Call of Duty: Publisher verklagt Kopierer

Zahlungen im sechsstelligen Bereich

Wer sich unter anderem Call of Duty 3 illegal beschafft oder weitergegeben hat, muss nun teilweise tief in die Tasche greifen.

Zumindest trifft das laut GamePolitics auf sechs Personen aus den USA zu.

Die umfangreichste Klage lief gegen Shawn Guse, der Kopien von Call of Duty 3 für Xbox 360 und Wii reproduzierte und vertrieb. Zur Abwendung der Klage willigte er ein, 100.000 Dollar zu zahlen. Auf diese Summe kommen ebenfalls George Laflin und Kenneth Madden.

In Bezug auf Call of Duty 3 für die Wii und Tony Hawk's Project 8 für die Xbox 360 stimmte Chris Hyman einer Zahlung von 25.000 Dollar zu, während Maryanne Leach mit 1.000 Dollar noch vergleichsweise glimpflich davonkommt.

Erst im August hatten fünf britische Publisher 25.000 unter Verdacht stehende Filesharer zu einer Zahlung von 300 Pfund aufgefordert, um eine etwaige Klage abzuwenden.

Kommentare (6) Latest comment vor 3 Jahren

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  • rudeltier #1 vor 3 Jahren

    Man kommt nicht umhin hervorzuheben dass der Typ "Call of Duty 3 für Xbox 360 und Wii reproduzierte und vertrieb", also Geld damit verdiente. Und dafür gehört er bestraft, kein Mitleid.
    25.000 Leuten 300 Pfund abzuziehen weil sie nen Spiel ausm Netz gesaugt haben sollen, wofür es sicher keine richtigen Beweise gibt, halte ich jedoch wieder für übertrieben und falsch. Das steht in keinem Verhältnis mehr finde ich...

    PS: nicht vergessen: Filesharer != Raubmordkinderkopiererterroristen!
    Editiert von 1 um 22/09/08 @ 15:55
  • Jimpanse #2 vor 3 Jahren

    Raubmordkinderkopiererterroristen das Wort merke ich mir !

    @rudeltier: ich stimme voll und ganz zu !
  • Lorrn #3 vor 3 Jahren

    ^^ich auch, keine gnade, am besten sollte man ihn steinigen, mit honig übergiesen, ein killerspieler schild in die hände drücken, und dann die bienen frei lassen
  • C.R.1.S #4 vor 3 Jahren

    In keinem Verhältnis dürfte v.A. die Quote Raubkopierer : Käufer stehen, und deshalb wird der Publisher auch zu den genannten Maßnahmen greifen. 300 Pfund sind doch eigentlich total günstig für ne Urheberrechtsklage, die meisten werden sich wohl denken daß sie mit nem blauen Auge davongekommen sind.
  • Bongstar #5 vor 3 Jahren

    300 pfund sind der 6 fache wert des spiels im handel. das ist wirklich recht günstig. auf ne audiodatei wär man dann auf 6 pfund für ne geklaute (nicht geraubte) datei (sonst gabs nochmal hunderttausend schmerzensgeld, weil rauben ja bekantlich nur raub ist wenn menschen dabei körperlich verletzt wurden) das ist echt günstig.
    auch wenns vielen nicht past: wer illegal zieht muss mit einer bestrafeung rechen. schwachsinnig find ich alleridngs den versuch downloader als uploader darzustellen und ihnen für 1000de angebliche downloads von ihren pc's mitverantwortlich zu machen. das tun die allermeisten ja gar nciht
  • rudeltier #6 vor 3 Jahren

    Natürlich ist das Herunterladen illegal, das bestreitet keiner. Nur wie kommt man auf ein vielfaches des eigentlichen Wertes? Der Kläger hat durch einfaches Herunterladen keinen Schaden, es wird ja nichts gestohlen (d.h. materiell entwendet) und dass dadurch ein Kauf weniger stattfand ist nicht nachweisbar.
    Die 300Pfund sind somit vollkommen aus der Luft gegriffen.
    Jedoch wird hier dann mit dem Upload gegenargumentiert. Dafür gibt es aber idR keine Beweise, zumindest ist mir kein Verfahren bekannt in dem entsprechende, glaubwürdige Beweise vorgebracht wurden. Und selbst wenn jemand mit hochlädt ist auch dadurch kein Schaden entstanden (rein materiell), woher also die immensen Schadensersatzsummen kommen ist fraglich.
    Natürlich sind 300Pfund im Vergleich zu den Summen, von denen man sonst liest, wenig. Aber wofür? Woher kommt diese hohe Summe? Auf Grundlage welcher Berechnungen kommt man darauf? Ich bin der Meinung das sich das nicht vernünftig begründen lässt, und deshalb ists zu hoch.