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Battlestations: Pacific Interview

Xbox 360 PC Interview von Benjamin Jakobs

18 April, 2008

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Ein weiteres Spiel im Zweiten Weltkrieg? Nicht schon wieder. Aber nein, Battlestations: Midway war anders, vermischte es doch gekonnt die Genres Strategie und Action miteinander.

Langsam aber sicher bewegt man seine Flotte über das Meer, nähert sich dem Gegner und fällt dann über ihn her. Spannend. Actionreich. Innovativ.

Nach den guten Bewertungen und Verkaufszahlen arbeitet man bei Eidos nun am Nachfolger, namentlich Battlestations: Pacific. Für ihn gilt, was praktisch für alle Fortsetzungen zählt: Größer. Besser. Schöner.

Bis jetzt lagen noch nicht allzu viele Informationen zu Battlestations: Pacific vor, also wollten wir das ändern. Daher baten wir Attila Soross, Head of Studio von Eidos Hungary, zum Interview und haben ihn unter anderem mit jeder Menge Fragen über das Spiel selbst oder den Kampf zwischen Konsole und PC gelöchert.

Eurogamer: Battlestations: Midway erhielt Durchschnittsbewertungen von 76 Punkten für den PC (Quelle: Metacritic.com) sowie 73 Punkten für die Xbox 360. Wir selbst haben der PC-Version 7 von 10 Punkten gegeben, während die 360-Variante 8 Zähler bekam. Was habt Ihr aus all den Tests gelernt? Habt Ihr sie alle gelesen, um festzustellen, was die Leute mochten und was nicht?

Attila Soross: Bei der Entwicklung des Nachfolgers haben wir sehr viel von den Reviews und dem umfangreichen Feedback der Battlestations-Community profitiert. Ich denke, generell war das Spiel darin erfolgreich, eine einzigartige und innovative Spielerfahrung anzubieten. Dennoch gab es einige verbesserungswürdige Punkte, die wir in der Zwischenzeit identifziert haben und für Battlestations: Pacific verbessern.

'Battlestations: Pacific' Screenshot 1

Die Soldaten erobern wichtige Stellungen auf dem Festland.

Eurogamer: Wie erfolgreich war der erste Teil? Für welche Plattform wurden die meisten Exemplare verkauft?

Attila Soross: Wir sind glücklich mit dem Abschneiden von Battlestations: Midway. Das Spiel hat sich gut verkauft und eine ansehnliche Fanbasis aufgebaut. Die PC- und Xbox 360-Märkte sind beide für uns sehr wichtig, speziell in Deutschland. Ich glaube, hier gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Plattformen.

Eurogamer: Die Geschichte in Midway drehte sich in den Zwischensequenzen um Henry Walker. Er war gerade auf dem Weg nach Pearl Harbor, als er durch den Angriff der Japaner in den Zweiten Weltkrieg hineingezogen wurde. Die Story ansich war aber nicht wirklich spektakulär. Wie sehen Eure Pläne für Pacific aus?

Attila Soross: Wir haben uns bei Battlestations: Midway für eine storybasierte Singleplayer-Kampagne entschieden, damit sich die Spieler mit einem Charakter identifizieren und den Krieg aus dieser Perspektive erleben konnten. Der Nachteil dabei war jedoch, dass wir die Geschichte vorantreiben mussten, ohne mit historischen Ereignissen zu kollidieren oder das Gameplay zu gefährden.

Wir haben aber nun realisiert, dass diese fiktionale Story sich eher dem Haupthintergrund (Pazifikkrieg) entzog, anstatt etwas Wertvolles hinzuzufügen. Das wurde uns durch Feedback und Kommentare bestätigt, die wir nach dem Release von Battlestations: Midway erhielten. Resultierend daraus entschieden wir uns, den Spieler als Hauptprotagonisten einzusetzen und die Art und Weise, wie sich die Geschichte entfaltet, authentischer und historischer zu gestalten.

'Battlestations: Pacific' Screenshot 2

Die japanische Kampagne startet in Pearl Harbor.

Eurogamer: Welche Schauplätze zeigt Ihr uns während der Kampagne? Der japanische Feldzug folgt einer alternativen Zeitlinie. In welche Richtung führt er?

Attila Soross: Battlestations: Pacific verschlägt Euch in die Pazifikregion zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Eure Hauptaufgabe als Amerikaner oder Japaner besteht darin, den gesamten Pazifischen Ozean unter Eure Kontrolle zu bringen. Zeitlich betrachtet, startet das Spiel mit dem Angriff auf Pearl Harbor im Jahr 1941 und zieht sich bis hin zu den blutigen Schlachten von Okinawa (1945). Die Unterschiede zwischen amerikanischer und japanischer Kampagne hinsichtlich Content und der weiteren Entwicklung der Ereignisse sind jedoch beträchtlich.

Im japanischen Feldzug legt man mit dem Angriff auf Pearl Harbor los. Der Spieler erlebt den Überraschungsangriff auf den Flottenstützpunkt hautnah. Man erhält die Möglichkeit, weiter vorzustoßen und wichtige Territorien im Pazifik zu sichern. Letztendlich besiegt man sogar die US-Flotte und versenkt Ihre Träger bei Midway, wodurch sich der Verlauf der Geschichte ändert und Japan den Sieg erringt.

Die amerikanische Kampagne spielt sich sehr unterschiedlich. Nach dem Sieg bei Midway bewegen sich die US-Verbände schnell in Richtung Japan und befreien wichtige Schauplätze auf dem Weg dorthin. Es ist eine historisch korrekte Kampagne bis zum Ende, in deren Verlauf Ihr an einigen der einprägsamsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges teilnehmt.

Eurogamer: Im Rahmen der Ankündigung habt Ihr uns 28 Missionen versprochen. Wie teilen die sich auf? 14 Einsätze für jede Kampagne?

Attila Soross: Ja, es wird im Singleplayer-Modus 14 Missionen für jede Seite geben.

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Kommentare: 1-2 von 2 gesamt

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easy
18/04/08 @ 08:45
#1
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Ich fand "Battlestations: Midway" vom Prinzip her sehr interessant, auch wenn ich mich mit diesem Titel nie wirklich auseinandergesetzt habe. Das Pacific/Seeschlacht-Szenario für ein WW2 Strategiespiel ließ mich damals aufhorchen. Und besonders nach der Serie "The War" auf Arte bin ich aber wieder relativ into...ich spiele gerne nach, was ich im Fernsehen sehe^^

Gibt es auf dem Marktplatz eigentlich nur die MP-Demo für den ersten Teil?
Lorrn
18/04/08 @ 09:27
#2
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^^jap, denk schon

Kommentare: 1-2 von 2 gesamt

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