BioShock nur für Erwachsene
Finger weg, liebe Kinder
Lange wurde gerätselt, welche Alterseinstufung die USK für BioShock aus dem Hut zaubern würde. Aufgrund des bisher verfügbaren Materials rechneten viele mit der Kennzeichung "Keine Jugendfreigabe" und wurden nun in dieser Annahme bestätigt.
Dies verrät ein Blick auf die Website der USK. Damit ist natürlich klar: Auch in Deutschland dürft Ihr ab August mit BioShock einen Abstecher nach Rapture machen - sofern Ihr jenseits der 18 Lenze seid. Ob die Limited Edition inklusive Figur des Big Daddy aber in Deutschland erscheint, steht leider immer noch nicht fest.
Für umfangreiche Impressionen des Shooters empfehlen wir Euch einen Blick in unsere Vorschau oder die zahlreichen Videos und Screenshots auf der Übersichtsseite.
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Kommentare (22) Latest comment vor 5 Jahren
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Wenn es "keine Jugendfreigabe" hat, kann die BPJM es doch indizieren...?
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Da geht es ums Prinzip. :p
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Genau so ist es. Siehe GTA 3 - da wurde die deutsche Version auch einiger "Details" entledigt. Hat es das Spiel schlechter gemacht? Nope!
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wenn ich es nicht weiß ok. dann störts mich nicht.
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Die Alterseinstufung war auf jeden Fall notwendig, nicht nur wegen des generellen Gewaltanteils und deren Darstellung.
Was mir Kopfschmerzen bereitet ist vor allem die thematische Einbeziehung von Kindern/kleinen Mädchen (in diesem Fall "Little Sisters) in die gewaltsame Handlung. Zwar haben die Entwickler bereits vorab in einem Pressestatement verlauten lassen, das solche Gewalt höchstens "angedeutet" wird, trotzdem denke ich, das sie auf dieses "Storyelement" besser ganz verzichtet hätten, auch wenn es sicher den "Gruselfaktor" erhöht...
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Du MUSST es nicht, aber du KANNST es ggf. - schon das ist eine Gratwanderung.
Peter Molinieux hat nicht umsonst aus Fable wegen der grenzenlosen Freiheit Kinder komplett gestrichen. Das mag man als "unrealistisch" bemängeln, aber seine Gründe dahinter kann ich nachvollziehen. Andere Entwickler verfahren ebenso, wenn es um Gewalt und Kinderdarstellungen in Spielen geht.
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Allerdings muss man sich auch seiner persönlichen Verantwortung gegenüber grundsätzlichen, ethischen Eckpfeilern bewusst sein. Vor allem hinsichtlich der zunehmenden grafischen Fähigkeiten moderner Hardware und damit einhergehend der teils schon sehr realistischen Darstellungen von Personen und Situationen in Spielen.
Es kann und darf nicht sein, das unter dem Deckmantel der "künstlerischen Freiheit" der Darstellung und sogar dem aktiven "Nachspielen" von bestimmten, gesellschaftlichen Tabuthemen eine Plattform geboten wird.
Gewalt gegen Kinder (physisch oder psychisch) gehört in meinen Augen zu diesen Tabus, die nicht leichtfertig für die Profitmaximierung geopfert werden sollten...
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