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Pokémon Go - Ho-Oh fangen: So kontert ihr das legendäre Flug-Pokémon in Raids

Von den besten Konter-Pokémon bis zur Fangchance - alles, was ihr wissen müsst.

Nun ist es endlich soweit, Ho-Oh - das legendäre Feuer-/Flug-Pokémon und Anführer des "Trios der legendären Raubkatzen" (Suicune, Entei und Raikou) - ist schließlich in Pokémon Go verfügbar. Sicher wollt ihr es so schnell wie möglich in eure Sammlung aufnehmen, daher verraten wir euch auf dieser Seite alles Wichtige über den lange erwarteten Vogel.

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Den Anfang machen wir gleich einmal mit einer guten Nachricht: Ho-Oh ist kein EX-Raidboss, sondern ein ganz "normaler" legendärer Raidboss wie Arktos, Lavados, Lugia und Konsorten. Ihr könnt also jederzeit und ohne spezielle Voraussetzung den Kampf aufnehmen, wenn der Vogel auf der Karte erscheint.

Nachdem das geklärt ist, hier eine kurze Übersicht über das, was ihr auf der Seite erfahrt. Das Wichtigste kommt natürlich zuerst: Der Zeitraum, in dem ihr die Möglichkeit habt, Ho-Oh hierzulande zu fangen. In diesem Zusammenhang geben wir euch auch gleich alle Infos zur Stärke des legendären Pokémon zur Hand und verraten euch, welche Schwächen Ho-Oh hat.

Des Weiteren stellen wir euch eine Reihe der geeignetsten Konter-Pokémon und die effektivsten Attacken für den Kampf gegen den legendären Vogel vor. Zum Schluss findet ihr noch die Angaben zur Fangchance sowie Tipps, mit denen ihr eurem Glück etwas auf die Sprünge helfen könnt. Außerdem erfahrt ihr, mit wie vielen WP Ho-Oh als gefangenes Pokémon in eure Sammlung wandert und wie viele Buddy-Kilometer ihr mit ihm zurücklegen müsst.

Wann ist Ho-Oh verfügbar?

Auch wenn Ho-Oh eigentlich der Anführer des "Trio der Legendären Bestien" ist, nimmt er nicht an der monatlich wechselnden Rotation von Raikou, Entei und Suicune teil. Stattdessen ist es eine Art zusätzliche Belohnung für alle Trainer aufgrund des sehr erfolgreich verlaufenen Fangwettbewerbs. Niantic hat verlauten lassen, dass Ho-Oh bis zum 14. Dezember 2017 (22:00 Uhr) verfügbar sein wird. Wann und wie es danach wieder fangbar werden soll, ist noch nicht bekannt.

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Wie schwer ist Ho-Oh als Raid-Boss?

Ho-Oh hat 48.276 WP und ordnet sich damit in der Rangliste direkt hinter Spitzenreiter Mewtu (49.430 WP) ein. Zudem ist es ein Zwei-Typen-Pokémon, was die Auswahl an geeigneten Kämpfern etwas schwieriger gestaltet. Noch schwerer wiegt allerdings die Tatsache, dass es fünf Attacken unterschiedlicher Typen besitzt, was eine effektive Verteidigung kaum möglich macht.

Mit mindestens fünf bis acht Trainern sollte Ho-Oh machbar sein, allerdings ist es dann unerlässlich, dass jeder Trainer die bestmöglichen Pokémon mit in den Kampf bringt und gezielt die Schwächen des Vogels ausnutzt. Auch das Ausweichen der gefährlicheren Attacken spielt dann eine Rolle. Mit mehr Trainern wird der Kampf natürlich deutlich einfacher.

Ho-Oh kontern: Welche Pokémon, Typen und Attacken (Movesets) sind effektiv?

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Die gute Nachricht an diesem Punkt lautet: Ho-Ohs Typ ist identisch mit Lavados. Die meisten Lavados-Konter-Pokémon funktionieren daher auch bei Ho-Oh recht gut. Allerdings hat Ho-Oh viele verschiedene Angriffs-Typen im Repertoire, die auch gegen einige Lavados-Konter effektiv sind. Entweder verzichtet ihr daher auf die entsprechenden Monster, oder ihr müsst darauf achten, der Attacke auszuweichen.

Ho-Ohs Typen sind Feuer und Flug. Das macht es doppelt anfällig für Angriffe des Typs Gestein (196% Schaden). Doch auch Angriffe des Typs Wasser (140% Schaden) und Elektro (140% Schaden) erweisen sich als effektiv. Durchforstet euren Pokédex deshalb nach Monstern, deren Offensivfähigkeiten sich hauptsächlich aus diesen Elementen zusammensetzen.

Die besten Kämpfer gegen Ho-Oh haben nicht nur Boden-Attacken, sondern weisen auch eine möglichst hohe Verteidigung gegen seine Angriffe auf. Und an diesem Punkt sind wir beim Grund von Ho-Ohs relativ hohem Schwierigkeitsgrad, denn die fünf Attacken des Vogels entsprechen allesamt unterschiedlichen Typen: Stahlflügel (Stahl), Sondersensor (Psycho), Sturzflug (Flug), Solarstrahl (Pflanze), Feuersturm (Feuer).

Monster, die gegen alle diese Typen gewappnet sind, gibt quasi so gut wie gar nicht. Ihr müsst daher in den sauren Apfel beißen und darauf achten, den gefährlichen Angriffen auszuweichen. Nachfolgend eine Übersicht jener Pokémon, die aufgrund ihrer Angriffs- und Verteidigungsfähigkeiten besonders für den Kampf gegen Ho-Oh gewappnet sind.

  • Geowaz
    Typ: Gestein/Boden
    Schnelle Attacke: Steinwurf
    Sturmattacke: Steinkante oder Felswurf
  • Amoroso
    Typ: Gestein/Wasser
    Schnelle Attacke: Steinwurf oder Aquaknarre
    Sturmattacke: Steinhagel, Felswurf, Hydropumpe
  • Raikou
    Typ: Elektro
    Schnelle Attacke: Donnerschock oder Voltwechsel
    Sturmattacke: Stromstoß oder Donnerblitz
  • Zapdos
    Typ: Elektro/Flug
    Schnelle Attacke: Ladestrahl
    Sturmattacke: Donnerblitz oder Blitzkanone

Habt ihr keinen der obigen Kandidaten zur Auswahl, könnt ihr auch auf die nachfolgenden Kämpfer zurückgreifen. Sie sind zwar nur die zweite Wahl und gegen bestimmte Attacken von Ho-Oh anfällig, dennoch sind sie insgesamt noch ganz gut genug gerüstet, um den Kampf zu bestehen. Denkt aber daran, den für sie jeweilig gefährlichen Attacken auszuweichen.

  • Dragoran
    Typ: Drache/Flug
    Schnelle Attacke: Drachenrute oder Feuerodem
    Sturmattacke: Wutanfall, Orkan oder Drachenklaue
  • Despotar
    Typ: Gestein/Unlicht
    Schnelle Attacke: Biss
    Sturmattacke: Steinkante
  • Aquana
    Typ: Wasser
    Schnelle Attacke: Aquaknarre
    Sturmattacke: Hydropumpe oder Nassschweif
  • Garados
    Typ: Wasser/Flug
    Schnelle Attacke: Drachenrute, Feuerodem oder Biss
    Sturmattacke: Hydropumpe
  • Aerodactyl
    Typ: Flug/Gestein
    Schnelle Attacke: Biss
    Sturmattacke: Antik-Kraft
  • Mogelbaum
    Typ: Flug/Gestein
    Schnelle Attacke: Steinwurf
    Sturmattacke: Steinkante oder Steinhagel

Immer noch kein Glück? Dann könnt ihr zum Auffüllen leere Teamplätze auch auf die folgenden Optionen setzen. Bedenkt aber, dass diese Auswahl häufig gegen Ho-Ohs Attacken anfällig ist und ihr daher bei den entsprechenden Attacken ausweichen müsst.

  • Kabutops
    Typ: Wasser/Gestein
    Schnelle Attacke: Lehmschuss
    Sturmattacke: Antik-Kraft
  • Magneton
    Typ: Elektro/Stahl
    Schnelle Attacke: Funkensprung oder Ladestrahl
    Sturmattacke: Blitzkanone
  • Impergator
    Typ: Wasser
    Schnelle Attacke: Aquaknarre
    Sturmattacke: Hydropumpe
  • Lanturn
    Typ: Wasser/Elektro
    Schnelle Attacke: Aquaknarre
    Sturmattacke: Hydropumpe
  • Rizeros
    Typ: Gestein/Boden
    Schnelle Attacke: Zertrümmerer
    Sturmattacke: Steinkante
  • Lapras
    Typ: Wasser/Eis
    Schnelle Attacke: Aquaknarre
    Sturmattacke: Hydropumpe
  • Seedraking
    Typ: Wasser/Drache
    Schnelle Attacke: Aquaknarre
    Sturmattacke: Hydropumpe
  • Kingler
    Typ: Wasser
    Schnelle Attacke: Blubber
    Sturmattacke: Aquawelle
  • Lahmus
    Typ: Wasser/Psycho
    Schnelle Attacke: Aquaknarre
    Sturmattacke: Aquawelle
  • Magcargo
    Typ: Feuer/Gestein
    Schnelle Attacke: Steinwurf
    Sturmattacke: Steinkante

Ho-Ohs Fangchance und WP nach dem Fangen

Wenn ihr es bis zu diesen Punkt geschafft habt, ist die schwerste Arbeit bereits erledigt. Allerdings kommt erst der wichtigste Teil, für die ihr die Anstrengungen auf euch genommen habt: Ho-Oh fangen. Leider liegt die Basis-Fangchance des legendären Pokémon bei 2%. Der Einsatz von Beeren - möglichst goldene Himmihbeeren - und ein bestmöglicher Wurf (Curveball richtig werfen) sind damit quasi Pflicht. Hier eine Übersicht über die verschiedenen Fangchancen.

Hilfsmittel Wurf-Linie Wurfqualität: Normal Wurfqualität: Klasse! Wurfqualität: Großartig! Wurfqualität: Fabelhaft! (exzelent)
Ohne Beere Gerade 2.00% 2.30% 3.00% 3.70%
Ohne Beere Curveball 3.40% 3.91% 5.10% 6.29%
Mit Himmihbeere Gerade 3.00% 3.45% 4.50% 5.55%
Mit Himmihbeere Curveball 5.10% 5.87% 6.29% 7.65%
Mit Goldener Himmihbeere Gerade 5.00% 5.75% 7.50% 9.25%
Mit Goldener Himmihbeere Curveball 8.50% 9.78% 12.75% 15.73%

Glückt euch der Fang trotz aller Umstände, findet ihr Ho-Oh mit Stufe 20 und maximal 2.222 WP (bei perfekten IV-Werten) in eurer Sammlung wieder.

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Ho-Oh als Buddy: Benötigte Bonbon-Distanz für das legendäre Kumpel-Pokémon

Habt ihr Ho-Oh einkassiert, könnt ihr es zu eurem Buddy-Pokémon zu machen. Wie bei allen anderen legendären Pokémon müsst ihr dafür einige Laufarbeit leisten. Stattliche 20 Kilometer müsst ihr für Ho-Oh abspulen, um mit einem einzigen Bonbon belohnt zu werden. Ein gutes Training für einen Marathon.

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