besser als 90 Prozent aller anderen Spiele. Die Spielmechanik ist einfach zu gut, als dass sich daran jemals etwas ändern wird. Aber jetzt wird es Zeit für ein paar Neuerungen, From Software. Am besten ein komplett neues Setting.

gigsen: Ich kann mich noch an Martins Worte hinsichtlich der Souls-Übersättigung erinnern. Bei mir war das bei Teil 3 auch ein wenig so. Das Spiel ist großartig und genau das, was alle erwartet haben! Aber es hat sich halt auch eine gewisse Routine eingeschlichen. Trotzdem ein mega Game!

2. The Witcher 3: Blood and Wine

(CD Projekt Red / CD Projekt) - The Witcher 3: Blood and Wine Test

Martin: Wie, ein Add-On in der Top 10 und dann auch noch auf Platz 2? Darf das überhaupt sein? Aber klar doch! Wäre CD Projekt nicht irgendwie komplett durchgeknallt, hätten sie Blood and Wine einfach zu einem Solo-Spin-Off erklärt und zumindest 40 Euro dafür genommen. Das ist ein vollwertiges Spiel. Sicher, es wäre mit seinen zwölf bis 20 Stunden nicht das größte aller Rollenspiele und es hätte nicht die beste Quest, die je für ein Computer-Rollenspiel geschrieben wurde - knapp vor einigen Konkurrenten der letzten Jahrzehnte, aber trotzdem Platz 1 in meinem Dungeon Masters Guide -, die war nämlich in dem etwas weniger beachteten Vorläufer Hearts of Stone. Der bediente sich aber nicht einer komplett neuen Welt und in die schickt euch Blood and Wine. Es ist ein kompletter Bruch mit dem Stil des Hauptspiels und ein extrem erfrischender. Die weiten, sonnigen Felder, die Ritter und ihre Macken, es ist gleichzeitig eine Liebeserklärung und ganz zarte Parodie an das imaginäre Mittelalter der Chevalerie. Es ist brillant und es wird lange dauern, bis wir wieder ein solches Add-On und ein solches Ende für eine geradezu legendäre Serie sehen werden. Oder Letzteres auch nicht, geht ein Spiel weiter.

Benjamin: Ein sehr schöner Abschluss für Geralts Abenteuer und einer der umfangreichsten DLCs, die ich bislang gespielt habe. Aber der Hexer hat sich nach all den Abenteuern seinen Ruhestand verdient und ich bin gespannt, was CD Projekt in einigen Jahren aus dem Cyberpunk-Szenario rausholen wird.

9

Sebastian: Statt sich im Anlauf auf "Mehr von genau dem, was es in Witcher 3 ohnehin im Überfluss gibt" zu verstolpern, hatte CD Projekt mit Blood and Wine wirklich was zu sagen. Der Umfang ist für 20 Euro ein Traum, Quests und hintergründiger Weltenbau auch. Soll man jetzt zufrieden sein, weil The Witcher 3 so klasse zu Ende geht, oder todtraurig, weil es von der Front so schnell nichts Neues geben wird?

Markus: Das Schlussfeuerwerk eines großartigen Spiels und einer ganzen Reihe. An The Witcher werde ich sicher immer gerne in Wohlgefallen zurückdenken (abzüglich des dämlichen Gauls) und damit ich bin vermutlich nicht der Einzige. Das kann bei weitem nicht jedes Spiel von sich behaupten.

SgtBurst: Das beste DLC aller Zeiten zum besten Spiel aller Zeiten für mich. CD Projekt liefert eine geniale Story, tolle Charaktere (vor allem für Kenner der Bücher wie mich :D), eine wunderschöne neue Umgebung und viele coole neue (und alte) Gegner. Blood and Wine hätte ich auch ohne Zögern als einzelnes Spiel gekauft! Noch nie war ich bei einer Reihe so traurig, dass sie vorbei ist.

Sarakin: Das einzige Spiel beziehungsweise Add-On auf meiner Liste, das ich nicht selbst gespielt habe. Aber unter Androhung von Liebes- und Nahrungsentzug meiner besseren Hälfte hab ich es dann doch mit drauf genommen. Soll wohl auch ganz gut sein. ;)

vool: Nach wie vor die stimmigste, detaillierteste, und lebendigste virtuelle Spielwelt, die ich kenne.

catabombs: Das beste Spiel der letzten Jahre erhält ein mehr als gebührendes, letztes Add-On. Und was für eins. Von den neuen/alten Charakteren über das märchenhafte Setting bis zu den letzten Minuten im Spiel: Hier stimmt einfach alles. Ein würdiger Abschied von unserm liebsten Hexer, der durch das Wissen über Geralts verbleib auf seinem Weingut noch herzlicher wird. Danke, CD Projekt Red.

Sadako: Ein Add-On mit der Qualität eines Vollpreisspiels. Ein Jahr voller Remaster und für mich bisher nur wenige Must-Have-Titel. Daher auch diesmal wieder CD Projekts Meisterwerk.

MarvelousMartin: Eine fantastische Zusammenfassung einer legendären Saga. Mit Blood and Wine haucht CD Projekt Red einigen weiteren liebenswerten Charakteren aus der Feder von Sapkowski in der Spielwelt von The Witcher ihr verdientes Leben ein. Ganz nebenbei sieht es auch noch unglaublich gut aus.

Asgar: Was für ein geniales Ende einer der besten Rollenspielreihen überhaupt. Ich habe auch alle Bücher gelesen, aber ich finde das Game-Ende tatsächlich besser als das originale, kanonische Ende. Dazu bringt dieses Add-On tatsächlich noch verbesserte Grafik, mehr Abwechslung durch klasse Bosskämpfe und ein tolles Setting mit. Auch wenn es „nur" ein Add-On ist, für mich das verdiente Spiel des Jahres.

DamianBlake: Bei Geralt kann man einfach nichts falsch machen. Als Fan der Bücher hab ich mich zudem wie ein Schneekönig gefreut, alte Bekannte wie Regis oder Anarietta wiederzutreffen. Hearts of Stone mag ein doch eindrücklicherer DLC sein, trotzdem lohnt sich jeder Ausflug ins Witcher-Universum mehr als man sagen kann! Danke, Andrzej Sapkowski und CD Projekt Red für einige der besten Geschichten, die ich je in einem Game erleben durfte.

Lormok: Ein Hammer von einem Add-On. Es bringt gleichermaßen die Geschichte um Geralt von Riva an ein glaubwürdiges und emotionales Ende (Der letzte Block von ihm passt einfach hervorragend), schafft es aber auch, mit die besten Quests aus der gesamten Spielreihe einzubauen (Plötze und das Geisterpferd).

calmar81: Ja, ich weiß... Kein Vollpreistitel. Aber verdammt noch mal, wieso bekommen die meisten Spieleentwickler nicht annähernd solch eine Qualität in einem Vollpreisspiel unter? Ich danke den Entwicklern an dieser Stelle ausdrücklich für unzählige Stunden mit dem Witcher. Einfach phänomenal gut.

Kaufhauszombie: Besser und umfangreicher als so manches Vollpreisspiel und mein absolutes RPG-Highlight dieses Jahr.

Radwinter: Mir widerstrebt es eigentlich, einen DLC als vollwertiges Spiel zu betrachten. Der Aufwand, den sich CD Projekt Red hier gemacht hat, ist allerdings immens. Mehr vom Bewährten (Gwint, Rüstungen, Aufträge), verbesserte Inventarführung (gut, dass gilt für alle Versionen), zusätzliche Skillpunkte und eine sehr schöne Questline. Eigentlich mehrere sehr schöne Questlines, alte bekannte Monster, alte Freunde (für diejenigen, die die Bücher gelesen haben, ein besonderer Leckerbissen...). Fassen wir kurz zusammen: MEHR VON ALLEM. UND BESSER! Tatsächlich gibt es dafür von mir einen Vertrauensvorschuss für Cyberpunk 2077.

VeriteGolem: Besser als jedes Vollpreis-RPG der letzten Jahre, abgesehen vom Witcher selbst.

InFlames99: Was soll man zum Witcher noch sagen? Das Add-On (nicht DLC!) erweitert das beste Rollenspiel nochmal um sinnvolle Neuerungen. Das Weingut, die neuen Rüstungs-Sets und vor allem die dynamischen Quests zeigen, dass CDP es einfach drauf hat. Deshalb freue ich mich auf alles, was von den Jungs aus Polen noch kommt. Meine Nummer 1 des Jahres.

Nerdrage: Startet unglaublich stark, schwächelt dann leider etwas und wirklich mitreißend wird die Welt dann auch nicht mehr. Nicht so gut wie HoS und das Original, aber trotzdem noch ein wirklich gutes Add-On.

Kasoi: Ich liebe The Witcher, habe alle Bücher gelesen, Spiele gespielt und muss sagen, dass mir das letzte Add-On sehr gut gefallen hat. Man hat typischerweise tolle Dialoge, tolle Geschichten und tolle Charaktere. Das Aufbauen des eigenen Hauses macht Spaß und allgemein hatte ich das ganze Add-On lang das Gefühl eines Abschlusses. Eine letzte Reise mit Geralt und ein fröhliches, befriedigendes Ende einer jahrzehntelangen Saga. Ich werde diese Welt und deren Charaktere vermissen!

lion192: 400 Stunden in The Witcher 3 verbracht zu haben, sagt doch schon alles über das Spiel aus! Mit Blood and Wine haben sie Geralt würdevoll in Rente geschickt, sehr tolles Add-On mit herrlich düsterer, genialer Story und ein schönes wiedersehen mit einem alten „Freund". Sehr gelungener Schluss!

Fury77: Zum Witcher braucht man ja nicht mehr viele Worte zu verlieren. Auch dieser DLC war eine absolute Granate. Wenn man dazu noch die Spielzeit des DLCs nimmt. Einfach Top. Wenn schon DLC, dann bitte so. Hut ab, CD Projekt.

Helvete: Grandioses Finale einer grandiosen Reise. Eine kunterbunte und doch düstere Ecke der Welt mit einem höchst verdienten Ende für Geralt. Musste mir doch glatt eine Träne verdrücken beim Abspann.

Altheim: Die erste Erweiterung (mal abgesehen von Hearts & Stone), die ich mir je gekauft habe. Dabei könnte Blood and Wine schon beinahe als eigenständiges Spiel durchgehen. CD Projekt zeigt allen „Lass uns schnell nochmal Geld machen, bevor der nächste Teil rauskommt"-DLCs den Stinkefinger und beendet eines der besten Rollenspiele aller Zeiten mit einem Paukenschlag. Ich verneige mich hiermit vor CD Projekt mindestens ebenso elegant wie Geralt vor Kaiser Emhyr.

coxi: Wie viele hundert Stunden ich in Witcher 3 verbracht habe, will ich gar nicht wissen. Blood and Wine hat mich in meinem Urlaub die Nächte „gekostet". Das ist für mich nicht bloß ein Add-On, das hatte mehr Content als viele eigenständige Spiele. Ich hab es bis zum letzten Ende ausgereizt. Und wieso ist Gwent kein eigener Eintrag? :-) Allein DAFÜR ist es bei mir Platz 1. Es passt einfach alles: Atmosphäre, Story, Umfang , Nebenmissionen... Witcher 3 ist einfach ein Meisterwerk.

housewife: Zusammen mit Uncharted sind die Erlebnisse des Hexers wohl die tollsten Geschichten, die man als Spieler momentan erleben kann.

BathiBoi: Dazu muss ich nicht viel sagen. Der beste DLC aller Zeiten. Ein Umfang, wie ihn 75 Prozent der Vollpreistitel nicht bieten. Geralt ist und bleibt der Beste. Auch dieses Jahr. Grandiose Leistung, CD Projekt.

Fy: Wenn ein Add-On Platz 1 belegt, war es kein gutes Jahr - oder das Add-On einfach fantastisch! Toussaint war eine der weinlaunigsten Erkundigen der letzten Jahre. Mehr Story, mehr Geralt, mehr Plötze, mehr Gwent und dazu eine eigene Hexer-Bude. Ende der Wunschliste - danke, CDPR!

tingeltangeltom: Was für ein episches Feuerwerk! Besser als die meisten Filme. Danke, CD Projekt, für mehr als 200 wundervolle Stunden beste Unterhaltung.

1. Uncharted 4: A Thief's End

(Entwickler / Publisher) - Uncharted 4: A Thief's End Test

Martin: Nach Teil 3 hätte ich es nicht mehr geglaubt. Nicht so. Uncharted 4 gelingt es, mit den eigentlich überkommenen Mitteln eines eher überdurchschnittlichen Shooters - Tomb Raider kann das mittlerweile viel besser - und so gekripteter wie gut sichtbar markierter Wege ein Abenteuer zu entfalten, wie es die Spielewelt nur selten sieht. Alles ist nicht nur überlebensgroß, es wird auch so inszeniert. Es schafft sogar, eine coole Piratengeschichte zu erzählen, in einer Zeit, wo man bei dem Thema eigentlich sonst nur Reißaus nehmen kann. Der eigentliche Trick ist aber nicht die große Kulisse, sondern das kleine Drama der Figuren vor ihr, denn beides zusammen ist hier mehr als die reine Summe der Teile. Und alles führt zu einem Ende, wie es sich eine solche Serie, von der es in der Größe ja nicht so viele gibt, eigentlich immer verdient hat, aber so gut wie nie bekommt. Hier passte alles bis zur letzten Sekunde und während Naughty Dog sich mit den Credits verneigt, bevor sie an einer neuen Serienlegende feilen, findet man sich vor der Couch die verdiente Standing Ovation geben.

Benjamin: Teil 3 und 4 fehlen mir noch. Ich glaube, es wäre am besten, wenn ich die Reihe einfach nochmal ganz von vorne spiele. Ob das eins meiner Spielziele für 2017 sein sollte? Hm, mal sehen.

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Alex: Nicht nur der Hauptcharakter hat für mich ein paar Falten mehr, auch das eigentliche Konzept von Naughty Dogs bekanntester Reihe. Insofern ist es mehr als nur O.k. und nicht weiter verwunderlich, dass die Kalifornier sie mit dem vierten Teil so stimmig und gewissermaßen auch endgültig zu einem Ende brachten. Haben sie gut gemacht. Gratulation!

Sebastian: Nicht ganz so auf Dampfhammerinszenierung geeicht wie der zweite Teil, als dessen Best-of sich Uncharted 4 an mancher Stelle begreifen lässt. Mag sein, aber auf einem abseits von Naughty Dog selten erreichten Niveau. Das Studio findet einen fantastischen Abschied mit einem Epilog, der uns als Spielern und Drake als Abenteurer das letzte bisschen verbliebenen Wind aus den Segeln nimmt. Man fühlt sich wie beim Tuckern in den Zielhafen, nach einer unglaublichen Odyssee, die sich so schnell und vor allem in der technischen Reife sicher nicht wiederholen lässt.

Markus: Das Ergebnis ist wohl ziemlich eindeutig und auch nicht wirklich überraschend. Naughty Dog hat mit Uncharted 4 ein Meisterstück abgeliefert und dafür verdient den Sieg errungen. Glückwunsch. Auch nachträglich an alle, bei denen das Spiel unterm Weihnachtsbaum lag und die damit ihren Spaß haben/hatten.

gott777: Grafisch toll, erzähltechnisch gut, Setting naja. Eigentlich Platz 2 (wer bitte soll denn den Landwirtschafts-Simulator auch schlagen können!), aber weil es nicht mythisch und rätselhaft genug war gibt es ein paar Abzüge in der Endnote.

bLZ_king: Einfach ein genialer Abschluss einer großartigen Saga. Da passt einfach alles: Grafik, Gameplay, Atmosphäre! Besonders hervorzuheben ist das letzte Kapitel! Schöner kann man ein Spiel nicht enden lassen! Meine klare Nummer 1!

jdeshadaim: Es mag gameplaytechnisch kein Meilenstein gewesen sein, auch die Geschichte ist an sich nichts Neues. Doch selten wurde eine Geschichte so gut erzählt und inszeniert. Nicht nur durch die Technik konnten Emotionen gut vermittelt werden. Auch spielerisch hat das gut geklappt. Allein die Nostalgie, die im Prolog auf dem Dachboden ankam, sucht ihresgleichen. Allerdings zeigt dies, wie abhängig Uncharted 4 von seinem bisherigen Vermächtnis ist, aber auch, wie gut man damit umzugehen weiß. Nebenbei war es auch noch das am schönsten anzuschauende Spiel.

worlds_end: Weil es Nathan besser als Indiana Jones gemacht hat und sich gelungen verabschiedet hat. Naughty Dog hat mit Teil 4 für mich einen gelungenen Abschluss gefunden, der mich den beliebig wirkenden dritten Teil völlig vergessen lässt. Grafik, Gameplay, Story - einfach alles hat hier auf den Punkt gestimmt.

Sarakin: Ohne Frage für mich das Spiel des Jahres. Auch unabhängig davon, dass es das einzige neue Spiel in diesem Jahr ist, das ich durchgespielt habe. Naughty Dog macht hier alles richtig. Gute, witzige Dialoge, tolle Landschaften, spannende Kletter- und Ballerstellen und insgesamt ein befriedigender (bisheriger) Abschluss der Uncharted-Saga.

MarvelousMartin: Naughty Dog hat es wieder getan. Grandiose Grafik, flüssiges Gameplay und eine Story wie aus einem guten 80iger-Jahre-Actionfilm. Vor allem die gezeigte Beziehung zwischen Nathen Drake und Elena Drake und das Ende haben mich begeistert. Ich freue mich auf das gerade vorgestellte Add-On.

Asgar: Die neue Grafik-Referenz. Vor allem bei der Vegetation und den Gesichtern habe ich bisher noch nichts Besseres gesehen. Dazu kommt, dass die Story dank Straley und Druckman die mit Abstand beste der Reihe geworden ist. Ein absolut würdiges Finale und mein verdienter zweiter Platz. Danke, Naughty Dog.

DamianBlake: Wie immer großartig geschrieben, sozusagen der Witcher unter den Action-Adventures. Die letzte Location wurde meiner Meinung nach ein bisschen arg überbeansprucht (Menge der Kapitel und Zeit die man da zubringt, auch wenn die Stadt selbst der Wahnsinn ist). Aber während des stimmigen Epilogs wurde mir bewusst, wie gern ich Nathan, Elena und ihre Truppe habe! Somit wünsche ich Nate einen überaus wohlverdienten Ruhestand, vielleicht kann er ja mal mit Geralt einen heben gehen...

Royal_Guinness: Als Fan der Reihe war der vierte Teil einfach ein großartiger Abschluss. Vielleicht nicht für die Reihe, jedoch für den mittlerweile alte Haudegen Nathan Drake.

Bongstar: Hab es auf dem Beamer gespielt. Extra lichtdichte Rollos gekauft, um die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling auch ja draußen zu halten. War wie ein Film. Einfach perfekt. Perfekter Anfang, perfektes Finale und ein grandioser Prolog. Wie jeder Teil: Spiel des Jahres.

calmar81: Tja, was soll ich sagen... Ich liebe die Geschichten und Charaktere von Naughty Dog. Es ist (bis auf die selbstverständlich völlig übertriebenen Actionsequenzen) einfach nachvollziehbar, was da geschieht und was erzählt wird. Man kann sich in die Charaktere hineinversetzen. Einfach mitreißend!

denissulovic1: Hallo?????? Das Spiel ist PLATZ 3 der bestbewerteten Spiele, die jemals existiert haben!

Nelphi: Super inszeniertes Action-Adventure mit richtig tollem Storyverlauf! Man konnte wieder einmal eine feste Bindung mit allen Charakteren eingehen und es gab eine für mich unerwartete Wendung am Schluss! Und nun freue ich mich auf den Story-DLC.

Kasoi: Ich mag Uncharted 4. Es gibt einem das Gefühl einer Reise zu einem unbekannten Ort und es ist größtenteils ein relativ ruhiges Spiel, bei dem man auch viel erkundet. Aber es gibt ein ganz ganz großes Problem: Das Pacing. Ich habe für das Spiel annähernd 20 Stunden gebraucht. Zu oft habe ich mir während des Spiels gedacht: „Wann geht es endlich mit der Geschichte weiter? Erkunden ist ja schön und gut, aber wo bleibt die Action?" Zehn Stunden hätten absolut gereicht. Trotzdem liebe ich die Schauspieler, besonders Elena wird genial gespielt. Und das Ende des Spiels ist ein wirklich toller Abschluss. Was bleibt, ist ein schönes Spiel mit einem wirklich tollen Ende, das aber für mich persönlich zu wenig Uncharted beinhaltet und zu viel The Last of Us. Mein Lieblingsteil bleibt weiterhin der zweite (aber seien wir mal ganz ehrlich: Kann man Among Thieves überhaupt toppen?).

macone: Alle Qualitäten der Vorgänger minus die nervigen Dinge wie die übersinnlichen Wesen, die gegen Ende immer als Gegner aufgetaucht sind. Dazu schöne Rückblenden auf Nates Kindheit und ein wunderschönes Happy End. Da stört es auch nicht, dass die Rätsel kinderleicht sind und der Held eine komplette Söldnerarmee tötet.

lion192: Es geht einfach nichts über die Uncharted-Reihe, diese tollen, sympathischen Charaktere, die Naughty Dog da erschaffen hat, und diese epischen Abenteuergeschichten - jedes Mal auf´s Neue ein Hochgenuss! So auch der vierte und letzte Teil, was war das für eine geile Reise mit Nate, Sully & Co. Da brat mir doch einer nen Storch, wenn das nicht das beste Spiel 2016 war! ;)

torhal: Der beste Teil der Serie. Vor allem, weil diesmal die mystischen Elemente zurückgefahren wurden und eine humanere Story erzählt wurde, konnte mich das Spiel mehr mitreißen als die ohnehin schon grandiosen Vorgänger (naja, bis auf Teil 1 - der war „nur" gut). Ach ja, Nathan ist weiterhin ein Sprücheklopfender Soziopath!

--shady--: Würdiger Abschluss der Uncharted-Reihe! Naughty Dog hat es einfach drauf, auch wenn Teil 2 weiter mein Favorit der Reihe bleibt! Der Epilog ist einfach göttlich und das ganze Game ist Fanservice pur. Und dann diese Grafik... Ein Träumchen!

Fury77: Würdiger Abschluss der Drake-Reihe. Top Grafik, tolle Locations, klasse Action, hervorragende Charaktere. Also alles, wofür Naughty Dog steht, hat auch UC 4. Hat mich aber nicht mehr so gefesselt wie noch die ersten drei Teile.

Majesty: Hammer Game! Einziges Problem: The Last of Us ist drei Jahre älter und klar das noch bessere Spiel für mich... Ändert natürlich nix an der Tatsache, dass Naughty Dog derzeit in seiner ganz eigenen Liga spielt, wenn es um genial designte, erzählerisch starke Action-Adventures geht...

Hippiekiller: Gewohnt gute Hausmannskost aus dem Hause Naugthy Dog. Die Kinnladen von mir und meiner Frau hingen alleine schon wegen der Grafik auf dem Wohnzimmertisch. Gemischt mit einer fesselnden Story und guter Action weiß dieser Goldschatz in (fast) allen Belangen zu überzeugen, wenn´s nur nicht so kurz gewesen wäre...

housewife: Zwei Tage lang war ich schlecht gelaunt, als es vorbei war. Selten habe ich einem Spiel oder einem Buch oder Film so lange nachgehangen. Das muss schon was heißen. Gott sei Dank gibt es bald eine neue - kleine - Uncharted-Geschichte. Ich habe noch lange nicht genug von Nathan, Sully und den anderen. Aber wahrscheinlich ist es von Naughty Dog sehr weise, jetzt aufzuhören.

m_coaster: Einstieg wunderbar! Was für eine Hommage an die alten Teile! Was für eine Stimmung. Dann kam der Bruder und so wie er in Drakes Leben brach, stand er für mich für einen verkorksten Mittelteil. Ein nerviger Typ, eine uncharmante, viel zu langwierige Schatzsuche mit blöden Gegenspielern und Drama aus der unkreativen Hollywood-Kiste. Außer krank gute Grafik nix gewesen. Der Abschluss und der Epilog hingegen waren dann wieder Oberklasse. Nur Platz 5 für mich.

Fy: Fix vor Release Teil 1 bis 3 nachgeholt, dadurch setzte leichte Übersättigung ein. Aber die schiere technische Pracht und der überbordend sympathische Nathan Drake sorgten für ausreichend Spaß, damit es das Spiel, mangels Zeit zum Nachholen der November- und Dezember-Highlights, in meine Top 5 schafft.

gigsen: Ein neues Uncharted. Pflicht für jeden PSler. Ja, was soll ich sagen? Ähnlich wie bei Gears auf der Xbox war ich nie der riesige Uncharted-Fan, aber in Sachen Inszenierung machten die Naughtys einfach einen unglaublichen Job und deswegen ist das Spiel auch in meiner Liste.

Haku_: Ein würdiges Ende für einen der großen Videospielhelden unserer Zeit. Auch wenn ich nicht der größte Fan von Sam bin, und mir den Konflikt zwischen Passion, „gemachter" Familie und angeborener Familie noch etwas stärker herausgearbeitet gewünscht hätte, ist die Erzählung für ein Uncharted erstaunlich erwachsen, ohne dabei seinen Abenteuercharme zu verlieren. Die Figuren sind liebenswert wie eh und je, fantastisch gespielt noch dazu (Nolan North und Troy Baker, braucht man mehr?). Auch spielerisch hat man hier wohl den größten Sprung in der Serie gemacht, ich würde gar behaupten, dass die Schießereien zum ersten Mal nie einen Frustpunkt erreichen. Und die Optik ist sowieso zum Niederknien. Was Naughty Dog hier aus der PS4 rausholt, ist auch Monate später nicht weniger beeindruckend. Für mich das Spiel des Jahres, weil es eine Mischung aus cineastischer Inszenierung, guter Geschichte, liebevollen Charakteren, spaßigem Gameplay und wunderbarer Optik (Grafik & Art-Design) erreichen konnte, wie es kein zweites Spiel in diesem Jahr geschafft hat. Chapeau, Naughty Dog, und tschüss Nathan Drake.

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