Australier sagen ihre Meinung über ein "Erwachsenenrating" für Videospiele

Bisher nur knapp 1 Prozent dagegen

Gamer in Australien haben es schwer: Nicht nur erscheinen viele Spiele noch mit einer Verzögerung, wie sie zu PSone- und PS2-Zeiten in Europa Gang und Gäbe war, viele kommen sogar gar nicht erst oder nur geschnitten dort auf den Markt.

Das liegt bekanntlich daran, dass die dortige Einstufungsbehörde als höchste Altersfreigabe ein MA15+ vergeben kann. Erachtet die Behörde das Spiel als einem Jugendlichen von 15 Jahren nicht zumutbar, so kann das Spiel nicht erscheinen.

Zu dem Thema, ob das Land eine höhere Einstufung als Maximalgrenze brauche, wurde nun die Bevölkerung befragt. Über 6.000 Stimmen sind bei der Regierung eingegangen, von denen bislang 1.084 ausgewertet wurden. Dies berichtet Gamespot

Diese Stimmen zeigen allerdings schon eine deutliche Tendenz für das R18+: Nur 11 Befragte waren dagegen, was etwas über einem Prozent entspricht.

Ohne die einhellige Zustimmung der zuständigen Justizminister dürfte es aber recht schwierig werden, diese Meinungsäußerung in einen rechtskräftiges Gesetz zu verwandeln und hier steht mit dem südaustralischen Justizminister Michael Atkinson ein besonders lautstarker Gegner des R18+-Ratings in der Boss-Ecke.

Kommentare (5) Latest comment vor 2 Jahren

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  • Sarakin #1 vor 2 Jahren

    Ganze 6000 Stimmen bei 20 Millionen Einwohnern. Wow. Scheint denen ja echt am Herzen zu liegen, das neue Rating. :P
  • Bongstar #2 vor 2 Jahren

    alle nicht gamer wissen doch gar nichts vom problem. und wenn mich hier in deutschland eurogamer nicht drauf aufmerksam machen würde, würde auch ich nichts mitbekommen...
    und den allermeisten ists doch sonst egal
  • KayTwo83 #3 vor 2 Jahren

    genau Bong!

    Vote for Australia
  • Sarakin #4 vor 2 Jahren

    Das wäre doch in Deutschland genauso bei einer ähnlichen Lage. Und trotzdem bin ich mir sehr sicher, dass hier mehr als 0,03% (25K) der Einwohner abstimmen würden...
    Editiert von 1 um 10/02/10 @ 11:18
  • Lorrn #5 vor 2 Jahren

    abstimmen oder nicht, ändert in australien nix, wenn der, der am hebel sitzt sowieso dagegen ist, dem sind 6k wähler völlig egal, genauso ists doch bei unseren politikern, die machen sich erst sorgen wenn mehr als paar millionen leute abstimmen - solang die stammtisch wähler massenweise vertreten sind, wird sich sowas kleines nicht durchsetzen