Chet Faliszek: Preis des Left4Dead 1 DLCs war nicht Valves Entscheidung

MS wollte "Wertschöpfung"

Valves Chet Faliszek hat Eurogamer gegenüber erklärt, dass der kommende L4D DLC Crash Course kostenpflichtig ist, weil Microsoft darauf bestanden hat. Während auf der Xbox 360 560 Microsoft-Punkte (6,72 €) für die herunterladbare Episode anfallen, ist sie für PC-Spieler kostenlos.

Für DLC Geld zu verlangen entspricht eigentlich nicht Valves Firmenphilosophie. „Man kauft das Spiel, dann bekommt man auch die Inhalte“, hatte Valves Robin Walker vor zwei Jahren gesagt.

„Wir besitzen unsere Plattform. Microsoft besitzt seine Plattform. Sie wollten, dass hier eine Wertschöpfung stattfindet“, so Faliszek gegenüber Eurogamer.

Auf die Frage, inwieweit Microsoft den Preis erzwungen hätte, entgegnete er: „Nun, sie haben uns geholfen, den ersten umsonst herauszubringen. Wir hatten ja den ersten DLC umsonst. Und ich glaube… sie denken sich, wow, wir sind irgendwie unfair den anderen gegenüber, wenn diese Jungs das so machen.“

„Es ist ja nicht so, dass wir sagen, ‘Oh mein Gott, wir brauchen Geld, wir machen es kostenpflichtig‘, sonst würden wir das ja auch auf dem PC machen. Es ist einfach die Art und Weise, wie das System gerade funktioniert.“

Chrash Course erscheint im September.

Kommentare (3) Latest comment vor 2 Jahren

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  • Lorrn #1 vor 2 Jahren

    Man kann Spiele auch für 80-160-200 usw. anbieten, wenn die es gern Kostenlos gewollt hätten, bzw. möglichst günstig, dann wiederspricht sich das mit dem aktuellem Preis
  • m_coaster #2 vor 2 Jahren

    Microsoft ist für mich sowieso DER DLC Teufel! Durch die ist dieser ganze scheiß doch echt erst entstanden. Früher gab es sowas nicht - dann hats bei der Xbox geklappt und dann sind alle nachgezogen. Zum kotzen ist das!
  • Erebu #3 vor 2 Jahren

    @ m_coaster

    Ich glaube nicht, dass die anderen das nicht ebenfalls bereits in Planung hatten.