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Pokémon Go - Zapdos finden und fangen: So kontert ihr den Raid-Vogel

Alle Infos zum Schwierigkeitsgrad, der Fangchance, den besten Konter-Pokémon und den nötigen Buddy-KM.

Gut Ding will Weile haben - dachte sich auch Niantic und ließ Pokémon-Go-Spieler über ein Jahr zappeln, bis die ersten legendären Pokémon im Mobile-Game verfügbar waren. Der Startschuss fiel während des Chicago-Events am 22. Juli 2017. Seither fügen die Entwickler in regelmäßigen Abständen weitere besonders seltene Taschenmonster hinzu. Der Elektrovogel Zapdos ist eines davon und kann wie seine gefiederten Kollegen Lugia, Arktos und Lavados als schwerer Stufe-5-Raid-Boss aus einem dunklen Ei schlüpfen.

Anders als speziell Arktos und Lugia, die den Reigen der legendären Monster eröffneten, ist Zapdos jedoch vergleichsweise leicht zu bezwingen (zumindest gemessen an einem Stufe-5-Boss). Bereits kurz nachdem die ersten Exemplare auftauchten, machten Berichte über kleine Trainergrüppchen die Runde, die den Vogel sogar zu dritt in die Knie zwangen. Natürlich geht das nur, wenn man sich entsprechend auf den Kampf vorbereitet und mit den richtigen Pokemon und Fähigkeiten antritt. Genau bei diesem Thema soll euch diese Seite Hilfestellung leisten.

Pokemon_Go_Zapdos

Am Grundkonzept eines Raids ändert sich bei der Jagd nach Zapdos zwar nichts. Ihr solltet euch allerdings auf einen außerordentlich anspruchsvollen Kampf einstellen, denn eines ist sicher: Das Pokémon wird sicher nicht freiwillig in einen Pokéball klettern - dafür ist schon einiges an "Überzeugungsarbeit" nötig. Nicht umsonst warnte Entwickler Niantic vorab alle Trainer, es handele sich bei legendären Pokémon um die schwersten aller Raid-Bosse. Wie die Erfahrungen der letzten Wochen zeigten, haben sie nicht gelogen (bis auf eine Ausnahme, aber darauf kommen wir weiter unten noch zu sprechen).

Das sollte euch jedoch nicht entmutigen. Der bevorstehende Kampf verspricht zwar knackig, aber nicht unmöglich zu werden. Mit der richtigen Vorbereitung könnt ihr den Raid erfolgreich abschließen und eurem Pokédex einen äußerst seltenen Eintrag hinzufügen. Um euch dabei so gut es geht zu helfen, haben wir auf dieser Seite alle relevanten Informationen zum Elektro-Pokémon zusammengetragen. Nachfolgend findet ihr Wissenswertes über den Schwierigkeitsgrad, die Fangchance sowie die benötigten Kumpel-Kilometer. Natürlich erfahrt ihr ebenfalls, welche Pokémon besonders gut für den Kampf gegen Zapdos geeignet sind.

Wie schwer ist Zapdos als Raid-Boss?

Auf dem Papier ist Zapdos mit 42.691 WP, spielt also in der gleichen Liga wie Lugia. Dass die Wettkampfpunkte aber nur eine begrenzte Aussagekraft besitzen, zeigte zuletzt Lavados: Nach den äußerst anspruchsvollen Kämpfen gegen Lugia und Arktos stellte sich der Lavados-Raid als vergleichsweise einfach heraus - trotz der knapp 42.000 WP des Feuervogels. Der Grund dafür findet sich in der Typenkombination des Feuervogels (Feuer und Flug), gegen die zahlreiche Taschenmonster einen Angriffsbonus besitzen. Im Fall von Zapdos dürfte die Auswahl der geeigneten Kämpfer wieder schwieriger werden. So oder so: Versucht unbedingt, als Teil einer möglichst voll besetzten Raid-Gruppe in die Schlacht zu ziehen, um eure Chancen zu steigern.

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Zapdos kontern: Welche Pokémon, Typen und Attacken (Movesets) sind effektiv?

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Zapdos vereint die Elemente Elektro und Flug. Diese Kombination zweier eigentlich gegensätzlicher Elemente grenzt die Auswahl der effektiven Attacken stark ein: lediglich Angriffe des Typs Eis und Gestein richten großen Schaden an. Damit bietet euch Zapdos von allen legendären Pokémon bislang am wenigsten Angriffsfläche.

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Achtet zudem darauf, Kämpfer in den Ring zu schicken, die den Elektro-Attacken des Raid-Bosses trotzen. Das sind primär Monster des Typs Drache, Elektro, Boden und Pflanze. Wie ihr seht, gibt es allerdings keine universelle Klasse mit starken Offensiv- und Defensivvorteilen. Daher ist es keine schlechte Idee, auf defensivstarke Pokémon zu setzen, die jedoch über Eis- oder Gestein-Attacken verfügen. Auf diese Weise vereint ihr das beste zweier Welten.

Nachfolgend findet ihr eine Übersicht aller Pokémon, deren Angriffs- und Verteidigungsfähigkeiten besonders gut gegen Zapdos geeignet sind.

  • Geowaz
    Typ: Gestein/Boden
    Schnelle Attacke: Steinwurf
    Sturmattacke: Steinkante
  • Despotar
    Typ: Gestein/Unlicht
    Schnelle Attacke: Biss
    Sturmattacke: Knirscher oder Steinkante
  • Dragoran
    Typ: Drache/Flug
    Schnelle Attacke: Feuerodem
    Sturmattacke: Wutanfall
  • Rizeros
    Typ: Boden/Gestein
    Schnelle Attacke: Lehmschelle
    Sturmattacke: Steinkante
  • Rossana
    Typ: Eis/Psycho
    Schnelle Attacke: Eisodem
    Sturmattacke: Lawine
  • Keifel
    Typ: Eis/Boden
    Schnelle Attacke: Eissplitter
    Sturmattacke: Lawine

Befindet sich keines der obigen Pokémon in eurer Sammlung, könnt ihr auch auf die folgenden Monster ausweichen. Beachtet aber, dass diese eben nur die zweite Wahl darstellen und gegenüber der A-Riege weniger für den Raid-Kampf geeignet sind. Trotzdem: Mit Geduld und Spucke solltet ihr Zapdos auch mit diesen Kämpfern kleinkriegen.

  • Aerodactyl
    Typ: Gestein/Flug
    Schnelle Attacke: Biss
    Sturmattacke: Antik-Kraft
  • Relaxo
    Typ: Normal
    Schnelle Attacke: Schlecker
    Sturmattacke: Hyperstrahl
  • Heiteira
    Typ: Normal
    Schnelle Attacke: Pfund
    Sturmattacke: Hyperstrahl
  • Psiana
    Typ: Psycho
    Schnelle Attacke: Konfusion
    Sturmattacke: Seher
  • Ursaring
    Typ: Normal
    Schnelle Attacke: Metallklaure
    Sturmattacke: Hyperstrahl
  • Kokowei
    Typ: Pflanze/Psycho
    Schnelle Attacke: Konfusion
    Sturmattacke: Psychokinese

Immer noch kein Treffer dabei? Gut, letzter Versuch: Mit diesen wackeren Kollegen könnte es ebenfalls klappen. Sie sind jedoch nur noch gerade so für den Raid geeignet, weshalb ihr euch ordentlich reinhängen solltet.

  • Flamara
    Typ: Feuer
    Schnelle Attacke: Feuerwirbel
    Sturmattacke: Hitzekoller
  • Arkani
    Typ: Feuer
    Schnelle Attacke: Feuerzahn
    Sturmattacke: Feuersturm
  • Magcargo
    Typ: Feuer/Gestein
    Schnelle Attacke: Steinwurf
    Sturmattacke: Steinkante
  • Mogelbaum
    Typ: Gestein
    Schnelle Attacke: Steinwurf
    Sturmattacke: Steinkante
  • Stahlos
    Typ: Stahl/Boden
    Schnelle Attacke: Eisenschweif
    Sturmattacke: Rammboss
  • Sleimok
    Typ: Gift
    Schnelle Attacke: Gifthieb
    Sturmattacke: Mülltreffer

Zapdos fangen - so erhöht ihr eure Chance

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Ihr habt den Kampf zu eurem Gunsten entschieden? Glückwunsch, keine schlechte Leistung! Noch fehlt allerdings ein entscheidender Schritt zum finalen "Puh, endlich geschafft"-Seufzer: Habt ihr genug auf Zapdos eingedroschen, müsst ihr den widerspenstigen Kerl fangen. Dieser Schritt unterscheidet sich allerdings nicht von einem gewöhnlichen Raid-Kampf. Ihr erhaltet also auch hier am Ende der Auseinandersetzung spezielle Pokébälle, die nur für das besiegte Taschenmonster verwendet werden können.

Auch eine weitere Grundregel bleibt unangetastet: Werft eurem Gegenüber möglichst viele Beeren an den Kopf, um euch den Fangprozess zu erleichtern. Aufgrund der mickrigen Fangquote könnt ihr ohnehin jede Hilfe gebrauchen: Diese liegt nämlich gerade einmal bei schmalen 3%. Kurz nach Einführung der legendären Pokémon mussten sich Trainer sogar mit 2% begnügen. Inzwischen hat Entwickler Niantic allerdings auf die Kritik der Fans reagiert und eure Chance um einen Prozentpunkt erhöht. Immerhin. Man nimmt, was man kriegen kann. Habt ihr Zapdos schließlich trotz der widrigen Umstände gefangen, landet der Vogel mit maximal 1.660 WP in eurem Pokédex.

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Zapdos als Buddy: Benötigte Bonbon-Distanz für das legendäre Kumpel-Pokémon

Habt ihr es tatsächlich fertig gebracht, Zapdos im Kampf niederzuringen und in einen Pokéball zu sperren (wir ziehen unseren Hut), könnt ihr den legendären Vogel zu eurem Buddy-Pokémon ernennen. Überlegt euch diese Entscheidung aber lieber zweimal, denn so verlockend die Bonbons auch sein mögen: Die Laufdistanz aller legendärer Pokémon beträgt sportliche 20 Kilometer. Anders als vor ihrer Einführung angenommen, fallen diese Taschenmonster also nicht in die 5-Kilometer-Kategorie. Stattdessen führte Niantic einfach eine neue ein - und vervierfachte damit mal eben die bislang höchste Laufdistanz. Ihr müsst selbst wissen, ob es euch die Mühe wert ist.

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