Alan Wake - Test
Time to rise and shine, Mr. Wake.
„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“ (Oscar Wilde)
Mit Alan Wake wurde die Welt gerade ein ganzes Stück reicher.
Aber was macht einen Horror-Thriller-Shooter, eine reine Single-Spieler-Erfahrung - und nichts anderes ist oberflächlich betrachtet Alan Wake - zu etwas so besonderem? Es ist die Liebe zum Detail, möglicherweise der nicht gerade kurzen Entwicklungszeit geschuldet, die jeden Aspekt dieses Spiels einen außergewöhnlichen Feinschliff gibt. Es ist dieser Unterschied, der ein in acht Monaten entwickeltes Sequel einer großen Serie aus einem großen Haus von etwas trennt, das eine Persönlichkeit mitbringt, die allein schon so ziemlich jeden kleineren Mangel aufwiegen würde. Nicht, dass Alan Wake davon viele hätte.
Fangen wir mit der Welt von Bright Falls an. Dass die Geschichte in den waldigen Rockies, irgendwo im Nordwesten der USA spielt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Wer einmal das Glück hatte, diese Gegend zu besuchen, wird schnell merken, dass die Entwickler sich hier nicht auf Postkarten verließen, sondern die Mischung aus wilder Natur und ungebändigter Schönheit erfahren haben, um sie dermaßen plastisch einzufangen. Die Nacht springt förmlich aus dem Monitor, die Geräusche des DTS-Mix nehmen einen rundherum gefangen und dank einer elaborierten Engine wirkt jeder Fleck dieser Welt natürlich. Immer wiederkehrende Muster lassen sich kaum ausmachen, jeden Baum, jede Hütte, scheint es wirklich nur ein Mal zu geben.
Aber nicht nur die Welt, auch ihre Bewohner scheinen in ihr ein Eigenleben zu führen, ohne dass davon viel gezeigt werden würde. Man kann einer Figur schnell anmerken, ob jemand einfach nur sagte „Das hier ist der Sheriff“ oder „Das ist Sarah Braker. Sie hat eine Geschichte, eine Persönlichkeit und einen Hintergrund, der sie formt. Ich habe mir all das ausgedacht, als ich sie zum Sheriff in meiner Story machte.“ Und man muss es nicht einmal erzählen, um den Spieler das Gefühl zu geben, dass diese Dinge da sind. Er muss sie auch nicht wissen, sie sind für die Geschichte nicht direkt wichtig. Für die Glaubwürdigkeit der Welt sind sie jedoch unverzichtbar. Diese Ehre haben hier nicht nur die Hauptcharaktere erfahren, bei beinahe jedem, der einem in Bright Falls über den Weg läuft, hat man den Eindruck, dass hinter ihm ein Leben steckt. Es sind kleine Gesten, Details, Hinweise, die nicht stören, die sich beinahe unbemerkt einfügen und die genau das sind, was bei so vielen Spielen fehlt. Und die Alan Wake ungewöhnlich machen.
Alan Wake - Bright Falls #1 - Oh Deer
Was die Geschichte angeht, wird es schwierig bei Vergleichen in der Spielewelt. Ich werde nicht verraten und nichts spoilern. David Lynchs Twin Peaks hat sicher einen Einfluss gehabt, nicht nur bei der Wahl der Location. Andere Mystery-Autoren hinterlassen ebenfalls ihre Spuren. King gehört sicher dazu, ein Hauch Lovecraft, ein wenig hier und ein wenig da. Es liegt aber auch ein Touch der eigenen Kreativität in der Erzählung, und das Ergebnis lässt den Spieler nach 10-15 Stunden rundum zufrieden zurück. Auch hier wieder: Politur und Liebe zu Feinheiten. Die Handlung wird in sechs Kapitel aufgebrochen und jedes davon hat einen wundervollen Cliffhanger, nach dem man sofort weiterspielen möchte. Hätte man das Spiel als Download, ein Kapitel pro Woche, verkauft, ich hätte die Tage bis zur nächsten Folge gezählt. Der Einsatz von Musik hilft natürlich dabei. Etwa ein Dutzend Songs – zwei oder drei exklusive, der Rest teilweise sehr bekanntes Material – wird mit erstaunlichem und, wiederum für ein Spiel, ungewöhnlichem Geschick eingesetzt, um die Atmosphäre des Moments zu transportieren. Ehrlich gesagt, diese Auswahl steht der eines Tarrantino nicht groß nach.
Viele der Einstellungen sind von der Kameraarbeit moderner TV-Serien inspiriert und zufällige Schwenks durch die Landschaft sucht man vergeblich. Der Look bleibt geschliffen, die Ausleuchtung von Szenen und Spielabschnitten durchdacht und wieder macht sich die lange Entwicklungszeit bemerkbar. Das gilt zum Glück ebenso für die Grafik-Engine. Klar, der Über-Blast seit dem ersten Trailer ist abgeflaut, daran kann kein Zweifel bestehen. Es gibt an einigen Stellen ein leichtes Tearing, in Extremfällen sackt die Framerate ein wenig weg und die Wechsel zwischen Cut-Scene und Spielgrafik könnten auch sauberer sein. Nichts davon ist ein Drama, aber nach der langen Wartezeit darf man auch an Kleinigkeiten herumkritteln. Trotzdem dürfte man sich auf der Xbox 360 immer noch schwer tun, ein deutlich schöneres Spiel zu finden. Dazu noch eines, das einen distinguiert eigenständigen Anstrich dank eigenentwickelter Software mitbringt. Ich weiß nicht, welchen Namen Remedy seinen Tools gab, aber es muss sich nicht vor den besten Momenten der Unreal 3 verstecken. Im Gegenteil, die meiste Zeit wirkt Alan Wake wesentlich frischer. Es ist halt nicht wieder die gleiche Schattierung, die man schon so oft sah, die ewige Abwandlung von etwas, was schon hundertmal über den Screen flimmerte. Es schwingt immer etwas Unverbrauchtes mit, etwas Außergewöhnliches.
Das war fürs erste auch das letzte Mal, dass ich dieses Wort in Verbindung mit Alan Wake mit solchem Enthusiasmus benutze, denn jetzt kommen wir zum eigentlichen Spiel. Es ist nicht so, dass hier nicht mit dem gleichen Maß an Sorgfalt vorgegangen wurde. Kein Aspekt des eigentlichen Spiels macht einen irgendwie unfertigen Eindruck. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier kein Rad neu erfunden wurde. Das Kampfsystem ist ein klassischer Survival-Third-Person-Shooter, der Resident Evil allerdings eine Sache voraushat: Während ihr zielt und schießt, ist Laufen nicht nur möglich. Es ist lebensnotwendig.
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Kommentare (65) Latest comment vor 2 Jahren
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Das ist selbst für micht zuviel des Guten
Ich hab schon ne geschätzte Ewigkeit auf das Spiel gewartet... da halte ich es auch noch aus bis ichs gebraucht oder im angebot für 30-40€ bekomme
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[link url=http://www.shopto.net/XBOX%20360/VIDEO%20GAMES/XB2AL01-Alan%20Wake%20with%20Free%20Strategy%20Guide%20PDF.html
]http://www.shopto.net/XBOX%20360/VIDEO%2...[/link]
Schön zu lesendes Review, auch wenn ich das rumgeeiere ein Bezüglich dem Wiederspielwert ein bisschen eigenartig fand. Ist ja nicht so, als hätten heutzutage ALLE Spiele ein dutzend Enden und einen voll funktionablen Multiplayer, der auch noch in einem halben Jahr gespielt wird.
Der Mangel an "Setpieces" ist jedoch etwas schade, angesichts dessen, wie vollgestopft Max Payne 2 mit solchen Situationen war. Aber seis drum, ein Spiel mit ner wirklich für sich spannenden Story und gutem Gameplay, da frag' ich nicht lange.
Eigentlich reicht mir bei Remedy schon die Versprechung eines neuen "Fernsehprogamms" zum Sofortkauf. Auch wenn man wohl nicht auf eine zweite Staffel von "Adress Unknown" oder "Dick Justice" hoffen darf :'(
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und dann brach die Kommentar Panik aus.
400 Kommentare bis jetzt, es gleicht einem Krieg!
und BS, natürlich mittendrin statt nur dabei.
sollte es ein 9/10 sein, so ist das cool für Euch, aber nach all dem was ich nun gelewen habe, ist es schon eher 8/10. schon die Grafik alleine stammt aus dem Jahr 2007, und nach so langer Entwicklungszeit, kanns das doch nicht wirklich sein?
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ist echt Lustig wenn EG.de 09/10 vergibt und von der englischen Seite die genauso ausschaut gibts nur 07/10....
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Jup, totaaaaal lustig. Ich wär eh dafür, wir kopieren ab sofort nur noch Wertungen der englischen Seite. Ist ja schließlich eh ein und das selbe Design. Ach wart, ich muss noch kurz Spanien, Tschechien, Italien und so Bescheid sagen, dass sie ihre Wertungen noch nach unten drücken sollen...
Ne, geht auch nicht, dann kommt wieder die andere Fraktion und beschwert sich darüber, dass die Wertungen alle zu gleich sind. Mensch, das Leben ist echt kompliziert...
@easy: Die Frage ist jetzt echt nicht dein ernst, oder? *bonk* :) Da gibts extra entsprechende Debug-Versionen für, oder eben Promos, wie schon angedeutet von dem Vorher-Poster :)
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bist du eigentlich immer so schnell auf die Palme zu bringen? Oo
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Es ist ja sogar zum Teil so, dass sich Leute per Kontakt bei uns beschweren, weil EG.net diese oder jene Wertung gegeben hat oder EG.it das oder dieses. Es bleibt aber nun einmal dabei, dass wir - obwohl wir alle das selbe Design teilen und ein Netzwerk bilden - immer noch "eigene Magazine mit eigenen Teams" sind. Mehr gibts dazu nicht zu sagen :)
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Denn seien wir doch mal ehrlich.
Auch wenn ihr Kritiker es immer wieder abstreitet.... alles unter einer 8 wird als schlechtes Spiel aufgefasst.
Zu 90% ist es meißt auch so denn zwischen 9er und 7er Spielen liegen oft spielerische aber vorallem qualitative WELTEN!
Dementsprechend ist es schon interessant wie hier von einem Spiel ohne Fehler gesprochen wird und die Tochterseite vergibt ne nüchterne 7.
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Und Otaq - geh doch ein wenig auf EG.net flamen, die haben auch 9/10 gegeben :)
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@Frybird "Adress Unknown" beste Serie,ich hoffe Alan Wake schliesst da ein wenig an.
@Mr.Derb diese Diskussion gabs hier schonmal :P und zwar bei Dark Void wars ,glaube ich.
Das Problem an der 7 / 70% ist die jahrelange Konditionierung durch die Printmedien,weisst schon
dieses urzeitliche Format das die nächsten Jahre schwerlich überstehen wird.
Im übrigen die ,imho ,beste Wertungsphilosophie hat(te) nach wie vor die gute alte Videogames zwischen 92 und 95 :P
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Stimme dir inhaltich zu, aber genau genommen sind eine 7 und 70% nicht identisch. Dann wäre nämlich eine 10 identisch mit 100% und jedes Spiel das eine 10 bekommt wäre perfekt. Rein rechnerisch müsste eine 7 also im Bereich zwischen 61% und 70% sein. Oder wenn man es pauschalisieren will: Eine 7 ist so wie 65,5% plusminus ein paar Zerquetschte.
So, wäre das auch geklärt.
SSA
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In 10er Schritten gehts doch auf :)
1% bis 10% die 1 die 11% bis 20% die 2 usw die 10 wäre dann von 91% bis 100% und damit entspricht das EG System 1:1 der EQ 2 Tierlist und das allein schon ist supertoll.
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Viel interessanter find ich diesen Test im Vergleich zur Gamepro.
GP : 6-8 Stunden, unterirdische(!!!!) deutsche Synchro
EG : 10-15 Stunden, gute deutsche Synchro
Egal, ich hols mir so oder so.
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Zeigt wieder sehr schön die unterschiedlichen Geschmäcker/Meinungen von Testern. Der net-Testerin scheint ja praktisch gar nichts an Alan Wake gefallen zu haben. Ich wundere mich sogar wie es da noch eine 7 darunter geschafft hat.
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Gute Wertungen sind wie Geschmäcker, jeder hat einen anderen und gute sind selten :P
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Demnach kann ich die Wertung von .net sehr gut verstehen. Da steht etwas von Innovationslosigkeit und Linearität. Jeder halt nach seinem Geschmack, ist auch bei Magazinen so.
Für mich persönlich ist die strenge Linearität bei einem solchen Spiel ziemlich enttäuschend, vor allem bei einer so lange Entwicklungszeit, zumal ganz am Anfang noch viel von Freiheit gesprochen wurde, ähnlich wie bei Splinter Cell Conviction.
Viele mögen richtigen Spaß haben an einem toll gescripteten Spiele Erlebnis. Für mich ist das zu wenig. Geschmacksache halt, dafür mag ich OldSchool Shooter ;)
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Wenn das Spiel keinen Multiplayer, Minispiele oder alternative Enden hat, dann waren die Entwickler entweder zu faul oder sie haben es eben genauso konzipiert. Genauso wie dass man nicht in jedem Spiel unbedingt Fahrzeugpassagen braucht oder es sich um ein Open World Spiel handeln muss. An Beispielen wie Far Cry 2 merkt man, dass dann alles lahm vor sich hin plätschert und man eher durch eine Welt wandelt anstatt etwas wirklich zu erleben.
Da ist mir ein Alan Wake tausend mal lieber, bei dem ich zwar nur 10-15 Stunden spiele, aber in dieser Zeit auch wirklich Spaß habe und nicht das letzte Drittel des Spiels "aus Prinzip" durchspiele. Ich denke es hätte niemandem gefallen das Spiel künstlich in die Länge zu ziehen oder Dinge zu recyclen. Ich habe es zwar nicht gespielt, aber nach dem Lesen des Tests stelle ich es mir so vor.
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mfg
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Man muss hier schon Hollywood-Maßstäbe anlegen, was die Synchro angeht und erwarten, dass nur teuer besetzt wird, um das hier ernsthaft schlecht zu finden. Da hatten wir schon ganz andere Kandidaten.
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9 von 10 Reviews die ich gelesen habe sprechen von 10-14 Stunden. Vermutlich haben die es auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad gespielt um überhaupt fertig zu werden.
Achja.... schön das Eurogamer.de eine eigene Meinung hat und diese auch kundtut. Die .net Version hat für meinen Geschmack schon deutlich zu oft meinen persönlichen Geschmack NICHT getroffen. Dafür haben sie nen Zeitvorteil für Technikinteressierte wie mich (Digitalfoundry)
Ich kaufe Alan Wake so oder so und ein paar Tage später kommt der wilde Westen in die Konsole. Verkaufen werde ich Alan Wake danach dennoch nicht, das tue ich auch nicht mit guten Büchern. ;)
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Sehr gut geschriebener Test übrigens, weiter so!
Wann kommt das nächste WOW-Addon ? wann gibts denn wieder einen Test von der Eurogamer-Königin? =D
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Ist doch Quatsch was du da erzähst, es gibt sogar Leute die Spiele wie GoldenEye kaufen, das man mit ausreichend Skill in 47minuten durchzocken kann. Alan Wake ist viel länger als ich es gedacht hatte. Ich glaube Resi5 war auch viel kürzer...
Auch wenn ein Spiel Multiplayer mitbringt, ist es für viele kein Punkt an dem die Kaufentscheidung abhängt. Ich kaufe mir Spiele wenn diese mir zusagen und hängt garnicht von der Spielzeit ab.
Cheers.
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Alles in diesem Speil ist stimmig... 10/10
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ich sehe es eher wie inthehouse! super game!
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Ich glaube ja du hast das Spiel um 12 uhr mittags mit licht an und mutti neben dir gespielt!!! Da kann aber auch keine Spannung auf kommen!
Das Spiel ist der ober HAAAAAAAAAAAAAAMMMMEEERR!!!!!!!!!!!!!!
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ich sehe es eher wie inthehouse! super game!"
Habt ihr das Spiel überhaupt gespielt, gigsen?
"Das Spiel ist der ober HAAAAAAAAAAAAAAMMMMEEERR!!!!!!!!!!!!!!"
Klar, für ober GEIIIIISTESKRAAANKE!!!!!
"Ich glaube ja du hast das Spiel um 12 uhr mittags mit licht an und mutti neben dir gespielt!!! Da kann aber auch keine Spannung auf kommen!"
Yeah. Dass bei dir Spannung aufkam liegt vermutlich daran, dass "mutti" nicht neben dir saß. Allerdings spielen da weder Wake noch die Uhrzeit eine Rolle. Du hast eben einfach Angstepisoden, wenn mutti weg ist. Ausgezeichnet. Hoffentlich ist der "deine Mama" Scheiss damit abgehandelt.
Ernsthaft, ich hätte durchaus Interesse daran die Unterschiede in und Ursachen der Einschätzung bzw. Wirkung zu diskutieren. Aber eher weniger mit Fanatikern. Wozu ich dich übrigens nicht zähle, gigsen.
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weist du was sevens.. diskutier mal lieber allein.. ich merk schon dass das eh zu nichts führen wird ;)
und während du dir ausmahlst wie beschränkt wir sein müssen das wir deine angesprochenen mängel nicht erkennen oder ignorieren weil wir fanboys grad nicht unter der aufsicht unserer mütter (lol) sind hab ich lieber spaß beim zocken :p
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Sevens: Ich bin offensichtlich nicht Deiner Meinung und wenn ich einen Blick auf die anderen Wertungen von Kritikern werfe, stehe ich nicht allein da. Die User-Tests auf Amazon beispielsweise fallen noch positiver aus. Die Story ist nicht so tiefschürfend wie Heavy Rain, aber das ist auch ein Ausnahmespiel in dieser Sparte. Alan Wake ist ein gänzlich anders Spielsystem, so dass hier direkte Vergleiche schwer fallen, bzw. unfair sind. Man könnte dann ja auch Heavy Rain vorwerfen, dass es ja eine gute Geschichte erzählt, aber die Shootereinlagen nicht so dolle sind.
Wenn Dir die Geschichte nicht gefallen hat, so sei es, auch wenn ich es nicht ganz verstehe. Aber hat das wirklich die gesamte Spielerfahrung für Dich ruiniert?
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Finde aber auch das es seine Macken hat.
-Typische Überbleibsel aus Openworldkrankheiten wie bescheidenes Sprungverhalten,seltsame Kollisionsabfrage diverser Kleinobjekte ala Wurzeln oder Steinen
-Manuskriptspoilerei,wieso verrät mir das Spiel selbst was passieren wird?!?
-Spekulation: da ich noch nich durch bin,es wird der Keyser-Soze-Effekt eintreten in 3 Möglichkeiten.Er hatte nen Unfall und liegt im Koma (Sanitarium) ,er schläft einfach nur ,er ist Wahnsinnig.
Aber das ist rein spekulativ und ich hoffe das es keins von alle dem ist!
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weist du was sevens.. diskutier mal lieber allein.. ich merk schon dass das eh zu nichts führen wird ;)
und während du dir ausmahlst wie beschränkt wir sein müssen das wir deine angesprochenen mängel nicht erkennen oder ignorieren weil wir fanboys grad nicht unter der aufsicht unserer mütter (lol) sind hab ich lieber spaß beim zocken :p"
Ich habe dich explizit von den "Fanatikern" ausgenommen und das ausgedrückte Interesse an einer Diskussion ist aufrichtig so gemeint. Den "deine Mutter" Unsinn habe ich hier nicht eingeführt und ich halte ihn offensichtlich für bescheuert (bescheuerter Unsinn...). Abweichende Meinungen dagegen halte ich nicht grundsätzlich für bescheuert.
Gonzo:
"Wenn Dir die Geschichte nicht gefallen hat, so sei es, auch wenn ich es nicht ganz verstehe. Aber hat das wirklich die gesamte Spielerfahrung für Dich ruiniert? "
Die Geschichte war für mich das zentrale Element, das was das Spiel ausmacht. Dementsprechend war sie in der Lage die Spielerfahrung sehr entäuschend zu gestalten. Unbestritten ist die Gameplay-Mechanik beinahe fehlerlos und durchaus kompetent, wenngleich auch nicht sonderlich abwechslungsreich. Was die Geschichte angeht, weitergehend müsste ich die in Spoilern diskutieren, andernfalls hätte das wenig Sinn.
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Wake's Frau hätte sich als seine (besessene) Gegenspielerin entpuppen sollen. In jedem Fall hätte sie nicht derart außen vor bleiben sollen. Der ganzen Geschichte fehlt es an Dringlichkeit, Prägnanz, Charakter, Besonderheit, Emotion und Intelligenz. Vollkommen bescheuert ist auch die "große Enthüllung", dass Wake ein Autor in der Geschichte eines Autors ist. Da hat man es sich verdammt einfach gemacht mit einem schwammigen Regelwerk. "Das konnte X nicht schreiben, hätte nicht funktioniert." Amüsant ist, dass es in der ganzen Geschichte zu keinem erfahrbaren Verlust kommt. So unspektakulär wie es sich bei dem entscheidenden Gegenstand um einen "Clicker" handelt stellt sich alles andere dar.
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Was jetzt die Auflösung angeht: Ich mag sie, und ich glaube, da ist Interpretationsspielraum. Das Regelset der Welt (guter Begriff :) ) muss leider sein, aber ich habe ja auch geschrieben, dass es ruhig noch mehr ganz seltsame und große Momente vertragen hätte. Was den Verlust angeht: Alan taucht nicht wieder auf, also gibt es erst mal doch Verluste. Wenn auch wahrscheinlich keine Dauerhaften. Was wir wahrscheinlich beim DLC dann sehen werden.
Wir kommen bei diesem Spiel nicht zusammen, aber danke, dass Du das ausgeführt hast. Sorry, wenn Dir Alan Wake nicht so gefiel, Geschmäcker sind halt manchmal doch sehr unterschiedlich.
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Ich bin kein Freund von DLC. Unter anderem aufgrund des Folgenden. Ich halte die Geschichte, das Spiel soweit für elementar unvollständig. Ich mag Alice. Aber weder ist im Verlauf ihr (zu vermutendes) Leid vermittelt worden (weder durch Alan noch direkt, letzteres wäre wünschenswert gewesen), noch ist dies am Ende geschehen (man hat sie ja nur ganz kurz gesehen, ohne einen wesentlichen Einblick zu erhalten). Alice ist -die- verletzbare Person des Spiels. Hier wurde, so finde ich, sehr wichtiges versäumt. Alan als Hauptcharakter ist quasi unberührbar. Mit ihm (persönlich) mitgefühlt habe ich so gut wie nicht. Wobei das zu einem großen Teil daran liegt, dass seine Empfindungen, so er denn welche hatte, nicht annähernd eindringlich vermittelt wurden. Dazu hat auch seine nüchterne und beherrschende (in gewisser Hinsicht übermächtige) Erzählerrolle beigetragen. Ein großes Fehler, wie ich finde. Ausnahmen von der Unberührbarkeitsregel des Protagonisten finden sich nur selten (Beispiele: Naked Snake in MGS: Snake Eater, der Verlust seines Auges im Rahmen der Folter; Zack in Crisis Core: FF VII). Zudem die Ankündigung von weiteren Episoden, die Anlage des Spiels als TV-Serie (sehr bedenklich) - Alan Wake selbst ist offensichtlich kaum gefährdet.
"Wir kommen bei diesem Spiel nicht zusammen, aber danke, dass Du das ausgeführt hast. Sorry, wenn Dir Alan Wake nicht so gefiel, Geschmäcker sind halt manchmal doch sehr unterschiedlich."
In der Tat ist gerade die Interpretation und emotionale Wirkung entscheidend subjektiv geprägt. Das ist dann keine Frage der "schieren Intelligenz", sondern der eigenen persönlichen Erlebnisse. Personen sprechen eben unterschiedlich auf Einflüsse an, abhängig davon was sie in ihrem Leben erfahren haben. Was für den einen angsterregend ist, mag für den anderen kaum so der Fall sein. Natürlich gibt es gewisse grundlegende Gemeinsamkeiten. Davon abgesehen analysiere ich lieber (hierfür hätte ich gerne bedeutend mehr "Material", dichtere Anhaltspunkte, Kontur und Aussagen gehabt), als kreativ (Phantasie) tätig zu werden. Ich bin kein Freund zu großer Lücken, also von Lücken die sich nicht weitgehend im Sinne eines richtig oder falsch schließen lassen. Insofern will ich nicht meine eigene Geschichte schreiben, sondern eine geschriebene ergründen (und idealerweise die ein oder andere Erkenntnis daraus ziehen). Insbesondere bei Videospielen geht es mir so; Bücher erfordern tendentiell dagegen schon ihrer Art nach mehr Phantasie.
Ich kann nachvollziehen wie du zu deinem Ergebnis gekommen bist. Keineswegs halte ich dein Review für schlecht, eher im Gegenteil. Bei meiner Kritik habe mich auch nicht direkt darauf beziehen wollen. Deine Meinung halte ich für vernünftig und interessant und schätze sehr wie du sie (insbesondere in den Kommentaren) dargestellt hast.
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Er ist ein Getriebener, was auch in kurzen Momenten wie bei Hartman - das Tonband war genial, auf jeden Fall - deutlich wird, aber er stellt seine Motivation nicht immer wieder in Frage. Vielleicht wäre es besser, wenn das der Fall wäre, aber das bringt uns auch zu dem zweiten von Dir angesprochenen Punkt.
Für mich reicht diese eine Andeutung, um im Hinterkopf verankert zu werden und im weiteren Verlauf mitzuschwingen. Ich weiß nicht, ob es zwischen expliziter Exposition und einem großen Interpretationsraum ein gut und schlecht gibt, ich glaube nicht, aber ich tendiere definitiv zur Interpretionsmöglichkeit. Ich schaffe mir die Details der Charaktere und auch Geschichte im Kopf und Alan Wake gibt mir dafür in vielen Szenen, von Anfang bis Ende, genug Spielraum und Ausgangsmaterial. Es ist damit, so finde ich, ein Spiel, in dem man ein wenig die Phantasie nutzen muss, um den vollen Wert daraus zu ziehen. Ich denke auch, dass die Entwickler dies, zu einem gewissen Grad, so wollten.
Ehrlich gesagt war mir das bisher noch nicht so ausdrücklich bewusst und ich kann Deinen Standpunkt jetzt besser verstehen, auch wenn ich ihn immer noch nicht teile.
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Rennt lieber wehrlos durch den Wald anstatt sich die Schaufel zu schnappen die direkt neben der Taschenlampe liegt!!!
WAS SOLL DAS?
Und überhaupt bin in Kapitel 4 und leider fällt mit jeder Spielstunde das Fazit negativer aus.
Es sind weder die fehlenden Rätsel noch die Linearität die mich so ankotzt sondern das verfxckte Rumgespawne der Gegner,ich meine 5 FUCKING JAHRE und das ist alles was denen eingefallen,2 Gegner vorne und einer von hinten und damit soll ich den Hauptteil meiner Spielzeit verbringen?
Das Game hat wirklich seine Stärken und die spielt es auch aus leider vermasselt es die in meinen Augen jedesmal mit diesem Scheissk(r)ampfsystem und das von den Jungs die Max Payne gemacht haben.Unglaublich.
Edit:
Nun weiss ich woran mich das Spiel frapierend erinnert,an Doom III.
Das hat die gleichen Mechanismen verwendet,wenn man eine Kiste findet,etwas heraus nimmt ZACK Spawn von Gegnern.
Wenn nur die Story nicht so geil Twin Peaks Lovecraft Carpenter mässig wäre.....