Bethesdas Hines: Download-Content funktioniert besser in kleinen Portionen

Große Add-Ons brauchen viel Zeit

Rache ist ein Gericht, das man am besten kalt serviert. Und Download-Content ist ein Gericht, das man am besten in kleinen Portionen serviert. Zumindest letzteres sagt Bethesdas Pete Hines.

"Eigentlich haben wir das ganze Spektrum schon abgedeckt", so Hines im Gespräch mit Gamasutra. "Wir haben kleinere Sachen gemacht und dann dieses wirklich große Ding [Shivering Isles]. Ich glaube, damit haben wir die erste vollständige Erweiterung überhaupt auf einer Konsole als Download angeboten. Wir haben uns angesehen, was wir selbst und die Fans mochten beziehungsweise nicht mochten."

"Das Ergebnis war, dass wir gerne Sachen machen möchten, die nicht ein Jahr bis zur Veröffentlichung brauchen."

"Da draußen spielen Hundertausende täglich unser Spiel. Und wir möchten diesen Leuten etwas in einem deutlich kürzern Zeitrahmen geben und nicht einfach 'Wir sehen uns nächstes Jahr' sagen."

"Dadurch war eine große Erweiterung sofort ausgeschlossen, weil es einfach so verdammt lange dauert", sagt Hines.

Etwas mehr Zeit kann man sich aber dennoch gerne lassen, damit Probleme wie beim Start von The Pitt in Zukunft ausbleiben.

Kommentare (5) Latest comment vor 3 Jahren

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  • easy #1 vor 3 Jahren

    den kommentar hab ich grade gefunden - trifft meine meinung ganz gut

    I think Fallout 3's story and side quests are short affairs to begin with. Wouldn’t a mega expansion like “Shivering Isles” benefit a game that everyone has thoroughly beaten at this point? “The Pitt” and “Operation: Anchorage” were fine, but the level 20 cap and the expansions’ non-complex stories are beginning to bum me out. What do you guys think?
  • f1r3storm Bestätigt Redakteur, Eurogamer Deutschland #2 vor 3 Jahren

    Ja, also meiner Meinung nach hätte man auch erst Broken Steel und damit die Aufhebung des abgeschlossenen Endes und des maximalen Levels von 20 rausbringen sollen.
  • Reaver_411 #3 vor 3 Jahren

    Ich finde diese Mini-Add-Ons nicht so dolle. Da warte ich lieber ein bisschen länger und bekomme eine ordentliche Packung. Man stelle sich vor Rockstar würde seinen GTA-DLC auch in Mini-Missionen rausbringen und dafür jeweils 600 bis 800 Punkte verlangen. Stattdessen hat man aber mit The Lost and the Damned ein ordentliches Paket mit recht langer Spielzeit, neuen Songs, Waffen, neuem Hauptcharakter und neuer Story geliefert. Wenn man da die beiden Zusatzhäppchen für Fallout 3 nimmt und sie mit Lost and the Damned vergleicht dürfte auffallen dass beide zusammen ebensoviel kosten aber ob sie genauso lohnenswert sind? Finde vor allem den Preis für Anchorage mehr als unverschämt. Naja, dass man so für weniger Aufwand mehr Kohle verdienen kann dürfte klar sein.
    Editiert von Reaver_411 um 13/04/09 @ 10:28
  • Starkillah_79 #4 vor 3 Jahren

    "Etwas mehr Zeit kann man sich aber dennoch gerne lassen, damit Probleme wie beim Start von The Pitt in Zukunft ausbleiben."


    Obwohl ich noch nicht in den Zweifelhaften Genuss von The Pitt gekommen bin (es aber eventl. noch werde) finde ich der Schlusssatz bringts auf d. PUNKT!

    Ansonsten hätte Bethesdas vielleicht doch EINE große Erweiterung anstatt 3 Kleine rausbringen sollen - wobei sich 3 Häppchen sicher besser verkaufen lassen ;)
  • Reaver_411 #5 vor 3 Jahren

    wobei sich 3 Häppchen sicher besser verkaufen lassen ;)

    Und mehr einbringen, ich meine wie viel hätte man für ein vollwertiges Add on verlangt? 1600 Punkte? Mit ihren 3 Mini-Add ons haben sie 800 Punkte mehr gemacht als mit einem Großen aber wesentlich weniger Umfang bei den Missionen.